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 Betreff des Beitrags: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2012 - 17:42 
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Hallo Leute
Ich bin hier, weil ich ein kleines Problem habe und mal fragen wollte, was eure Meinungen dazu sind :)

Kurz zu mir, ich bin 18 und noch Schüler, bis Anfang Jahr Wochenendkonsument bzgl. Alkohol, Cannabis und Zigarreten.

Ich hab anfang Jahr nach dem Abendessen einen Keks mit Gras gegessen, danach zuerst einen Action-, danach einen Horrorfilm geschaut. Zuerst war alles in Ordnung, ich hab wenig gespürt, dann aber, von einem Augenblick auf den anderen gings mir recht übel, Übelkeit, Unwohlsein, ne leichte Panikattake, aber alles noch auszuhalten, nach etwa einer Stunde war alles wieder in Ordnung, bin dann etwa um 6 Uhr morgens schlafen gegangen, hab gedacht es wär überstanden.
Die nächsten Tage dann hatte ich, vor allem Abends, starke Kopfschmerzen im Hinterkopf und nach ein paar Tagen auch ziemliche Panikattaken, hab mir dann auch eine Erkältung geholt, die die nächsten Wochen anhielt.
Nach knapp einer Woche bin ich wegen der Kopfschmerzen und der Angstattaken zum Arzt, der sagte, das könne schon mal vorkommen und sollte vorübergehen. Das hat mich dann ziemlich beruhigt, allgemein wars ab da so, dass ich wieder normal klar kam.
Ich ging normal zur Schule, hatte Spass, meine Leistungen stimmten. Allerdings habe ich seither regelmässige Beschwerden, dazu gehören Kopfschmerzen (mittelmässig, nie sehr stark und immer erträglich), leichte Unruhe, leichte Übelkeit, Unwohlsein, selten Angstgefühle, leicht depressive Zustände, leichte Schlafprobleme. Diese Symptome wechseln sich meistens ab, am häufigsten sind die Kopfschmerzen, entscheidend ist, dass ich praktisch jeden Tag mindestens eines der Symptome hatte.
Die Probleme treten eigentlich immer dann auf, wenn gerade nichts los ist, d.h. ich alleine bin, nichts zu tun habe, entspannen kann und mich auf nichts konzentriere, am PC sitze, usw.
Sobald wieder etwas zu tun ist, ich mit jemandem rede, mit Freunden unterwegs bin, arbeite, lerne oder Sport treibe, sind die Probleme fast augenblicklich verschwunden und ich bin gut gelaunt, später kommen sie wieder zurück.

Ich habe dann verschiedenes ausprobiert, Cannabis habe ich seither noch einmal konsumiert, mitte Januar ein schwacher Joint, weil ich dachte, dass es mir besser ging, während dem Konsum war ok, aber die nächsten Tage waren scheisse. Ich habe dann einige Wochen völlig auf Alkohol, Nikotin und Koffein verzichtet und mich so gesund wie möglich ernährt und Sport getrieben, aber ein expliziter Unterschied hat sich nicht ergeben, deshalb trinke und rauche ich seit ein paar Wochen wieder in kleinem Rahmen (Wochenende, nie mehr als 3 Gläser) und habe keine wirkliche verschlimmerung festgestellt.

Von daher jetzt meine Fragen an euch: Kennt jemand einen ähnlichen Fall oder weiss, was mit mir los sein könnte? Hat jemand einen Vorschlag, wie ich dem abhelfen könnte? Wäre es ratsam, nochmals zum Arzt zu gehen?
Ich bin für jeden Rat dankbar ;)

Ich hoffe auf Antworten, freundliche Grüsse, RJ


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2012 - 17:46 
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geh halt mal zum neurologen, eeg machen lassen. so auf die ferne ist es eig unmöglich, da ne diagnose zu machen. auf mich klingts ja am ehesten nach ner migräne, wobei sowas eig net durch thc getriggert werden sollte...

_________________
ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2012 - 20:23 
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Hört sich für mich auch nicht so an, also ob das Gras daran Schuld wäre. Denke wenn es wirklich der Grund wäre würdest du wahrscheinlich auch beim Konsum akute Beschwerden feststellen können. Übelkeit und Kopfschmerzen klingt schon nach Migräne.

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Weil ich aus Prinzip kein' Bock hab',
Geld macht zu viele zu Robotern.
Und später kommen sie ohne Koka nicht mehr in ihrem Job klar.
Das is' nicht mein Weg, Life is one big Road!
Und wenn Du am Ende bist, bist Du nicht am Ziel, sondern tot!


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2012 - 10:12 
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Danke für die Antworten!

Ja, Migräne, Spannungskopfschmerzen und Stressprobleme, das hab ich auch schon in Betracht gezogen, ich wär auch ein Kandidat für solche Probleme...

Was mir einfach nicht einleuchtet ist, wieso es praktisch aus dem nichts und durch so einen Keks ausgelöst wurde. Wenn ich überdosiert hätte, wäre doch eher ein schlechter Rausch oder eine schlechte Nacht die Folge, mir war aber einfach etwa eine Stunde übel, dann gings wieder.

Aber naja, ein Arztbesuch drängt sich wohl doch auf :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2012 - 10:45 
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könnte mir vorstellen, dass es eventuell auch psychisch ist. aber wie sanctophobia gesagt hat, wäre ein gang zum neurologen sicher nicht das schlechteste. habe seit einiger zeit ähnliche symptome und werde deswegen auch mal zum arzt gehen. passierte bei mir alles nach einem down und einer überdosierung 4-fa. auch ich habe festgestellt, dass ich z.b. bei der übelkeit mich dann durch sachen ablenken konnte und somit die übelkeit verschwand. darum glaube ich nicht, dass es sich da bei dir um eine migräne handelt. bei einer migräne tauchen die symptome übelkeit und "kopfschmerzen" (auf jeweils einer seite am kopf) meist gleichzeitig auf. und abgelenkt ist man bei einer migräne nicht so einfach, dass man die dann einfach nicht mehr merkt. aber ich bin kein doktor, kann nur aus meinen erfahrungen heraus erzählen.. ;)

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Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst, kannst du nicht. Eines der kleinen Rätsel des Lebens.
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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2012 - 11:42 
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Cannabis kann bei bestimmten Leuten Psychosen auslösen, und wenn du Pech hast, gehörst du eben dazu. Also las dich ärztlich durchchecken und sprich den Onkel Doktor speziell auf diese Problematik an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2012 - 22:22 
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mary, ich fänds super wenn du mich auf dem laufenden halten würdest, was dein Arzt gesagt hat ;)

ich war heute mal bei meinem und der wusste nicht wirklich weiter.. er will mich mal medizinisch durchchecken und allenfalls weiterschicken, also mal sehen^^

und bzgl. psychische Auslöser/Psychose:
Hab ich mir auch üdenkt ihr, dass sich so etwas wirklich derartig zeigen würde, dass mir mein Kopf vortäuscht es ginge meinem Körper nicht gut?
Bis jetzt hatte ich immer das Gefühl, dass ich meine Psyche einigermassen im Griff habe :turnsmiley:

Naja, ich hab die Hoffnung auf Besserung noch nicht verloren, vielleicht gibts ja doch jemanden, der ein ähnliches Problem hatte und lösen konnte? :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2012 - 22:25 
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theoretisch kann sowas sein, psychosomatik kann recht facettenreich ausfallen.

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.04.2012 - 00:00 
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Klingt für mich irgendwie unwahrscheinlich, aber ich bin natürlich kein Experte...

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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.04.2012 - 00:01 
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seh ich ähnlich. aber möglich ists bestimmt :)

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ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

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Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.04.2012 - 23:06 
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Je länger je mehr hab ich auch das Gefühl, dass das ganze psychisch sein wird... aber in ein paar Wochen werd ich wohl mehr wissen, wenn sich beim Doc nichts ergibt frag ich mal noch wegen einem Neurologen nach, dann seh ich weiter.

Ich würde mich weiterhin über Antworten, Rat, etc. freuen, werde hier weiterhin häufig reinschauen und auch mal posten, falls sich was neues ergibt, vielleicht hat ja mal jemand ein ähnliches Problem :)

Grüsse RJ


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 18.04.2012 - 12:02 
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klingt für mich persöhnlich schon nach ner psychose vorallendingen das die symptomatik bei unterforderung auftritt ist ein indiez für eine psychose das feld der psychosen ist riesieg und von person zu person verschieden es giebt viele menschen die eine haben und es nichtmal merken und psychose bedeutet eben nicht gleich schizophrenie es kann auch sein das sich dein kopf nur "erkältet" hatt

_________________
da sie eben alles andere ausser der tugend für wertlos ansahen
so achteten sie alle anderen glücksgüter gering
und betrachteten mit gleichmut und mehr wie eine last die masse ihres goldes


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 18.04.2012 - 15:46 
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Wohnort: At the mountains of madness
Zitat:
und bzgl. psychische Auslöser/Psychose:
Hab ich mir auch üdenkt ihr, dass sich so etwas wirklich derartig zeigen würde, dass mir mein Kopf vortäuscht es ginge meinem Körper nicht gut?
Bis jetzt hatte ich immer das Gefühl, dass ich meine Psyche einigermassen im Griff habe

Ausschließen kann man das sicher nicht...es gibt genug Leute, die zB vor Prüfungen Übelkeit
verspüren oder nicht schlafen können, da wirkt sich doch auch Stress auf den Körper aus.
So wie das Placebo gibts auch das Nocebo...
Lass Dich auf jeden Fall durchchecken, aber vielleicht machst Du Dir auch zuviele Sorgen
und bist deshalb gestresst...ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber wenn Du
wieder schlechte Gefühle bekommst, versuche sie anzunehmen und bekämpfe sie
nicht, dann wirst Du sie schneller wieder los.
Und lass erst mal die Finger vom THC, Du hast ja momentan keine gute Erwartungshaltung.

so long
Horselover Fat


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 Betreff des Beitrags: Re: Problem nach Hanfkeks
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 15:19 
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Registriert: 10.04.2012 - 12:32
Beiträge: 5
die zahnfee hat geschrieben:
klingt für mich persöhnlich schon nach ner psychose vorallendingen das die symptomatik bei unterforderung auftritt ist ein indiez für eine psychose das feld der psychosen ist riesieg und von person zu person verschieden es giebt viele menschen die eine haben und es nichtmal merken und psychose bedeutet eben nicht gleich schizophrenie es kann auch sein das sich dein kopf nur "erkältet" hatt


hm, ok, danke für die Antwort, da ganze klingt irgendwie auch plausibel. vor allem der Ausdruck Kopf erkältet gefällt mir, so in etwa fühlt sich das ganze nämlich an^^ ich werd auf jedenfall an der Psychosentheorie dranbleiben!


Horselover Fat hat geschrieben:
Ausschließen kann man das sicher nicht...es gibt genug Leute, die zB vor Prüfungen Übelkeit
verspüren oder nicht schlafen können, da wirkt sich doch auch Stress auf den Körper aus.
So wie das Placebo gibts auch das Nocebo...
Lass Dich auf jeden Fall durchchecken, aber vielleicht machst Du Dir auch zuviele Sorgen
und bist deshalb gestresst...ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber wenn Du
wieder schlechte Gefühle bekommst, versuche sie anzunehmen und bekämpfe sie
nicht, dann wirst Du sie schneller wieder los.
Und lass erst mal die Finger vom THC, Du hast ja momentan keine gute Erwartungshaltung.

so long
Horselover Fat


ja, du könntest gut recht haben. ich hab auch festgestellt, dass es mir anfing, besser zu gehen, als mir langsam klar wurde, dass ich weder nächstens an irgend nem Hirnschaden oder einer Krankheit sterben würde (einige Wochen war ich fest davon überzeugt :D), noch meinen Verstand, verliere oder zu irgend einem Stumpfsinnigen mutiere, also das mit den Sorgen und dem Stress hat schon was. Ich lass mich auf jeden Fall durchchecken.

Und ja, ich bin ja jetzt auch seit Mitte Januar rauchfrei, auch wenns mich in letzter Zeit durchaus ab und zu juckt :D
und nächste Woche gehts auch noch auf Klassenfahrt nach Amsterdam godverdammtnochmal :turnsmiley:
scheiss Keks :stampf:

auf jeden Fall danke, dass ihr mir hier helft :)


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