Hmm...ich hab kaum zeit momentan, daher hab ich lange nix mehr geschrieben...aber das schien mir doch sehr wichtig...vielleicht hilft es dir:
ich kann nur sagen wie es für mich wr und was mir geholfen hat...und darauf basiert meine Antwort...
Zitat:
kam es mir vor als müsste ich bewusst atmen,da meine automatische Atmung ausgesetzt hatte...hatte ich schon auf einigen Trips,vielleicht kennt ihr das.
Frage: bei welchen Trips khattest du das früher mit der Atmung schon mal?
Also wie du schon sagst: "ES KAm DIR SO VOR"...Deine automatische Atmund HAT NICHT AUSGESETZT, sondern ES KAm DIR NUR SO VOR!!! Wenn du nicht gerade eine körperliche Störung hast was das Atmen angeht an sich (was ich aber gänzlich bezweifele, weil das hättest du schon viel früher bemerkt unabhängig von Drogenkonsum, also ob du nun Herzprobs oder lungenprobs hast meine ich), gibt es absolut keinen Grund zu denken, das Atmen würde aufhören. Das Atmen kann nicht aufhören, es ist wie ein natürlicher Reflex. ich will damit sagen: Im Tripp denkt man, man würde aufhören zu Atmen, aber das ist nur ein Gedanke, eine Angst (vor dem Tod indirekt und natürlich auch), was auch immer, das ist keine Realität, das SCHEINT aber in dem moment so. DAS macht einem Angst, und man MERKT es sich (information gespeichert) und dann "lebt" man die Angst aus, weil man nicht verstanden hat (die information noch nicht als Angst sondern als reale beobachtung im kopf verortet hat), das es NUR eine Angst ist... mangelndes vertrauen in dem natürlichen Funktionieren des Körpers...einfach formuliert...
Ich kenne das von verschiedenen Trips, nur kurz hatte ich das und schaffte es jedes mal, dass es nicht "wächst" dieses "realistische Gefühl, meine Atmung würde aussetzen, wenn ich nicht darauf achte". WENn ich das bemerkt hab, hab ich mir BEWUßT gemacht (bewußt in mir hineingesprochen), dass das absolut unbegründet ist (und mich dabei beruhigt...VERTRAUEN in das MENSCH-sein und in meine natürlichen Funktionsweisen), und ich das nicht mehr sehen will (die Angst quasi, das Gefühl). Ich hab mich also BEWUßT GEGEN die Wahrnehmung des Angstgefühls entschieden, und darauf geachtet, das nicht mehr zu bemerken. Ich hab dann mich auf andere Dinge konzentriert (im und außerhalb vom Trip), und es angefangen föllig zu ignorieren. im Trip verschwand das dann immer sehr schnell. Außerhalb war es nur einmal da, und ich habs gleich "weggeschoben", und dann war es weg. Kommt auch nicht mehr wieder, weil ich das so will! KONTROLLE! Das kann man lernen, das funktioniert bei sowas. Mir half das WISSEN, dass der mensch an sich ohne sein eigenes zutun funktioniert, und dass das schon richtig ist alles, auch OHNE das ich darauf achten MUSS auch immer weiter funktionieren wird, EGAL was ich denke...und weiter...und weiter...es wäre gänzlich unlogisch und unmöglich als Luft-Atmendes Lebewesen sonst zu existieren! Dann half mir auch, mir vorzustellen, dass das Angstgefühl als Auslöser des Beobachtens der Atmung bei mir (und anderen) etwas NEGATIVES ist, was ich NICHT haben will. WENn ich etwas nicht will, dann drücke ich das weg, weil es mich negativ stört, und an meiner Freiheit behindert/einschränkt. Warum sollte ich mich mit etwas beschäftigen, wenn es mich einengt? Mir half das immer. Ich lass mich nicht da reinfallen, ich "geh nicht rein" in das Gefühl, in die Angst, in die Beobachtung der Atmung, was auch immer das sein mag, aber es ist negativ, störend, hinderlich, und destso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr kann es sich festsetzen und größer und störender werden. Daher...weg und Ende!
OK, also ich würde das einfach ignorieren, das wird mit der zeit einfach weggehen. JA es wird ganz von alleine weggehen, weil der mensch und seine beschaffenheit so ist, das er sich selbst regenerieren kann!!! Aber kann halt etwas dauern...das ist ganz normal. Auch das mit dem automatischen Bewegungen der Arme. ist ja eigentlich normal, die Arme beim laufen zu bewegen!!! Das hat was mit dem Gleichgewicht zu tun (föllig natürlich und normal ist das!!!). Wenn du das einschränkst, schränkst du dein natürliches verhalten ein, das ist nicht so gut! Es sieht sehr seltsam aus, wenn Menschen beim laufen ihre Arme NICHT bewegen (ich meine nicht wenn sie einkaufstüten oder so tragen)!!! DAS ist unnatürlich die Arme zu bewegen!!! Bei verschiedensten Bewegungen des menschlichen Körpers benutzt der Mensch AUTOMATISCH die Arme um das Gleichgewicht auszubalancieren. DAS sollte man fördern. mach dich mal schlau und lies was über Bewegung und Muskulatur nach, oder so. Das ist alles sohon sehr spannend... "Mach dich mal LOCKER" im wahrsten Sinne des Wortes...
Ich glaub, du solltest dich nicht so sehr von "außen" anschauen, vielleicht kannst du etwas darauf achten...
ABER positives: Wenn du das alleine schaffst, also dein problem alleine bewältigst (und das ist definitiv möglich, du bist ja nicht der erste Mensch, der das schaffen würde...

), kannst du dann anderen ebenfalls helfen, und das bei ihnen sehen, das sie da vielleicht auch "verspannt" vor Angst oder so sind... Also quasi "bewegungs-und Atmungsapparat"-Stress haben. Das ist eine gute Sache. ich merk mittlerweile auch, wenn leute falsche haltung haben, oder krummen Rücken, oder sowas alles...verspannten Gang, oder schultern hochgezogen, depressive haltungen, etc...etc... da gibts viel...
Vielleicht kann dir das weiterhelfen,
Grüsse,
NTP