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 Betreff des Beitrags: Subutex, Heroin & Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 15:11 
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Registriert: 04.05.2008 - 17:26
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Ich habe nehme seit vier Monaten Subutex,4mg täglich.Vor ca einem Monat habe ich angefangen,das Subutex hin und wieder weg zu lassen und statt dessen Heroin zu spritzen.
Leider blieb es nicht bei hin und wieder und seit zwei Wochen ca konsumiere ich täglich.
Nun wollte ich damit aufhören,habe gestern abend das letzte Mal Heroin konsumiert und habe heute Morgen dann Subutex genommen.
Und trotzdem ging es mir immer mieser...die ganzen Entzugssymptome setzten nach und nach ein...Gähnen,frieren zittern und Kotzen,und dies trotz dem Subutex.
Ist das jetzt nur eine "Kopfsache"?Oder habe ich nun wirklich Entzug obwohl ich das Subutex genommen habe?
Der Abstand zwischen dem letzten Kick Heroin und der Einnahme des Subutex betrug 9 Std.
Wer hat mehr Erfahrung mit dem Subutex?
Mein Arzt war da keine grosse Hilfe...
Danke schon mal im Voraus für eure Antworten!
Billana :silly:


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 15:28 
Power-Raver
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Du solltest dich vorher informieren wenn du solche Experimente machst.

Subutex also Buprenorphin ist ein Partialagonist.
Das bedeutet das dieses Opioid an bestimmten Rezeptoren agonistisch
wirkt und an anderen antagonistisch.
Da deine Rezeptoren mit Heroin belegt waren und Buprenorphin eine sehr
hohe Affinität zu den Rezeptoren besitzt wurde das Heroin verdrängt
und die Antagonistische Wirkung des Subutex kommt zum tragen.

Kurz gesagt es ist ganz normal das du einen Affen schiebst.
Bei einer Umstellung auf Subutex must du mindestens zwei Tage Opiatfrei bleiben.
Orientieren kann man sich an der Halbwertzeit des zuvor konsumierten Opiats/Opioids.
Je länger die HWZ des Opiates desto länger solltest du warten mit der Einnahme des Subutex.
Auch dann kann es zu kleineren Komplikationen kommen.
Von Subutex auf einen Vollagonisten wie Heroin umzusteigen ist kein Problem
andersherum aber schon.

Du schreibst das dein Arzt keine große Hilfe war?
Wenn er dir Subutex verschreibt nehme ich mal stark an das es ein
Substitutionsarzt ist. Kann mir kaum vorstellen das er dich davor nicht gewarnt hat.
An deiner Stelle würde ich auf gar keinen Fall Subutex nachlegen sondern
mindestens 24h warten bist zur nächsten Einnahme.
Selbst wenn du jetzt Heroin konsumierst bringt das sehr wahrscheinlich nichts,
da Buprenorphin eine viel höhere Affinität (Bindungsstärke) zu den Rezeptoren besitzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 16:27 
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ich stimme dirkules absolut zu, das was du jetzt hast klingt wie ein "turboentzug", den du dir leider durch unachtsamen umgang mit dem medikament selbst zugefügt hast. das ist das blöde bei opiaten, fehler die man damit macht sind immer mit schmerzen verbunden, vielleicht einer der gründe warum menschen diesen weg wählen, weil sie nur so aus eigenen fehlern lernen können?! aber was weiß ich, da hilft jetzt wohl nur die nächten stunden oder tage überstehen, so lange wie bei einem richtigen entzug wirds "glaube ich" nicht dauern. kannst ja schreiben wie lange es im nachhinein genau gedauert hat, so als lernfaktor für andere?! lass dich nicht unterkriegen :farbig:


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 18:25 
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Wohnort: Schaffhausen
Danke für eure aufmunternden Worte....aber leider habe ich als ausweg aus meinem Dilemma Sugar für über 100 gebraucht,damit ich wieder einigermassen funktionieren kann...
Tja,wirklich,mann/frau sollte meinen das Mensch aus seinen Fehlern lernt!Nix da,also auf zum nächsten versuch!
Danke euch und ich wünsch auch was


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 20:12 
Power-Raver
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Extrem gefährlich was du da machst.
An der Menge die du gebraucht hast siehst du wie hochaffin Buprenorphin ist.
Nur irgendwann schafft man es auch mit H die Rezeptoren zu besetzen.
Allerdings kann das dann schnell zu ner OD führen wenn man unerfahren ist.
Man neigt dann dazu nach den ersten erfolglosen Injektionen höher zu dosieren


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 21:28 
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Ich habe,als ich auf Subutex war,immer 48Std. gewartet und hab dann das H genommen,das hat dann auch so gewirkt wie es sollte........

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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2009 - 23:30 
Fortgeschrittener Insider
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Beiträge: 103
Billana hat geschrieben:
Danke für eure aufmunternden Worte....aber leider habe ich als ausweg aus meinem Dilemma Sugar für über 100 gebraucht,damit ich wieder einigermassen funktionieren kann...
Tja,wirklich,mann/frau sollte meinen das Mensch aus seinen Fehlern lernt!Nix da,also auf zum nächsten versuch!
Danke euch und ich wünsch auch was


Was sagt man da mal möglichst Sarkastisch? "Herzlichen Glückwunsch zum Beinahe-Suizid!" ???

Wenn Du schon in etwas unwissend und naiv reinstolperst, dann aber wenigstens so vernüftig bist, dass du versuchst dich hier schlau zu machen, dann wäre es wohl auch sinnvoll gewesen wenigstens abzuwarten und zu erfragen, wie du dich am besten verhälst. Stattdessen hast du nicht nur H und damit sinnlos Geld verschwendet, sondern eben auch mal kurz am Abgrund geschnuppert.

Die Umstellung von Heroin auf Subutex war ansich noch nicht mal soooo schlimm. Zwar haben die anderen hier Recht, dass man wohl nornalerweise wartet und erst dann Subutex konsumiert, aber dennoch war es so erst ein Teil Entzug, denn bei der Einnahme von Subutex hat es ja durch die hohe Affinität nur die Rezeptoren antagonisiert, die es eben zu antagonisieren vermag, an den anderen aber das H einfach verdrängt und dort (sogar noch etwas stärker vielleicht - durch die höhere Potenz) agonistisch gewirkt (war also grad mal ein Vorgeschmack auf das Stadium an Abhängigkeit in welches Du Dich mit H manövriert hast). Danach aber so lange H reinzuballern, bis es einem wieder besser geht ist wie: so lange Wasser in ein Fass zu kippen, bis es randvoll ist... zum Glück war es gerade nur randvoll - ein paar Tropfen mehr und es wäre übergelaufen, was es bildlich ganz gut darstellt, denn dann wäre das Heroin ins Atemzentrum "geschwappt", hätte dort alle Rezeptoren agonisiert und damit die Atmung beendet...

Hattest Du eventuell schon das Gefühl, dass die Atmung flacher wurde, bzw. das Gefühl schwerer atmen zu können, als wäre es extrem anstrengend (erstickungsähnlich)???

Das was Du über Opioide gelernt hast, sollte noch den kleinsten Teil ausmachen, viel wichtiger sollte die Erkenntnis sein, dass man bei Dingen wo man sich nicht auskennt besser erstmal ausführlich nachfragt und abwartet, speziell wenn es darum geht irgendwas in seinen Körper "einzuführen" (zumindest bei allem was gefährlicher ist als ein Tampon)...


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.03.2009 - 10:48 
Sternesammler
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Hi!
Gehört hier nur begrenzt rein, aber nachdem ich annehme, dass einige andere leute nach einführung von Subuxone ähnliche Probleme haben/hatten, dacht ich mir das is hier am besten aufgehoben:
Erstmal die Basics:
Bin seit fast 20 Jahren opiat Konsument mit ner 12 jährigen abstinenz mittendrin. Bis vor eineinhalb jahren noch IV, seitdem nasal.
Nachdem ich mind 3-4 Monate des Jahres im nicht EU-Ausland verbringe ist ne legale Substi für mich nicht relevant. :stampf: Von Daher hab ich mir meine Substis immer aufm Blackmarket besorgt. Seit der einführung von Subuxone komm ich auch nicht mehr an subutex ran (metha tut mir physisch nicht gut ausserdem hab ich keinen bock auf den metha affen und ist auch beschissen zu transportieren).
Bisher (subutex zeiten) hatte ich das immer so gehandhabt dass ich mich auf ne geringe dosis DAM/H runterdosiert hab (so 0.2g pro tag) und dann 12-15 std. gewartet hab um auf subsu umzustellen, dazwischen ein paar rohpse um die entzugserscheinungen zu mildern.
Anfänglich brauchte ich dann immer 20-24mg als Tages dosis welche ich aber nach drei/vier tagen (die reichlich anstrengend/beschissen waren :ooh: ) schon auf 8 mg runterdosieren konnte, danach immer weiter runter bis auf 0,2 -0,3 mg war eigentlich kein problem (immer nasal).
Nachdem ich dann bloss noch Subuxone bekommen konnte hab ich das gleiche schema mit den dingern versucht anzuwenden was diesen Herbst zweimal völlig in die Hose ging, d.h. nach spätestens einer woche wieder rückfall, auch sublingual (wg Naloxon) klappte das nicht. (hatte ein richtiges Ekelgefühl gegenüber dem geruch/Geschmack der Tabs :kotz: , welches jetzt auch völlig verflogen ist) .
Im verlauf dieses herbstes kam ich dann in den genuss seeehr guten Materials (knapp 40 % laut polizei-labor), hab mich dann wieder runterdosiert bis auf knapp 0,2 g und nachdem ich zu dem zeitpunkt mich an nem ort mit recht guter opiumversorgung befand dann auf ca ein halbes gramm rauch opium (oral) umgestellt, dass dann auch weiter runterdosiert und zum schluss auf Codein gewechselt (200 mg pro tag) , das hab ich dann zwei tage weitergemacht und dann direkt während ich noch auf Codis war sublingual auf Subuxone umgestellt :shock: und siehe da :
keine entzugserscheinungen, der etwas stumpfe codeinturn wurde schlicht innerhalb der nächsten 90 min durch diesen ziemlich klaren buprenorphin flash ersetzt, keine entzugserscheinungen, keine depris , nix..... hab mich topfit gefühlt, am selben Abend noch schwere Schneise gezogen incl. Cocktailsaufen undso weiter (bei den vorigen umstellungen war ich kaum fähig mal zum Bäcker zu gehen).
hab dann eine woche weiter sublingual subuxone genommen und dann auf nasal umgestellt: kein problem, keine bad feelings, null, niente nothing...
nach drei wochen jetzt auf 3 mg und weiter am reduzieren.
Rückblickend war diese umstellung ein kinderspiel auch meine freundin, die das ebenso gemacht hat hatte keinerlei probleme, im gegenteil, nachdem sie recht histmatisch (allergisch) auf codein reagiert hatte war es sogar ne riesen erleichterung.
Gerade wenn ich mich an die umstellung direkt von H auf Subuxone erinnere, dann war das ein spaziergang im vergleich dazu...
scheint ja in medizinerkreisen auch bekannt zu sein, dass codein & buprenorphin kaum probleme nach sich zieht (zumindest in moderaten dosierungen), aber wär ja noch schöner wenn diese "drecks-Junkies" einfach so ohne zu leiden auf subuxone umstellen könnten, dann wäre ein kontrollierter drogen GEBRAUCH ja doch möglich und was nicht sein darf , kann auch nicht sein ! (ja ich weiss verschwörungtheoretiker ick hör dir trapsen aber den Glaube an den Hippokratischen Eid unserer Ärzteschaft hab ich leider schon lange verloren...)
OT: bin ich auch der meinung dass es wesentlich einfacher ist sich von sauberer/hochprozentiger Schore auf Subus umzustellen, abgesehen davon, dass mit diesem Material ich auch keinerlei Needle-Craving (Nadelgeilheit) verspürt hab weil das zeug eben auch nicht IV verabreicht richtig gut flasht, womit ich bei der gammeligen Strassenschore immer probleme hatte:
Entweder man nimmt nasal soviel, dass die streckstoffe eine unangenhme wirkung entfalten oder man knallt sich das zeug um überhaupt was zu merken...imho gehört diese ganze Yugo/albanier Mafia boykotiert bis sie´s auf die Kette kriegen wieder vernünftiges Material auf die Strasse zu bringen, was hilft es einem wenn das gramm bloss 20 euro kostet und dfür aber zu 95% aus Paracetamol und Coffein besteht, da kann ich mir auch ne Familienpackung ASS-ratiopharm in ner Flasche Cola auflösen und hab in etwa den gleichen turn :motz:
ach was war das anfang der 90er noch easy, solange man den richtigen Kurden/Türken an der Hand hatte war die Quali auch ok und heute:
unmengen von Material auf der piste, weltweit die höchste Heroin/opium Produktion die es je gegeben hat und trotzem zu 99,5% nur Müll unterwegs.... just my 2 cents...

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....JESUS DIED FOR HIS OWN SINS NOT MINE!!
CRASS
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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.03.2009 - 14:01 
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hoppalla
das ich da nicht selber draufgekommen bin????
wenn ich mir so überlege das wenn einer abhängig ist
könnte er sich mit weniger potenten stoffen
lansam runterdosieren
also von - metha-subo usw.
auf -codis usw. um dann abzukicken

hab ich mir noch gar keine gedanken gemacht :ok:


Mit dem Weinen wird man gebohren, das Lächeln muß erst lernen.

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Freiheit ist die Einsicht der Notwendigkeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.03.2009 - 18:54 
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gute sig haste da @wildehorse! ich habs mal für mich gedanklich um "freiheit" gekürzt und denke mir gerade "einsicht entsteht aus notwendigkeit", was man dann auch wieder sehr gut als lebensweißheit nehmen könnte. sry, wenn ich gerade hemmunglos rumspamme, asche über mein haupt :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.03.2009 - 05:45 
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Wohnort: Oberpfalz + Surathani, Chumphon, Koh ...
wildhorse hat geschrieben:
hoppalla
das ich da nicht selber draufgekommen bin????
wenn ich mir so überlege das wenn einer abhängig ist
könnte er sich mit weniger potenten stoffen
lansam runterdosieren
also von - metha-subo usw.
auf -codis usw. um dann abzukicken

hab ich mir noch gar keine gedanken gemacht :ok:


Is das jetzt ironic-mode?!?

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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.03.2009 - 14:59 
Sternesammler
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Beiträge: 371
Wohnort: Germany
war ein wenig vorschnell.
natührlich war mir das schon klar mit dem runterdos.
und natührlich hab ich das schon öffter in anspruch genommen (subo-codis) das klappt ja auch hervorragend
nur dann von den codis ganz abkicken ist sicher einfacher
als wenn mann von metha ec. gleich auf null geht.
weiß auch nicht wie ich da gestern draufgekommen bin. :gutenmorgen:
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ja den spruch hab ich vor jahren mal gehört und find ihn super :prost:


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 07.03.2009 - 19:14 
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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.03.2009 - 21:30 
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Wohnort: Wahlweise in LA(Mulholland Drive),NY(Hell's Kitchen'n Long Island)oder im NRW Underground
dirkules30 hat geschrieben:
Du solltest dich vorher informieren wenn du solche Experimente machst.

Subutex also Buprenorphin ist ein Partialagonist.
Das bedeutet das dieses Opioid an bestimmten Rezeptoren agonistisch
wirkt und an anderen antagonistisch.


Genau so ist es und zwar wirkt Buprenorphin am µ-Opioidrezeptor als Agonist und besitzt dort eine hohe Rezeptoraffinität (30 mal potenter als Morphin).Aber ab einer bestimmten Dosis lässt sich die schmerzstillende Wirkung von Buprenorphin nicht mehr steigern. Man nennt diese Grenze nach oben den "Ceiling-Effekt".....
Am κ-Opioidrezeptor wirkt Buprenorphin als Antagonist. Dieser Rezeptor ist für die atemdepressive Wirkung verantwortlich. Eine Aktivität des κ-Rezeptors kann auch eine depressive Wirkung haben,daher kann Buprenorphin dort antidepressiv wirken...

Zitat:
Kurz gesagt es ist ganz normal das du einen Affen schiebst.
Bei einer Umstellung auf Subutex must du mindestens zwei Tage Opiatfrei bleiben.
Orientieren kann man sich an der Halbwertzeit des zuvor konsumierten Opiats/Opioids.
Je länger die HWZ des Opiates desto länger solltest du warten mit der Einnahme des Subutex.
Auch dann kann es zu kleineren Komplikationen kommen.
Von Subutex auf einen Vollagonisten wie Heroin umzusteigen ist kein Problem
andersherum aber schon.


Es stimmt schon,dass man warten sollte bis man affig ist,um auf Subutex zu wechseln.Aber das ist individuell verschieden.Manche halten 3 Tage aus ohne affig zu werden,manche fühlen sich nach 24 Stunden schon entzügig.Bei meinem Wechsel auf Subutex bin ich schon nach einem Tag dahin und es war kein Problem,weils mir da schon echt scheisse ging.Der Wechsel zurück auf Metha war natürlich auch kein Problem ;) !!!


Zitat:
Du schreibst das dein Arzt keine große Hilfe war?
Wenn er dir Subutex verschreibt nehme ich mal stark an das es ein
Substitutionsarzt ist. Kann mir kaum vorstellen das er dich davor nicht gewarnt hat.
An deiner Stelle würde ich auf gar keinen Fall Subutex nachlegen sondern
mindestens 24h warten bist zur nächsten Einnahme.
Selbst wenn du jetzt Heroin konsumierst bringt das sehr wahrscheinlich nichts,
da Buprenorphin eine viel höhere Affinität (Bindungsstärke) zu den Rezeptoren besitzt.


Bei mir war das ganz komisch.Das Feeling auf Subutex war total scheisse,ich hatte in der Zeit viel Beigebrauch.Bei mir hat das H sogar noch gewirkt,obwohl ich 10 Stunden vorher 8mg Subutex sublingual genommen habe.Aber ich hatte auch keinen Bock dauernd Heroin zu nehmen und bin daher zurück auf Metha.Seitdem habe ich selten Beigebrauch,wirkt dann besser. :D

Liebe Grüße,MT

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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.03.2009 - 12:33 
Bekenner
Bekenner

Registriert: 12.10.2008 - 18:18
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Wohnort: WIEN
Also als ich das letzte mal im Metha-Programm wahr ( ca 14 Monate ) und auf Subutex , ach nein sogar Suboxone wechseln wollte , hab ich keine 24 Stunden warten müssen seit der letzten Metha Einahme und das Suboxone hat ohne Probleme gewirkt.

Muss aber auch sagen das ich das Methadon recht schnell ab baue , schon nach 20 Stunden werd ich leicht Entzügig auf dem Zeug!

Länger als 20 Stunden hat die Wirkung voni Methadon bei mir nie angehalten ( in der Substi) !

Sorry falls ich gerade einen Schmarrn zusammen schreib , ich ein bischen Wirr im Kopf wegen dem Benzo-Entzug!


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.03.2009 - 13:10 
Sternesammler
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Registriert: 14.03.2009 - 13:26
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DEF hat geschrieben:
Also als ich das letzte mal im Metha-Programm wahr ( ca 14 Monate ) und auf Subutex , ach nein sogar Suboxone wechseln wollte , hab ich keine 24 Stunden warten müssen seit der letzten Metha Einahme und das Suboxone hat ohne Probleme gewirkt.

Muss aber auch sagen das ich das Methadon recht schnell ab baue , schon nach 20 Stunden werd ich leicht Entzügig auf dem Zeug!

Länger als 20 Stunden hat die Wirkung voni Methadon bei mir nie angehalten ( in der Substi) !

Sorry falls ich gerade einen Schmarrn zusammen schreib , ich ein bischen Wirr im Kopf wegen dem Benzo-Entzug!


Hallo,
Imho kommt es auch darauf an auf was für einer Dosis man ist, wenn man auf Subuxone umsteigt. Wieviel Meta hast du denn damals genommen?

Viele grüße black cat


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.03.2009 - 13:27 
Bekenner
Bekenner

Registriert: 12.10.2008 - 18:18
Beiträge: 236
Wohnort: WIEN
Damals hab ich mich auf 30 oder 35mg Methadon runter dosiert und dan auf Suboxone gewechselt ohne Komplikationen.

Normalerweiße sollte man bis 20-25mg vom Methadon runter gehen um zu wechseln , aber ich habs mit 30mg-35mg Methadon gewagt ( weiß nicht mehr so genau obs jetzt 30 oder 35mg wahren ) und es hat gut geklappt!

Hab sogar schon 20 Stunden seit der letzten Einahme die Suboxone unter die Zunge gelegt , wurde zwar leicht hibbelig , als dan die Suboxone Wirkung einsetzte gabs keine Probleme mehr , ledeglich die Klarheit wahr anfangs doch recht gewöhnungsbedürftig , da Methadon dohc recht gut "betäubt bzw. alles andere als ne klare Substitution ist wie Subutex/Suboxone!


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 Betreff des Beitrags: Re: Subutex und Entzug?
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.03.2009 - 14:01 
Power-Raver
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Registriert: 29.09.2007 - 16:08
Beiträge: 671
@def,

bei mir wirkt das metha auch nie 24 std. deshalb habe ich angefangen meine dosis zu splitten bzw. nehm sie in 3-4 portionen.
da ich tabs habe geht das sehr gut.

wenn man 24 wirkdauer haben will muss man sich quasi überdosieren.(wenn man das metha flüssig hat und nicht splitten kann).

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