Soo Pinte du hast mich jetzt doch mal zu nem Post angeregt

Dass man die Ursachen einer Depression durch Medikamente nicht angehen kann, sollte klar sein. Den Patienten nur ruhigzustellen ist allerdings auch nicht Sinn und Zweck. Wer eingeliefert wird, eingestuft als suizidgefährdet, wird erstmal mit Benzos vollgepumpt und ruhiggestellt, das stimmt. Wird ein Patient aber nicht nur akut behandelt, stellen zB Antidepressiva auch nur eine Begleitung zur Therapie dar, oder aber ermöglichen dem behandelten wieder, ein geregeltes leben zu führen... die Pharma verdient ein schweinegeld mit ihren legalen drogen, das stimmt. trotzdem sollte man nich gleich alles verteufeln, wie es auf seiten der medien bei illegalisierten drogen der fall is...
Zitat:
wenn ihr mich fragt ist das alles Käse, das funktioniert bei der Mehrheit nicht. Bei Depris ist doch ein Therapeut zu dem man Vertrauen hat viel besser als Medis.
Darf ich fragen, in wie weit du Erfahrungen mit Depressiven hast bzw selber plan davon hast, wie sich das anfühlt?
Also aus meinem Umfeld hab ich gelernt dass therapeuten oft gar keinen zugang zu leuten mit ernsthaften depris haben, denn grade bei depris isses ja oft dass man einfach niemanden an sich ranlässt, sich null perspektive vermitteln lässt usw.
Auch ein guter Therapeut ist also kein Allheilmittel.
Medis erst recht nich. Aber soweit ich dass als Laie beurteilen kann schlagen die in den meisten Fällen ziemlich ähnlich an, sodass man einen Patienten (wenn die scheiß nebenwirkungen erstmal überstanden sind) auf ein niveau bringen kann, dass eine gesprächstherapie oft erst ermöglicht (kurzzeitig glück -> licht am ende des tunnels in sicht, hey vllt krieg ichs ja noch mal hin.) <- so in dem sinne.
On Topic:
Würde man nicht in aller Regel eine freundlichere Substanz wie LSD vorziehen? ist aber höchst interessant, schade dass ich noch keine keta erfahrung machen durfte.
hi forum
