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 Betreff des Beitrags: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 16:42 
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Hallo zusammen!
Es sieht ja danach aus als würde es in mehr oder weniger naher zukunft ein flächendeckendes H-Programm für "schwerstabhängige" geben..
nun ist es meines wissens so,dass fürs H-Programm nur i.v, konsum vorgesehen ist,allerdings haben gerade langzeitabhängige oft keine venen mehr in die sie noch gehen könnten..

glaubt ihr das solchen patienten sogenannte "Ports",dauerhafte venenzugänge die auf höhe des linken schlüsselbeins implantiert werden bekämen?

derzeit finden ports im wesentlichen bei der chemotherapie verwendung,weil die dünnen armvenen die aggressiven stoffe nicht lange aushalten,während ports dauerhaft in dicken venen liegen..

hat schonmal jemand über sowas was gelesen,oder was denkt ihr dazu?

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 17:36 
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Bei uns kann man wählen zwischen oral und i.v. In etwa einem Monat werde ich auch im H Progi sein, ich hab mich auch für oral entschieden. Das im Heroinprogi dauerhafte Zugänge gelegt werden hab ich noch nie gehört.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 17:55 
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ich kanns mir ehrlichgesagt auch nicht vorstellen das Ports für dieses Anwendungsgebiet in frage kämen..
zum einen weils ja noch genügend nicht i.v. substitute gibt,zum anderen aus rechlichen gründen,weil ja eine nicht geringe wahrscheinlichkeit bestünde das die user den port auch außerhalb der praxis zum konsum von allem möglichen verwenden würden..
von daher wirds wohl eher wunschdenken bleiben..

wie,ihr habt die wahl zw. i.v. und oral?

diamorphin oral hab ich ja noch nie gehört..!

ich hoffe du machst n thread dazu wenns soweit ist,würd mich sehr interessieren..

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 18:20 
Wenn mich nicht alles täuscht wird oral einfach 3xhöher dosiert als i.v....
Weiss jemand ob es auch retrdiertes Heroin gibt? Denn 3x am Tag dort aufzukreuzen kriegt man doch kaum hin...


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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 19:44 
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ich glaub man muss 2x tägl. hin,aber hab ich nur gehört,bei uns in der nähe gibts noch kein H-Programm..
wo ist eigentlich der vorteil,abgesehen davon das diamorphin gesünder als metha/pola ist?
ich z.B. hab nicht mehr die venen für tägl. i.v.,also müsst ichs wohl schlucken,aber da das nicht kickt würd ich wann immer meine venen das zulassen i.v. beikonsumieren..
hat jahre gedauert bis ich überhaupt wieder venen fand und die werden jetzt nur max 1x/wo benutzt,mit teurer heparinsalbe gepflegt usw..
ich überleg schon seit jahren wie ich an so nen port kommen könnte,aber ich denke halt auch das er wegen des zu hohen risikos fürs H-programm nicht zugelassen werden wird..
aktuell sind ports für folgende anwendungen zugelassen:
-chemotherapie
-langfristig künstliche ernährung
UND: notwendigkeit häufiger injektionen

nur, wenn mans auch schlucken kann wird das wohl nicht als notwendigkeit durchgehen..

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 20:01 
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Es gibt Retard Diamorphin und die Leute bekommen dann imho einmal das "normale" und dann noch die Retard Version für über die Nacht.

Das sie einem nen extra Port legen und vor allem pflegen (die Dinger muss man peinlichst sauber halten) kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Derjenige der nix mehr trifft hat dann eben "Pech" und muss auf orale Weise zu seinem Glück finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.06.2011 - 23:26 
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ja,jetzt wo ich gehört habe das das H-Programm auch über orale applikation möglich ist,ist die hoffnung eh gestorben..
da war wohl mehr der wusch der vater des gedanken,wie so oft..^^

ne große sache ist portpflege btw. nicht,aber k,ich kenn die dinger jetzt aus meiner ausbildung zur krankenschwester wo selbstredend nur absolut sterile fertigpräperate hineininjiziert wurden,etwas nicht absolut steriles zu applizieren wäre vermutlich äußerst riskant..

und da auch bei usern im H-Programm beikonsum grundsätzlich nicht auszuschließen ist,würde wohl (zumindest hierzulande) kein arzt verantworten wollen einem drogengebraucher einen port zu legen wenn es auch anders geht..

dumme sache,von den anderen anwendungsindikationen bin ich nun wirklich auf keine scharf!
(und für Michael Jacksons arzt fehlt mir das nötige kleingeld :D )

aber H.Programm oral wäre für mich dann eher nicht erstrebenswert..
natürlich ist diamorphin sehr viel weniger ungesund als metha oder pola,aber um nur den affen fernzuhalten muß ich bei pola mit TH nur 1x/Wo hin statt 2x/tag..

na ja,man darf ja mal träumen ;-)

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.06.2011 - 11:31 
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Ich wär schon lange im H Progi, aber bis jetzt war die Retard nicht zugelassen für Neuverschreibungen :spinn: . Seit kurzem darf sie aber abgegeben werden und nun wechsle ich, da für mich nur einmal im Tag gehen, in Frage kommt. Kolleg von mir hat die Retard schon lange und geht damit ganz normal 8 Stunden arbeiten. Man muss aber einen guten Grund haben nicht 3mal zu kommen, damit man die Retard bekommt.
Ich muss jetzt eigentlich nur noch anrufen und einen Termin abmachen zum Anmelden, dann gehts etwa 3Wochen und ich bin drin. Problem bei mir ist, das ich mich vom Methiprogramm trennen muss, was sehr schwer ist, da im Methiprogram alles perfekt ist, Betreuung, Umfeld usw. Nur das Methi halt nicht, auch würde ich gerne meine Bezugsperson behalten, da die mich recht gut kennt und ich sehr schwer eine Vertrauensbasis zwischen jemandem neuen aufbauen kann. Möglich wäre es glaub, muss halt alles noch besprochen werden bzw. ICH muss anrufen.
Hab mir jetzt eine persönliche Frist gesetzt das ich spätestens in 1,5Monaten im H Progi bin.

Noch zum Thema:
Hab heute im Methiprogramm nachgefragt, wegen diesen Ports. Sie wussten von keinem Fall bei dem dies gemacht wurde, höchstens wenn ein Heroinprogrampatient im Spital liegt, wie mein Kolleg vor paar Wochen, dort wird dann aber sowiso meist ein fester Kanal gelegt, nicht nur fürs Heroin, der wird dann einfach mitbenutzt. Im Rahmen des normalen Programablaufs gibt es solche Zugänge aber nicht. Dabei geht es hauptsächlich um den Beikonsum von Koks und Benzos, das ist irgendwas rechtliches.

@Thanatari
Warum ist das H Programm nichts für dich, nur wegen dem Oralkonsum? Wenn oral nichts ist dann gibts doch noch i.v. Pola oder Methi nimmst du ja auch oral.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 24.06.2011 - 00:59 
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@Hänfli:
hab meinen substi doc mo auch mal wegen H-Programm und port angesprochen (er wußte btw. auch noch nicht das im H-Prog auch oral möglich ist) und er meinte da gerade bei der personengruppe die für H-Prog in frage käme der venenstatus oftmals besonders schlecht sei..
einen port als dauerzugang für leute im H-Programm mit schlechten venen hielt er aber für absolut ausgeschlossen und zwar aus den gründen das ein port hoch steril gehalten werden müsse und die nötige kompetenz für den notwendigen verantwortungsvollen umgang damit der absoluten mehrheit gerade der personengruppe die derzeit fürs H-Prog in frage kämen nicht zu vermitten sei,und zum anderen das die durchstechbare membran eines ports je nach hersteller maximal 2-3cm groß und maximal 2000 mal anstechbar sei..
schon von daher sei es undenkbar so ein teil 2-3x tägl anzustechen,ein port ist eigentlich für dauerinfusionen vorgesehen und könnte so wenn steril gehandelt theoretisch bei einem nadelwechesel 2x in der woche jahrzehnte liegen..
ein portwechsel ist immer eine op und je nach venenlage ist die anlage eines neuen ports max.5-10mal im leben möglich ,sprich bei zu häufigem anstich,evtl.noch verbunden mit unsterilem umgang wär die freude daran schnell vorbei..
und zu guter letzt würde man eine dünnhautige stelle mit einem durchmesser von nur 2cm über monate 3x/tag anstechen würde man die membran mit der zeit quasi "ausstanzen"

wobei mir außer dem problem der wahrscheinlichkeit von unsterilem beikonsum ne halbe stunde nach verlassen der praxis für die anderen probleme ne gute lösung eingefallen ist wodurch man auch nicht mehrmals täaglich in die praxis müsste:
wir bekommen doch alle einen port,stechen aber ncht selber mehrmals täglich da rein,sondern an den port wird was ähnliches wie eine insulinpumpe mit dauernadel angeschlossen..
da würde wie bei herkömmlichen dauerinfusionen ein nadelwechsel 2x/wo genügen,was der arzt machen könnte und wie bei einer insulinpumpe auch würde nur die patrone die in unserem fall diamorphin enthielte 1xtägl gewecheselt ohne das der port davon was merkte..
die pumpe könnte man so programmieren das sie alle 8h eine festgelegte menge abgibt..
nur müsste diese pumpe etwas größer sein als so ne winzige insulinpumpe und es müssten 2 patronrn reinkommen:
ne kleine mit diamorphin und ne etwas größere mit spüllfüssigkkeit..
davon ausgehend das die patronrn 1x taggewechselt würden wäre sie aber auch nicht riesig und wir könnten sie an nem band unter der kleidung um den hals tragen..
das wär doch was,oder?

ach so,warum H-Prog oral für mich nix wäre:
zum einen 2-3x/tag zur praxis (wohne nicht grad in der nähe)
und metha/pola seh ich als reine medikament um den affen fern zu halten..

sofern ich nicht durch abhängigkeit und gelmangel dazu gezwungen bin konsumiere ich H (wie eigentlich alles bei dem das ansatzweise möglich ist) ausschließlich gelegentlich hochdosiert i.v.,weil ich auf den kurzen flash viel mehr wert lege als auf die dauerwirkung (ums mal ironisch überspitzt auszudrücken: wenn ichs noch schaff die nadel rauszuziehen ist was falsch gelaufen :D - nochmal @all: ACHTUNG: IRONIE)..

und weil mir meine beschissenen venen i.v. konsum maximal 1x/wo erlauben,fände ich allein die tatsache das diamorphin weniger ungesund ist den aufwand dafür 2-3 tägl in die stadt zu fahren nicht unbedingt wert,wenns dafür nichtmal nen flash gibt..
deswegen vermute ich mal wenn ich im oralen H-Programm wäre würde das meien lust auf i.v. beikonsum eher anstacheln als besser..
und da ich mit dem pola eh nur sehr selten h beikonsum habe,käme ich zum einen fürs H-Prog unter den aktuellen voraussetzungen eh nicht in frage und würde es ohne dauerzugang auch nicht sonderlich anstrebsam für mich persönlich finden..

davon ab ist es aber ja gerade erst ganz langsam dabei sich auszubreiten und ich bin mir relativ sicher das in einigen jahren jeder junkie der schon n weilchen dabei ist die wahl haben wird mit was er substituiert werden möchte..
und wer weiß,vielleicht klaut mir ja irgendson pharmakonzern meine idee für die H-Pumpe und verdient millinen damit ohne mir n cent abzugeben :weiner: ^^

wünsch dir viel glück das du deine bezugspersonen behalte kannst,ein praxiswechsel wäre für mich auch horror!!!

liebe grüße,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 24.06.2011 - 18:28 
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Hmm, da hast du glaub was falsch verstanden. Wenn du oral mit retard konsumierst, musst du nur einmal im Tag hin. Wenn du es drückst, dann musst du 2-3mal gehen. Und das drücken muss schon recht reinhauen, ich kenn viele die nodden nach dem Progi meega rum. Du kannst beispiels auch sagen das du es immer oral willst und einmal die Woche drücken, oder einmal im Tag trinken und einmal drücken usw. Das ist je nach Bedürfniss anpassbar, zumindest hier in der CH, du meinst doch auch CH, oder?
Ich hab mich für einmal im Tag oral und Abend Beikonsum entschieden. Ja ja ich weiss der Beikonsum und muss das sein und blabla? Ja muss, ich brauch dieses Ritual und im Progi geht das nicht. Aber ich muss mich ja eh erst anmelden, ich schieb das richtig vor mir her :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 24.06.2011 - 19:59 
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@Hänfli:
ah!is ja krass!
so individuell ist das bei euch anpassbar,das man quasi je nach bedarf mal schlucken und mal knallen könnte!?
ich rede btw. von D..
da es bei uns in der region noch kein H-Programm gibt bin ich auch nicht wirklich gut informiert,aber nach allem was ich gehört habe wird das bei uns wesentlich unflexibler gehandhabt..

ich bekomme mein pola ja aus einer speziellen "Methadon-Schwerpunkt-Praxis" wo die ärzte auch an regelmäßigen weiterbildungen teilnehmen usw. und mein doc hatte z.B. noch nie gehört das in unseren H-Progs diamorphin auch oral zugelassen wäre..

vielleicht sind die regelungen bei euch anders,ihr seid ja nicht EU..?

ja klar,so wie du das jetzt erklärst z.B. 1x/tag diamorphin retard oral mit der möglichkeit 1,2 tage in der woche i.v. zu konsumieren wäre ich natürlich sofort dabei!!

aber meinst du die lassen beikonsum am abend zuhause zu?

raff dich mal auf und meld dich an - ich lechtze nach neuem input ;-) ! :color:

so wie du das erklärst klingts toll,aber wie gesagt,ich fürchte hier in D ists wesentlich unflexibler,was ziemlich D typisch wäre :weiner:

drück dir jedenfalls alle däumchen das das mit der umsetzung so klappt wie du es dir vorstellst!!

warum schiebsts dus eigentlich so vor dir her?
klingt doch geradezu perfekt..

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 25.06.2011 - 13:05 
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Ou du redest von D, da kann ich auch nicht sagen wies läuft, kann auch sein dass bei euch nur i.v möglich ist, was das Unwissen deines Arztes erklären würde.

Warum ich das so hinauszögere kann ich erklären: Ich bin seit über 10 Jahren im Methiprogramm und habe mir einen Rhytmus zusammengestellt, heisst dass das Methi holen eigentlich nur Nebensächlich ist und mich zwingt den Arsch hoch zu kriegen. Nach dem Methi holen geh ich noch meine Fische füttern (sehr beruhigende Karpfen) und dann noch eine bis eineinhalb Stunden Hundegruppe (mein Drogenfreier Kollegenkreis), dies ist alles in der gleichen Gegend und das ist eben auch nicht auf dem Weg und das Methi holen zwingt mich dann das ich überhaupt dorthin gehe. Heroinprogi ist eben voll nicht in der Gegend, ist nur 5min. von mir zuhause entfernt, was ja auch gut ist.
Dann kommt noch, dass das ganze drumherum, also die Psychosoziale Betreung eben perfekt ist, meine Bezugsperson kennt mich schon 8Jahre, hat ehrliches Interesse an meinen Projekten und Arbeiten. Ich hoffe das ich sie behalten kann, denn dann müsst ich weiterhin zwei mal die Woche ins Methiprogi um den Kontakt zu halten, was eben wieder positiv für meine Aktivitäten in der Gegend wäre.
Kurz gesagt wäre das Methiprogramm mehr als perfekt, nur die Substanz stimmt nicht.
Von daher schieb ich es etwas vor mir her, aber du darfst ruhig Druck machen, hab mir ja ne persönliche Frist gesetzt, ende Juli muss ich dort sein, oder zumindest ein Eintrittsdatum haben.

Beikonsum ist sicher nicht gerne gesehen, kenne aber viele die Beikonsum haben und es gibt keine Probleme. Ich bin halt von vorne herein ehrlich und verschweige nichts, das ist mir zu doof.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 25.06.2011 - 13:24 
also ich bin seid 3 jahren im H Programm. Man kann:

- i.v
- i.m (Intramuskulär) das wäre wohl in deinem Fall am besten, Dosierung gleich wie i.v
- p.o (oral) Doierung i.v/i.m x 3

edit: und solche Ports sind zumindest bei den mir bekannten H Abgaben nicht erlaubt, genauso wie Hals oder Leistenvene ist auch nicht erlaubt.


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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 25.06.2011 - 15:11 
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wtf!?
hals und leiste ist nicht erlaubt!?
da bleibt ja kaum einer über für i.v...!
H i.m. kann ich mir so gar nicht vorstellen,würde bei straßen H zu üblen abzessen führen,aber das diamorphin fürs H-programm dürfte vermutlich bereits gelöst in sterilen fertigampullen vorliegen,oder?

ah,hänfli,da kann ich dein zögern jetzt doch gut nachvollziehen..
hätte schon vor jahren beim pola mehrmals die möglichkeit gehabt TH zu bekommen,wollt ich aber nicht,da der täglich zwang dort vormittags aufzulaufen mir half bei einem etwas strukturierterem tagesablauf zu bleiben..
seit ich durch drängen meines freundes nun schon seit ner ganzen weile TH hab kommts vor das ich die wohnung tagelang nicht verlasse wenns mir eh nicht so gut geht und ich stehe auch meist erst gg 13h auf..
außerdem find ich TH in hinblick auf gelegentlichen beikonsum verführerischer,weil man ja weiß sobald man sein rezpt geholt hat kommt die nächste UK in frühestens einer wo..
aber normal beikonsumiere ich opiate trotzdem äußerst selten..

ist denn hier keiner aus D der schon im H-Prog ist?
wäre an infos aus erster habd echt brennend interessiert!


davon ab bin ich von meiner idee einer kombi aus port und H-Pumpe nach wie vor begeistert,dann müsste man auch für i.v. nur 1x tag zum patronenwechsel hin,den nadelwechsel 2x/wo würde natürlich der arzt vornehmen..
zum abkleben der portmembran könnte man z.B. spezielle mit farbe o.ä. gefüllte pflaster entwickeln,so das der versuch von beikonsum durch den port beim nadelwechsel sofort auffallen würde..

aber das H-Progamm scheint in CH schon einiges verbreiteter als in D zu sein,meines wissens nach gibt es bislang im gesamten ruhrgebiet nicht eines..

aber ich bin mir trotzdem ziemlich sicher das sich das durchsetzen wird,in D mahlen die mühlen der bürokratie nur wie üblich mal wieder langsamer als anderswo..^^

so long,

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.06.2011 - 14:28 
nein, aber in der Schweiz. Muss gleich in 5min los auf den Zug.
In meinem Heroinvertrag steht, dass alle 4 Glieder (2arme2beine) benutzt werden dürfen, ausgeschlossen sind Leiste und Hals. Das wird wohl in DEland nicht viel anders sein.

zu i.m: das Heroin wird als weisses kristalines Pulver in die verschiedenen Abgabestellen geliefert (in einer Flasche), dann muss nur noch die Flasche mit sterilem Wasser bis zum Strich gefüllt werden und dann wird es geschüttelt und danach mit einem Aufsatz in den Spritzen verteilt. Für i.m ist normalerweise schon nie violette Nadel dran (ausser man wünscht eine andere). Der Flash von i.m Abgabeheroin ist dergleiche wie i.v, einfach vergehen ca 3-4min länger bis die volle Wirkung da ist, also der i.v Kick fehlt. Aber wenn man Nadelgeil ist, reicht auch i.m und man ist zufrieden.

umgekehrt wenn man eine gefüllte Spritze rausschmuggelt (was natürlich nicht zu empfehlen ist), kann man das Wasser verdunsten und dann hat man wieder das Kristaline Pulver wie in der Ausgangsform, also fast reines Heroin.. was dann geschnupft werden kann oder mir Gassenheroin gemischt und geraucht (beides schon ausprobiert)

edit: noch was zum H Programm in der SChweiz generell: In jedem grösseren Kanton gibt es eine Heroinabgabe. Sogar im Gefängnis Schöngrün in SO..
Und wenn man vom Gefängnis her einen Platz bekommt, ist einem bei Haftende ein Platz in ner normalen H Abgabe gesichert. Sonst sind Wartefristen sehr verschieden. Im Kanton Aargau, da wo ich in de Abgabe bin, muss man z.B nur 3-4Wochen warten und dann wird man aufdosiert und gleichzeitig Methi abdosiert.
Im Knast ists wesentlich einfacher, dort bekommt man einfach beim ersten Heroinknall die Dosis die man vorher in Methadon hatte (natürlich umgerechnet). Ich hatte 120mg Heroin i.v das erste Mal. Und ich hatte den Flash meines Lebens..


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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.06.2011 - 15:15 
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@xiphoneu:
ah,danke dir für die ausführliche info!!
vielleicht sollte ich in die schweitz ziehen..!^^

bin mal gespannt wie die sache in D weiterläuft,aber hier geht ja alles immer etwas langsamer..
aber daran das es sich auch bei uns durchsetzt habe ich keinen zweifel..

aber ist denn hier im ganzen forum nicht wenigstens einer der in D schon im H programm ist?

im netz finden sich teilweise wiedersprüchliche infos..

nochmal lieben dank xiphoneu,bin schonmal um einiges schlauer jetzt!

liebe grüße,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.06.2011 - 17:17 
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So, jetzt bekomme ich diese Woche nen Termin.
Dann gehts auch etwa 3-4Wochen, bis ich drin bin.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.06.2011 - 17:43 
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@Hänfli:
coole sache!
bin mal gespannt was du zu berichten hast wenn du drinnen bist!
weißt jetzt schon ob du deine bezugspersonen behalten kannst,oder klärt sich das erst noch..?

jedenfalls sicher gut das du dich aufgerafft hast!gz!

LG,THANI

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.07.2011 - 12:40 
aber hänfli ist auch in der schweiz wenn ich das richtig verstenden habe?


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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.07.2011 - 15:03 
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jo,hänfli ist (leider) auch in der schweitz..

aus D hab ich bedauerlicherweise nach wie vor nicht eine person ausfindig machen können die berichten könnte wie es bei uns abläuft.. :weiner:

LG,THANI

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Ungelesener BeitragVerfasst: 02.07.2011 - 17:48 
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Jep ich wohne in der Schweiz. Wies in D aussieht weiss ich leider auch nicht, gibt wohl nur wenige Heroinprogramme und man soll recht schwer reinkommen.
Hier mein Thread zum Heroinprogramwechsel: http://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?f=102&t=23012&p=446773#p446773

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Ungelesener BeitragVerfasst: 02.07.2011 - 19:52 
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Thanatari hat geschrieben:
jo,hänfli ist (leider) auch in der schweitz..

aus D hab ich bedauerlicherweise nach wie vor nicht eine person ausfindig machen können die berichten könnte wie es bei uns abläuft.. :weiner:

LG,THANI


Ich kenn da zufällig nen Sozialpädagogen der die Ausgabe in einer grösseren deutschen Stadt betreut - was genau möchtest du denn wissen?

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„Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“ - Rosa Luxemburg

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.07.2011 - 21:21 
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@Bl00d:

*räusper*
eigentlich so ziemlich alles..

-ist es in D nur für i.v. oder auch i.m/oral zugelassen?
-gibt es in D auch die retard variante so dass man nur 1x/tag hin müsste?
-ist die konsumform in D auch so frei zu variieren,z.B. meist oral,aber ab und zu i.v. wie es in CH wohl möglich ist?
-ist leiste/hals erlaubt?

also wie ich schon sagte..eigentlich so ziemlich alles :oops:

z.B. bekomme ich mein pola ja aus einer methadon schwerpunkt praxis und mein doc hatte von einer oralen einnahme noch nie gehört..

prognosen für die zukunft fände ich auch interessant,z.B. wird es in näherer zukunft in D so weit verbreitet sein wie es in der schweitz schon der fall ist,bzw. wird es bald leichter für eine größere konsumentengruppe zugänglich sein?

meines wissens muss man in D um auch nur fürs H-programm in frage zu kommen mindestens 2 therapien hinter sich haben,länger als 5 jahre ohne unterbrechung opiatabhängig sein und nicht jünger als 23 jahre alt sein,in der schweitz scheint der zugang deutlich leichter..

bin mir zwar relativ sicher das auch in D der zugang leichter werden wird,einen zeitlichen rahmen kann ich aber nichtmal ansatzweise absehen..

die wenigen infos die man über das H-Prog in D so aus dem netz bekommt sind teilweise sehr wiedersprüchlich,unsere örtliche drobse weiß auch nichts genaueres..

ich wohne ja im ruhrgebiet,also einem absolutem ballungszentrum mit auch vielen abhängigen,aber meines wissens gibt es auch in unseren größten städten (z.B.Dortmund,Bochum,Essen) bislang noch kein H-Prog,die nächstgelegene stadt in der es eins geben soll ist Köln,locker 80km von mir..

wäre also quasi über jede wie auch immer geartete zuverlässige info dankbar..

LG,THANI

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merke: wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.07.2011 - 19:28 
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Registriert: 25.08.2008 - 09:39
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Zitat:
-ist es in D nur für i.v. oder auch i.m/oral zugelassen?
-gibt es in D auch die retard variante so dass man nur 1x/tag hin müsste?
-ist die konsumform in D auch so frei zu variieren,z.B. meist oral,aber ab und zu i.v. wie es in CH wohl möglich ist?
-ist leiste/hals erlaubt?


In dieser einen Großstadt (Name werd ich nicht nennen) ist es so das es das Diamorphin nur i.v und i.m gibt. Bei Urlaub oder so muss man dann mit Methadon/Polamidon (oral) Vorlieb nehmen. Retardvariante fällt somit weg. Es ist erlaubt sich selbst seinen Druck in Hals oder Leiste zu setzen wird allerdings vorher darüber aufgelärt und muss sonen Wisch unterschreiben. Die betreiben auch "Venenkunde" und so haben doch noch recht viele an anderen Stellen was gefunden was sie vorher nie für mögloch gehalten hatten.
Er sagte mir allerdings auch das momentan wohl auch andere Präperate (zur oralen Einnahme) entwickelt werden - auch von einer rauchbaren Form war die Rede. Das ist allerdings alles noch nicht zugelassen und muss erst noch getestet werden.

Ich persönlich geh davon aus das in ein paar Jahren Diamorphin genauso verordnet wird wie heutzutage Metha/Pola oder Bupre.

Nebenbei bemerkt greift der Begriff "Substitution" in diesem Fall nicht weil ja nichts substituiert (ersetzt) wird sondern eher der Begriff "Orginalstoffvergabe"

Das beste wäre imho wenn ALLE Opioide zur Substi zugelassen wären, da es über diese Stoffe schon viele Erkentnisse gibt und so vielleicht endlich Jeder das findet was bei ihm am besten funktioniert.

Solange das nicht der Fall ist bin ich als Schmerzpatient der nebenbei substituiert wird wohl am besten bedient.

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 Betreff des Beitrags: Re: H-Programm + Port?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.07.2011 - 21:23 
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Registriert: 02.05.2011 - 21:27
Beiträge: 4012
Wohnort: Ruhrgebiet
@Bl00d:
vielen dank!
quasi alle brennenden fragen auf einen schlag beantwortet - das ist ja mal was!! :daum:

das die mal "venenkunde" bei uns betreiben ist ja mal was ganz neues,kenne das vom blutabnehmen bislang nur andersherum!^^

Zitat:
Solange das nicht der Fall ist bin ich als Schmerzpatient der nebenbei substituiert wird wohl am besten bedient

genau das strebe ich für mich persönlich längerfristig auch an auch wenn es wohl schwer umzusetzten sein wird..
habe mein pola ja drastisch reduziert und will bald auf subbutex wechseln und träume davon damit weiterhin stark zu reduzieren um dann dank meiner hüftdysplasie irgendwann vom subbutex substi zum buphre schmerzpatienten zu werden..
ob das aber überhaupt realisierbar ist ist sehr fraglich,aber dieser andere status würde mir deutlich besser gefallen..

ich gehe ja auch davon aus das sich das H-Prog in D ausbreiten und der zugang einfacher werden wird,aber das wird wohl noch ein weilchen brauchen..

warum hier aber für teures geld wieder neue medikamente entwickelt werden wo in der schweitz schon alles zugelassen ist was benötigt wird ist mir mal wieder schleierhaft..na ja,jeder will mal wieder sein eigenes stück vom kuchen..

nochmal vielen dank für deine schnelle und aussagekräftige antwort!
kommt zeitlich auch sehr gelegen,freue mich schon darauf meinen doc morgen bei meinem wöchentlichem TH-Termin "aufzuklären"..^^
und auch meine mitsubstis brennen natürlich auf alles zu dem thema..

ganz liebe grüße,THANI

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