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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 18.04.2012 - 22:17 
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schwer zu sagen. das fiese an benzos ist, dass sich die sucht halt oft aus der not heraus entwickelt, sie wirklich therapeutisch nehmen zu müssen gegen angst oder andere sucht. die benzos stellen so schön den kopf auf durchzug...und wenns dann weg ist brechen die gedanken über einen herein...das ist schwer aushaltbar und hat bei mir zu einigen rückfällen geführt bevor ichs endlich gepackt hab davon loszukommen...

@ kröte: ich denke nicht, dass meos sich zurückbildet. ..kanns aber auch net genau sagen....meine krasse alk zum pushen saufen zeit liegt jetzt so 8 jahre zurück und ich habe das symptom immer noch

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 01:40 
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Ich bin von den Benzos mit Doxipin relativ problemlos weggekommen.....ok hab sie auch nicht sooo regelmäsig konsumiert und hab wärend meinem Subutex entzug umgestellt ....also schwer zu sagen was von was kam ....

OT:
Schlimmster Entzug war für mich der Turbo Entzug ...noch voll auf H Antaxone bekommen = Opiatentzug x100.(Ich erspar euch die Details)
2Jahre danach war mein definitver Entzug ein echter Klax dagegen.

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Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die nach einer durchschnittlichen Incubationszeit von 77Jahren zum Tode führt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 04:16 
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Das mit dem Turboentzug hab ich jetzt auch schon von anderen Menschen gehört! Das schlimme daran ist das sie einem was völlig anderes "versprechen" Vor allem mal eben easy ein paar Stunden pennen und dann "geheilt" aufwschen! Gerade ein Methaentzug dauert locker 3 Wochen und diese Zeit auf 1 -2 Tage zu verkürzen KANN nicht gut sein! Ich hatte mir vor Jahren als sie Valoron auf valoron/N umgestellt hatten, und ich mir den Mist völlig sinnfreier Weise unbedingt spritzen musste, gedacht ich müßte jetzt sofort sterben als das Naloxon die Opioide von meinen Rezeptoren gerissen hat! Und das unsediert und bei völligem Bewustsein. Gottseidank wirkt Naloxon nicht wirklich lange und so hab ich die Nacht tatsächlich überlebt ohne mich umzubringen! DAS werd ich NIE vergessen

Der Benzoentzug vor vielen Jahren von 2mg Flunis (wir haben die Dinger "gefressen" wie Smarties) war aber der einzige Entzug an dem ich sowas wie Halluzinationen" hatte. War komisch! Ein ganz seltsames "kribbeln am Bildrand" so als ob irgendwelche Käfer durchs Blickfeld laufen würden die man aber selbst nie wirklich sieht! Das hatte mich damals arg erschreckt und ich konnte bis heute die Finger von den Benzos lassen (von ganz weniger Ausnahmen im Jahr mal abgesehen) und hatte niewieder Probleme damit.

Es ist jedenfalls sehr erstaunlich wie dieses "Leiden" individuell wahrgenommen wird und der eine kommt mit kurz und heftig besser klar (auch ich bin da eher der Typ für) was hingegen für den anderen unvorstellbar wäre!

@Thani

Die Idee sich vor einem Methaentzug auf was kurz wirksames (Heroin etc.) umzustellen ist nicht wirklich neu und ansich ein guter Plan wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt.
Auch die sog "Opioidrotatiion" ist zum Beispiel in der Schmerztherapie gerne angewand. Dort sorgt der ständige Wechsel der einzelnen Opioide dafür das die sämtlichen Rezeptoren verschieden affin verschieden stark und lange angesprochen werden. Das führt angeblich zu einer gewissen Dynamik und soll körperliche Gewöhnung verhindern bzw. stark vermindern. Ob das so ist sei dahingestellt - ab einem gewissen Level ist es glaub egal und man kann sich das sparen wenn man das Zeug ohnehin jeden Tag und den Rest seines Lebens nimmt, Dann kommt man um eine Gewöhnung nicht drumrum und es ist eher erfrderlich einen auf ein stabiles Level zu bringen an dem möglich wenig verändert wird.

Greets - Bl00d

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 04:28 
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Bl00d hat geschrieben:
Die Idee sich vor einem Methaentzug auf was kurz wirksames (Heroin etc.) umzustellen ist nicht wirklich neu und ansich ein guter Plan wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt.


Was meinst du mit "wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt"?
In deiner Aussage schwingt ein unausgesprochenes "aber" mit. "Ist ansich ein guter Plan, aber...."
Was ist deiner Meinung nach der Haken bzw. die Kehrseite der Medaille?

Ich sehe höchstens ein Problem: weil es so leicht geht, und der H-Entzug nur 4 Tage dauert, prägt sich der Entzug nicht so richtig ins Schmerzerinnerungszentrum ein....

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Betreff des Beitrags: Pause oder auch der Anti 'Auf was seid ihr gerade?' Fred
Verfasst: 22.05.2011 - 12:10
kishi hat geschrieben:
sobald meine drogen aufgebraucht sind mach ich schluss mit drogen nehmen :)

:D Gute Idee!! Das probiere ich auch aus :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 06:49 
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@ kernel: doxepin wirkt bei mir zwar etwas schlaffördernd, aber der schlaf ist kein bisschen erholsam. speziell im entzug musste ichs nach paar versuchen absetzen, weil ich nur noch snuff geträumt habe ( mit mir selbst als hauptrolle-_-) und morgens noch zerschlagener war als eh schon.

@ blood: das mit dem antagonist war doch, dass er alle wirkenden opiod / opiad stoffe sofort nach einnahme und solanmge er wirkt komplett neutralisiert richtig ?kann man dann noch iwas machen ausser ausser tonneweise benzos ?

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 07:25 
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Bl00d hat geschrieben:
Ich hatte mir vor Jahren als sie Valoron auf valoron/N umgestellt hatten, und ich mir den Mist völlig sinnfreier Weise unbedingt spritzen musste, gedacht ich müßte jetzt sofort sterben als das Naloxon die Opioide von meinen Rezeptoren gerissen hat!
Ja ich war damals auch so dumm und musste es mir trotz Warnungen dennoch spritzen, dachte das N steht für Neu oder New :lol: . Damals gab es ja auch (fast) kein Internet (wenn ich mich nicht irre gab's da noch Akkustikkoppler, BTX und so'n Kram) und mit Naloxon konnte ich erst mal nichts anfangen.
Es war ekelhaft aber lange nicht so schlimm wie bei dir, hatte nur ne geringe Toleranz

Sanctophobia hat geschrieben:
@ blood: das mit dem antagonist war doch, dass er alle wirkenden opiod / opiad stoffe sofort nach einnahme und solanmge er wirkt komplett neutralisiert richtig ?kann man dann noch iwas machen ausser ausser tonneweise benzos ?

Ja es haut einem sofort alle Opi's von den Rezeptoren, nicht gut bei hoher Toleranz.

Ich denke wenn das passiert muss man es aussitzen, ein Versuch mit Opi's entgegen zu wirken könnte nach wenigen Stunden, wenn das Naloxon nicht mehr wirkt mit einer Opi-Überdosis enden.
Gefährlich!

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 07:32 
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@ Blood Das du die Nacht überstanden hast,...RESPEKT !!

Ich war affig auf 600 mg Substitol,bin zu ner Freundin die mir 16 mg Subutex gegeben hat.Nach 30 Minuten mußte der Notarzt kommen.
Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben noch nie solche Schmerzen im Magenbereich wie an diesem Tag,vergess ich nie......laut Arzt hätt ich das auch nicht überstanden und wurde wegen "Suizid" wieder mal eingewiesen...o_O

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 07:35 
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ach oh je, was wohl schlimmer ist? Etwas Naloxon oder BUP auf nem Voll-Opi? Sicherlich das BUP...

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 07:45 
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naja,in dem BUP ist ja Nalaxon,darum ja auch der Turboaffe....

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 07:51 
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Nein in Subutex ist kein Naloxon drin, auch das Naloxon im Suboxone wirkt nicht, wenn man es unter die Zunge legt.

Das Problem ist das wirklich das Buprenorphin, welches dir das restliche Morphin von den Rezeptoren haut -> Turboaffe (vom BUP-Typ)

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 08:01 
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Roh hat geschrieben:
Bl00d hat geschrieben:
Die Idee sich vor einem Methaentzug auf was kurz wirksames (Heroin etc.) umzustellen ist nicht wirklich neu und ansich ein guter Plan wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt.


Ich sehe höchstens ein Problem: weil es so leicht geht, und der H-Entzug nur 4 Tage dauert, prägt sich der Entzug nicht so richtig ins Schmerzerinnerungszentrum ein....


uahh! :scared:
denke du gibst damit nicht zwingend deine eigene meinung wieder,aber wenn ich sowas lese fällt mir immer sofort die in einigen entgiftungen bis vor kurzem praktizierte methode ein die leute von egal welcher dosis direkt auf null zu setzen und ohne jedwede medis kalt entgiften zu lassen in der irrigen annahme die erinnerung an das leiden würde möglichen rückfällen vorbeugen.
tuts aber nicht - meines wissens ist die rückfallquote bei allen methoden der entgiftung gleich hoch,nämlich ohne therapie bei so gut wie 100% - LEIDER!


was mich echt mal interessieren würde:
wie genau definiert ihr denn "entzug"..?
für H hält sich hartnäckig das gerücht es sei nach 3,4 tagen vorbei,Bl00d schreibt was von 3 wochen nach pola..

ich bin sportlich das unfitteste teil was so rumläuft aber jederzeit bereit gegen jeden der jahrelang opiatabhängig ist am 4. tag seines H oder nach 3 wo polaentzug joggen zu gehen..

imo ist bei H nach 3,4 tagen das schlimmste vorbei,bis ich mich aber wieder wie ein gesunder,fitter und wohlgelaunter mensch gefühlt habe dauerte viel länger,mind. 2 wo und bis zum normalen schlafrythmus bin ich nie gekommen..
nur weil man nicht mehr dauernd :kotz: und :kissmyas: ist noch lange nicht wieder alles gut,beim polaentzug hab ich mich nach über 2 monaten noch so fit gefühlt wie eine durchschnittliche polymorbide 90 jährige,einfach schwach und kraftlos - wie geschrieben,nen paar hundert meter fußweg und ich war so fertig das ich erstmal ne halbe stunde sitzen mußte!!

und dabei ist es bei mir noch so das entzüge (wohl anlagebedingt) weitaus weniger heftig ausfallen als bei den meisten anderen mit ähnlich hohen dosen..

meine definition von entzug wäre:
"der zeitraum nach absetzen einer substanz bis man sich körperlich wieder 100%ig auf dem damm fühlt"

klar war ich beim H nach den ersten 3 tagen auch total erleichtert wenn das schlimmste durch war - aber von "wohlfühlen" konnte da noch lange keine rede sein..

LG,THANI

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EDIT:

hatte noch nie subbutex oder subbuxone,weiß aber definitiv das das naloxon im subbuxone nur probleme bereitet wenn man die tabletten ballert weils dann schneller anflutet daraus folgt dann der gefürchtete turboentzug..

zumindest beim subbutex weiß ich das sämtliche kollegen auch darauf weiter H beikonsumieren - von turboentzug keine spur,nur wirkt das H dann weniger/kaum..

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ungelesene_Bettlektüre hat geschrieben:
merke: wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 08:10 
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würden Sie umgekehrt,zuerst das H konsumieren und dann Subutex,seh es anders aus...glaub ich zumindest.

@ Thanatari Wenn du dir wirklich nochmal ne Chance ausrechnest ,auf nen Entzug,dann probier doch mal Subutex anstelle von H,...(also bei deinem "Plan" H zu nehmen nach Polaentzug)

Edit: Kröte,hast Recht ! Die "Naloxonvariante" kam nach dem Subutex und hießen Subuxone,..oder ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 08:32 
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Thanatari hat geschrieben:
zumindest beim subbutex weiß ich das sämtliche kollegen auch darauf weiter H beikonsumieren - von turboentzug keine spur,nur wirkt das H dann weniger/kaum..

Wenn man regelmässig sein BUP nimmt, kann man so viel H drauf konsumieren wie man möchte, da kommt kein Turboentzug.
Wenn das BUP aber mal ausgeschieden ist (nach mehreren Tagen H z.B.), muss man mit dem BUP warten bis man entzügig ist (6-8h Wartezeit nach dem letzten H waren bei mir immer ausreichend, andere müssen angeblich 24h warten)

Ist man auf einer nicht so hohen Dosis BUP und nimmt diese regelmässig, also so dass man vom H noch was merkt, dann kann man sogar direkt nach nem Knaller oder so BUP drauf nehmen -> ein Entzug kommt nicht, man merkt aber wie die H-Wirkung verschwindet.

BUP ist ein seltsames Zeug und scheint bei jedem irgendwie anders zu wirken, ob mit oder ohne H oder ... :keineahnung:


Zur Dauer des Entzugs, 3-4 Tage bei H etc..., wie ich das definiere:
Da gehe ich wirklich nur von den physischen Symptomen aus, das bisschen Niesen und Naselaufen und noch "nur vielleicht" 3h Schlaf zähle ich dann nicht mehr dazu.
Also wenn ich was von x vielen Tagen Entzug schreibe, dann meine ich damit, dass ich nach x vielen Tagen locker arbeiten gehen kann, "normal" Essen kann, halt alles erledigen kann ohne Hilfe das erledigt werden muss.

Ja klar ist beim H nach 4 Tagen nicht alles vorbei.
Hatte ja auch schon etliche H-Entzüge und soweit ich mich erinnern kann, ging es mir frühestens nach 3 Wochen wieder richtig gut, spätestens nach 6 Wochen ungefähr.

Habe auch irgendwo mal geschrieben, dass ein BUP-Entzug (hatte ca. 5 bisher glaube ich) bei mir 5-7 Tage andauert, d.h. nach einer Woche ist da nicht viel mehr als Niesen und Naselaufen. Bin vor einem Jahr vom BUP weg und so richtig gut ging es mir nach 3-4 Monaten clean immer noch nicht. Für mich steht fest: Nie wieder BUP, sollte ich doch wieder auf BUP kommen, dann werde ich auch den Umweg über ne gewisse Zeit H machen.

An Weihnachten bin ich wieder voll auf H gekommen, bin zu meinem Arzt und wollte auf Pola/Metha eingestellt werden also nur für ein paar Wochen, Auschleichend etc...
Mein Arzt hat mich gewarnt, sollte doch lieber das H ausschleichen und dann bei einer kleinen Dosis auf 0 gehen.

Naja ich Depp habe mir dann das Pola wo anders geholt und jetzt hab ich den Salat. Ich glaube am Freitag sind es 3 Wochen ohne Pola, bis auf 3 mal 0.5ml, ich habe so 2-4ml täglich genommen.
Hatte der Arzt mal wieder recht, physische Symptome sind kaum noch vorhanden aber ich fühle mich immer noch wie ausgeschissen und bekomme zur Zeit überhaupt nichts auf die Reihe. Würde am liebsten mit einem Elektro-Rollstuhl durch die Gegend fahren, habe aber keinen :lol:
Ich hoffe doch sehr, dass dieser Zustand nicht noch Monate anhält!

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 09:04 
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@Kröte:
da bin ich aber erleichtert das es nur um verschiedene definitionen ging - dachte schon fast alle anderen feiern nach 3 tagen wilde partys und nur ich fühl mich ungerechterweise noch wochen mies.. ;) :D

affigkeit scheint generell ne frage der einstellung zu sein,unter anderem dank der unzähligen programme kenne ich nämlich ne ganze reihe von leuten die drauf sind und nichtmal wissen was ein affe ist - die kommen dann zur platte,sehen noch aus wie das blühende leben,niesen 2x und fangen dann an rumzuheulen das sie den schrecklichen affen nicht mehr ertragen würden und betteln nach stoff..

gerade unter den jüngeren junkies kenne ich nicht wenige die nach gut 3,4 jahren auf H noch nicht einmal versucht haben zu entgiften,gerade bei uns in der stadt gehen zig leute ins programm die erst n paar wochen konsumiert haben,teilweise nichtmal voll körperlich drauf sind - weil sie zu feige zum entgiften und zu faul zum kohle machen sind!

es ist ein segen das es die programme gibt,keine frage,aber es sollte eine möglichkeit gefunden werden solche vögel auszusortieren,den leuten ist ja nichtmal ansatzweise klar was sie sich damit antun - denn wer den entzu vom H nicht schafft schafft den vom metha erst recht nicht!

nachdem du schreibst das es dir 3-4 monate nach dem bup entzug immer noch nicht wirklich gut ging bin ich entschlossener denn je über H zu entgiften..
allerdings ist da auch gewaltig vorsicht geboten - da H im gegenteil zu metha spaß macht neigt man doch schnell dazu sich hoch statt runter zu dosieren,aber mit etwas disziplin sollte das zu schaffen sein!

jedenfalls will ich mich nicht auf ewig mit metha vergiften lassen,auch wenn ich schon oft gescheitert bin werde ich immer wieder versuchen clean zu werden - bis es irgendwann mal klappt!

mein herz gehört eh schon seit ner ganzen weile den cathionen und nicht mehr den opioiden (auch wenn die wohl die gesündere alternative waren.. :D )

da fällt mir ein,ich hab doch noch n rest H auf tasche.. :think:

entschuldigt mich.. :whistle: :D

[/offtopic]

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ungelesene_Bettlektüre hat geschrieben:
merke: wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 09:47 
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das mit dem naloxan finde ich faszinierend und erschreckend zugleich. insbesondere mit eurer "pioniersarbeit" geschichten. was auch wieder beweist, wie richtig die idee der aufklärung ist. denke viele machen so fehler heute nur deswegen nicht mehr, weil sie erst mal googlen / foren checken können was sie sich reinknallen ^^

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

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Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 10:12 
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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 19:00 
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Roh hat geschrieben:
Bl00d hat geschrieben:
Die Idee sich vor einem Methaentzug auf was kurz wirksames (Heroin etc.) umzustellen ist nicht wirklich neu und ansich ein guter Plan wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt.


Was meinst du mit "wenn man kurz und heftig mehr Chancen einräumt"?
In deiner Aussage schwingt ein unausgesprochenes "aber" mit. "Ist ansich ein guter Plan, aber...."
Was ist deiner Meinung nach der Haken bzw. die Kehrseite der Medaille?


Meine Aussage bezieht sich eher auf das WENN - also das ganze macht nur Sinn WENN man kurz und heftig mehr Chancen einräumt.

Sanctophobia hat geschrieben:
kann man dann noch iwas machen ausser ausser tonneweise benzos ?

Abwarten und versuchen sich nicht umzubringen! Gottseidank wirkt Naloxon nicht wirklich lange aber selbst wenn es dann aufhört zu wirken ist man danach ja trotzdem noch entzügig ohne Ende.

Hab grad leider wenig Zeit sonst würde ich noch auf ein paar andere Punkte eingehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 19:05 
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jo hab mich vorhin ein bisschen durch die antidots durchgelesen.....gibts ja auch für benzos...wusste ich nicht und finds nen unangenehmen gedanken.....da kann man jemandem übel mitspielen wenn man nen hass hat...die vorstellung jmd hätte mich damals innerhalb weniger sec von 100 auf null bringen können....wtf

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 19:41 
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Flumazenil oder sowas?
Stell ich mir echt unbequem vor ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 19:46 
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d3votion hat geschrieben:
Flumazenil oder sowas?
Stell ich mir echt unbequem vor ^^


richtig.

kanns mir ehrlich gesagt gar net wirklich vorstellen. und wenn, dann nur als sekunden schnelle elektrocution. wenn du an dem krampfanfall net stirbst bist du danach zumindest bestimmt nur noch eine sabbernde hülle mit zersplittern knochen und zähnen

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 20:24 
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Wohnort: hinterm Andromeda-Nebel 2x links, Apartment 4a
Ists nicht auch so das ein Cerebraler Krampfanfall einem die Synapsen richtig wegbruzzelt?
Ganz im Ernst, bevor ich als Geistiger (durch den Krampfanfall) und Körperlicher (durch die Muskelkrämpfe, evtl Knochenbrüche) Zombie den Rest meines "Lebens" an den Rollstuhl gefesselt bin, da sollen sie mich lieber an ner OD verrecken lassen.
Ich war weder auf Benzos noch auf Opis körperlich drauf, kenne aber beides auch bei mehrtägigem Konsum und MIR läufts schon kalt den Rücken runter wenn ich das hier so lese.
Wie lange wirkt Naloxon denn und warum ist man noch Entzügig wenns von den Rezeptoren weg ist? Dann können die Opis doch wieder an die Arbeit oder nicht?

mfg ava

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immortal hat geschrieben:
mary hat geschrieben:
vielleicht bin ich ja auch solidarisch, wer weiss... :roll:

komm schon, wer wäre ich wenn ich so etwas verlangen würde? jeder mensch hat das recht sich zu verschallern :lehrer: :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 20:33 
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kann zu bleibenden psychischen / motorischen schäden sowie zum tod führen....mal von verletzungsgefahr beim vorgang an sich abgesehn...als ich meinen hatte hab ich mir nur die zunge übelst aufgebissen 2 platzwunden am kopf erwischt vom auf die strasse hauen...hätte aber auch schlimmer ausgehn können, weil ich ne glasflasche aufm boden zerhauen hab. allerdings hat mich der sicherheitsmann von dem laden, aus dem ich mit der flasche rausgelaufen bin von den scherben weggehalten. das hab ich ofc alles nur erzählt bekommen...n paar brainzaps und schwindel war das letzte, was ich mitbekommen hab

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 02:20 
Inventar
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Zitat:
uahh! :scared:
denke du gibst damit nicht zwingend deine eigene meinung wieder,aber wenn ich sowas lese fällt mir immer sofort die in einigen entgiftungen bis vor kurzem praktizierte methode ein die leute von egal welcher dosis direkt auf null zu setzen und ohne jedwede medis kalt entgiften zu lassen in der irrigen annahme die erinnerung an das leiden würde möglichen rückfällen vorbeugen.
tuts aber nicht - meines wissens ist die rückfallquote bei allen methoden der entgiftung gleich hoch,nämlich ohne therapie bei so gut wie 100% - LEIDER!


Ich weiss was du meinst und geb dir auch vollkommen recht ......
Aber ich denke das Ich ohne das Antaxone Malheure/Experiment(???) wohl kaum von den Opis weggekommen wäre.....

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Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die nach einer durchschnittlichen Incubationszeit von 77Jahren zum Tode führt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.04.2012 - 16:05 
Inventar
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Registriert: 17.01.2008 - 13:49
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Wohnort: irgentwo da hinten..
bei welchen opis habt ihr eigentlich am wenigstens entzugssymtome?
konnte letztens feststellen das ein tillidin entzug ingegensatz zu opium/morphin/codein oder h entzug ein witz ist, zumindest bei mir. vlt 1/5 des entzuges von nem morphin ähnlichen opioid.aber leider ist die wirkung an sich vom tillidin auch ein witz.

gibt es vergleichbare vorfälle mit tillidin?


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist der schlimmste Entzug ?
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.04.2012 - 07:14 
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Beiträge: 1645
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ja bei mir auch, habe den Tili-Entzug als sehr sehr sanft in Erinnerung.

Auch konnte ich es nach einem Entzug mehrere Wochen am Stück konsumieren bis einigermassen spürbare Entzugssymptome auftraten.

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