@Nightmare: Ich habe in das Video reingeschaut, aber noch nicht ganz zum Ende geschaut. Ich sehe das etwas kritisch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es im bereich der Suchttherapie durchaus angewendet werden könnte.
Mal kurz Off-Topic, weil des scheint mir doch sehr wichtig, es hier geschrieben zu haben......................................
Hier nur mal paar stellen, wo ich schwierigkeiten mit dem Video habe:
Beim youtube-Video ab 4:20 gibt er einen kutzen Überblick uber (wie wir das in der Ethnologie nennen, er sagt "Ein modell, die Realität zu beschreiben", kann man natürlich auch so nennen) seine/die Weltanschauung, der das konzept zugrunde liegt, also da geht er der Frage nach "Wie sehe ich die Welt", und das, was er erklärt dort ist mir persönlich zu sehr auf den Sozialdarwinismus/Darwinismus basierend, das lehre ich eher ab. Ich bin Kulturrelativist, und gehe davon aus, dass es keinen "Evolutionismus im bereich der psyche" oder dem "Bseußtsein" in dem Sinne gibt. Darauf basiert das ganze ja auch etwas. Ich gehe davon aus, dass das eine Konstruktion ist, aber das kann ja jeder sehen wie er will, da ist ja eh alles offen.
Sozialdarwinismus:
http://de.wikipedia.org/wiki/SozialdarwinismusKulturrelativismus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismusna der Punkt bei beiden ist, dass eine Form des Darwinismus verwendet wird (also beobachtungen die Darwin gemacht hat zu einer Evolution werden auf Gesellschaften, psyche oder Bewußtsein übertragen). Sehe ich Problematisch, sehr sogar. besser formuliert wäre es vielleicht wenn ich sage, dass ich arwinismus/Evolution so, wie sie postuliert wird, nicht akzeptiere. Sozialdarwinismus basiert auf das missverstehen von Dariwn's beobachtungen...aber das führt jetze zu weit.
-Ausdehnung des universums ist für mich eine Theorie, kaum beweisbar
-Urknall basiert ebenfalls auf Theorien, für mich persönlich auch nicht beweisbar
Was ich meine ist, im Video bei 4:50 ist es auch besser gezeigt, was er meint. Von A(wenig) zu A+B+C+D+E+F (mehr/viel), und das ist genau die Grundaussage von Evolutionismus, dass eine "Erweiterung" stattfindet. Darwin selbst hat dies aber nie behauptet, sondern er jhat lediglich VERÄNDERUNGEN beobachtet und notiert, also ANPASSUNG an die Umgebung, etc. Was Vor dem urknall war, ist offen, und was die zukunft gibt auch. Ebenfalls bleibt offen und ist kaum belegbar, dass nach dem dargestellten "Ursprung" nur ein A gegeben haben soll, vielmehr ist es so lange her, dass wir nicht wissen können, ob da nicht noch bis Z gegangen werden würde, es war ja keiner dabei, und es ist seid dem ja viel passiert an Transformation und Anpassung....es bleibt eine Theorie, die er da aufzeigt! Evolution sollte man anders Definieren (in bezug auf sein Vortrag), das ist mir zu vereinfacht und nicht ganz korrekt.
Also meine Weltanschauung wäre nach dem postulierten modell auf diesem bild (von seiner Seite, und da sind auch weitere, die sehr informatin und übersichtlich sind!)
http://www.integrale-psychotherapie.de/ ... 202011.pdfauf Seite 5 "Archaisch - Urhorden der Hominiden" anzusiedeln, das ist das fast unterste. Diese aufteilung, die er da macht, also eine KLARE und DEUTLICHE EVOLUTION des "Bewußtseins" meiner meinung nach, er nennt es "Phylogenese des Raum-Zeit-Bewußtseins" ist nach dem, was Ethnologen erforscht haben nicht so vorhanden/hat so nicht stattgefunden/kann so nicht beobachtet werden. Demnach wären nähmlich (und jetzt wirds wirklich wichtig) alle indigenen (Ureinwohner), die eine solche "archaische" Gesellschaften, wie sie in der Vor-Relativistischen Ethno-Epoche genannt wurden, (und jetzt kommts) im "Tiefschlaf, unbewußt und inhaltsleer". Viele indigene Gruppen (Indianer) gehen ja bis heute von einem "Kein Anfang kein Ende" aus, und haben ein multidimensionales Konzept. Es würde also bedeuten, dass diese alls quasi nur "Triebgesteuert" wären und hätten eine "unreflektierte Wahrnehmung" hätten. Um es kurz zu fassen, sie wäre quasi "noch nicht soweit entwickelt" (nach dem sozialdarwinistischem modell). Im Kulturrelativistischen modell würde man sie als "anders" bezeichnen, denn da gibt es keine "Entwicklung von nierede zu höhere" sondern und eine Wandlung und Anpassung, und keine Wertung, also Beispiel der Speertragende Indio ist genausoweit "entwickelt" (mit allem drum und dran, bewußtsein, etc..) wie der Chef der Deutschen Bank oder irgendjemand anderer. Alle menschen sind gleich "entwickelt" oder Gleichwertig. ...
So , jetzt kommt mal noch ein kleines Stück mit weiter: DIESES KONZEPT (Sozialdarwinismus) war die Basis für die westlichen Invasoren, "die Wilden", die sie im Amazonas (und wo anders, Afrika, Australien etc..) fanden (un das finden bis heute statt) zu ZIVILISIEREN, weil sie diese als "zurückgeblieben" erachtetten. Naja...ist vielleicht etwas weit ausgeholt in Bezug auf sein Thema hier, aber darauf läuft diese Unterteilung hinaus, oder besser gesagt, dies ist die Grundlage dieser Unterteilung, da hats mehrere Schwachpunkte, die Ethnologisch nicht tragbar sind, und da wird mir auch jeder Ethnologe zustimmen! Franz Boas hat dieses Konzept in den 20gern wiederlegt, um die Basis des Sozialdarwinismus zu entkräften. Mir war ehtlich gesagt nicht bewußt, dass diese konzept tatsählich noch soweit getragen wurde, wobei ich weiß, dass die Soziologie es nie ganz abgeworfen hat, aber dass es nun so aufgegriffen wird, irritiert mich doch schon... na da hab ich auch was dazugelernt...GEIL!
@nightmare. vielen Dank für die links und das Video, ich werde mir das noch etwas anschauen, es ist sehr interessant!!!
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Zitat:
Je weiter man im Diagramm nach rechts kommt (mehr psychedelisch/dissoziativ) desto mehr Verantwortung muss man tragen und desto mehr gibt es zu verarbeiten. Mit den harten psychedelischen Substanzen wie LSD, DMT, Pilzen... hat man da oft den Job eines Tripsitters der sehr unentspannt sein kann.
Hmm...tatsächlich...diese Aussage von Nightmare @nazgul...sehe das so wie du!
Ich kann ich das nicht ganz verstehen, wie du das meinst @Nightmare. Es würde bedeuten, dass Heroin und Chrystal weniger problematisch sind wie Pilze und LSD, was die verarbeitung angeht. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wie meinst du das?
@Nightmare
Zitat:
Ich empfehle hier mit Empathogenen und Cannabis zu starten, die viel einfacher zu handhaben sind.
Also ich fand das Cannabis nicht einfacher als Pilze, im gegenteil, wesentlich schwerer! Wenn ich überhaupt eine "Empfehlung" geben würde, also wenn überhaupt, dann wären es Pilze, denn jemand ohne konsumhintergrund schafft es eigentlich immer, dieses Erlebte zu verarbeiten. keine Ahnung, wieviele in die psychiatrie von Pilzen gekommen sind, und Tote gibt es ja nicht, aber wenn man das mit heroin vergleicht...verstehst du, worauf ich hinaus will? Vieles ist einfach beobachtbar, da muss man nicht lange darüber nachdenken (meiner meinung nach). Klar, die verantwortung etc...da hast du recht, aber das ist ja immer so! Und bei Empathogene, da kenn ich mich nicht aus. Es ist sehr individuell, und Set Dosis und Setting sind und bleiben zentrale Elemente!!!
*peace*
Grüsse,
NTP