silversurfer hat geschrieben:
[...]verlieren etwas den bezug von selbstwahrnehmung vs. fremdwahrnehmung. eigentliche egozentrierte buben, welche meinen, sie seien jetzt die weisen und haben den erleuchteten durchblick. nicht, das sowas nicht auch zutreffen würde. aber es gibt eine (wohl fliessende) grenze. jeder darf diese definieren.
das, würde ich imfall auch als hängengeblieben anschauen.

Da hast Du recht und lustig formuliert, kenn ich auch von mir selber (von früher;-) her (in Einheit mit Minderwertigkeitskomplex) und natürlich noch viel besser von den andern.
Allerdings sind diese Fälle immerhin meist regelmässig vom Leben auf den Boden zurückholbar, wenn der innere Wert trotz aller Selbsttäuschung auf Durchblick gestellt.
Es ist manchmal auch schwer, zu realisieren, was jemand einmal begriffen hat, wenn man nicht selber die Realität von hat - auch wenn er sich noch nicht entsprechend umzubauen vermochte, wird ihm dies innerlich dennoch leitend präsent sein. Aber ist ja auch nicht nötig, dass dies realisiert wird, solange es nicht automatisch geschieht...
Mal vor dem Spiegel verweilen kann da auch helfen...
Unter hängenbleiben stelle ich mir vor, das es einem infolge zu viel Energie an zu schwachem Punkt etwas durchbrennt und man sich nicht mehr auch denkend zu navigieren weiss, sich irgendwie von sich abtrennt und nur mehr ungefiltert aufnimmt, ohne dass es durch das Ich gerinnt. So einen Fall habe ich auch mal kennengelernt und der Egotrip ist da wohl die unterhaltendere Variante, da ja auf eigener Mitschöpfung beruhend.