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 Betreff des Beitrags: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 13:42 
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Hallo zusammen,

mein Freund entzieht nun den vierten Tag von Suboxone. Er hatte sich bis auf ca. 0,2 mg runterdosiert und dann vor vier Tagen auch den Rest weggelassen. Es ist nicht sein erster Opiat- bzw. Opioid-Entzug und er hat enorme Entzugssymptome (Schlaflosigkeit, Unruhe, Muskelkrämpfe und -ziehen, Schmerzen, Zuckungen) trotz Einnahme von Doxepin. Zwischendurch war es so schlimm, daß er am 1. und 3. doch wieder jeweils einen stecknadelkopfgroßen Krümel Suboxon genommen hat, worauf es ihm auch innerhalb einer Stunde sehr viel besser ging.

Hat irgendjemand Erfahrung mit der Dauer eines solchen Entzuges? Wir wissen nicht recht, wie wir weitermachen sollen, da die Entzugserscheinungen wie gesagt sehr stark sind.
Eine Überlegung war, mit Flunitrazepam den Entzug zu "verschlafen" - was haltet ihr davon.
Hat jemand Erfahrung mit Topiramat (Topamax) gemacht?
Wir sind echt für jeden Tipp/ Ratschlag dankbar

LG
Dragonheart


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 13:57 
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Damit hier wertvolle Tipps von denen gegeben werden können, die ähnliches durchgemacht haben muss man noch wissen wonach er süchtig ist/ war und ob er sich selbst behandelt hat oder von einem Arzt substituiert wurde?
Wie gesagt wenn man Flunis nimmt kann das nach hinten losgehen und die fallen nicht umbedingt unters BtmG und sind damit bei manchen Ärzten zu einfach zugänglich.

Viel Glück


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 14:18 
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Hi,
ursprünglich wars Morphium/Heroin, das mit Codein substituiert wurde. Das Codein wiederum mit Suboxon. Auf Suboxon ist er jetzt seit Juni 08. Insgesamt ist er seit ca. 6 Jahren bei einem Arzt substituiert - doch der is null Hilfe!

Danke schonmal!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 14:41 
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Ist er opiatabhängig oder polytox? Aus welchem Land kommt Ihr?
Und wenn der Arzt nicht so gut ist, gibt es keinen anderen in der Nähe?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 15:26 
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Sorry, wenn die Infos so zäh kommen :schlaf: ;-)
Er ist polytox - Alkohol und Suboxon - deswegen auch meine Frage nach Erfahrungen mit Topiramat, bin da auf eine Studie im Netz gestoßen. Ansonsten aber kein Beikonsum von Benzos oder Antidepressiva.

Sowohl der Substi- als auch der Hausarzt, der die Flunis und die Doxepin zum Entzug verschrieben hat, sind in irgendeiner Weise hilfreich (außer daß sie Rezepte ausstellen) und ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mit der Geschichte bei noch mehr Ärzten hausieren zu gehen, deswegen frag ich ja hier.
Ist mir schon klar, daß die Taktiken beim Entzug, was wirkt - was nicht, bei jedem individuell sind und das er letzten Endes immer rumprobieren muss - ich such einfach so viele Infos wie möglich.

Übrigens sind wir aus Süddeutschland und wer sich jetzt noch fragt, warum ich hier schreibe und nicht er - er liegt affig zuhause und ich dreh hier im Büro am Rad!

Cheers!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 15:42 
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Oh man das tut mir echt leid für euch. Aber warum nimmt er es nicht weiter, wenn es so schlimm ist?
Wenn ich dich mit meinen Fragen irgendwie verletzt habe oder zuweit gegangen bin, dann tut es mir leid.

Gut, dass du soviel Infos gegeben hast. Ich kann dir wie gesagt nicht weiterhelfen, da ich noch keinen wirklichen Entzug erlebt habe. Hoffe, dass hier mal jemand anderes konstruktive Vorschläge macht. Wie gesagt bevor ich einen Fehler mache sage ich lieber nichts falsches.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 19:07 
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hallo Dragonheard.

Bin selber auf Suboxone und versuch da grad runter zu kommen...

Die Doris kommt mir ein bischen hoch vor um auf 0 zu gegen.
Kam das von Substiarzt, daß er bei 0,2 mg auf 0 gegen soll?
Der sollte eigentlich wissen, daß das zu viel sein kann. Mag sein, das der Körper, seiner Meinung nach, nichts mehr davon spürt, aber mit der Psyche ist das anders.

Meine Empfehlung wäre langsamer abdosieren. Ist das möglich? Kann er noch mal nachschub holen?

Weiter kann ich leider auch nicht helfen. Konnte selbst auch nicht herausfinden wie lange der Entzug dauert, es KÖNNTEN mehrere Wochen sein, aber ich weiß es nicht.

Ich hoffe für euch, daß sich bald noch jemand mit mehr erfahrung meldet.

Viele Grüße und viel Kraft
black cat


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.03.2009 - 19:53 
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Hallo zusammen,

danke für eure Antworten.

@fenris
Sorry... aber bei der Frage 'warum er es denn nicht weiternimmt' komm ich mir leicht verarscht vor... aber nun gut, er möchte vom Suboxon weg, weil er einfürallemal von Opiaten die Nase voll hat und ein cleanes Leben führen möchte.
Da Du noch keinen wirklichen Entzug erlebt hast, wünsche ich Dir, daß das auch so bleibt!
Aber trotzdem Danke für Dein Interesse

@blackcat

Vielen, lieben Dank für die Wünsche - habe Deinen thread mitverfolgt und wünsche Dir auch alles Gute und viel Kraft für Deinen Weg!
Die Runterdosierung ging im übrigen nicht nach einem Schema vom Substiarzt, der beschränkte sich darauf die wöchentliche Dosis zu verschreiben...

Nach wie vor bin ich dankbar für weitere Tipps & Erfahrungen beim Subo-Entzug.

Danke!
Dragonheart


Zuletzt geändert von dragonheart am 01.04.2009 - 06:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 05:01 
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Ich wollte dich in keinster Weise verarschen. War nur die Frage ob er, naja bei der Menge es selbst wollte oder ob er durch irgendwas nicht mehr sein Medikament bekommen hat.

Viel Glück dir und deinem Freund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 05:54 
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flunis/rohpse könnten sicherlich helfen, gerade wenn er 0-toleranz hat.
Imo bestehen aber 2 gefahren:

1. Suchtverlagerung, da die meisten denen H/Morph schmeckt, auch auf benzos "anspringen"
Gerade flunis haben ein hohes suchtpotential aber ich denk 5-7 tage is ok da entsteht noch keine Abhängigkeit.

2. Nicht ohne "Aufsicht" zum. in den 1. 24 std. Da man nie weiß welche wechselwirkungen entstehen können.
¡ Hab gerade noch gelesen daß dein kumpel auch ein alk problem hat, da ist dann gaaaanz große vorsicht mit flunis angesagt, da die sich gegenseitig potenzieren, dh die wirkung steigern. Wenn dann mit ganz niedriger dosis anfangen und sich langsam an die passende dosis herantasten.
Wenn er richtig am saufen is würd ichs ganz lassen


Ansonsten das übliche:
Entspannungsbäder. Magnesium gegen muskelkrämpfe und immodium um den darm zu beruhigen. Evtl.etwas THC (aber eher hasch als gras, hibbelig is er ja schon genug) und vielleicht noch ne PS3 od.ne x-box zum ablenken, auf jeden fall ne beschäftigung, leidend aufm sofa steigert man sich bloß noch mehr rein.

Hoffe, ich kann euch mit meinen tips etwas weiterhelfen.
LG SG

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 07:12 
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@ supergrobi
Danke Dir, daß mit den Flunis is kniffelig... au Mann, weiß echt nicht was richtig ist. "Richtig am Saufen"... hm, was heisst das schon... er ist ein Spiegeltrinker, ich schätz mal einen viertel bis einen halben Liter Schnaps pro Tag zum "funktionieren" - betrunken in dem Sinne ist er nie... aber auch egal, der Alk ist im Blut...

Die Entzugssymptome kommen so in Wellen, zwischendurch gehts ihm ganz gut mit den Doxepin, aber wenn's richtig heftig wird, helfen die auch nicht mehr. Einmal pro Tag kommt der Punkt, da gehts nicht mehr ohne Suboxon - ich kann's immer nicht fassen, daß so eine geringe Menge - müssen ca. 0,05 mg sein - solche krassen (Aus-)Wirkungen hat.
Wir werden mal schauen, ob wir das Topiramat bekommen können.

Ansonsten werde ich weiter schreiben, wie's läuft, vielleicht ist die Erfahrungen ja auch anderen hilfreich.

Cheers!
Dragonheart


Zuletzt geändert von dragonheart am 01.04.2009 - 09:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 08:17 
Sternesammler
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hi!
Schön wenn ich dir zum.etwas helfen konnte.
Imo hat dein kollege 2 probleme:
1. Ist der entzug von subus nach mehr als 3 monaten konsum relativ hart/intensiv mind mit nem H-entzug zu vergleichen.
2. Als level trinker hat er nen recht hohen promille wert im blut, nachdem ich zwar auf benzos bin aber relativ selten alk trinke, hab ich nur soweit erfahrung daß mir nach nem richtigen rausch 1/3 - 1/2 meiner üblichen guten abend dosis reicht um mich komplett flach zu legen.

Da müßte mal jmd posten der ein ähnliches konsummuster hat posten.

LG SG.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 08:40 
Sternesammler
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dragonheart hat geschrieben:


Die Entzugssymptome kommen so in Wellen, zwischendurch gehts ihm ganz gut mit den Doxepin, aber wenn's richtig heftig wird, helfen die auch nicht mehr. Einmal pro Tag kommt der Punkt, da gehts nicht mehr ohne Suboxon - ich kann's immer nicht fassen, daß so eine geringe Menge - müssen ca. 0,05 mg sein - solche krassen (Aus-)Wirkungen hat.


Der therapeutische Dorisbereich von Burenorphin liegt bei 0,002 bis 0,005 mg/kg Körpergewicht. Bei 80 kg fängt es also bei 0,16 mg an.

Ich war selber schon auf 0,0 irgendwas und hab es auch nicht auf 0 geschafft. Gut das hat auch mit dem Willen zu tun. Aber wenn man da monate drauf war ist der Körper oder wahrscheinlich die Psyche sehr sensibel.

Darum verstehe ich auch nicht, warum er so hoch ausgestiegen ist. Auch weil die Länge des Entzugs so unklar ist.

Alles Gute bc


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 09:00 
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@black cat
reine Ungeduld... wie soll ich sagen, er meinte, er wär einer von 2en bei 800 Patienten in der Substitution, die aufhören wollen. Er leidet wirklich unter der Abhängigkeit und kann's eben kaum erwarten das Zeug endlich los zu sein. Der Vorteil ist, daß er null Suchtdruck im eigentlichen Sinne hat, sondern die Minikrümel Suboxon sind nur der Rettungsanker, wenn er's gar nicht mehr aushält - irgendwie ist es im Moment eine krasse Form des Ausschleichens. Das es so schlimm wird, damit hat er nicht gerechnet... Er hat ja schon von Morphium, Heroin und Methadon entzogen, aber der Suboxon-Entzug toppt alles.

Lg Dragonheart


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 12:17 
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Trinkt Dein Freund uebermaessig viel Alkohol, ich frage wg. den Leber-First Pass/ Naltrexone!

Ansonsten soll er, falls sich der Zustand nicht umgehend bessert ein aerztliches Monitoring zu rate ziehen!
Normalerweise gehen die Subutex-Suboxone Entzuege nie ueber die Stufe 2-3. der Entzugs-Symptomatik hinaus,

Zitat:

Die Stadien der Entzugskrankheit sind

0 - opiathunger, unruhe, gähnen

1 - + naselaufen, augentränen, frösteln mit gänsehaut, pupillenerweiterung, schwitzen

2 - + frieren "bis auf die knochen", muskelschmerzen, herzjagen, übelkeit, kopfschmerzen, schlaflosigkeit,

3 - + muskel- und bauchkrämpfe, durchfall, erbrechen, kreislaufprobleme, angstzustände, handlungsunfähigkeit

4 - stadium 3 in extremer, lebensbedrohlicher ausprägung, stationär behandlungspflichtige internistische notfallsituation


es sei denn etwas stimmt nicht bei den Angaben, das Absetzen war zu schnell oder was weiss ich nicht!

Habt ihr Zugang zu einer Sucht-Akupunktur nach dem Nada-Protokoll?

Kopf hoch, das wird schon, aber wenn nicht innerhalb der naechsten 24 Stunden ab zum Arzt!!!
Es gibt in div. Staedten dafuer eingerichtete Notfall-Ambulanzen!

mfg

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"Tschuess, machts gut und danke fuer den Fisch"!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 12:26 
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@ dh:
Lies dir mal auf wikipedia den eintrag zu topiramat durch, va die nebenwirkungen. Ich glaub da beantwortet sich deine frage von selbst.
Klingt nich gerade so als könnte das bei einem opioid entzug hilfreich sein. Wenn sich deine frage auf alk beziehen, dann biste wohl im falschen forum :mrgreen:
Sorry posting with mobile: so links don't work.
LG SG.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 13:50 
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@exilope
er ist Alkoholiker... siehe weiter oben und genau das ist ja das Problem, wenn's darum geht irgendwas zu finden, daß den Entzug erleichtert... manche machen sich mit Alk ein paar Tage platt, daß steht hier nicht zur Debatte, Benzos gehen auch nicht ... an Sport ist nicht zu denken und bleiben nur die Sachen, wie Baden, Magnesium, Ablenken - wir tun unser Bestes, er wird aber wohl nochmal einen Schritt zurückmüssen.
Eins kann ich soweit aber sagen, wer in derselben Lage ist, soll sich wirklich Zeit lassen was das Ausschleichen angeht, Gewaltaktionen gehen wie man sieht gar nicht. Selbst bei unter 0,1mg ist das mehr als heftig.
Die Entzugssymptomatik bewegt sich zwischen Stufe 2 und 3 - heute steht eh ein Arztgespräch an, wir werden sehen, ob da was bei rauskommt. Soweit hält er sich inzwischen ganz gut ,aber 0,000 geht im Moment gar nicht.

@supergrobi
ich kenn die Nebenwirkungen von Topamax... und ich weiss auch, daß eigentlich ein Mittel gegen Epilepsie und Migräne ist. Aber es gibt einen Feldversuch der Uni Tübingen, bei der eine Gruppe von Opiatabhängigen und Polytoxen damit entzogen hat - demnach wirkt es sehr gut gegen die komplette Entzugssymptomatik. Was für mich v.a. interessant ist, daß es einen Probanden mit demselben Konsummuster/Alter/Gewicht gab, der innerhalb von sogar 8 Tagen von allen Stoffen entzogen hatte. Aufgeben ist keine Option...

Lg
dragonheart


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 15:27 
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Wohnort: Trizonesien
Es ist doch besser wenn er seine Dosis um zu funktionieren vom Doc bekommt und er keinen Alk mehr trinkt, wenn er das möchte.
Der Alk ist doch viel schädlicher auf Dauer. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera, aber es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten. Hat er schonmal Methadon bekommen oder wurde er nur mit Subutex behandelt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 16:59 
Inventar
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Beiträge: 1689
Wohnort: Wahlweise in LA(Mulholland Drive),NY(Hell's Kitchen'n Long Island)oder im NRW Underground
So wie ich es verstehe,hat er bis vor kurzem 0,2mg genommen und ist dann direkt auf 0mg.Kann sein,dass es einfach zu schnell war.Was habt Ihr für Tabletten? "Temgesic 0,2mg oder 0,4mg???Das Beste um erfolgreich zu entziehen,ist sich die Zeit dafür nehmen,die man braucht und nicht die Zeit,in der man es von vorne herein schaffen will.
Fang mit 0,2mg an und wenn sich Dein Freund dann damit "wohlfühlt",dann teilt die 2mg in zwei gleiche Teile.Nun habt ihr 2x 1mg.Gib ihm dann 1mg und wartet wieder bis er sich wohlfühlt.Nun teilt ihr die 1mg in 2 gleiche Teile und wenn er auf 1/2mg ist,könnt ihr bequem ausschleichen.Ist nicht der stärkste Entzug,da gibt es weitaus heftigere.Das wird er bestimmt auf die Reihe bekommen :)

Good Luck,MethadonTemptation :wink:

_________________
What do you see? What do you know? What are the signs? What do I do? Just follow your lifelines through!What if it hurts? What then? What do I do? What do you say? Don't throw your lifelines away!

What do we see? Where do we go? What are the signs? How do we grow? By letting your lifelines show!
What if we do? What up to now? What do you say? How do I know? Don't let your lifeline go!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 17:14 
Sternesammler
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Wohnort: Oberpfalz + Surathani, Chumphon, Koh ...
fenris hat geschrieben:
Es ist doch besser wenn er seine Dosis um zu funktionieren vom Doc bekommt und er keinen Alk mehr trinkt, wenn er das möchte.
Der Alk ist doch viel schädlicher auf Dauer. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera, aber es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten. Hat er schonmal Methadon bekommen oder wurde er nur mit Subutex behandelt?

@ fenris:
1. ich glaub der thread titel heißt:
"subuxone entzug..." und nich "opiate vs. Alkohol".
2. Erst thread lesen, dann fragen stellen, hättest du das gemacht, dann könntest du dir deine letzte frage auch selbst beantworten...
Btw: etwas konstruktivere einträge wären eher hilfreich, als jetzt wieder nen ganz anderes thema aus dem hut zu zaubern.
LG SG
@ dh:
Ich bin der gleichen meinung wie MT, erzwingen bringt überhaupt nix, sondern ist der sicherste weg richtung rückfall.
Sag deinem kumpel er soll sich & seinem körper zeit geben, auch wenn er 'den scheiß' möglichst schnell loswerden will, so setzt er sich damit nur unnötig unter druck!
In der Ruhe liegt die kraft ;-)
LG SG.

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Zuletzt geändert von supergrobi am 01.04.2009 - 17:31, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 17:21 
Sternesammler
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Hallo Dragonheard,

Freut mich wenn eine Lösung in sicht ist. Lieber noch mal 1 oder 2 Monate langsam runter Dosieren als sich unnötig quälen, vor allem bei den zusätzlichen Alkproblemen.

Wünsch euch alles Gute und viel Kraft für den letzten Schritt.

@fenris wenn dir langweilig ist, dann les doch erst mal die anderen Beiträge bevor du irgendwas schreibst...

Viele Grüße black cat


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 17:35 
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@ Fenris
ich möchte echt nicht unhöflich sein, aber lies doch bitte mal die oberen Posts - da steht alles drin... und bilde ich mir das ein oder versuchst Du mir die ganze Zeit zu verklickern, man soll den Entzug lassen, wenn's einem dann schlecht geht? Was kommt denn als nächstes? Suboxon mit Heroin entziehen??? Hatten wir auch schon und Heroin mit Methadon und Methadon mit Codein und wieder zurück - echt, nein danke!!
Ist Dir denn der Gedanke so fremd, daß jemand frei von allen Suchtmitteln leben möchte?

Hast Du schon mal einen Alkoholiker gesehen, wenn der in den kalten Entzug kommt - ich nehm mal an nicht, nachdem du ja keine Erfahrungen mit richtigen Entzügen hast - ich schon.. und das ist nicht schöner oder einfacher als ein Opiatentzug! Halt dich bitte einfach raus, ok?! Danke!

@MT
jo, genauso wirds auch laufen - er hat 2mg Suboxone, wie gesagt im Moment ist er unter 0,1mg - genauer kann ich's mangels Waage nicht sagen, da wird er jetzt erstmal bleiben und's dann nächste Woche endgültig ausschleichen
Danke erstmal für eure Antworten
Lg
Dragonheart

P.S. @Supergrobi und Black Cat
Danke für euren Zuspruch - für diejenigen die's interessiert, werd ich weiterberichten - cheers!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 19:41 
Sternesammler
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wollte nur noch mal darauf hinweisen, falls ihr noch mal zum Arzt kommt: es wäre sinnvoll zum ausschleichen, das von MT erwähnte Temgesic zu haben, statt Suboxone. Das sind eigentlich Schmerztabletten. Sie enthalten wie die Subos Burenorphin, aber eben nur 0,4 (oder 0,2?) mg, das Dosieren ist damit einfacher. Im Gegensatz zu den Subos enthalten sie kein Naloxon, das aber in dem Dorisbereich eh keine Rolle spielt. Hoffe, das ihr das vom Arzt bekommt.

Wünsch euch noch viel Erfolg!

Wäre schön wenn du weiter berichtest. Es gibt bestimmt ne menge Leute die ein Interesse daran haben.

LG black cat


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.04.2009 - 21:16 
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Registriert: 16.12.2007 - 14:41
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ich denke, es wäre nicht sehr sinnvoll jetzt noch mit ausschleichen zu beginnen. es dauert bis er sich wieder auf subuxone einpendelt (vorallem psychisch) und bis das passiert, wäre der entzug zum großteil schon gegessen. er macht es sich damit in meinen augen nur selbst schwer. wenn man jemanden ohne narkose ein bein amputiert, dann bleibt man ja auch nicht in der mitte vom sägen plötzlich stehen, man bringt das was man angefangen hat zu ende! blöder vergleich aber im übertragenen sinne eine wichtige lektion für vieles im leben! manchmal muss man eben auch das aushalten was einem als unerträglich erscheint, nur so wird es mit der zeit langsam besser! auch mal leiden können ist vorallem bei opiatlern etwas das oft mangelhaft ausgeprägt ist und das schreibe ich aus eigener erfahrung! vielleicht habe ich damit aber auch vollkommen unrecht, ich meine, was weiß ich schon über den entzug deines freundes?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dringend Hilfe beim Suboxone-Entzug gesucht
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.04.2009 - 07:25 
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Es gibt/ gab auch 0,4mg Subutex, Temgesic sind also ueberfluessig.
(wenn es denn die kleinen Subos noch gibt)

Mich verwundert nur wie er als Alkoholiker auf die Idee kommt mit dem Naltrexone!

mfg und das mit dem Arzt ist eine gute Entscheidung,
schau einmal unter Vitamin D. und Entzugssymptomatik nach,
scheinbar wirkt dies Wunder!

(Google oder im Df., dort habe ich das schon einmal gepostet!)

Achtung: Paracefan (Clonidin) ist auch Super, hierbei aber handelt es sich um ein sehr, sehr gefaehrliches Medikament
und sollte nur unter aerztlichen Monitoring, so wohl als auch einen Blutdruckmessgeraet verwendet werden!

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