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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 07.05.2010 - 17:36 
Inventar
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22.01.2011 wird der Tag sein, so war es schon dieses Jahr bei Mephedron und letztes jahr bei JWH-018 .... das geht im bundestag ungefähr so: "wer ist dafür? (Es melden sich die meisten Leute, die es wahrscheinlich eh nicht interessiert, die gar nicht wissen was das überhaupt für Substanzen sind) Ok. Beschlossen."

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obstfliege hat geschrieben:
Kontrollierter Drogenkonsum ist eher eine Qual als ein Spaß! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.05.2010 - 14:22 
Inventar
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Es wurde erstmal vertagt:

http://www.bfarm.de/cln_028/nn_1312866/ ... __nnn=true :) vielleicht ja ein kleiner Erfolg :)

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obstfliege hat geschrieben:
Kontrollierter Drogenkonsum ist eher eine Qual als ein Spaß! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.05.2010 - 21:44 
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Beiträge: 83
Wohnort: Südwestdeutschland
Das ist ein sinnloses Spiel, denn jedesmal wenn neue Substanzen verboten werden,werden in der selben Zeit am PC neue Substanzen,Wirkstoffe umdesingnt
chemisch Produziert,in USA. zb. an Obdachlosen ausgetestet,weil wenn in der Personengruppe ist das eh jedem Staatsanwalt u.a. egal wenn da plötzlich
ein paar Dutzend tot sind. Beispiel: Carfentanyl wird in US-Labs illegal produziert,( 1 G. kostet 88.000US-$) habe das mal in einem Buch gelesen über Desingnerdrogen.Schätzungen gehen von täglich mehren neuen Verbindungen aus. Don Quischote läßt herzlich Grüßen. Aber alle 10 Jahre treffen sich die
Clowns in New York und Versprechen,daß die Welt in 10 Jahren von der Geißel Drogen VÖLLIG befreit sein wird,und das geht so schon seid einigen Jahr-
zehnten so,ne Sekte ist nichts gegen diese kriminelle Bande! Der Name dieser krim. -Vereinigung ist glaube ich UNODOCC,Ciao FRANKY!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.05.2010 - 09:30 
Inventar
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Registriert: 14.01.2009 - 09:55
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Chyb hat geschrieben:
Es wurde erstmal vertagt:

http://www.bfarm.de/cln_028/nn_1312866/ ... __nnn=true :) vielleicht ja ein kleiner Erfolg :)


Das freut mich! Erstmal keine spontanen Hamsterkäufe, bin sowieso grad nicht so reich, dass ich mir davon viel leisten könnte ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.05.2010 - 16:03 
Inventar
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Wohnort: In a fish bowl with another lost soul, year after year
ich schätze mal da haben 1000 Ärzte nen brief hingeschrieben mit "Moment mal..."
Immer diese undurchdachten von den Medien erzwungenen ENtscheidungen. Ich frage mich echt ob "Medienhuren" nicht besser passen würde als "Politiker"

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.11.2010 - 15:37 
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neue Sitzung am 6.Dez
aber von Tramadol kann ich hier nix finden... :turnsmiley:
http://www.bfarm.de/cln_103/DE/Bundesopiumstelle/BtM/sachverst/Protokolle/Tagesordnung_36.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.11.2010 - 10:11 
Power-Raver
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Beiträge: 557
Wohnort: Mohndorf
Hallo

Hm, ist zwar OT aber auch von Kratom steht hier nichts mehr... Was hat das wohl zu bedeuten? Gibt es noch eine weitere
Sitzung oder sind sie tatsächlich vernfünftig geworten? :keineahnung:

Das wäre ja echt mal ne gute Nachricht.

Grüsse

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Alle meine Aussagen in diesem Forum, können in
keinster Weise gegen mich verwendet werden, da meine Aussagen:

1. unter freie Meinungsäusserung fallen
2. nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen
3. möglicherweise alles nur von mir erfunden ist ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2011 - 12:31 
Sternesammler
Sternesammler

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Bei dem Zwist habt ihr jedenfalls die Hersteller von TilidinN und Tramal auf eurer Seite. Sie werden Himmel und Hölle in Bewegung setzen um zu verhindern, dass ihr Produkt unter die Bestimmungen des BtmG gestellt wird, wobei sie nach vorne natürlich so tun, als böten sie ihre äußerste Mitarbeit. Den Strolchen schwinden die Sinne wenn sie an die Einnahmeverluste denken die ihnen entstünden, stellte man ihre Säfte unter das BtmG. Ärzte greifen nun mal nicht gerne zu BtmRezepten. Ich erinnere mich an das Gezeter das entstand, als man Valoron (Tilidin, damals noch pur) unter das BtmG stellen wollte. Das Geschrei seitens der Herstellerfirma G., die Tränen die vergossen wurden, erbärmlich! Alles, alles versprachen sie zu tun, nur damit ihr Produkt unter der einfachen Verschreibungsverordnung bliebe. Kerzen in Kirchen, wollten sie entzünden, ihre Töchter boten sie an, doch die Behörde blieb unerbittlich. Sie nahmen zwar die Töchter, beharrten aber weiterhin unnachgiebig auf ihrem Standpunkt. Es kam zu Jonglierereien hinsichtlich der chemischen Beschaffenheit des Tilidin, das man nicht unter das BtmG stellen könne, wie der Hersteller meinte, da es sich ja nicht um ein Morphin handele. Es sei ja nur eine Vorstufe des Morphins und würde erst dazu werden, sobald es in der Leber metabolisiert wurde. Da könne man doch ebensogut den menschlichen Körper unter das BtmG stellen, so die Hersteller des Tilidin, denn der trüge ja immerhin auch seinen Teil dazu bei das aus dem harmlosen Stoff ein Morphin würde. Am Ende kamen die Pharmakologen der Firma auf den kühnen Kunstgriff, einfach Naloxon in die Brühe zu mengen. Wie gesagt, die Hersteller stehen ganz auf eurer Seite, auch wenn sie in der Öffentlichkeit so tun als wäre das nicht der Fall und stünden sie ganz hinter dem BtmG.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2011 - 21:29 
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Wohnort: In a fish bowl with another lost soul, year after year
andererseits steigt der Preis eines Medikaments auch beträchtlich sobald es unter das BtmG fällt, eine nette kleine Abzocke der Pharmafirmen. In nem anderen Thread hast du es geschrieben, 2g Morphin kosten bei der Firma 15 Euro, In wasser gelöst und nen STempel mit Merck draufgeklatscht und es ist das zehnfache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2011 - 22:07 
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Beiträge: 227
Wohnort: ganjarama
tili und trama werden zwar immer als heilmittel angepriesen und mögen es auch in einem großen umfang sein,
dennoch sind auch andere substanzen wie cannabis, kokain und diverse andere medikament heilmittel verboten.
tili und trama werden dazu noch sehr umfangreich missbraucht in so gut wie jeder hinsicht.
mein fazit: wurde auch mal zeit das es verboten wird.

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hände weg von mary jane... das ist meine freundin! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.04.2011 - 05:40 
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Registriert: 20.11.2010 - 12:57
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Zur Zeit, da Valeron/Tilidin noch nicht unter dem BtmG stand und die Leute gerade entdeckt hatten dass es vorzüglich als Morphin wirkt, wurde das Zeug in ungeheuren Mengen gekauft. Ich erinnere mich, ich kaufte davon jeden Tag drei Flaschen und es gab viele tausende wie mich. Sobald die Firma bemerkte dass der Absatz so toll steigt, erhöhten sie den Preis. Sie erhöhten den Preis innerhalb von sechs bis acht Monaten drei X. Das gab mir eine Lektion in Kapitalismus. Ich hatte bisher immer die Preise gesenkt, wenn ein Artikel gut lief. Firmen erhöhen ihn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.04.2011 - 23:10 
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Beiträge: 11143
tomboy hat geschrieben:
tili und trama werden zwar immer als heilmittel angepriesen und mögen es auch in einem großen umfang sein,
dennoch sind auch andere substanzen wie cannabis, kokain und diverse andere medikament heilmittel verboten.
tili und trama werden dazu noch sehr umfangreich missbraucht in so gut wie jeder hinsicht.
mein fazit: wurde auch mal zeit das es verboten wird.


Die sind doch noch gar nicht verboten ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.04.2011 - 14:35 
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Beiträge: 2094
Klasse,wenn Tilidin verboten wird,habe ich und unzählige andere Schmerzpatienten
nix mehr was hilft.
Da bekomme ich jetzt schon Zukunftsängste. :curse:
Was bleibt einem dann noch übrig?
Was soll das Verbot denn bringen?
Da wird wirklich gar nicht nachgedacht,das ist ganz offensichtlich.

Dann hilft nur Mohn anbauen.
Oder illegal Tabs übers Netz bestellen.
Ist natürlich total im Sinne des Gesetzgebers und der Pharmaindustrie ,die doch auch ihre Finger mit drin haben....
Denken die überhaupt nach?
Naja,vielleicht kann die korrupte Pharma-Lobby ja mal was Gutes tun.

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Bitte entschuldigt meine Tippfehler,ich bin wenn ich schreibe recht weit vom Monitor entfernt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.04.2011 - 16:09 
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Wohnort: ganjarama
beschweren könnt ihr euch über die konsumenten die es missbrauchen.
würde es nicht missbraucht werden würde man es auch nicht verbieten.
demnach tragt ihr selbst die schuld daran, ärgert euch über euch selbst
oder wollt ihr sagen das ihr es nicht missbraucht habt?
der "auf was seid ihr" fred sagt es eindeutig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.04.2011 - 16:12 
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Tomboy,die Grenze Gebrauch/Missbrauch ist manchmal sehr fließend.
Die Gründe des Konsums(die Leiden die damit bewusst oder unbewusst therapiert werden auch) sind so unterschiedlich wie die Menschen.
Ob das nun bei wem angebracht ist oder nicht,wer hat das Recht darüber zu urteilen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.04.2011 - 22:23 
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Wohnort: In a fish bowl with another lost soul, year after year
wenn irgendetwas schuld an der Misere hat, dann sind es ja wohl die Leute die unter aufwendung aller Mittel die faschistische Drogenpolitik der westlichen Welt aufrecht zu erhalten versuchen!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.04.2011 - 13:10 
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oldolsen hat geschrieben:
andererseits steigt der Preis eines Medikaments auch beträchtlich sobald es unter das BtmG fällt, eine nette kleine Abzocke der Pharmafirmen. In nem anderen Thread hast du es geschrieben, 2g Morphin kosten bei der Firma 15 Euro, In wasser gelöst und nen STempel mit Merck draufgeklatscht und es ist das zehnfache.


Ja, aber das stimmt nicht ganz. Tatsache ist. 2 Gramm Morphin HCL in 100ml Flüssigkeit als "Morphin Merck" Tropfen, kosten rund 140 Euro. Aber dieselben zwei Gramm beim Gro0handel erworben und in destilliertem Wasser gelöst, kosten nur 10-14 Euro. Wie kommt das? Das kommt wahrscheinlich daher, dass Merck, um das Produkt zu patentieren und teuer auf den Markt zu bringen, noch unzählige Stoffe hinzumengt, zum Beispiel Geschmacksstoffe, Konservierungsstoffe und sogar einen Stoff der die Viskosität der Tropfen erhöht. Die Liste der beigemengten Stoffe ist lang. Sieh sie Dir in der Roten Liste an, falls sie dort alle aufgezeigt sind. Ich verwendete diese Tropfen eine Zeitlang, bis ich mit einer Flasche davon nur noch zwei Tage auskam. Dadurch wurde das pro Monat natürlich zu teuer, und so ließ ich es mir von da an in der Apotheke bereiten.

Es ist allerdings auch möglich, dass die Herren der Industrie Preisabsprachen getroffen haben. Mir fällt nämlich auf, dass man bei den verschiedenen, auf dem Markt befindlichen Morphinen und Morphinpräparaten, quasi pro Stunde Schmerzfreiheit eine hohe Summe bezahlt, die sich von Morphin zu morphin und Präparat zu Präparat sehr ähnelt. Eine Stunde schmerzfrei = X Euro.



@@@smoking caterpillar@@@


Diese "Zukunftsangst" musst Du als Schmerzpatient nicht haben. Tilidin und Tramal würde ja nicht "verboten" werden, sie kämen nur unter das BtmG. In dem Fall müssten Deine Ärzte eben Btm-Rezepte ausstellen...-


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.04.2011 - 01:21 
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Naja für die Wirkung sind die Geschmacksstoffe wirklich unerheblich, von dem her wird das den meisten egal sein, es wäre allerdings auch kein Problem für die Apotheke da ein par Geschmacksstoffe zu lösen, letztendlich würde es vermutlich besser schmecken als das fertige Zeugs. Ich hab die Vermutung das gerade bei Stoffen die bei Überdosierung gefährlich sein können mit Absicht schlecht schmeckend Präparate erstellt werden damit Kinder die nicht schlucken, ich sehe sonst keinen Grund weshalb man zB Tramadol Tropfen Sahnearoma beinhalten. Und ich bin mir trotzdem sicher, dass Ärzte zu 90% Morphin Merck verschreiben und keine eigene Lösung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.04.2011 - 09:22 
Sternesammler
Sternesammler

Registriert: 20.11.2010 - 12:57
Beiträge: 368
tomboy hat geschrieben:
beschweren könnt ihr euch über die konsumenten die es missbrauchen.
würde es nicht missbraucht werden würde man es auch nicht verbieten.
demnach tragt ihr selbst die schuld daran, ärgert euch über euch selbst
oder wollt ihr sagen das ihr es nicht missbraucht habt?
der "auf was seid ihr" fred sagt es eindeutig.


Es gibt fast keine Konsumenten die es missbrauchen. Es gibt nur von Politik und Industrie korrumpierte Ärzte die sich weigern, es zu verordnen. Warum sollte es "Missbrauch" sein wenn ich mir einen Arzneistoff selber verordne und "Gebracuch" wenn ihn der Arzt verordnet? So obrigkeitshörig und devot wollen wir dann auch wieder nicht sein, sofern wir uns erwachsene, intelligente und selbstverantwortliche Menschen nennen wollen. Sind wir freilich nur unerfahrene Kinder, liegt der Fall anders. Wenn ich mich recht erinnere, kommen in DE jährlich 30.000 Menschen zu Tode aufgrund der ordentlichen Verwendung ärztlich verschriebener Arzneimittel. So viel sterben aber durch Eigenverordnung nicht. So gesehen wäre das was Du "Missbrauch" nennst, weit gesünder als der "Gebrauch" von Mitteln die der Arzt verordnet.

@@@oldolsen@@@
Du verstehst alles von der falschen Seite her.
In den Merck Tropfen sind Geschmacksstoffe nicht eingebracht damit sie übel schmecken und man deshalb nicht so leicht zu viel davon nimmt. Sie sind eingebracht damit sie gut schmecken. Es ist ein Orangen-Geschmackstoff. Die Tropfen schmecken dadurch angenehmer. Der Stoff zur Erhöhung der Viskosität ist wahrscheinlich darin, damit die Dickflüssigkeit der Lösung sich dem aufgesteckten Kunststofftropfer anpasst, damit der zB bei zwanzig Tropfen exaklt einen Milliliter Flüssigkeit abgibt. Das Zeug scheint aber in unterschiedlichen Chargen dann doch in unterschiedlicher Menge anwesend zu sein. Ein Bekannter, der die Tropfen ausprobierte, beklagte sich, sie seien so dickflüssig das nichts aus der Flasche käme. Es ist jedenfalls Teufelszeugs.
Hier ist die Zusammensetzung aus der Roten Liste:
Zus.: 1 ml enth.: Morphin-HCl 3H2O 5 mg/20 mg (entspr. 3,795 mg/15,18 mg Morphin).
Sonst. Bestandteile: Kaliumsorbat, Natriumedetat, Saccharin-Natrium 2H2O, Natriumcyclamat, Apfelsinenaroma natürlich konzentriert, Salzsäure, Hyetellose, gereinigtes Wasser, Kohlendioxid q.s.
Mir scheint allerdings, dass die Liste nicht komplett ist weil ich mich daran erinnere, auf dem Beipackzettel des Produkts schien sie viel länger zu sein

Nun, ich kenne wenigstens vier Ärzte die bereit sind, anstatt der Merck Tropfen die selbst gefertigte Lösung zu verschreiben. Und gerade jetzt, wo Geld knapp geworden ist, wird ein Arzt sich eher zur Verordnung der Lösung überreden lassen. Stelle Dir vor: Ich benötige ein Gramm am Tag. Ein Fläschchen Merck Tropfen enthält aber nur zwei Gramm und kostet rund 140 Euro. Das sind, wenn ich das jetzt richtig gerechnet habe, rund 2100 Euro im Monat. Dieselbe Menge in selbst gefertigter Lösung kostet nur 10-14 Euro. Damit bleibt der Arzt leichter im vorgeschrieben Budget. Die Sache ist allerdings die, dass die meisten Ärzte gar nicht wissen, dass diese Möglichkeit besteht. Man muss es ihnen sagen.

Nebenbei erwähnt, diese MorphinHCL Tropfen von Merck haben noch nicht einmal einen Kindersicherheitsverschluss, zumindest hatten sie letzes Jahr noch keinen. Sie haben, wenn ich mich recht erinnere, noch nicht einmal einen "Knackverschluss", Du weißt schon, einer dieser Schraubverschlüsse wo beim ersten Öffnen die Verbindung zu einem unterliegenden Ring reißt, der sozusagen das Verschlußsiegel darstellt. Ein Bekannter rief bei der Firma an und machte sie darauf aufmerksam. Ihr Kommentar war, es sei aus "technischen Gründen" nicht möglich, solche Verschlüsse anzubringen...

Was noch zu erwähnen wäre. Zusatzstoffe, vor allem in retardierten Morphinpräparaten, erzeugen in mir ein scheussliches Empfinden, dass mich zur Dosiserhöhung verleitet. Du hast eine viel zu hohe Meinung von unserer Industrie, oldolson...-


Zuletzt geändert von CAvH am 17.04.2011 - 10:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.04.2011 - 10:06 
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Beiträge: 2094
Zitat:
Es gibt fast keine Konsumenten die es missbrauchen. Es gibt nur von Politik und Industrie korrumpierte Ärzte die sich weigern, es zu verordnen. Warum sollte es "Missbrauch" sein wenn ich mir einen Arzneistoff selber verordne und "Gebracuch" wenn ihn der Arzt verordnet? So obrigkeitshörig und devot wollen wir dann auch wieder nicht sein, sofern wir uns erwachsene, intelligente und selbstverantwortliche Menschen nennen wollen


Ich denke "Missbrauch" ist auch eine Defnitionsfrage.
Ein Bedarf an Medikament entsteht dann,wenn ein Leiden besteht.
Nur wäre ja die Frage,wo fängt Leiden an?
Wer hat das Recht dies zu bestimmen?
Hat der Mensch etwas,was ihm nicht gefällt,dann kann er es ändern.
Wie und wann und wieso er das tut,ist seine Entscheidung.
Nur muss er Selbstverantwortung tragen.
Nur was ist,wenn er es nicht kann?
Ist es hilfreich,diese Verantwortung an andere zu übergeben? (Die Ärzte?)
Geht das überhaupt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.04.2011 - 10:51 
Sternesammler
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Registriert: 20.11.2010 - 12:57
Beiträge: 368
""Nur muss er Selbstverantwortung tragen.
Nur was ist,wenn er es nicht kann?""

Man kann keine Parameter zulässigen Verhaltens
hinsichtlich der Verwendung von Arzneimittel errichten.
Es ist grundsätzlich so, dass Arzneistoffe, ob nun legal
oder illegal, abhängig von ihrer Verwendung, gefährlich
sein können. So viel Wissen darf man voraussetzen.

Jeder ist hier, wie auch in allen anderen Dingen des Lebens,
der Kapitän seines eigenen Schiffes. Fährt er
seinen Kahn auf die Klippen, kann er nur hoffen dass er
wieder zu reparieren ist und er daraus lernt, fortan zumindest
diese Klippe zu meiden.

Unterscheiden könnte man höchstens zwischen Kindern,
Unzurechnungsfähigen und zurechnungsfähigen Erwachsenen.
Für Kinder fühle ich mich nicht zuständig, solange es nicht die
meinen sind und sie nicht in meiner unmittelbaren Nähe in Gefahr
geraten. Das ist in erster Linie Aufgabe von deren Eltern.
Für Unzurechnungsfähige fühle ich mich ebenso wenig
zuständig sofern sie nicht gerade vor meinen Augen vor
einen Laster laufen. Sie sind die Aufgabe der Angehörigen
oder entsprechender Einrichtungen. Für zurechnungsfähige
Erwachsene fühle ich mich nicht zuständig weil zu erwarten
ist dass sie das selber tun. Anders verhält es sich vielleicht mit
allgemeiner Aufklärung. Besitze ich Wissen das der Allgemeinheit
zugute kommen kann, fühle ich die Verantwortung, es zu verbreiten.
Aber auch hier liegt es in der Hand eines jeden Einzelnen, wie er damit
umgeht und was er damit treibt. Läuft jemand dadurch Schaden, kann
es mich ebenso wenig bekümmern wie es den Hammer Hersteller
bekümmert, wenn sich jemand mit seinem Gerät auf die Finger schlägt.
Will man sich für alle Bekloppten der Erde verantwortlich fühlen, dauert
es nicht lange, und man zählt selber dazu.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.04.2011 - 17:14 
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neuer Termin 02.05

Zitat:
TOP 6: Zwischenbericht der Arbeitsgruppe Tramadol/Tilidin des Sachverständigenausschusses


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.12.2011 - 15:15 
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Zitat:
Beschluss:
Der Wirkstoff Tramadol sollte nicht in die Anlagen I-III zu § 1 BtMG aufgenommen werden.

Begründung: Der Ausschuss folgt vollumfänglich der Argumentation der Arbeitsgruppe Tramadol/Tilidin (s.u.).

Beschluss:
Die Position Tilidin in Anlage III zu § 1 BtMG sollte wie folgt geändert werden:

Tilidin
- ausgenommen in festen Zubereitungen mit verzögerter Wirkstofffreigabe, die ohne einen weiteren Stoff der Anlagen I bis III je abgeteilte Form bis zu 300 mg Tilidin, berechnet als Base, und, bezogen auf diese Menge, mindestens 7,5 vom Hundert Naloxonhydrochlorid enthalten.

Begründung: Der Ausschuss folgt mehrheitlich der Argumentation der Arbeitsgruppe Tramadol/Tilidin (s.u.).



Zitat:
Die Arbeitsgruppe kommt zu dem Ergebnis, dass Tramadol und die fixe Kombination aus Tilidin und Naloxon grundsätzlich missbrauchsfähig sind und auch missbraucht werden. Dennoch ist das Abhängigkeitspotential sowohl für Tramadol als auch für Tilidin/Naloxon, insbesondere im Vergleich zu stark wirksamen Opioiden, zunächst als gering zu bezeichnen. Unterschiede bezüglich des Missbrauchausmaßes und des wissenschaftlich belegbaren Abhängigkeitspotentials werden nachfolgend dargestellt.

Tramadol zeigt in Tierstudien nur ein sehr geringes Abhängigkeitspotential (Raffa, 2008). In Studien am Menschen wird lediglich von sehr milden Entzugserscheinungen nach Absetzen einer Dauertherapie mit Tramadol berichtet (Epstein et al., 2006). Die Auswertung der Daten zur Sicherheit und zu gemeldeten unerwünschten Arzneimittelwirkungen gibt unter Einbeziehung der Verordnungsdaten für Tramadol ebenfalls keine Hinweise auf ein erhöhtes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential.
Die Arbeitsgruppe kommt zu der Auffassung, dass die Aufnahme von Tramadol in Anlage III zum BtMG und damit die Unterstellung des Wirkstoffs unter die betäubungsmittelrechtlichen Regelungen wissenschaftlich nicht begründbar ist und eine unangemessene Maßnahme bei den Bemühungen um die Verhinderung von Missbrauch und Abhängigkeitsentwicklung darstellen würde.

Wissenschaftliche Daten zum Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential von Tilidin, bzw. der fixen Kombination aus Tilidin und Naloxon sind nur spärlich vorhanden. Die Tatsache, dass der Anfang der 1970er Jahre festgestellte intravenöse Missbrauch von Tilidin dazu geführt hat, dass der Wirkstoff den betäubungsmittelrechtlichen Regelungen unterstellt wurde und lediglich Darreichungsformen in fixer Kombination mit dem Opioid-Antagonisten Naloxon von betäubungsmittelrechtlichen Regelungen ausgenommen wurden, lässt auf ein grundsätzlich vorhandenes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential schließen. Dies wurde in einer wissenschaftlichen Untersuchung, deren Ergebnisse 1986 publiziert wurden, bestätigt (Jasinski, Preston, 1986). Durch die Kombination des Tilidin mit Naloxon konnte der intravenöse Missbrauch unterbunden werden. Missbrauch durch die orale Einnahme von Tilidin/Naloxon blieb jedoch weiterhin möglich, da Naloxon nur bei Einnahme hoher Einzeldosen zu antagonistischen Effekten an den Opioidrezeptoren führt.
Daten zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen und aus spezifischen Monitoringsystemen lassen unter Einbeziehung der Verordnungsdaten vermuten, dass vor allem für die Darreichungsform Tropfen ein erhöhtes Missbrauchspotential besteht. Diese Vermutung wird gestützt durch die Tatsache, dass sich aufgedeckte Rezeptfälschungen weitestgehend auf Tilidin/Naloxon-Tropfen beziehen und ein ungewöhnlich hoher Anteil von Tropfen auf Privatrezepten verschrieben wird. Zur Verhinderung von Missbrauch und Abhängigkeit hält die Arbeitsgruppe die vollständige Unterstellung der schnell freisetzenden Darreichungsformen der fixen Kombination aus Tilidin und Naloxon unter die betäubungsmittelrechtlichen Regelungen für gerechtfertigt und begründbar. Eine Unterstellung der Darreichungsformen mit verzögerter Freisetzung (Retard-Präparate) ist aber aus Sicht der Arbeitsgruppe wissenschaftlich nicht begründbar.



Quelle.http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstell ... se_38.html

:daum:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bald kein Tili und Trama mehr?
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.12.2011 - 15:41 
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Registriert: 01.12.2010 - 16:44
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JAHAHAHA JUHUHUHUHUHUHU
:rock: :ok: :bd:
Ihr wisst garnicht wie sehr mich das gerade freut, dass zu hören. :)))))))))))))))
Puh nochmal Glück gehabt :mrgreen:

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