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 Betreff des Beitrags: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortung?
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:18 
Inventar
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(Hallo!! Ich hoff mal den Thread gibt´s noch nicht...... sonst bitte verschieben....)


Wie der Titel schon sagt, gehts um die Frage, ob´s verantwortungsvoll ist drogenunerfahrenen Freunden etwas anzubieten.


Der Großteil meiner besten Freunde hat mit Drogen (außer ab und an Weed) nichts zu tun. Da wir (ich und meine Kollegin) allerdings sehr gerne konsumieren, stehen wir immer wieder vor kleinen Entscheidungsschwierigkeiten:


Konsumieren wir zwei und lassen unsere Freunde dabei zusehen:

Der Rausch ist eher verkrampft, da man sich vor Nüchternen öfters ein wenig blöd vorkommt. Man ist obendrein noch unhöflich und kann seine Erfahrungen und Gefühle nicht mit ihnen teilen.

Reden wir lange auf sie ein bis sie mitmachen:

Wir können ihnen einen Teil unserer Welt zeigen. Allerdings kommt es manchmal dazu, dass es sie ein wenig überfordert. Sprich einer von uns muss nüchtern bleiben und Tripsitter spielen. Außerdem lässt sich der eigene Rausch nicht so sehr genießen, wenn man permanent einen anderen beruhigen muss.



Ein konkretes Ereignis, das uns letztens passiert ist: Eine Freundin von uns, 32 Jahre alt und weltoffen, hat mit mir 5-Meo-Dmt konsumiert – Koschetschka spielte Tripsitter. Wir haben sie vorher über die Substanz und ihre Wirkungsweise gründlich aufgeklärt. Trotzdem bekam sie ziemliche Panik und sagte die ganze Zeit „Ich komm da wieder raus…“ und sagte die Namen ihrer Brüder und guten Freunde. Wir mussten sie die ganze Zeit beruhigen. Nach einer Zeit funktionierte das auch sehr gut. Als sie wieder nüchtern wurde, erzählte sie uns, sie dachte, sie müsse den Krankenwagen rufen und sterben. Jetzt passte aber wieder alles.

Ein anderes Beispiel: Eine andere Freundin von uns, 19 Jahre alt, hatte an einem Tag mit uns MXE und am nächsten 2C-C konsumiert. Ihr gings so herrlich, dass wir nicht mal tripsitten mussten und alle drei einen tollen Rausch genießen konnten.


Was sind eure Erfahrungen und Meinungen mit und zu diesem Thema?
Fällt es noch in unseren Verantwortungsbereich, wenn Freunde sich dazu entscheiden mitzukonsumieren, oder haben sie die Verantwortung dafür schon selbst übernommen, als sie sich dafür entschieden haben? (keiner der Mitkonsumenten ist unter 18!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:22 
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ich würd mal sagen das kommt stark drauf an wie ihr beiden es unter kontrolle habt. ich geh aber mal nicht davon aus, dass ihr 24/7 konsumenten seid. wenn sich wer dafür entscheidet mitzukonsumiern hat er ganz klar die entscheidung und die verantwortung dafür selbst übernommen, ihr zwingt ja niemanden dazu, sondern bietets an. was wer macht muss der immer noch selber entscheiden. und vor allem find ichs gut wenn man das probieren will, und jemanden hat der dich an die hand nimmt - schaut das derjenige nicht gleich zu viel nimmt etc pp.

wissen deine besten freunde, dass du konsumierst oder erzählst du das denen gar nicht?

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kann nicht kommen - bin benommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:26 
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Ich habe das gleiche problem
Anbieten nein wenn sie zu mir kommen klär ich sie über die risiken auf und sag das ich keien verantwortung übernehme und ich spiele ebend
tripsitter auch wenn ich selber druff bin z.b. ein Kolege ist auf 1,5g pilzen schon leicht abgekackt und ich konnte ich noch helfen obwohl ich auf 4g war(mexicaner)
Also ich machs so ich überrede keinen wenn wer auf mich zukommt gerne :)
Firsttimer sind eh immer am lustigesten

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onkel albert hat geschrieben:
lassen wa die synapsen noch bisl firlefanzelieren :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:29 
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wie soll jemand auf dich zukommen ohne das du ihn vorher darüber informiert hast, dass du was konsumierst :conf:

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:30 
also .... ich war in meiner gegend so ziemlich der Polytoxeste von allen xD hatte auchn paar atzen bei uns im Dorf die mich immer so angeguckt haben Oo " Was isn Ketamin?"usw... ich habs denen dann auch angeboten und komplett aufgeklaert wie die Wirkungen etc... sind.

Bei allen meiner Kollegen habe ich es nicht bereut verschiedenste Drogen zu zeigen, weil wir viel spass hatten und sie auch clever genug waren nicht irgendwie drauf zu kommen ( Benzos , Kokain)(heroin habe ich keinen meiner leuten angeboten!!!!)

bei einem Kollegen tut es mir bis heute leid das ich ihm H gezeigt habe..
es war ein typ aus meiner Klasse der ein Jahr aelter war als ich und mit dem hat ich auch immer gekifft & so , der hat irgendwann mitbekommen das ich auf H bin.

Erst lehnte er es ab weil es "zu krass" ist..
nach ein paar wochen wollte er dann auch mal probieren ..und ich habe es ihm tausend mal gesagt das er nix bekommt weil H zu suechtigmachend ist USW.
aufjedenfall meinte er dann irgendwann zu mir das er sich dann halt was auf der szene holt , darauf hab ich ihm dann ein blech ausgegeben weil imho die chance auf szene verarscht /abgezockt zu werden sehr hoch ist!
2 zuege vom Blech und er sagt : "ich merk nix' 5 min spaeter war er dann so breit wie noch nie in seinem Leben.
er wollte es dabei belassen , aber jeder weiss das es bei hero nicht so bleibt...

Naja ende der geschichte war das er nur noch auf szene war und auch komplett drauf gekommen ist :sad: , ich habe zwar mit ihm zusammen noch die ausbildung geschafft , aber danach ist der kontakt abgebrochen (ich bin ausgewandert,er war verschollen) ...ich tue mir bis heute vorwuerfe machen das ich dem das gezeigt hab :(

Also man sollte immer ganz genau wissen was man wem zeigt. :lehrer:


Zuletzt geändert von baseado am 08.01.2012 - 21:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 20:34 
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baseado hat geschrieben:
also .... ich war in meiner gegend so ziemlich der Polytoxeste von allen xD hatte auchn paar atzen bei uns im Dorf die mich immer so angeguckt haben Oo " Was ins Ketamin?"usw... ich habs denen dann auch angeboten und komplett aufgeklaert wie die Wirkungen etc... sind.

Bei allen meiner Kollegen habe ich es nicht bereut verschiedenste Drogen zu zeigen, weil wir viel spass hatten und sie auch clever genug waren nicht irgendwie drauf zu kommen ( Benzos , Kokain)(heroin habe ich keinen meiner leuten angeboten!!!!)

bei einem Kollegen tut es mir bis heute leid das ich ihm H gezeigt habe..
es war ein typ aus meiner Klasse der ein Jahr aelter war als ich und mit dem hat ich auch immer gekifft & so , der hat irgendwann mitbekommen das ich auf H bin.

Erst lehnte er es ab weil es "zu krass" ist..
nach ein paar wochen wollte er dann auch mal probieren ..und ich habe es ihm tausend mal gesagt das er nix bekommt weil H zu suechtigmachend ist USW.
aufjedenfall meinte er dann irgendwann zu mir das er sich dann halt was auf der szene holt , darauf hab ich ihm dann ein blech ausgegeben weil imho die chance auf szene verarscht /abgezockt zu werden sehr hoch ist!
2 zuege vom Blech und er sagt : "ich merk nix' 5 min spaeter war er dann so breit wie noch nie in seinem Leben.
er wollte es dabei belassen , aber jeder weiss das es bei hero nicht so bleibt...

Naja ende der geschichte war das er nur noch auf szene war und auch komplett drauf gekommen ist :sad: , ich habe zwar mit ihm zusammen noch die ausbildung geschafft , aber danach ist der kontakt abgebrochen (ich bin ausgewandert,er war verschollen) ...ich tue mir bis heute vorwuerfe machen das ich dem das gezeigt hab :(

Also man sollte immer ganz genau wissen was man wem zeigt. :lehrer:



Das ist aber nicht deine schuld er wollte das Hero er hätte es sich andernfalls beim Dealer seinen vertrauens geholt wenn er meint sowas nehmen zu wollen und
mit der sucht nicht kla kommt ist das absolut nicht deine schuld du hast es ihm ja nicht aufgedrängt komm zieh mal komm einmal macht nichts etc.

LG

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onkel albert hat geschrieben:
lassen wa die synapsen noch bisl firlefanzelieren :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 21:06 
Also jemanden dazu drängen würde ich nie machen.
Gebe allgemein normal niemanden Drogen der unerfahren ist.
Einzige Ausnahme viell. wenn es jemand unbedingt probieren will
und sich nicht abbringen lässt.

Dann soll er lieber unter meiner Aufsicht konsumieren.
Natürlich auch nur wenns ich selbst dosiere.
Wenn es aber eine Person ist die im nüchternen Zustand
schon sehr unsicher wirkt und eine schwache Persönlichkeit hat
sage ich sicher nein.
Denn das Risiko möcht ich nicht eingehn od. minimieren
nur weil jemand gar nicht mehr klar kommt die Rettung rufen zu müssen.

Und nix gegen dich aber jemandem der unerfahren ist
gleich DMT zu geben finde ich nicht richtig.
Würde besser erst mit schwächeren Sachen anfangen
um ihn in diese Welt einzuführen.

Mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 21:28 
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VVV hat geschrieben:
Und nix gegen dich aber jemandem der unerfahren ist
gleich DMT zu geben finde ich nicht richtig.
Würde besser erst mit schwächeren Sachen anfangen
um ihn in diese Welt einzuführen.




Wollten ihr auch was anderes geben, aber sie wollte es und hinterher war es auch besser so, da 5 Meo-DMT sehr kurz wirkt.
Sie war im nachhinein sehr froh, es probiert zu haben und dass wir zwei (und nicht wer anders) auf sie aufgepasst haben.
Es war die erste halbe Stunde echt anstrengend, aber danach war sie voll happy und sagte die ganze Zeit: "Ich hab euch alle soooo lieb".....
Allerdings hast du schon recht, da bei 5 Meo-DMT der Bodyload unangenehm heftig ist und nen unerfahrenen Konsumenten echt Angst machen kann.

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BIN I BUMZUR ODA BIN I BURZUM?


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 21:47 
Freut mich dass es ihr dann doch gefallen hat
und es gut ausgegangen ist.
Wollts nur mal geschrieben haben :prost:

Mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 22:36 
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ich mach es meist so, dass ich aus höflichkeits-gründen auch was vom zeug anbiete. ich würde aber nie ein zweites mal fragen, find ich dann schon wieder fast aufdringlich. und natürlich gründlich aufklären, bevor ich was gebe. es ist meiner meinung nach jedem seine eigene entscheidung. wenn ich jedoch jemand sehr gut kenne und ich weiss, dass eine gewisse substanz dieser person nicht gut tu würde. würde ich davon abraten, aber nicht abhalten. aber in diesem fall würde ich dann wohl auch auf meinen trip verzichten um tripsitter zuspielen.

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Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst, kannst du nicht. Eines der kleinen Rätsel des Lebens.
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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 23:44 
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Je weiter man im Diagramm nach rechts kommt (mehr psychedelisch/dissoziativ) desto mehr Verantwortung muss man tragen und desto mehr gibt es zu verarbeiten. Mit den harten psychedelischen Substanzen wie LSD, DMT, Pilzen... hat man da oft den Job eines Tripsitters der sehr unentspannt sein kann.
Ich empfehle hier mit Empathogenen und Cannabis zu starten, die viel einfacher zu handhaben sind.
Nachdem ich Leute über harte Psychedelika aufgeklärt habe, wollen die Meisten eh nichts damit zu tun haben. :D

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Nitemare - Erinnerungen eines Psychonauten


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.01.2012 - 23:53 
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Beiträge: 164
Ich sage idR. nein zu jedem unerfahrenem der Drogen anfassen will,
selbst bei Cannabis und selbst wenn die Leute dann sauer auf mich sind.
Ich könnte nicht damit leben, falls der / die betroffene abstürzt.

Hatte mal einen Bekannten in die bunte Welt der Pillen eingeführt, als ich selbst noch davon verblendet war,
heute hängen wir beide drin.
Auf höflichkeit verzichte ich da meinem Gewissen zuliebe


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:00 
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mary hat geschrieben:
ich mach es meist so, dass ich aus höflichkeits-gründen auch was vom zeug anbiete. ich würde aber nie ein zweites mal fragen, find ich dann schon wieder fast aufdringlich. und natürlich gründlich aufklären, bevor ich was gebe. es ist meiner meinung nach jedem seine eigene entscheidung. wenn ich jedoch jemand sehr gut kenne und ich weiss, dass eine gewisse substanz dieser person nicht gut tu würde. würde ich davon abraten, aber nicht abhalten. aber in diesem fall würde ich dann wohl auch auf meinen trip verzichten um tripsitter zuspielen.


sympathisch :ok:

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"But I don't want comfort. I want God, I want poetry, I want real danger, I want freedom, I want goodness. I want sin."

Brave New World


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:01 
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criminal hat geschrieben:

wissen deine besten freunde, dass du konsumierst oder erzählst du das denen gar nicht?


Ja klar wissen sie´s, sonst wärn´s nicht meine besten Freunde. :hug: Ich rede auch nur von einer handvoll von Leuten. Bei normalen Bekannten wär´s mir viel zu Schade um mein Zeugs. :teufel:


VVV hat geschrieben:
Wenn es aber eine Person ist die im nüchternen Zustand
schon sehr unsicher wirkt und eine schwache Persönlichkeit hat
sage ich sicher nein.


Schwache Persönlichkeit?? Ja, ich glaub ich weiß, was du damit meinst und stimme dir natürlich auch zu.

Allerdings stell ich mir gerade die Frage, ob eine Drogenerfahrung einem relativ ängstliche oder unsichere Menschen nicht vielleicht sogar nützlich sein kann. Okay, Benzos, Opioide usw. sind sicher fehl am Platz. Aber was ist mit Substanzen, die einen geistig ein wenig fordern und wobei vlt. noch das Hochkommen anstrengend ist (denk da an 5-Meo-DMT, 2C-x, MXE usw.)??? Wird man denn durch solche Erfahrungen nicht auch im realen Leben ein wenig stärker bzw. selbstsicherer?
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, dass jeder anstrengende Trip die nüchternen Realität etwas leichter erscheinen lässt.



@Nitemare: Vielen Dank für die schöne visuelle Darbietung!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:06 
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Koschka hat geschrieben:
Allerdings stell ich mir gerade die Frage, ob eine Drogenerfahrung einem relativ ängstliche oder unsichere Menschen nicht vielleicht sogar nützlich sein kann. Okay, Benzos, Opioide usw. sind sicher fehl am Platz. Aber was ist mit Substanzen, die einen geistig ein wenig fordern und wobei vlt. noch das Hochkommen anstrengend ist (denk da an 5-Meo-DMT, 2C-x, MXE usw.)??? Wird man denn durch solche Erfahrungen nicht auch im realen Leben ein wenig stärker bzw. selbstsicherer?
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, dass jeder anstrengende Trip die nüchternen Realität etwas leichter erscheinen lässt.



Hab mit dem Gespräch zwar nix zu tun,
aber solche Persönlichkeiten neigen dadurch, dass sie schnell wieder auf den Boden der Realität finden, schnell zu abhänigkeiten.
Die Leute sollten Ihre Erfahrungen auf eigene Faust sammeln und wie gesagt, würde ich das nicht verantworten wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:33 
hazo hat geschrieben:
Koschka hat geschrieben:
Allerdings stell ich mir gerade die Frage, ob eine Drogenerfahrung einem relativ ängstliche oder unsichere Menschen nicht vielleicht sogar nützlich sein kann. Okay, Benzos, Opioide usw. sind sicher fehl am Platz. Aber was ist mit Substanzen, die einen geistig ein wenig fordern und wobei vlt. noch das Hochkommen anstrengend ist (denk da an 5-Meo-DMT, 2C-x, MXE usw.)??? Wird man denn durch solche Erfahrungen nicht auch im realen Leben ein wenig stärker bzw. selbstsicherer?
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, dass jeder anstrengende Trip die nüchternen Realität etwas leichter erscheinen lässt.



Hab mit dem Gespräch zwar nix zu tun,
aber solche Persönlichkeiten neigen dadurch, dass sie schnell wieder auf den Boden der Realität finden, schnell zu abhänigkeiten.
Die Leute sollten Ihre Erfahrungen auf eigene Faust sammeln und wie gesagt, würde ich das nicht verantworten wollen.


Stimme Hazo zu.
Möchte diese Verantwortung nicht unbedingt tragen müssen.
Andererseits würde ich mich sicher besser fühlen wenn ich
diese Person in diese Welt eingeführt hätte als ihm seinem
Schicksal zu überlassen indem er alleine Erfahrungen macht
und durch unwissenheit überdosiert und noch mehr passiert.

@Koschka
Klar kann es sein dass derjenige dadurch gestärkt wird.
Ich denke aber dass gerade bei solchen Personen das Risiko
einer Psychose sehr hoch ist.
Vorallem weil er auf solche starken Wirkungen und veränderungen
nicht gefasst/vorbereitet sein kann wenn vorher keine oder wenig
Erfahrung vorhanden ist.

Es ist leider sehr schwer so eine Entscheidung zu treffen
ein anderes Leben auf diese Weise zu verändern.
Darum denke ich sollte man besser ganz unten anfangen
und erst langsam zu “härteren“ Drogen wechseln.

Natürlich denkt jeder anders darüber und ich möchte
niemanden belehren hab nur mal meine Gedanken
niedergeschrieben :wink:

Mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:33 
Sorry Doppelpost


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 00:55 
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Ich muss mich jetzt hier auch einmal äußern. Irgendwie denke ich auch das ich den Drogenkonsum in den näheren Freundeskreis gebracht habe. Vorher hat man halt einfach einmal einen Joint geraucht, aber das war eher Ausnahme. Ich war schon immer irgendwie fasziniert von Psychoaktiven Substanzen jeglicher Art. Beim Kiffen war ich immer sofort dabei aber auch gegen was Alkoholisch hatte ich nichts. Vor einem 3/4 Jahr dann entdeckte ich durch viel Langeweile und Zufälle die Droge Dextromethorphan. Ich war verwundert? Eine Droge die so einfach in der Apotheke zu kaufen ist. Naja gleich am selbigen Tag mir eine Packung geholt und auf 6 Kapseln zu den Freunden in den Stadtpark gegangen.

Ich wollte eigentlich niemand wirklich davon erzählen, vertraute mir aber dann doch zwei Freunden an die zwar irgendwie ein wenig verwirrt aber interessiert zu sein scheinen. Nach einiger Zeit als ich mal wieder auf DXM trippen wollte, fragte mich einer der beiden Freunde ob er mit mir die Hälfte nehmen will, da er es gerne einmal ausprobieren würde. Ich willigte ein und erklärte ihm alles wichtige. So ging das ganze weiter, ich begang mich mehr für Drogen zu interessieren als vorher, ich probierte alles mögliche aus und bot auch anderen Freunden an beim Konsum mitzumachen.

Irgendwie war es schöner als alleine zu konsumieren, man konnte aufeinander aufpassen und man hat immer jemanden zum reden und austauschen während und nach der Trips. Aber oft habe ich mir auch schon gedacht, das ich irgendwie schuld daran bin das die anderen Freunde jetzt konsumieren. Aber bis jetzt gefällt es ja noch jeden und wen jemand nicht mitmachen will wird er auch nicht dazu gezwungen und gedrängt.

_________________
Ich setze meine Irrfahrt fort; und wollte mir doch das Leben nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 01:29 
Inventar
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Wohnort: Австрия
VVV hat geschrieben:
Klar kann es sein dass derjenige dadurch gestärkt wird.
Ich denke aber dass gerade bei solchen Personen das Risiko
einer Psychose sehr hoch ist.
Vorallem weil er auf solche starken Wirkungen und veränderungen
nicht gefasst/vorbereitet sein kann wenn vorher keine oder wenig
Erfahrung vorhanden ist.

Es ist leider sehr schwer so eine Entscheidung zu treffen
ein anderes Leben auf diese Weise zu verändern.
Darum denke ich sollte man besser ganz unten anfangen
und erst langsam zu “härteren“ Drogen wechseln.

Natürlich denkt jeder anders darüber und ich möchte
niemanden belehren hab nur mal meine Gedanken
niedergeschrieben :wink:

Mfg


Finde jedes Feedback zu dem Thema ist eine Bereicherung :daum:



Wir (also Koschka und ich) haben einen Tag lang diskutiert und dann entschieden. Die Personen, denen wir Drogen anbieten sind sehr gute Freunde von uns, die wir schon jahrelang kennen - also auch wie sie in Stesssituationen reagieren (deswegen wusste ich auch was beim Tripsitten zu tun war, wie ich sie beruhigen kann).
Habe auch gute Freunde, denen ich nie was geben würde, selbst, wenn sie darum betteln würden, da ich es mir nie verzeihen würde, wenn derjenige/ diejenige einen psychischen Schaden davon hätte! Habe auch aus diesem Grund selbst sehr spät mit psychedelischen Drogen angefangen und hab früher sehr oft LSD/Pilze ablehnen müssen, da ich mit mir noch nicht im Einklang war und kein Risiko eingehen wollte.
Zum Thema Suchtentwicklung: Wie oben schon genannt sind dies alles gute Freunde von uns, die im Gegensatz zu uns, wenig bis gar nicht suchtgefährdet sind, sonst hätten sie das Thema Drogen schon auf eigene Faust erkundet bzw. wären sie schon süchtig. Eine Freundin von uns z.B. nimmt nur mit uns was, da sie uns 100% vertrauen kann und allein oder mit anderen Leutz gar keinen Bock auf Drogen hat.
Ich würde auch nie jemanden etwas geben, das ich nicht selbst erforscht habe.

@Nitemare: Wieder einmal eine sehr hilfreiche Graphik eingebracht! Koschka und ich sind sehr dankbar, dass gerade du was dazugeschrieben hast, da deine Kommentare fachlicher Natur sind.
Ich persönlich bin ein Fan deiner Beiträge :respect: :respect: :respect: !!!!!!!
Habe bei meinem letzten 2C-C Trip deine Musikvorschläge eingebracht und war sehr begeistert! Bist ein echter Metalhead :rock:
(Sorry zwecks Offtopic)

@baseado: Die Geschichte mit deinem Freund tut mir leid, aber ich hätte in deiner Situation auch so reagiert, da derjenige sich sowieso was geholt hätte und das Risiko, dass er von jemanden Scheiß angedreht bekommt sehr hoch ist. Es ist verständlich, dass man Feunde lieber beaufsichtigt den Stoff konsumieren lässt, den man selbst nimmt. Die Sucht bzw. das Bedürfnis H zu konsumieren hast ja nicht du ihm aufgeschwatzt, sondern es war ganz allein seine Entscheidung!!!!

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 01:59 
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Beiträge: 4169
Wohnort: gerLand
prinzipiell finde ich, dass man da je nach substanz / person entscheiden muss.

ich kenne z.b. leute denen ich schon pillen gegeben habe wenn ich wusste, dass sie sauber sind, welchen ich aber NIE halluzinogene geben würde weil mir klar ist, dass sie darauf nicht klar kämen. ich finde prinzipiell solche sachen wie hallus oder disoziativa sehr sehr grenzwertig, weil sie einfach so derbe scheisse in den leuten auslösen können. klar kann man auch auf xtc mies draufkommen, aber nicht so tiefgreifend wie z.b. bei lsd.

in eurer situation müsst ihr top menschenkenntnis beweisen und sauvorsichtig sein. denn wenn ihr in eurer clique was anbietet und person a und b sagen ja, besteht das risiko, dass person c auch was will und das nicht aus eigener neugier / überzeugung / lust sondern schlichtweg wegen des gruppenzwangs. das ist dann 50 50 grückspiel wie die person drauf reagiert. hier müsst ihr abwägen können, ob jmd von euren mates evtl zu labil ist, um auf so nem hohen psychotropen lvl noch klarzukommen. und seid ihr dann auch diejenigen, die dem oder derjenigen beibringen müssen, dass das ganze für ihn sie nichts ist.

ich persönlich war als wir jünger waren immer so ne art vorreiter. wenn ich iwas genommen habe und erzählt habe wie geil ich es fand kamen meist die leute um mich rum dann einfach auf mich zu. habe immer gerne geteilt wenn ich was hatte, wobei ich nie pappen ( die ich ja selbst kaum genommen hab ) oder benzos weitergegeben hab. für gbl gilt das gleiche, wobei ich wenn ich auf gbl bin eh net so die sozialen kontakte pflege....

bezüglich deiner idee, koschka, ängstliche leute durch bewusstseinserweiterung zu stärken kann ich nur sagen: lass es. wenn jemand schon ne affinität hat stehn die chancen imho um die 70 / 30, dass es schiefgeht. und so jemand hat viel mehr zu verlieren als zu gewinnen. ne drogenpsychose kann so scheiss viel triggern und wenn du pech hast richtest du irreversible schäden an, mit denen die person und du dann leben müssen.

wenn ihr leuten eure welt zeigen wollt, überlegt mal, obs net sinnvoller ist, ihnen erst mal lowdose mdma oder speed zu geben. ich denke sachen wie mxe sind einfach zu unberechenbar um gescheite einstiegsdrogen zu sein.

_________________
ungelesene_Bettlekture hat geschrieben:
Trane hat geschrieben:
ein bissel genauere info´S währen schön !
um allg. die "schädliche" Wirkung näher zu bringen !?

tod durch sterben.

Special_k hat geschrieben:
Viel ärgerlicher wäre eine bestehende Opioidtoleranz. Dann muss sich der Anästhesist was einfallen lassen. Aber auch das ist zu überleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 02:01 
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Beiträge: 4413
Ist wohl einfach individuell wie bei allem anderen auch, macht die Diskussion irgendwie sinnlos...

_________________
Stop playing with my delirium
Zitat:
Jesus can walk on water, I can walk on Cucumbers, Cucumbers are 98% water, so im 98% Jesus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 02:07 
Fortgeschrittener Insider
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Beiträge: 108
ich habe meinem Kleie Bruder angeboten, das er wenn er jemals etwas neues versuchen will, immer gerne zu mir kommen kann, und mich fragen soll.

dann kann man das zu zweit in einem sicheren Umfeld tun, und vor allem muss er nicht irgend welchen Straßen dreck nehmen und rutsch in keine Szene.

Gott sei dank, zeigt er kein Interesse an jegliche Drogen ausser das er mich an Silvester fragte ob wir etwas trinken und vil was rauchen könnten.

gesagt getan... hat ihn gut den Hut ausgezogen, aber er ist nicht an häufigem Konsum interessiert.

seit dem kam auch kein wort mehr davon rüber...

und so handhabe ich es auch bei guten freunden die ab und an wasneues probieren wollen..

ich habe ja einen erfahrungs Schatz epischen Ausmaßes

mehr Substanzen als ich zählen könnte.. nuja ich habe schon mehr synthetisiert als ich jetzt aufzählen könnte^^

panic :afro:

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Tabletten helfen gegen die Panik nüchtern zu werden;) Zitat aus meinem Großhirn...


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 03:08 
Inventar
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Uiuiuiui....das ist mal echt ein interessantes Thema, bin begeistert! Danke dafür!!!
Ich bin am nachdenken im Moment, und noch etwas unschlüssig.

@Nightmare: ja die Grafik ist sehr spannend, hast du sie gemacht? Woher kommt sie, wenn du sie nicht gemacht hast?

Ich habe eine andere Unterteilung und gehe etwas anders heran. Für mich ist weniger die Wirkung wichtig, sondern die Abhängigkeit, die entstehen könnte und der Abtürn, der folgen wird/folgen kann.

Da ich selbst (bis auf Tabak) bisher fast immer nur Pflanzen oder Pilze genommen habe, stellt sich für mich das Problem etwas anders da. Ich war in meinem früheren Freundeskreis eher diejenige, der angeboten wurde (alles mögliche, was es so gibt, und was schon aufgezählt wurde und noch mehr). Ich habe immer, bis aus paar mal abgelehnt, da ich damals viele Jahre in mein Umfeld beobachten konnte, welche Höhen und Tiefen bestimmte Substanzen erzeugen können, und an mir die Tiefen dann nach den Höhen "ausgelassen" wurden (diverse Ex-Freunde und Freundinnen), daher sage ich prinzipiell zu allen, die mir etwas anbieten oder nach "chemischen" SUbstanzen und irgendeiner Form von Sucht erzeugen kann immer nein, selbst wenn ich wüsste, wo was zu holen wäre, und gefragt werde und wurde ich schon öfters. Ich meine, ich habe Jahrelang zugesehen, wie sich abend Leute lange und ausgiebig die Kante gaben, ganze Wochenenden, und wärend sie da feierten, wusste ich bereits, was in der darauffolgenden Woche los sein wird, und wie ich wieder vollgelappt oder angenölt werde würde, und da machte dann das WE mit denen nicht mehr so viel Spass. Irgendwann reichts auch! Und einmal war ich auf den Inseln (3 Wochen) mit einem, der auch kiffte, und es störte mich nie zuvort, also das Kiffen war selten problematisch bei Freunden!!! Aber da gabs nix, die Insel war klein, und es gab nur Essen, Trinken und Meer, Asien...wunderschön...ja aber nix zu kiffen, und das durfte ich wieder ausbaden, wir waren ja nur zu zweit, die Familie sprachen kein Englisch...Man stelle es sich vor, an einem wunderschönen ort zu sein, und anstatt sich zu freuen, nur abgekotze... Naja, war halt so, ich hab mich von ihn dann auf der anderen eite der Insel geflüchtet, dann gings, und nach einer Woche hatte er sich etwas beruhigt...

Witzigerweise hab ich, während die anderen auf den Partys Pillen nahmen oder Lines zogen, immer nur mein Stuff genommen, und da gibts ja kein Abtürn, im gegenteil (seltene Ausnahmen gewesen). Und ich habe aber auch mal meins angeboten, nur Leuten, die hatten ja alle shcon erfahrungen und da hies es immer nur "nein, das kenn ich net" oder "nein, das ist zukrass" oder "oh, da hab ich das und das gelesen" oder "ach nö, jetze nicht, vielleicht ein ander mal..." :mued: Das eine mal auf der Fusion, ich und Freundin im Auto gesessen, als ein Typ mit einem Sack pilze vorbei kam, ich reingegriffen, ne Handvoll rausgeholt, und freundin gefragt: "Na wie wärs, das passt doch, wolltest doch eh welche haben wieder mal, oder?" (erzählt sie mir STÄNDIG, dass sie was will wieder mal!!!) und sie dann sagte "Ähm...ich hab hier noch ne line xyz und die Pilze passen jetzt nicht sooo". Naja...bin dann mit ihr umhergezogen, und war ziemlich gut drauf, aber sie war ziemlich unrelaxt, und ...naja, sowas versuche ich mittlerweile zu vermeiden! Ständig sowas, das ist irgendwie nicht spassig. ... Aber geht auch anders, hab ich gemerkt, zwar sehr vereinzelt aber doch da...off topic, ich schweife aus... Das wäre ein anderes Thema, was sich eher darum dreht, welche Drogenkonsumenten mit welchen zusammenpassen auf Party...ganz anderes Thema...aber bei mir überschneidet sich das.

Gezwungen wurde ich auch nie, H. hab ich zugeschaut, hab probieren wollen, und derjenige gab mir eine sehr geringe Dosis. Bei MDMA wurde was in ein Getränk gemisch von Fremden, die mich überhaupt nicht aufklärten, und ich trank nicht viel und bei LSD bekam ich das von einem sehr engen Freund damals, den ich vertraute und ebenfalls nicht zuviel. ALso grundsätzlich habe ich immer nur die Hälfte des angebotenen genommen, oder nur wenig bekommen, und dafür bin ich meinem damaligen Bekannten auch dankbar. Er hätte auch anders sein können! Er wußte, dass ich mir die Richtung von etwas gerne anschaue, und dass ich für manches nicht passend bin, aber das ist ja nicht immer der Fall bei anderen, dass sie einen so gut kennen...eher selten.

@hazo: absolutes Doppelword!!! :ok: :ok:

Wegen der Höhen-Tiefen-problematik habe ich nur zu sehr wenigen aus früher Kontakt, und nun ist es so, dass ich der neuen Freunde, die alle wissen, was ich so konsumiere, zwar nichts anbiete, die aber durchaus neugierig sind, wenn ich etwas erzähle. Meistens neige ich dann dazu, klar zu erklären, dass sich eben das gesamte leben ändern kann...bin halt ehrlich...und dann heißt es fast immer "Nein, doch lieber nicht!" heheee Ich bin gut darin, Leute vom Konsum abzubringen...
ALso in einer Beziehung bin ich ganz anders. Mein Freund sollte bei vielem mitziehen, da für mich Pflanzen/Pilze ne Basis sind, und es schwierig wäre, wenn er da nicht mit dabei wäre, aber unmöglich wäre es nicht. Zumal er auch hin und wieder Tripsitter ist, und ich bei ihm ebenfalls. Er wollte aber das auch immer, wenn er nein gesagt hätte, auch gut! Ich glaube, mit jemand, der in der RIchtung nicht konsumieren will ginge es nur, wenn er mit keine Probleme macht. Immerhin, manches pflanzliche und Pilzige hatte mir so sehr geholfen bisher, das würde gegen jegliche Logik sprechen, mir da Probleme bereiten zu wollen...
:color:
...lang geworden, aber vielleicht könnt ihr was davon gebrauchen...
Grüsse,
NTP

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 03:14 
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Beiträge: 108
tüchtig^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 11:38 
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@ Koschetschka: Danke! :yo:

Die Grafik kommt von Wulf Mirko Weinreich.
Ich werde selber bald ein Diagramm erstellen mit meinen persönlichen Erfahrungen und den von mir getesteten Substanzen.

Seine Homepage: http://www.integrale-psychotherapie.de/einf.html
Er verwendet das integrale Modell nach Wilber um verschiedene Bewusstseinszustände zu beschreiben und hat dazu auch viele Grafiken angefertigt.
Sehr interessant! Auf der Homepage findet man eigentlich alles zum Thema inklusive Buchempfehlungen.

Ein tolles Video dazu...
Die psychedelische Erfahrung im integralen Bewusstseinsmodell


Gesamter Vortrag:
http://www.archive.org/details/Die_psyc ... _Weinreich

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