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Und was meinst du, wird ein Arzt konkret in einer solchen Situation sagen?
1)Ist die Frage, ob der Arzt von den Drogen weiß. Er hat direkt nachzufragen, wenn er überhaupt irgendein Verantwortungsgefühl hat und es Grund zur Annahme gibt. Klar, wenn ne Person kommt, die er seit Jahren behandelt, die total normal im Leben steht und bei irgend 'ner Routinesache rauskommt, daß die Person was gegen zu hohen Blutdruck braucht -besonders wenn die Person eh in nem Alter ist/andere Erkrankungen hat wo hoher Blutdruck nichts Ungewöhnliches ist- dann nein, da kann man dem Arzt nicht wirklich n Vorwurf machen, wenn er sich da nicht erkundigt, ob die Person vielleicht Drogen nimmt, die sich mit den Medikamenten nicht vertragen würden.
Aber wenn ein Arzt mit einer Person umgeht, bei der Drogenkonsum nicht so unwahrscheinlich ist, die sich durch gewisse Faktoren (wie z.B. Depressionen) eh schon in ner Gruppe von Menschen befindet, die öfter als die Norm zu Drogen greifen, wenn ein Medikament verordnet/gegeben wird bei dem es sehr wahrscheinlich zu fatalen Folgen kommt falls es mit bestimmten Drogen kombiniert wird, dann kann man von einem Arzt einfach erwarten, daß er genug Verstand und Verantwortungsgefühl hat sich danach zu erkundigen. Wenn der Patient ihm versichert, daß er keine Drogen nimmt, dann liegt das nicht mehr beim Arzt, er kann ja auch nur fragen, aber das hat er auch zu tun. Da kann sich der Patient dann ja selber aussuchen, was er dazu zu sagen hat. Ich stell mir einfach mal vor, daß jeder normale Mensch weit genug denken kann, daß er erkennen wird, daß so eine Frage nicht ohne Grund gestellt wird.
2)Was ein Arzt dazu sagen soll, wenn ein Patient sagt: "Ja, ich nehme X und/oder Y." ?? Dann hat der Arzt gleich mehrere Jobs. Der erste Job in der Situation ist es, dem Patienten sachlich zu erklären, welche Wechselwirkungen auftreten können. Der zweite Job ist es, insofern dies in der Situation möglich ist, eine Alternative anzubieten (das wäre z.b. der Fall wenn es um eine Narkose geht, die ja auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden muß). Der dritte Job -und das hat was damit zu tun, daß gute Ärzte sich auch etwas um ihre Patienten als Menschen kümmern- ist es dem Patienten nichts aufzuzwingen, aber Hilfe anzubieten, und wenn es nur durch das Angebot von geeigneten Anlaufadressen ist. Aber natürlich gibt es auch Ärzte die -insofern sie sich dazu im Stande sehen, denn es zeichnet einen guten Arzt auch aus wenn er nicht mit Drogenpatienten umgehen kann aber sich da selber nichts vormacht- sich, insofern der Patient mitmacht, gleich mal selber mit dem Patienten über die Drogen unterhalten, nicht im Sinne von "Du, nimm keine Drogen, Drogen sind böse und schlecht für Dich." sondern in dem Sinne, daß sie sich in erster Linie mal danach erkundigen, was den Patienten zum Konsum bewegt, ob es da vielleicht noch andere Probleme gibt. Gute Ärzte sind nämlich auch Ansprechspartner. Und klar, da ist dann eventuell auch n bißchen Drogenaufklärung angebracht, aber ein Arzt der richtig tickt, der lässt sich da was besseres einfallen, als so "sag nein zu Drogen"-Sprüche. Und dürfen Ärzte das? Natürlich, solang es den Fakten entspricht, JA. Und ein Arzt der auch nur ein klein wenig Menschenkenntnis hat, wird wissen, daß er mit Ehrlichkeit am meisten erreichen kann. Wenn ich z.B. zum Arzt gehe und sage, daß ich chronisch Amphetamine misbrauche, dann wird es immer n Spinner geben, der denkt, daß er mit "Sie werden sterben, schon bei nächsten Mal können sie n Schlaganfall haben." irgendetwas erreicht. Aber es wird auch immer n guten Arzt geben, so wie mehrere die ich schon kennengelernt habe, der ganz klar sagt: "Hier, Scheiße das alles. Das, das und das sind die Folgen, jetzt geht es ihnen noch gut, aber denken sie mal n paar Jahre weiter. Symptome die sie mir vorhin beschrieben haben, jaaa, da ist was, aber, ganz ehrlich, ich helf ihnen da, aber ich kann ihnen auch sagen, daß sie sich da eigentlich gar nicht drüber wundern brauchen." Und ja, gute Ärzte haben kein Problem damit auch mal SELBER SCHULD zu sagen. Genau genommen sind es meiner Erfahrung nach die besten Ärzte, die das größte Herz und Verantwortungsgefühl für ihre Patienten haben, die manchmal so richtige Klatschen austeilen, weil sie sich für ihre Patienten verantwortlich sehen und ganz genau wissen, daß man mit Ehrlichkeit und Direktheit viel weiter kommen kann, als mit "Du du du, das ist ganz schlimm."
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B2t: special kannst du mir erklären wieso ssris lsd etc abschwächen?
Ist es Dir schon mal pssiert, daß Du auf nem richtig geilen LSD-Turn warst, n Flip machen wolltest, aber Dir alles kaputt gemacht hast, weil Du zu viel MDMA erwischt hast? Auf einmal ist Sense mit LSD, das MDMA drückt es so sehr in den Hintergrund, daß Du gar nichts mehr davon spürst, sondern erst an so nem Punkt bist, an dem Du Dich auf einmal total nüchtern fühlst und dann aufs MDMA raufkommst. Ist mir und meinem Freund, sowie so ziemlich allen unseren Bekannten die flippen schon passiert. Zuerst waren wior verwundert, dann amüsiert (LOL, MDMA hilft gegen LSD , LOL) dann haben wir mal ernsthaft überlegt wie das denn geht und sind auch auf die richtige Lösung gekommen, wie wir dann nachgelesen haben. MDMA wirkt so auf das Serotonin, daß das LSD nichts mehr hat, womit es arbeiten kann. SSRI's wirken ja ebenfalls auf's Serotonin, wie der Name sagt und da wird es wohl ähnliche Gründe haben.
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Zu der Frage: Die Lust war immer da, nur die Möglichkeiten vorher nie. Es ergab sich durch etwas Glück dass ich jetzt eine Quelle habe, der ich auch sehr vertraue. Die Lust jegliche Drogen zu konsumieren, zu testen und einfach mal rumzuexperimentieren habe ich seit vielen Jahren. Meine Faszination begann so mit 12. Da habe ich schon alles gelesen, recherchiert usw. und mich auch auf Internetseiten rumgetrieben und mit Leuten gechattet die Drogen nahmen, einfach weils mich so fasziniert hat.

Aber ich war halt immer schon ein Schisshäschen und nie jemand, der einfach mal wildfremde Leute anredet und nach Drogen fragt.
Als sich jetzt also die Quelle ergab, habe ich die Chance natürlich genutzt.
Na dann paß auf Dich auf. Angst zu haben ist manchmal gar keine schlechte Sache...