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 Betreff des Beitrags: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 17:01 
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Beiträge: 32
Hey liebe Mitleser und vielen Dank für die Zeit die ihr euch für mich nehmt.

Ich brauch euren Rat und zwar über meinen geistigen Zustand.

Mein Problem (eines von vielen) ist das ich immer wieder mal wie in eine Art Rolle schlüpfe.
z.B. gibt es da den einen kollegen der ständig einen auf depri macht und das Leben eher negativ sieht.
Irgendwann fieng ich an mich genauso zu geben und versuchte auch irgendwie die Denkweise zu übernehmen.
Dann ein anderes mal hatte ich das Gefühl einen auf harten Kerl zu machen und meinen Mitmenschen das Gefühl zu vermitteln
dass ich mir nichts gefallen lasse und ich der obermacker bin. Andere male wollte ich einen auf computerfreak machen. Ich könnte
hier unzählige Beispiele nennen jedoch schaffe ich es erstens nicht mich richtig zu erinnern und zweitens denke ich ihr habt es verstanden.

Irgendwann bricht diese Ilusion und ich werde weinerlich und empfinde keine richtige Freude mehr.
Sobald die Ilusion mal gebrochen ist wie seit 2 Tagen jetzt wieder wird es für mich richtig hart.
Meine Gefühle wechseln ständig. Erst bin ich total weinerlich und sehe kein Sinn mehr im Leben,
und dann auf einmal kann ich wieder lachen und bin glücklich. Diese Glücklichphase dauert jedoch zu meinem Beileid leider
höchstens mal 1 Minute. Meistens befinde ich mich aber in einer grauen Suppe aus Gleichgültigkeit. Ich würde am liebsten
nach Hause ins Bett und nie wieder aufstehen, doch dabei schätz ich das Leben doch.. Eigentlich wechseln sich diese Gefühle in dieser
Reihenfolge: Gleichgültigkeit (70%) --> Traurigkeit (25%) --> glücklich (5%)

Ich habe immer das Gefühl mich zu verstellen und ich kenne mich selbst nicht genau. Ich schaue in den Spiegel und mich überkommt
ein Gefühl tiefster Depression..

Oft versuche ich mich zu erinnern wer ich als kleines Kind war (war ein sehr lebenslustiger und aufgestellter Mensch, sagten mir auch immer alle) jedoch schaffe ich es nicht wirklich mich daran zu erinnern da zwischen Jetzt und Kindheit viel zu viel Drogenkonsum steckt.

Zum schluss ist noch zu sagen dass diese Phasen in denen ich mich in eine Rolle versetze zum Teil schon bis zu 3 Monaten (plusminus) dauerten.

Ich wollte fragen ob ihr auch ähnliches kennt oder ob ich damit allein bin. Ob ich vielleicht geisteskrank bin? Ob ihr Erfahrungen oder Ratschläge für mich habt?

Zu einem Psychiater werde ich auf jeden Fall nicht gehen. Der redet mir in meinem gebrochenen Zustand irgendwelche Sachen ein in die ich mich dann hineinsteigern werde oder ich werde mit medis vollgepumpt was ich auch nicht will.

edit: ich hab auch dauernd das bedürfniss mich wegzuknallen um das zeig zu verdrängen (craving oder wie man das nennt) doch ich habe doch
keine Lust auf Drogen.., sehr seltsam!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 17:31 
Sternesammler
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Registriert: 16.12.2011 - 23:20
Beiträge: 321
Ich würde dem nicht schizophren sagen... mehrer Persönlichkeiten in einem zu haben nennt man multiple Persönlichkeitsstörung.

Wenn du ned zum Doc willst, kannst du dich ja mal über diese Sachen im Internet schlau machen...

http://www.psychomeda.de/lexikon/multiple-persoenlichkeit.html

http://www.psychologie-psychotherapie.ch/klinische_psychologie/schizophrenie.php

aber ich denke, dass ist es auch ned wirklich, wie du beschreibst, ist es eher ein durcheinander in deiner Gefühlswelt...

edit: sehr, sehr wichtig: KEINE DROGEN NEHMEN, DAS WIRD DIR NICHT HELFEN!

_________________
Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 17:36 
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Entsprechen diese "Rollen" grundsätzlich (wenn auch nur teilweise) deinen Fähigkeiten und Ansichten oder sind sie frei erfunden und du "schmückst" dich mit Fähigkeiten die du in Wirklichkeit garnicht besitzt bzw. vielleicht gerne besitzen würdest?
Also steckt in dir teilweise der "harte Kerl" oder das Computergenie, der Emo oder whtever - sind das also (bereits) Facetten deiner Persönlichkeit oder strebt du zumindest darauf hin? Denn wenn nicht dann bist du imho etwas was wir hier "Blender" nennen würden - also eine Person die sich selbst nicht mag wie sie ist und deshalb anderen/sich selbst etwas vormacht um besser dazustehen.

Wenn die Fassade dann fällt fühlst du dich ertappt und das wiederrum macht dich dann traurig und noch unsicherer.

Ist jetzt nur mein aller erster Gedanke den ich dazu hab.

und mit so harten (Vor allem SELBST) Diagnosen wie "Schizophren" etc wäre ich ganz vorsichtig - da "brandmarkt" man sich ganz schnell selbst mit etwas das vielleicht garnicht zutreffend ist nur weil man auf die Schnelle eine Erklärung für seine Verhaltensweisen sucht.

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„Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“ - Rosa Luxemburg

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 17:54 
Inventar
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Ich kann Bl00d's Beitrag nur unterzeichnen. Shizophren ist der falsche Begriff für sowas.

Zitat:
Wenn die Fassade dann fällt fühlst du dich ertappt und das wiederrum macht dich dann traurig und noch unsicherer.

Das ist die Schwäche, durch "Fallen der Fassade" werden Blender, wie oben schon beschrieben, traurig, unsicher oder teils aggressiv.
Dies macht Sie vielleicht nachdenklich und nehmen als neuen ansporn sich dabei zu verbessern. Und so spielen Sie sich diese Rolle immer wie mehr auf - Einen Teufelskreis halt.

Etwas schlimmes ist das nicht. Jedoch solltest du dem Ganzen mal auf den Grund gehen. Warum nimmst du die Rollen der Anderen an? Bist du wirklich mit dir unzufrieden? Vielleicht verlangst du einfach zu viel von dir.

Probiere einfach dich selbst zu sein.
Auch musst du dich nicht von der Ehrlichkeit sorgen, es werden dich bestimmt viele Leute so mögen wie du wirklich bist.

Du sagst, du versuchst dich zu erinnern wie du als Kind warst. Ich garantiere dir das du als Kind 100% du warst. Ohne Veränderung deiner wahren Persönlichkeit.
Dazu kommt das alle Anderen der Meinung sind, dass du als Kind lebenslustig und aufgestellt warst. Nun kannst du 1+1 zusammen zählen und dich bedenkenlos so geben wie du in Wirklichkeit bist.

Psychiater können helfen, müssen aber nicht. Aber das ist so eine Sache. Wie bei dem meisten muss der Schalter bei _dir_ umgelegt werden.
Deshalb nimm dir mal die Beiträge hier im Forum zu herzen, denk über die Eindrücke nach und belüge dich dabei nicht selbst. Wenn du einen Psychiater willst, dann zieh dir einen zur Seite. Du kannst ja immer nach der ersten Sitzung den Psychiater wechseln wenn du der Meinung bist das er dir nicht "gut tut".

Zum Schluss wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg auf deinem Weg.
Ich hoffe du wartest nicht zu lange auf irgendeine Erleuchtung die dir in den Schoss fallen wird. Arbeite an dir selbst, nur so wirst du zu dem kommen was du willst.

Grüsse
Dafuq

_________________
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Je tiefer man in die lebendige Natur hineinsieht, desto wunderbarer erkennt man sie. Ich glaube, man fühlt sich dann auch geborgen.“
- Albert Hofmann -

Zuletzt geändert von Dafuq am 30.02.1976 - 18:01, insgesamt 86-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 18:56 
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Hallo suzukii

Schön wieder mal von dir zu lesen. Lange her.

Als ich den Post las kam mir etwas von meiner Tochter in den Sinn. Sie war damals 13 Jahre alt und war für ein halbes
Jahr in der Tagesklinik. Die Leute dort habe mir ähnliches Berichtet. Sie hat auch versucht, das Verhalten der Anderen anzunehmen. Meine Interpretations war einfach, dass sie einen Weg gesucht hat um bei den
Leuten anzukommen und ging auf einen Experimentiertrip.

Und genau das Selbe denke ich von dir. Wie schon bereits erwähnt, denke ich kaum dass du Schizophren bist. Denke mehr, dass du dich etwas verloren hast und gar nicht so richtig weisst wer du bist oder wie du dich verhalten sollst um gut rüberzukommen. Es scheint, als wenn du nicht über sehr viel Selbstvertrauen verfügst.

Darum rate ich dir einfach geh in dich rein und finde deine Stärken und Schwächen und versuch dich so zu akzepierenwie du bist eben auch mit den Schwächen. Versuche einfach dich selbst zu sein.

Ansonsten schliesse ich mich den Vorpostern an.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 19:27 
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hey leute,

also ich gelesen habe dass ich ein blender sein könnte bin ich fast innerlich explodiert und hätte dich am liebsten angeschrien und vom gegenteil überzeugt was wohl erst recht davon zeugt das du recht hast. Ich hab auch nicht alle hintergründe dazu geschrieben. Wer mich noch aus meinem LSD thread kennt (auch ausm TOO MUCH bereich) kann sehen das ich immer noch ähnlich unter dem problem leide. Ich war wirklich längere Zeit vollkommen ohne Drogen und habe die letzten Wochen einen (ich nenne es mal) Rückfall gehabt. Erst wieder angefangen selten ein zu Kiffen, dann kam das Koks und letztes Wochenende eine ziemliche hohe Dosis von Amphe. Durch den kommenden abfuck ist meine Fasade natürlich wieder total zersprungen und da es jetzt schon das 2. mal ist (1. mal das LSD Problem) habe ich das Gefühl ich kann diese Probleme ein bisschen besser deuten. Ihr habt vollkommen recht und ich gestehe ehrlich das ich mich versuche aufzuspielen und andere zu beeindrucken. Ich weiss nicht genau wieso das so ist aber es ist schön die Wahrheit zu sagen, auch wenn ich mich dafür schäme. Irgendwie weiss ich nur nicht genau was der Grund dafür ist.., es kann gut sein dass ich kein Selbstvertrauen habe, genau weiss ich das nicht denn ich habe schon sachen gemacht die Mut erfordern (sich extra zum affen machen und selbst darüber lachen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 19:45 
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OMG....
...na du bist ja einer... :mued: ... Da komm ich net ganz mit! Vielleicht kannst du dein Problem nochmal zusammenfassen, so wie du es fühlst, und ehrlich quasi...hab Schwierigkeiten zu folgen... :think: :animals-cow: Nimmst nochmal Anlauf aus der Adler-Erspektive....quasi....

PS: Ich rate ebenfalls ab, das Wort Shizophren zu benutzen, Bl00d hat das schon gut erklärt...

Grüsse,
NTP

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 20:06 
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Zitat:
also ich gelesen habe dass ich ein blender sein könnte bin ich fast innerlich explodiert und hätte dich am liebsten angeschrien und vom gegenteil überzeugt was wohl erst recht davon zeugt das du recht hast
Nicht unbedingt find ich. Es kann auch genau das Gegeneteil der Fall sein und ich kann 100% daneben liegen. Ich kenn dich nicht und das war nur mein erster Gedanke auf deinen Text. Was diesen Impuls mir zu widersprechen auslöst kannst nur du dir wirklich beantworten.

Irgendeinen Grund kann es geben weshalb du versuchst in andere Rollen zu flüchten, vielleicht denkst du das deine eigene Rolle nicht so gut ankommt? Wenn dem so wäre lass dir gesagt sein das wirklich "authentische" Menschen 1000x besser rüberkommen als jemand der sich und anderen was vormacht, selbst wenn er nicht dabei erwischt wird und seine Fassade aufrecht halten kann- ER SELBST weiß es ja ganz genau das er eben nicht so ist - Man kann sich nicht vor sich selber verstecken! - Man kann sich lange etwas vormachen (manche tun das ihr Leben lange) aber verstecken kann man sich nicht dauerhaft vor sich selbst. Das ist es was man eigentlich meint wenn man im Allgemeinen davon redet jemand hätte "Charakter" und/oder "Persönlichkeit" Menschen die sich nicht vor sich verstecken und sich mit allen Ecken, Macken und Kanten nehmen wie sie nunmal sind. Wenn man dann noch bereit ist und versucht seine diversen Ecken, Macken und Kanten ein wenig abzurunden bzw. abzuschleifen (also an sich selbst arbeitet) DANN kann man imho möglicherweise eines Tages tatsächlich zu dem Menschen werden der man wirklich und wahrhaftig sein möchte!

Vielleicht ist es auch ganz einfach und du fühlst dich lediglich , weshalb auch immer, in diesen anderen Rollen besser und willst dich garnicht groß verändern weil dir das Spiel mit anderen Rollen völlig ausreicht, willst anderen garnichts vormachen und nur "dein Ding" durchziehen. Solange du andere Menschen nicht absichtlich negativ behandelst oder aktiv negativ manipulierst kannst du für dich so ziemlich sein was du möchtest - nur ob man daran dann wirklich zu sich selbst reift bezweifel ich stark. Man hätte garnicht die Notwendigkeit sich mit sich selbst auseinanderzusetzten weil man ja jedeerzeit wer andres ein kann.

Sich bewusst zu werden wer man WIRKLICH ist, ist ein stetiger Prozess der mitunter ein ganzes Leben dauern kann.

Mach dich also nicht verrückt wenn du dir in jungen Jahren noch nicht ganz schlüssig bist wer und wie du sein möchtest!
Den meisten passiert die Bildung ihrer schlussendlichen Persönlichkeit eher nebenher und ausversehen indem das Leben einen in diverse angenehme und unangenehme Situationen wirft und wir dann versuchen damit umzugehen. Im Allgemeinen lernt man aus negativen Dingen schneller aber auch härter.

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„Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“ - Rosa Luxemburg

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 21:03 
Inventar
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O,Mensch...suzukii.... :sad:

Ich denke das du kein Schizo bist.

Du bist Inteligent , Sensibel und noch jung! und weisst du was....wir alle fuehlen sich manchmal so wie du. :yes: ( Ich fuehle mich manchmal auch depri ).
Aber,diese Sachen wovon du sprichst fuehlen alle. Ganze Menschheit.
Weil der Mensch immer auf der Suche ist....Er fragt und braucht Antwort....sofort...gleich....ohne Schmerz und Leid.....

Es geht nicht so schnell.

Ich habe mein Hund vor 1 Jahr geschlagen.( dieser Tag war ich genervt.....Hund war Hyperaktiv,wollte spielen....und so....)
Mein Hund hat es mir vergeben....auch vergessen....
Aber ich.....ich bin manchmal staendig dort.....ich frage mich "WARUM",bin in meinen Augen ein Monster.....weisst du diese bloede Gefuehle....

Dann probiere ich mir vergeben....besser sein....

Das ist so.....weil ich.....SO BIN ! ( Jemand ist nicht so ).

Du selbst hast dein Leben in deine Haenden.Es gibt so schoene Sachen wie LIEBE,FREUNDSCHAFT.......
Du musst sich fuer DIE entscheiden......

Maah.... :conf:

Du musst gar nix! :-p

Du hast das Leben in deine Haenden,und mache was du denkst was richtig ist.

( ich weiss das du dich fuer gutes Weg entscheidest.....weil du auch gutes Mensch bist, Suzukii)

Danke fuer deine Warheit die ich in dieser Post gelesen habe..... ;)

p.s. Es gibt kein SCHWARZ-WEISSER Welt.
Zwischen ist auch......BUNT!
;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.06.2012 - 07:39 
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ICH bin ICH (mußte ich loswerden,war ein Märchen aus meiner Zeit) :kuckuck:

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Das TUN kommt aus dem SEIN .


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.06.2012 - 12:32 
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Wohnort: nur noch ein paar Jahre fuer uns...
Chari8ma hat geschrieben:
ICH bin ICH (mußte ich loswerden,war ein Märchen aus meiner Zeit) :kuckuck:


Autor: Mira Lobe. :kuckuck:

Schoenes Maerchen.....

Ich kenne auch eine von Jens Sigsgaard :" Palle allein auf der Welt"

war meine lieblings Maerchen..... :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.06.2012 - 16:11 
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Beiträge: 2995
Wohnort: Hinter dir ;)
Ich schätze mal Versuch der Selbstfindung und mangeldens Selbwertgefühl /Selbstvertrauen / angeschlagenes Selbstbild (des eigenen Charakters)...
Mit Schizophrenie hat des nicht wirklich was zu tun...
Versuch dir darüber klar zu werden wer du bist, wo du in deinem Leben stehst, was deine Schwächen und Stärken sind, was andere an dir schätzen, was du an andren schätz und wo du eigentlich hinwillst ;)
Tönt sehr simpel ist es aber ned immer, jeder kennt des :D

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Der Verstand ist wie eine Nussschale auf See und wir kontrollieren die See...
'türlich sind all meine Aussagen aus rein wissenschaftlichem Intresse und spekulativer oder theoretischer Natur
Ohne Erlaubnis des Autors ist es nicht gestattet Aussagen desselben auserhalb dieses Forums zu verwenden


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 07.06.2012 - 15:44 
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Beiträge: 236
Zitat:
Ich schätze mal Versuch der Selbstfindung und mangeldens Selbwertgefühl /Selbstvertrauen / angeschlagenes Selbstbild (des eigenen Charakters)...


Finde auch, dass Garvield die Probleme sehr gut umrissen hat. Versuche auch nicht deine Probleme zwanghaft zu kategorisieren. Solche psychischen Probleme sind soviel komplexer und von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.

Zitat:
Mein Problem (eines von vielen) ist das ich immer wieder mal wie in eine Art Rolle schlüpfe.
z.B. gibt es da den einen kollegen der ständig einen auf depri macht und das Leben eher negativ sieht.
Irgendwann fieng ich an mich genauso zu geben und versuchte auch irgendwie die Denkweise zu übernehmen.
Dann ein anderes mal hatte ich das Gefühl einen auf harten Kerl zu machen und meinen Mitmenschen das Gefühl zu vermitteln
dass ich mir nichts gefallen lasse und ich der obermacker bin. Andere male wollte ich einen auf computerfreak machen. Ich könnte
hier unzählige Beispiele nennen jedoch schaffe ich es erstens nicht mich richtig zu erinnern und zweitens denke ich ihr habt es verstanden.


Ich kenn das. Ich übernehme auch die Verhaltensweise und Denkmuster von anderen Menschen. Das geschieht total ungewollt. Ich merke, während ich gerade mitten in einem Denk- oder Verhaltensprozess bin, dass ich mich genau wie Person x,y verhalte.
In meinem Studiengang ist eine Person, die sich erstaunlich konkret und überlegt ausdrückt. Irgendwann hab ich gemerkt, dass ich Angefangen hab sein Verhalten total zu adaptieren. Voll schräg das Gefühl ja ja ....

Zitat:
Meine Gefühle wechseln ständig. Erst bin ich total weinerlich und sehe kein Sinn mehr im Leben,
und dann auf einmal kann ich wieder lachen und bin glücklich. Diese Glücklichphase dauert jedoch zu meinem Beileid leider
höchstens mal 1 Minute. Meistens befinde ich mich aber in einer grauen Suppe aus Gleichgültigkeit. Ich würde am liebsten
nach Hause ins Bett und nie wieder aufstehen, doch dabei schätz ich das Leben doch.. Eigentlich wechseln sich diese Gefühle in dieser
Reihenfolge: Gleichgültigkeit (70%) --> Traurigkeit (25%) --> glücklich (5%)


Kann ich teilweise so unterschreiben.
Ich steigere mich in meine Gefühlslagen total schnell rein. Bin dann schnell verzweifelt oder überglücklich. Ist sehr schwer für meine Mitmenschen zu ertragen.
Ganz schlimm war es, als ich noch Drogen genommen hab. Nach dem Konsum, war ich stets ein ängstlicher, menschenkontakt meidender Mensch. Dann bin ich Tage später auf einmal wieder total aufgeschlossen happy usw.


Zitat:
Oft versuche ich mich zu erinnern wer ich als kleines Kind war (war ein sehr lebenslustiger und aufgestellter Mensch, sagten mir auch immer alle) jedoch schaffe ich es nicht wirklich mich daran zu erinnern da zwischen Jetzt und Kindheit viel zu viel Drogenkonsum steckt.


Der Drogenkonsum hat mein Selbstbild auch total verwischt. Hab große Probleme einen Bezug zu meinem eigenen Ich herzustellen. Fühle mich mir selber fremd, auch meine Umwelt fühlt sich entfernt an.

Zitat:
Zum schluss ist noch zu sagen dass diese Phasen in denen ich mich in eine Rolle versetze zum Teil schon bis zu 3 Monaten (plusminus) dauerten.


Ich versetze mich nicht permanent in so eine Rolle. Das geschieht nur Phasenweise über 1 oder 2 Wochen, dann verschwindet es wieder.

Zitat:
Ich wollte fragen ob ihr auch ähnliches kennt oder ob ich damit allein bin. Ob ich vielleicht geisteskrank bin? Ob ihr Erfahrungen oder Ratschläge für mich habt?

Zu einem Psychiater werde ich auf jeden Fall nicht gehen. Der redet mir in meinem gebrochenen Zustand irgendwelche Sachen ein in die ich mich dann hineinsteigern werde oder ich werde mit medis vollgepumpt was ich auch nicht will.


Es gibt verdammt gute Psychotherapeuthen da draußen. Auch wenn es lange dauern kann bis man den passenden gefunden hat.
Medikamente brauchst du auch gar nicht nehmen wenn du es nicht willst. Sag einfach von vorneherein was du dir wünschst. Das geht dann eher in Richtung Gesprächstherapieh. Das kann auf jeden Fall nicht Schaden und der kann dir 1000% mehr helfen, als irgendeiner hier im Forum.

Greetz
Orange

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Wenn der Weg das Ziel ist,und das Leben nur ein Spiel ist,
wie erkenn ich dann den Punkt an dem mir das zuviel ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.06.2012 - 19:39 
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Beiträge: 70
Hey suzukii, da ich neu im Forum bin kann ich mich leider nicht bei dir per persönliche nachricht melden. Deshalb melde ich mich einfach bei deinem neusten Eintrag.
Ich hab das gleiche Problem wie du auf LSD hattest nur auf Pilze, mein Kopf spielt mir das "gefangen sein" vor. Ich denke zwar dass es doch noch ein großer unterschied zwischen und ich nicht ganz so heftig getroffen wurde, da bei mir nur die ersten 30-40 min horror waren und dan der trip eigentlich lief. Ich habe deine Thread gelesen und eigentlich in und auswendig studiert. Wie viele Wochen hatte es bei dir gedauert bis du wieder zurück gefunden hast und die andere Wahrnehmung weg war? Ich hab einmal kurz was von dir gelesen :" jetzt nach 2 jahren" ?! :( Das macht mir ziemlich zu schaffen. Mir geht es jetzt seit 4 Wochen so, die ersten 2 wochen waren sehr schlimm und ich hab auch sehr viel geweint. Ich bin erst 17 Jahre (bald 18) und hatte leider einen Flashback durch Kräuterm. von den Pilzen. (Hawaiianer)(DRECKS RC'S -.-)
Bitte sag mir dass es nicht 2 jahre gedauert hat bis es dir besser ging :( Die Albträume hatte ich 4-5 Tage lang, unter anderem einen Traum dass ich einen Trip habe, was der absolute Horror war. Mein leben ist zz der absolute Albtraum, ich hab keinerlei Erinnerung an das gefühl wie es vorher war. Ab und an geht es mir auch besser, aber wenn ich wieder erwache ist das Gefühl wieder da. Muss ich mich jetzt damit abfinden und das gefühl in mein Leben integrieren? oder werde ich wieder normal fühlen? oder wird dass jetzt 2 jahre bzw eine lange zeit beanspruchen? Ich weis nichtmehr was ich machen soll :( bitte melde dich schnellstmöglich, da du der einzige bist den es 1 zu 1 so ging wie mir! Ist das derealisation ? (hab gelesn dass da die heilung minimum 1 Jahr dauert)
Bitte melde dich, ich sehe keinen ausweg mehr. Ich will so nicht leben :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2012 - 10:53 
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Registriert: 27.10.2009 - 14:07
Beiträge: 102
auch wenn ich nicht angesprochen wurde treffen mich die themen doch wiedermal so das ich nicht anders kann als zu posten was mir im kopf rumschwirrt
ersma @Dahell:
ich litt selber an derealisations und depersonalisierungs zuständen ich hatte/habe eine psychose aber sowas hatt meiner meinung nach einen guten grund es ist wie ein neustart im kopf deshalb erinnert man sich auch nicht mehr an den normalzustand von vorher und die welt scheint einem fremd weil sich die wahrnehmung grundlegend verändert hatt du hast meiner meinung nach nun 2 wege die vor dir liegen entweder du willst das alles so wird wie früher dann helfen dir da therapien und medikamente wirklich sehr gut neroleptika blokieren die reizüberflutung und nehmen einem die angst allerdings mit nebenwirkungen
oder du beginnst von vorne wie gesagt es ist wie ein neustart und es ist schwer damit klarzukommen aber mit der zeit lernt mann die welt wieder kennen man darf sich blos nicht von der angst unterkriegen lassen und von dem was jetzt anders ist man muss das erweiterte bewusstsein wie ein geschenk sehen und irgendwann renkt sich das gehirn von selbst wieder ein

@suzukii
schizophrenie ist eine chronische psychose bei der man schon wie du richtig beschreibst den bezug zum ich empfinden verliert allerdings in einem anderen ausmaß als du es beschreibst meiner meinung nach leidest du eher an einer ich störung welche häufig bei psychosen jeglicher art auftreten kann
auch hierbei gillt therapien können helfen den bezug zu sich selber wieder zu erlangen mein rat an dich such dir ein individuell gestaltbares hobby das dich von anderen abhebt wie z.b. musik oder maalen etwas das dir zeigt das hast du als person gemacht und versuche dich damit zu profilieren verbinde jedes kunstwerk mit einem gewissen zweck wie z.b. ein lied für das was du liebst oder ein bild für das was du als person schon erreicht hast
mir hatt musik immer geholfen vorallendingen in der zeit wo ich nicht mehr wusste wer ich wirklich bin

lg die zahnfee

_________________
da sie eben alles andere ausser der tugend für wertlos ansahen
so achteten sie alle anderen glücksgüter gering
und betrachteten mit gleichmut und mehr wie eine last die masse ihres goldes


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.09.2012 - 14:57 
Sternesammler
Sternesammler
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Registriert: 27.07.2010 - 11:39
Beiträge: 475
Wohnort: Im schönen Schweizerland
hey suzukii,
ich weis wovon du sprichts, hatte auch lange gegrübelt deswegen, warum ich denn so oft charaktereigenschaften meiner mitmenschen "kopiere"und ständig auf veränderung bin.

naja ich hielt früher zwar nicht viel von esoterik aber inzwischen glaub ich dran.
sagt dir astrologie etwas? falls nein versuchs mal, hab mein mondzeichen (mondzeichen steht für das unterbewusste in uns) in zwillinge, vielleicht is es bei dir auch so?
kannste hier überprüfen lassen:

http://www.astroschmid.ch/zodiak.htm

hoffe es hilft dir weiter, mich hats jedenfalls ziemlich nach forwärts befordert das zu wissen.

lg frozt

_________________
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aus dem Blickwinkel
mr. matsch hat geschrieben:
wenn ich high bin dann bin ich high und dann freue ich mich sogar noch das ich so high bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.09.2012 - 15:47 
Power-Raver
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Beiträge: 948
wir sind kopiermaschinen. bei manchem kann das sehr ausarten.,

schizophrenie ist ein altes konzept. viellt ein wenig überholt heutzutage


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin ich Schizophren oder was??
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.09.2012 - 16:30 
Power-Raver
Power-Raver
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Registriert: 27.08.2012 - 18:08
Beiträge: 653
Hey suzukii

Ich kenn das auch. Aber bei mir ist es wenn ich auf irgendwas bin, selbst wenn es nur Gras ist.
Ich red in Gedanken mit mir selber auf eine ganz merkwürdige Art und Weise.
Ich frag mich grade ab welchem Punkt man Schizophren ist ?

_________________
Der erste Schritt zum Wahnsinnig werden ist der, dass man sich bewusst wird, dass man es darf.


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