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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2012 - 15:26 
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CandyCowgirl hat geschrieben:
Und wenn das mit Leute sind, die Drogen oder andere Medikamente nehmen, dann darf ein Arzt sehr wohl darauf hinweisen, was die Folgen sind, wenn man das von ihm verschriebene Medikament mit der/n andere(n) Substanz(en) nimmt.

Und was meinst du, wird ein Arzt konkret in einer solchen Situation sagen?

@Garvield: Einfache Frage mit komplexer Antwort. So wirklich hat man wissenschaftlich noch keinen Druchblick, warum das so ist. Diese Studie hier von 1996 unterstützt die gehemmte LSD-Wirkung bei chronischer SSRI-Einnahme. Abgesehen von offensichtlichen methodischen Problemen der Studie findet sie aus Studiendesigngründen auch keine befriedigende Antwort. Es geht sehr ins Theoretische und sagt in aller Kürze, dass strukturelle Änderungen die Hemmung induzieren (konkret: Down-Regulation von serotonergen Rezeptoren bzw. verändertes Antwort-Verhalten, antagonistische LSD-Wirkungen). Diese Studie hingegen beschäftigt sich mit der LSD-Wirkung bei akuter SSRI-Gabe an Ratten und stellt dabei einen augmentierenden Effekt fest.
Ich denke, es ist einleuchtend, dass SSRI zu strukturellen Änderungen führen, die wiederum die LSD-Wirkung modulieren, was aber auf molekularer Ebene genau dahintersteckt, steht noch in den Sternen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2012 - 15:34 
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lsa, wirkte auch gut. ...und wie schon gesagt, dass es amphetamin negativ beeinflusst kann ich nicht bestätigen. ich hatte keinen unterschied bemerkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2012 - 17:34 
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CandyCowgirl hat geschrieben:
Zitat:
Als ich das Venlafaxin begonnen habe, habe ich noch keine Drogen konsumiert oder an Konsum nähere Gedanken gehabt bzw. nicht geplant diese umzusetzen. Demnach stand Drogenkonsum nie zur Debatte zu dem Zeitpunkt und ich hab diesbezüglich auch keine protokollierte "Karriere". Deshalb ist es wohl so, dass meine Neurologin mir keine Liste gegeben hat, was für Drogen ich jetzt nehmen darf und welche nicht. ;)

Ist übrigens nicht mein erstes AD sondern mein drittes und ich bin auch nicht minderjährig. Außerdem habe ich meine Gründe AD zu nehmen und mir geht es damit deutlich besser. Ohne war ich krass suizidal.

Soviel also zu dem Venlafaxin. Wäre froh wenn es hier jetzt nicht weiterhin um das Thema "AD gut oder schlecht" oder "Gefahr von AD" geht sondern um das, was ich eigentlich wissen wollte. :)


Das was Du eigentlich wissen wolltest... Venlafaxin ist sicher zum Konsum mit den meisten Opiaten. Da kommt sich nichts in die Quere. Alles andere solltest Du nicht mit Venlafaxin mischen, da es unvorhergesehene Effekte auf Deinen Körper, kreislauf und Deine Chemie haben kann.

Und sorry, daß ich mir die Frage nicht verkneifen kann, aber findest Du, daß es FÜR Trevilor/Effexor (oder was auch immer Du kriegst) spricht, daß Du jetzt im Erwachsenenalter auf einmal Lust kriegst Drogen zu nehmen?


Danke, damit kann ich mehr anfangen!

Zu der Frage: Die Lust war immer da, nur die Möglichkeiten vorher nie. Es ergab sich durch etwas Glück dass ich jetzt eine Quelle habe, der ich auch sehr vertraue. Die Lust jegliche Drogen zu konsumieren, zu testen und einfach mal rumzuexperimentieren habe ich seit vielen Jahren. Meine Faszination begann so mit 12. Da habe ich schon alles gelesen, recherchiert usw. und mich auch auf Internetseiten rumgetrieben und mit Leuten gechattet die Drogen nahmen, einfach weils mich so fasziniert hat. ;)
Aber ich war halt immer schon ein Schisshäschen und nie jemand, der einfach mal wildfremde Leute anredet und nach Drogen fragt.
Als sich jetzt also die Quelle ergab, habe ich die Chance natürlich genutzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2012 - 08:27 
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ich stelle mir die frage, wie sich das unterhalb der therapeutischen dosis, aber oberhalb von jener, die brain zaps auslöst verhält. also z.b. 2x täglich 10 mg venlafaxin-retard. jedenfalls <20mg/d, kann man da noch mit ernsteren wechselwirkungen rechnen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2012 - 16:47 
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die mindestdosis bei Venlafaxin liegt bei 75 mg ;) höchstdosis 375mg, und auch bei höchstdosis löst es keine Brainzaps aus, nur beim entzug.
Bei der höchstdosis hatte ich manchmal bei der Arbeit Mittags, als die Sonne mir entgegenlächelte und ich gechillt musik hörte, MDMA ähnliche Bauchgefühle, naja halt viel schwächer. Aber nur in dieser Kombination^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.08.2012 - 18:32 
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Zitat:
Und was meinst du, wird ein Arzt konkret in einer solchen Situation sagen?


1)Ist die Frage, ob der Arzt von den Drogen weiß. Er hat direkt nachzufragen, wenn er überhaupt irgendein Verantwortungsgefühl hat und es Grund zur Annahme gibt. Klar, wenn ne Person kommt, die er seit Jahren behandelt, die total normal im Leben steht und bei irgend 'ner Routinesache rauskommt, daß die Person was gegen zu hohen Blutdruck braucht -besonders wenn die Person eh in nem Alter ist/andere Erkrankungen hat wo hoher Blutdruck nichts Ungewöhnliches ist- dann nein, da kann man dem Arzt nicht wirklich n Vorwurf machen, wenn er sich da nicht erkundigt, ob die Person vielleicht Drogen nimmt, die sich mit den Medikamenten nicht vertragen würden.
Aber wenn ein Arzt mit einer Person umgeht, bei der Drogenkonsum nicht so unwahrscheinlich ist, die sich durch gewisse Faktoren (wie z.B. Depressionen) eh schon in ner Gruppe von Menschen befindet, die öfter als die Norm zu Drogen greifen, wenn ein Medikament verordnet/gegeben wird bei dem es sehr wahrscheinlich zu fatalen Folgen kommt falls es mit bestimmten Drogen kombiniert wird, dann kann man von einem Arzt einfach erwarten, daß er genug Verstand und Verantwortungsgefühl hat sich danach zu erkundigen. Wenn der Patient ihm versichert, daß er keine Drogen nimmt, dann liegt das nicht mehr beim Arzt, er kann ja auch nur fragen, aber das hat er auch zu tun. Da kann sich der Patient dann ja selber aussuchen, was er dazu zu sagen hat. Ich stell mir einfach mal vor, daß jeder normale Mensch weit genug denken kann, daß er erkennen wird, daß so eine Frage nicht ohne Grund gestellt wird.

2)Was ein Arzt dazu sagen soll, wenn ein Patient sagt: "Ja, ich nehme X und/oder Y." ?? Dann hat der Arzt gleich mehrere Jobs. Der erste Job in der Situation ist es, dem Patienten sachlich zu erklären, welche Wechselwirkungen auftreten können. Der zweite Job ist es, insofern dies in der Situation möglich ist, eine Alternative anzubieten (das wäre z.b. der Fall wenn es um eine Narkose geht, die ja auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden muß). Der dritte Job -und das hat was damit zu tun, daß gute Ärzte sich auch etwas um ihre Patienten als Menschen kümmern- ist es dem Patienten nichts aufzuzwingen, aber Hilfe anzubieten, und wenn es nur durch das Angebot von geeigneten Anlaufadressen ist. Aber natürlich gibt es auch Ärzte die -insofern sie sich dazu im Stande sehen, denn es zeichnet einen guten Arzt auch aus wenn er nicht mit Drogenpatienten umgehen kann aber sich da selber nichts vormacht- sich, insofern der Patient mitmacht, gleich mal selber mit dem Patienten über die Drogen unterhalten, nicht im Sinne von "Du, nimm keine Drogen, Drogen sind böse und schlecht für Dich." sondern in dem Sinne, daß sie sich in erster Linie mal danach erkundigen, was den Patienten zum Konsum bewegt, ob es da vielleicht noch andere Probleme gibt. Gute Ärzte sind nämlich auch Ansprechspartner. Und klar, da ist dann eventuell auch n bißchen Drogenaufklärung angebracht, aber ein Arzt der richtig tickt, der lässt sich da was besseres einfallen, als so "sag nein zu Drogen"-Sprüche. Und dürfen Ärzte das? Natürlich, solang es den Fakten entspricht, JA. Und ein Arzt der auch nur ein klein wenig Menschenkenntnis hat, wird wissen, daß er mit Ehrlichkeit am meisten erreichen kann. Wenn ich z.B. zum Arzt gehe und sage, daß ich chronisch Amphetamine misbrauche, dann wird es immer n Spinner geben, der denkt, daß er mit "Sie werden sterben, schon bei nächsten Mal können sie n Schlaganfall haben." irgendetwas erreicht. Aber es wird auch immer n guten Arzt geben, so wie mehrere die ich schon kennengelernt habe, der ganz klar sagt: "Hier, Scheiße das alles. Das, das und das sind die Folgen, jetzt geht es ihnen noch gut, aber denken sie mal n paar Jahre weiter. Symptome die sie mir vorhin beschrieben haben, jaaa, da ist was, aber, ganz ehrlich, ich helf ihnen da, aber ich kann ihnen auch sagen, daß sie sich da eigentlich gar nicht drüber wundern brauchen." Und ja, gute Ärzte haben kein Problem damit auch mal SELBER SCHULD zu sagen. Genau genommen sind es meiner Erfahrung nach die besten Ärzte, die das größte Herz und Verantwortungsgefühl für ihre Patienten haben, die manchmal so richtige Klatschen austeilen, weil sie sich für ihre Patienten verantwortlich sehen und ganz genau wissen, daß man mit Ehrlichkeit und Direktheit viel weiter kommen kann, als mit "Du du du, das ist ganz schlimm."


Zitat:
B2t: special kannst du mir erklären wieso ssris lsd etc abschwächen?

Ist es Dir schon mal pssiert, daß Du auf nem richtig geilen LSD-Turn warst, n Flip machen wolltest, aber Dir alles kaputt gemacht hast, weil Du zu viel MDMA erwischt hast? Auf einmal ist Sense mit LSD, das MDMA drückt es so sehr in den Hintergrund, daß Du gar nichts mehr davon spürst, sondern erst an so nem Punkt bist, an dem Du Dich auf einmal total nüchtern fühlst und dann aufs MDMA raufkommst. Ist mir und meinem Freund, sowie so ziemlich allen unseren Bekannten die flippen schon passiert. Zuerst waren wior verwundert, dann amüsiert (LOL, MDMA hilft gegen LSD , LOL) dann haben wir mal ernsthaft überlegt wie das denn geht und sind auch auf die richtige Lösung gekommen, wie wir dann nachgelesen haben. MDMA wirkt so auf das Serotonin, daß das LSD nichts mehr hat, womit es arbeiten kann. SSRI's wirken ja ebenfalls auf's Serotonin, wie der Name sagt und da wird es wohl ähnliche Gründe haben.




Zitat:
Zu der Frage: Die Lust war immer da, nur die Möglichkeiten vorher nie. Es ergab sich durch etwas Glück dass ich jetzt eine Quelle habe, der ich auch sehr vertraue. Die Lust jegliche Drogen zu konsumieren, zu testen und einfach mal rumzuexperimentieren habe ich seit vielen Jahren. Meine Faszination begann so mit 12. Da habe ich schon alles gelesen, recherchiert usw. und mich auch auf Internetseiten rumgetrieben und mit Leuten gechattet die Drogen nahmen, einfach weils mich so fasziniert hat. ;)
Aber ich war halt immer schon ein Schisshäschen und nie jemand, der einfach mal wildfremde Leute anredet und nach Drogen fragt.
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Na dann paß auf Dich auf. Angst zu haben ist manchmal gar keine schlechte Sache...

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2012 - 12:07 
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Ja aber die serotoninkonzentration ist bei xtc ja viel höher als bei ssris

Ich muss mir mal des zeuchs von special durchlesen

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'türlich sind all meine Aussagen aus rein wissenschaftlichem Intresse und spekulativer oder theoretischer Natur
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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2012 - 15:48 
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SSRI's docken auch anderst an den Rezeptoren an. MDMA dockt an allen Rezeptoren und löst eine Serotoninausschütung aus. SSRI's sind nur eine wiederaufnahmehemmung gewisser Rezeptoren und sorgen dafür dass auch gewisse andere Rezeptoren einfach abgebaut werden. Weniger Rezeptoren = weniger Depressionen = Gleichgültigkeit. So hat man zwar weniger Rezeptoren die funktionieren, aber dafür funktionieren die anderen besser.

Die Medis dürfen leider keine sofortige Stimmungsaufhellung machen, da sie sonst als "Droge" / Suchtmittel eingestuft werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2012 - 16:32 
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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2012 - 17:36 
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Garvield hat geschrieben:
Ja aber die serotoninkonzentration ist bei xtc ja viel höher als bei ssris

Ich muss mir mal des zeuchs von special durchlesen


Stimmt. Deshalb hab ich auch gesagt, daß es so ähnlich ist. SSRI's sind sozusagen Serotoninrecycler und das auf Dauer, das hat schon seine Folgen.

Zitat:
SSRI's docken auch anderst an den Rezeptoren an. MDMA dockt an allen Rezeptoren und löst eine Serotoninausschütung aus. SSRI's sind nur eine wiederaufnahmehemmung gewisser Rezeptoren und sorgen dafür dass auch gewisse andere Rezeptoren einfach abgebaut werden. Weniger Rezeptoren = weniger Depressionen = Gleichgültigkeit. So hat man zwar weniger Rezeptoren die funktionieren, aber dafür funktionieren die anderen besser.

Die Medis dürfen leider keine sofortige Stimmungsaufhellung machen, da sie sonst als "Droge" / Suchtmittel eingestuft werden.

-SSRI's hatten bei mir nie eine Wirkung. Venlafaxin ist ein SSNRI. Das hat bei mir eingeschklagen wie ne Bombe und hat in meinem Fall zu einer extremen Stimmungsaufhellung geführt. Ich habe in der ersten Nacht stundenlang über totale Scheiße gelacht und mich ansonsten gefühlt wie auf Speed. Anscheinend bin ich da auch kein Einzelfall, denn von Venlafaxinmisbrauch habe ich schon von mehreren Leuten gehört.
Ich find das Zeugs scheiße, weil es nichts als Schaden anrichtet und ich mußte zum Glück alle meine drei Anläufe auf diesem Medikament nach zwei Wochen abbrechen, weil mein Kreislauf nicht mehr mit der Dosis klar gekommen ist. Ansonsten muß ich leider zugeben, daß das wohl das erste AD ist, das auf den Markt gebracht wurde, das wirklich funktioniert. Und ja, wie gesagt, es kann für eine sehr schnelle Stimmungaufhellung sorgen. Es ist ein Phenyethylamin und das lässt sich nicht leugnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 18.08.2012 - 19:10 
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Naja das Medi hat bei mir erst nach 2 Wochen seine Wirkung gezeigt, und hielt 2 Wochen an. Dann nach 2-3 Monaten trotz Höchstdosis war nix mehr vom Noradrenalin zu spüren, eher noch weniger als ohne Venlafaxin. Ansonsten hat das Medi eher so gemützlich gemacht und wollte meistens schon um 21:00 schlafen. Einerseitz hat es psychisch beruhigt (Paranoia/Angstzustände) anderseits innerlich unruhig gemacht und konzentation war am arsch. Konnte kaum eine Minute ruhig konzentriert lernen ohne mit den Gedanken abzuschweifen.

Der Entzug war sehr schlimm, trotz ausschleichen.. zum Teil hat man sich gefühlt als wäre man nichts, man wollte in diesem Moment einfach sterben..


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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 18.08.2012 - 23:24 
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CandyCowgirl hat geschrieben:
MDMA wirkt so auf das Serotonin, daß das LSD nichts mehr hat, womit es arbeiten kann. SSRI's wirken ja ebenfalls auf's Serotonin, wie der Name sagt und da wird es wohl ähnliche Gründe haben.

Allerdings schüttet MDMA lediglich körpereigenes Serotonin aus und LSD dagegen wirkt als Agonist, dh LSD benötigt kein körpereigenes Serotonin um "damit zu arbeiten", möglich wäre aber zB, dass das körpereigene Serotonin das LSD von den Rezeptoren verdrängt weil es eine höhere Affinität zu diesen hat, das ist aber nur geraten und nur eine von vielen vielen Möglichkeiten und sofern sich noch nicht jemand mit dem Thema wissenschaftlich und experimentell auseinander gesetzt und danach die Ergebnisse der Arbeit veröffentlicht hat wird wohl nur, und wenn überhaupt, eine umfangreiche Studie darüber Aufschluss geben können und keiner hier im Forum.

PS: Oh von wegen Praktikumsplätze nur an Leute vergeben die sich für das Tema interessieren, ich wette um meinen ganzen Besitz, dass ich mindestens 10 mal mehr über Medizin weiß, als du in deinem ganzen Leben jemals gewusst hast. Woher das kommt? Ganz einfach von deinen Beiträgen hier, denn von Fachwissen kann darüber höchstens sarkastisch gesprochen werden. Die Art und Weiße in der ich das jetzt hier schreibe wende ich zwar normalerweise nicht an, aber ganz ehrlich, ich hab einfach keine Lust mehr auf die Sülze die du hier abgibst auch noch nett und höflich zu reagieren.

PPS: Special_k so etwas wie du zum Konsum von SSRI un LSD un der daraus resultierenden Hemmung der LSD Wirkung meine ich mit den vielen vielen Möglichkeiten, die dazu führen könnten, dass das MDMA nachträglich eingenommen die Wirkung ebenfalls hemmt, bzw ja anscheinend komplett ausschaltet/überdeckt. Das Gehirn arbeitet dermaßen komplex, dass es quasi unmöglich ist über solche Vorgänge sinnvolle Vermutungen abzugeben. Quooler Beitrag btw.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.08.2012 - 16:17 
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oldolsen hat geschrieben:
CandyCowgirl hat geschrieben:
MDMA wirkt so auf das Serotonin, daß das LSD nichts mehr hat, womit es arbeiten kann. SSRI's wirken ja ebenfalls auf's Serotonin, wie der Name sagt und da wird es wohl ähnliche Gründe haben.

Allerdings schüttet MDMA lediglich körpereigenes Serotonin aus und LSD dagegen wirkt als Agonist, dh LSD benötigt kein körpereigenes Serotonin um "damit zu arbeiten", möglich wäre aber zB, dass das körpereigene Serotonin das LSD von den Rezeptoren verdrängt weil es eine höhere Affinität zu diesen hat, das ist aber nur geraten und nur eine von vielen vielen Möglichkeiten und sofern sich noch nicht jemand mit dem Thema wissenschaftlich und experimentell auseinander gesetzt und danach die Ergebnisse der Arbeit veröffentlicht hat wird wohl nur, und wenn überhaupt, eine umfangreiche Studie darüber Aufschluss geben können und keiner hier im Forum.

PS: Oh von wegen Praktikumsplätze nur an Leute vergeben die sich für das Tema interessieren, ich wette um meinen ganzen Besitz, dass ich mindestens 10 mal mehr über Medizin weiß, als du in deinem ganzen Leben jemals gewusst hast. Woher das kommt? Ganz einfach von deinen Beiträgen hier, denn von Fachwissen kann darüber höchstens sarkastisch gesprochen werden. Die Art und Weiße in der ich das jetzt hier schreibe wende ich zwar normalerweise nicht an, aber ganz ehrlich, ich hab einfach keine Lust mehr auf die Sülze die du hier abgibst auch noch nett und höflich zu reagieren.


Ach Scheiße, dabei hatte ich gerade bei Dir das Verlangen Dich besser kennen zu lernen und Freunde zu werden...
Werd mal erwachsen, oder tu zumindest so.
Wenn Du Dir schon die Mühe machst mir zu schreiben, dann laß doch mal Neues einfliessen. Kann man LSD mit MDMA wegdrücken? Man kann. Warum? Weil, wie ich gesagt habe, das LSD nichts mehr hat, womit es arbeiten kann. Da ist es egal das LSD ein (da Du auf Genauigkeit stehst) Partialagonist ist. Es hat nichts mehr womit es arbeiten kann. Ob das nun Rezeptoren oder Stoffe sind, darüber habe ich nicht mal etwas gesagt. Wird vielleicht noch die Wut von dem anderen Thread bei Dir sein. Aber da Du Deinen wohlverdienten Praktikumsplatz hattest (hast Du da auch was draus gemacht, nur mal so nebenbei?) wirst Du schon wissen, mit welchen Mitteln man solche mentalen Reizungen behandeln kann. Oder eben nicht. Du bist halt mehr der Mitläufertyp der gerne mal ne Idee nachquasselt, ich selber sag Leuten lieber, daß sie mich können, wenn ich weiß, daß ich auf dem richtigen Weg bin. Und ich muß das auch nicht mit einem Praktikumsplatz rechtfertigen, ich weiß nämlich wo mein Arbeitsplatz war. Von dem Doc gibt es ein gute Therapiebuch online für Leute die mit sich selber nicht so können -sogar von mir übersetzt. Magst Du ne PN mit dem Link? Vielleicht hilft's ja... Und mehr so als der Arbeitplatz zählt im Übrigen das, was man sich im Leben selber angeeignet hat. In kurz: Würde ich auf Deine Wette eingehen wärst Du jetzt arm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.08.2012 - 19:38 
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Wohnort: In a fish bowl with another lost soul, year after year
Na dann verzeih, dass ich nicht in "Das LSD kann nicht mehr arbeiten" reingelesen habe, dass das LSD vom MDMA von den 5-HT Rezeptoren verdrängt, da erstes gegenüber letzterem eine geringere rezeptoraffinität hat, mea maxima culpa... Was du mit "was draus machen" weiß ich jetzt nicht ganz, wenn du meinst ob ich Medizin studiere, nein, die heutige ´Medizin hat nicht mehr wirklich viel mit dem eigentlichen Thema zu tun sondern besteht zu einen riesigen Teil aus dem Kampf mit allen möglichen Bürokraten, außerdem sind die Zulassungsbedingungen krank. Ich studiere Biologie und will später in eine Richtung wie zB Neurobiologie/pharmakologie gehen, die gesammelten Erfahrungen sind dabei auf jeden Fall hilfreich. Deine üblichen Beleidigungen übergehe ich einfach mal wieder, das kennen wir ja alles schon...

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 Betreff des Beitrags: Re: Venlafaxin und Drogenverträglichkeit
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.08.2012 - 15:26 
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oldolsen hat geschrieben:
Na dann verzeih, dass ich nicht in "Das LSD kann nicht mehr arbeiten" reingelesen habe, dass das LSD vom MDMA von den 5-HT Rezeptoren verdrängt, da erstes gegenüber letzterem eine geringere rezeptoraffinität hat, mea maxima culpa... Was du mit "was draus machen" weiß ich jetzt nicht ganz, wenn du meinst ob ich Medizin studiere, nein, die heutige ´Medizin hat nicht mehr wirklich viel mit dem eigentlichen Thema zu tun sondern besteht zu einen riesigen Teil aus dem Kampf mit allen möglichen Bürokraten, außerdem sind die Zulassungsbedingungen krank. Ich studiere Biologie und will später in eine Richtung wie zB Neurobiologie/pharmakologie gehen, die gesammelten Erfahrungen sind dabei auf jeden Fall hilfreich. Deine üblichen Beleidigungen übergehe ich einfach mal wieder, das kennen wir ja alles schon...


Kacke Mann, jetzt muß ich Dir leider mal zustimmen, in Deiner Aussage über das, was heute aus Medizin gemacht wird. Mal abgesehen davon, daß man das teilweise schon nicht mehr als übertriebene verdrehte Bürokratie sondern als Mafiamethoden bezeichnen kann (speziell in der Suchtmedizin), ist der Medizin die Menschlichkeit aberzogen worden. Überhaupt hat das alles seine Balance verloren. Wer braucht n Arzt, der jedes Buch, das er einmal gelesen hat komplett im Kopf hat, aber der darüber hinaus vergißt, daß er mit Menschen arbeitet und alles nur als einen Job ansieht der gemacht werden muß?! Da lobe ich mir doch die Ärzte die noch echt von der alten Schule kommen, teilweise Sachen nicht spontan wissen und nachschlagen müssen, die sogar ich ihnen auf Anhieb erklären könnte, aber die dafür immer im Bewußtsein haben was ihr Beruf ist und daß sie da sind um Menschen zu helfen und nicht um irgendwelche Probleme mit Medikamenten wegzudrücken zu versuchen. Da sind wir auch schon wieder beim Psychopharmaka und warum dieser Dreck immer mehr und mehr verschrieben wird. Und da sind wir auch bei der Sache mit dem MDMA und dem LSD. Was ist denn wirklich wichtig? Das man jemandem sagt, was das Ergebnis ist, oder daß man das jemandem haarklein erklärt warum, und das Ergebnis immer noch das gleiche ist? Es gibt ne gute Regel zu solchen Sachen: Bevor man sich die Mühe macht Leuten im Detail zu erklären wie sie raufkommen, sollte man die Erklärung etwas kürzer gestalten und den Leuten lieber n bißchen genauer erklären, wie sie wieder runterkommen.

Und ja, meine Frage ob Du was draus gemacht hast, hat sich darauf bezogen, ob Du nach dem Praktikum irgendwie etwas in dem Feld angestrebt hast.
Neurobio oder Pharma sind ja nicht schlecht. Passen auch schön zusammen. Pharma wollte ich auch immer mal machen, aber ich hab auch mal über Polizeidienst nachgedacht (Bulle und Dealer als Paar, die unschlagbare korrupte Kombo) aber ich darf eh nichts von dem arbeiten, was mich wirklich reizen würde.

Oh, und findest Du mich echt beleidigend? Kenn ich gar nicht, daß Leute das sagen. Ich hatte immer was von direkt verstanden.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 20.08.2012 - 15:37 
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Leute vertragt euch. Gemeinsam ergänzt ihr euch ganz prima!!! :)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 23.08.2012 - 10:18 
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@CandyCowgirl: Meh....als würfe man Perlen vor die Säue. :keineahnung:

oldolsen hat geschrieben:
PPS: Special_k so etwas wie du zum Konsum von SSRI un LSD un der daraus resultierenden Hemmung der LSD Wirkung meine ich mit den vielen vielen Möglichkeiten, die dazu führen könnten, dass das MDMA nachträglich eingenommen die Wirkung ebenfalls hemmt, bzw ja anscheinend komplett ausschaltet/überdeckt. Das Gehirn arbeitet dermaßen komplex, dass es quasi unmöglich ist über solche Vorgänge sinnvolle Vermutungen abzugeben. Quooler Beitrag btw.

Zur Wechselwirkung zwischen SSRI und MDMA hat man aber schon eine recht spezifische Meinung, nämlich die, dass SSRI mit MDMA um (z.B.) SERT konkurrieren, wobei MDMA zu einem erheblich geringeren Anteil als solo ins Zytoplasma gelangt. Folglich wird es nicht wirklich wirksam. Diese Annahme bestätigt sich auch darin, dass die Kombo SSRI+MDMA zwar nicht gewünschte Symptome erzeugt, aber eben auch nicht völlig wirkungslos bleibt.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 21.01.2013 - 20:48 
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Nebelschatten hat geschrieben:
Danke erstmal für die rege Hilfe. :D

Hm... okay aber mit Speed hatte ich bisher gar kein Problem ... :keineahnung: Und die Person von der ich es beziehe nimmt auch Speed + Venlafaxin seit einiger Zeit und das verträgt sich ganz gut.

Aber so Dinge wie Opioide, Gras, etc. sind dann nicht so tricky? Eher die Upper / Halluzinogene die kritisch sind?



ich selbst bin auch venlafaxiner und rauch täglich gras - fehlt sich bei mir persönlich nichts ;)

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God made grass. Man made booze. How do you trust?


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