Hallo Leute
Ich bin hier, weil ich ein kleines Problem habe und mal fragen wollte, was eure Meinungen dazu sind

Kurz zu mir, ich bin 18 und noch Schüler, bis Anfang Jahr Wochenendkonsument bzgl. Alkohol, Cannabis und Zigarreten.
Ich hab anfang Jahr nach dem Abendessen einen Keks mit Gras gegessen, danach zuerst einen Action-, danach einen Horrorfilm geschaut. Zuerst war alles in Ordnung, ich hab wenig gespürt, dann aber, von einem Augenblick auf den anderen gings mir recht übel, Übelkeit, Unwohlsein, ne leichte Panikattake, aber alles noch auszuhalten, nach etwa einer Stunde war alles wieder in Ordnung, bin dann etwa um 6 Uhr morgens schlafen gegangen, hab gedacht es wär überstanden.
Die nächsten Tage dann hatte ich, vor allem Abends, starke Kopfschmerzen im Hinterkopf und nach ein paar Tagen auch ziemliche Panikattaken, hab mir dann auch eine Erkältung geholt, die die nächsten Wochen anhielt.
Nach knapp einer Woche bin ich wegen der Kopfschmerzen und der Angstattaken zum Arzt, der sagte, das könne schon mal vorkommen und sollte vorübergehen. Das hat mich dann ziemlich beruhigt, allgemein wars ab da so, dass ich wieder normal klar kam.
Ich ging normal zur Schule, hatte Spass, meine Leistungen stimmten. Allerdings habe ich seither regelmässige Beschwerden, dazu gehören Kopfschmerzen (mittelmässig, nie sehr stark und immer erträglich), leichte Unruhe, leichte Übelkeit, Unwohlsein, selten Angstgefühle, leicht depressive Zustände, leichte Schlafprobleme. Diese Symptome wechseln sich meistens ab, am häufigsten sind die Kopfschmerzen, entscheidend ist, dass ich praktisch jeden Tag mindestens eines der Symptome hatte.
Die Probleme treten eigentlich immer dann auf, wenn gerade nichts los ist, d.h. ich alleine bin, nichts zu tun habe, entspannen kann und mich auf nichts konzentriere, am PC sitze, usw.
Sobald wieder etwas zu tun ist, ich mit jemandem rede, mit Freunden unterwegs bin, arbeite, lerne oder Sport treibe, sind die Probleme fast augenblicklich verschwunden und ich bin gut gelaunt, später kommen sie wieder zurück.
Ich habe dann verschiedenes ausprobiert, Cannabis habe ich seither noch einmal konsumiert, mitte Januar ein schwacher Joint, weil ich dachte, dass es mir besser ging, während dem Konsum war ok, aber die nächsten Tage waren scheisse. Ich habe dann einige Wochen völlig auf Alkohol, Nikotin und Koffein verzichtet und mich so gesund wie möglich ernährt und Sport getrieben, aber ein expliziter Unterschied hat sich nicht ergeben, deshalb trinke und rauche ich seit ein paar Wochen wieder in kleinem Rahmen (Wochenende, nie mehr als 3 Gläser) und habe keine wirkliche verschlimmerung festgestellt.
Von daher jetzt meine Fragen an euch: Kennt jemand einen ähnlichen Fall oder weiss, was mit mir los sein könnte? Hat jemand einen Vorschlag, wie ich dem abhelfen könnte? Wäre es ratsam, nochmals zum Arzt zu gehen?
Ich bin für jeden Rat dankbar
Ich hoffe auf Antworten, freundliche Grüsse, RJ