| Philosophie |
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| Zahlen und Fakten | |||
| Geschrieben von: dea | |||
| Freitag, den 09. Januar 2009 um 18:32 Uhr | |||
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Eve&Rave arbeitet drogenakzeptierend. Das bedeutet, dass Drogenkonsum als gesellschaftliche Realität anerkannt wird. Das Abstinenzparadigma, die generelle Verurteilung jeglichen Konsums illegalisierter Drogen, halten wir für realitätsfremd. Das pragmatische Leitmotiv unserer Arbeit heisst Aufklärung und nicht Verurteilung bzw. Pathologisierung. Ein sachliches und fundiertes Wissen über Drogen begünstigt ein eigenverantwortliches Konsumverhalten. Deshalb stellen wir interessierten Menschen möglichst objektive, aber keinesfalls verharmlosende Informationen über Drogen und deren Wirkungen zur Verfügung. Drug-Checking betrachten wir als unabdingbares Instrument für eine seriöse und glaubwürdige Drogenaufklärung. Die qualitative und quantitative Analyse sind das Kernstück des Drug-Checking-Programms. Die Mitglieder von Eve & Rave rekrutieren sich aus problem- und sozialbewussten DrogengebraucherInnen, die über Aktionen in Klubs und auf Technoparties oder über unser Forum den Weg zum Verein finden. Eve & Rave bietet so einen sozialen Bezugspunkt für eine eigenverantwortliche, kreative und lustbetonte Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Eve&Rave fördert und initiiert die wissenschaftliche Erforschung der Rauschkultur, der Drogenfunktionen und deren Auswirkungen auf den Einzelnen als auch auf die Gemeinschaft. Ein weiteres Leitmotiv unserer Arbeit ist die Verwirklichung der Utopie von einer friedlichen und gerechten Gesellschaft, die Selbstverwirklichung des Einzelnen zum eigenverantwortlichen, entscheidungsfähigen und mündigen Bürger, die Versöhnung von Natur und Technik sowie die Akzeptanz von soziokulturell verschiedenen Lebensweisen.
Es ist allgemein bekannt und sollte endlich offen ausgesprochen werden, dass es auch einen genussorientierten, autonom kontrollierten Drogengebrauch gibt. Günter Amendt Die Drogenprobleme wurzeln nicht in den Eigenschaften der Drogen, sondern in der Art und Weise, wie wir mit Drogen umgehen. Hans Cousto
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