Bei mir war es so, dass ich früher sehr verklemmt war.
Introvertiert (viel zu viel Zeit vorm PC verbracht), angefangen zu saufen/kiffen usw.
Freunde hatte ich auch - aber ich konnte nie das präsentieren, was ich wirklich bin.
Natürlich ist das auch altersbedingt.
Mit der Zeit kam dann das Bewusstsein, dass ich was ändern sollte.
Tja, wo fängt man dann an?
Ich hab ne Konsumpause mit allem eingelegt.
Weniger am PC hocken, nicht mehr Kiffen, trinken nur noch in Maßen.
Schrittweise abgenommen und Sport getrieben
Bewusst den Kontakt zu Leuten gesucht (Smalltalks)
Wie man da rauskommt ist wohl individuell. Man muss aber JEDEN Tag dran arbeiten.
Wichtig ist, dass man sein Ziel kennt: offener werden
Und genau an der Stelle wird es interessant.
Einen wichtigen Impuls gab mir MDMA in Verbindung mit der Clubszene.
Hier vielleicht ein paar Dinge, die ich gelernt hab:
- Spaß haben ohne Hemmungen (tanzen)
- konsequent sein (notwendigerweise im Club etwas drängeln)
- Grenzen setzen (Tanzpausen, Trinken, Menge an Drogen usw.)
- Körpersignale ernst nehmen (die im Rausch z.T. komplett fehlen)
- Wasser, frische Luft und Ruhe neu schätzen gelernt
In erster Linie ist es wohl "eine Flucht aus der Realität".
Aber das hab ich nicht nur als Gefahr sondern auch als Chance gesehen.
Letzendlich ist das eine Frage des Umgangs und der Disziplin.
Man muss seinen Konsum ständig hinterfragen und sein Ziel im Auge behalten.
Es lohnt sich nicht dem Rausch hinzugeben, wenn man dadurch sein Leben aufgibt.
Andererseits darf man natürlich die Zeit genießen

Es ist schon ein überwältigendes Gefühl, vor allem bei den ersten Malen.
Man bewegt sich wie Wasser, vielleicht ist es bis dato das schönste Erlebnis in deinem Leben.
Wenn man ziemlich unterwegs eine Unterhaltung anfängt kann es auch sehr aufregend sein ^^
Aber bedenke, von der Natur war es niemals vorgesehen, dass man so einen Rausch erlebt. Es hat Konsequenzen.
Innerhalb von 3-4 Stunden werden (im Optimalfall) so viel Glücksgefühle ausgeschüttet, wie normal in einigen Tagen/Wochen.
Unterschätz es nicht.
Wie tiefgreifend die psychischen Veränderungen durch Drogen sind fängt man erst nach einigen Wochen und Monaten an zu begreifen.
Es hat definitiv Vor- und Nachteile. Dein Job ist es abzuwägen, ob es sich lohnt, die Risiken und unvermeidbaren Schäden
(Neurotoxizität MDMA, genau informieren!!) in Kauf zu nehmen. Ich hab mich dafür entschieden und bis heute nicht bereut.
Das ist individuell, durch einen dummen Zufall hätte es vielleicht auch ganz anders kommen können.
Besonders wenn man keinen festen Tagesablauf und feste Persönlichkeit hat find ich Drogen sehr gefährlich.
Bedenke, dass ein Großteil der Pillen heutzutage wenig oder gar kein MDMA enthalten sondern (billigere) Substanzen wie MCPP usw. enthalten.
Statt Euphorie und Intensivierung der Wahrnehmung kanns dann zu Schwitzen, Übelkeit und Angst kommen.
Wenn man da etwas sensibel ist kann das verdammt unangenehm werden, vor allem weil man eine ganz andere Wirkung erwartet.
Teile kaufen ist heutzutage wie Lotto spielen, es geht nur noch um Profit. Informier dich auch hier genau bevor du etwas wagst.
Ich hatte mal nach Amphetaminkonsum Herzrasen und dachte ernsthaft ich würde sterben, es kann richtig fies sein.
Generell ist drauf zu achten, dass du mindestens einen guten Freund dabei hast, der weiß was zu tun ist, wenn mal was schief geht.
Zur Beschaffung ganz kurz: Je aufdringlicher dir was angeboten wird, desto schlechter ist meist die Qualität.
Der Preis hat eigtl nix zu sagen. Am besten wendest du dich an einen Bekannten, der damit zu tun hat.
Mehr darf und will ich nicht dazu sagen, es ist eben nicht in unserer Gesellschaft erwünscht.
Ich möchte dir weder dazu raten noch strikt davon abraten.
Wichtig ist, dass du von alleine aus im Vorfeld Veränderungen vornimmst.
Erst wenn du sichtbare Erfolge wahrnimmst würde ich in Erwägung ziehen, mit MDMA nachzuhelfen.
Aber selbst dann genau abwägen, in wie weit es sich lohnt. Fachlichen Rat einholen ist ne gute Idee.
Auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, dass der Durchschnittsarzt darauf gut zu sprechen ist.
Deine Messlatte für "Glück" wird sich unwiderruflich verändern, du wirst immer wissen, dass mehr geht.
Es gibt eben zu wenig wissenschaftliche Studien, weil noch sehr konserverative Meinungen zu dem Thema existieren.
Vielleicht ändert sich das im Laufe der Jahre. Ich bin überzeugt davon, dass es helfen kann. Aber es hinterlässt seine Spuren.
Ich hab mich bemüht ne Einführung zu geben.
Kannst gern zu allen Punkten nochmal nachfragen.
Das sind eben meine Erfahrungen aus einem Jahr Partyleben

PS: Ganz wichtig: rede anfangs NIEMALS über das Thema Drogen mit Leuten, die selbst nich involviert sind.
Wenn du den Drang verspürt darüber zu reden, mach es anonym übers Internet, da kann dir keiner was.
Von vielen Leuten (v.a. Dorfbewohner, ältere Leute, Leute aus guten Verhältnissen, viiiele Frauen) wird es oft abgelehnt.