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 Betreff des Beitrags: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 19.04.2012 - 23:51 
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Hallo,

ich weiß nicht genau, warum ich das schreibe. Vielleicht soll es eine Warnung sein, vielleicht will ich einfach
nur jemandem mitteilen wie dumm ich einfach bin, ich weiß es nicht.
Aber in dieser dunklen Stunde bin ich einfach froh, irgendwas zu tun.

Also zur Vorgeschichte:
Bekomme seit vorgestern 20mg Medikinet tabs(Methylphenidat). Habe garnicht vor das zu missbrauchen, weil wenn man schon so
anfängt, kann man eine erfolgreiche Therapie damit vergessen. Mein Einnahmeplan ist folgender:
07:00 20mg
11:10 20mg
14:45 20mg
Ich habe festgestellt, dass ich gestern, wo ich um 15:30 zum ersten mal MPH genommen habe, was auch meine einzige Dosis an
dem Tag war, es fast unmöglich war, vor 23:30 einzuschlafen, obwohl ich um 21:30 ins Bett bin(war die letzten 3 Tage krank und
habe somit das Ferienende nicht wirklich gespürt, also war das quasi der erste Schultag nach den Ferien für mich, wo ich immer
früher schlafen gehe).

Also jetzt zur eigentlichen Geschichte.
Hab vor den Ferien eine 6 in Latein geschrieben und als mein Vater um 22:50 hoch ist um schlafen zu gehen und vorher in mein
Zimmer kam(er öffnet immer meine Zimmertür wenn er schlafen geht), sah er dass ich noch an meinen Hausaufgaben sitze(normalerweise toleriert er es nicht, wenn ich spätabends die Hausaufgaben mache, aber heute war ich wegen persönlichen Gründen bis 20:00 weg, weshalb er dafür Verständnis hatte), und ich bat ihn, noch die Arbeit zu unterschreiben, da mein Lehrer
gedroht hatte, dass jeder, der am nächsten Tag die Unterschrift nicht hat, einen Strich bekommt.
Mein Vater war natürlich total sauer, als er die glatte 6 gesehen hat, und ist nach seiner Unterschrift einfach rausgegangen und hat
sich geweigert mit mir zu sprechen. Ich hab mit jedenfalls geschämt, weshalb ich plötzlich entschlossen habe, an dem Tag(also gestern Abend- ist ja schon 2 Uhr morgens), bis um 1 Uhr morgens zu lernen. Kann ich ja dank MPH jetzt.
Die Idee kam total impulsiv, war undurchdacht und einfach nur dumm.
Jedenfalls nahm ich ohne groß nachzudenken die 20mg zu mir, und komischerweise wurde mir direkt danach klar, dass das
total dumm war. Ich frag mich ehrlich gesagt, wieso es mir nicht schon vorher klar war.
Denn zum einen dauert es 30-60mins bis es wirkt, auf einem nichtnüchternen Magen, zum anderen wirkt es bei mir ja 4-5h aktiv,
danach setzt der Rebound ein, und an Schlaf ist 8-9h nach der Einnahme für mich nicht zu denken(wie sich ja vorgestern gezeigt hat). Nun sitze ich also da. Mit meinem Lateinheft und paralell am Laptop Leuten, die es garnicht interessiert, meine Geschichte erzählend.

Und falls ein Wunder geschehen sollte, und jemand diesen Thread hier lesen sollte, bevor es zu spät ist und es Zeit ist in die Schule zu gehen, stellt sich mir die Frage, wie jetzt der nächste Tag aussehen könnte. Ich werde zwar versuchen mich mit MPH wachzuhalten, aber ist das überhaupt mit der Dosis von 20mg effektiv möglich? Würde ungerne drüber gehen.
Und kann ich dann überhaupt noch morgen in der Schule die Leistungen erbringen? Denn wegen dem Willen zu besseren Schulleistungen ist dieses ganze Schlamassel ja erst entstanden.
Oder wäre es klüger, meinen Eltern die ganze Geschichte zu beichten, mir "wir haben's doch gesagt" Sätze anzuhören, und dafür
von der Schule evtl. freigestellt zu werden?
Weil der nächste Tag ist eigentlich der stressigste in der Woche. 9 Stunden. Bis 16 Uhr Schule. Doppelstunde Latein, Mathe, Physik und noch Chemie.

Ich habe sowas noch nie gebracht, und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie der nächste Tag aussehen könnte.

Mit freundlichen Grüßen,
Serotin


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 00:39 
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Naja hast du morgen irgendwelche Prüfungen oder nur regulärer Untericht ???
Wenn du nur normalen Untericht hast kannst du ja mal schauen wie es läuft - aber wenn das MPH bei dir so stark wirkt wird es dich vieleicht sogar up halten ....

Also MPH hab ich bisher noch nicht genommen/bekommen aber sonnst hab ich ja so einiges an dauer konsum/medikamenten/therapien durch und es ist ziehmlich normal das die ersten Tage der Biorhythmus darunter leidet bzw sich ändert.
Dein Körper muss sich halt erstma drauf einstellen und du lernst damit umzugehn .
Versuch die letzte Dosis früher einzunehmen vieleicht hillft das, oder versuch deinen Arzt zu fragen ob du die letzte dosis runter und vieleicht die erste höher machen kannst ;)

Viel Glück

_________________
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die nach einer durchschnittlichen Incubationszeit von 77Jahren zum Tode führt.

Mein Standart Equipment zur Rettung des Planeten:
Knickleucht-Stäbe, Super Soaker (bald mit Luftpumpen Mod)

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 02:05 
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Achtung! Der Liebe Serotin hat um 4 Uhr morgens schreckliche langeweile und einen Schreibflash, wenn du
einer von den Menschen bist, die ihre Zeit sehr wertschätzen, weil du nicht soviel Zeit hast, dann ist es intelligent
nicht weiterzulesen, da hier nur bedingt produktive Informationen vorhanden sind und du die dafür aufgebrachte Zeit
als verschwendet empfinden könntest.Die Zeit die dafür aufwenden wirst, den Text zu lesen, wirst du nicht
wieder kriegen! Also sei gewarnt!


Der Arzt hat mir komischerweise garnicht genau vorgegeben, wie ich das nehmen soll.
Er hat mir nur erklärt, dass man es zur Schulzeit gegen 12 Uhr nochmals nehmen sollte,
aber da bei mir die Wirkung bis dahin schon wieder in soweit runter ist, dass es sich
negativ auswirkt, und ich da außerdem Unterricht habe, und überhaupt keine Lust auf
gaffende Blicke(es wissen zwar viele, dass ich früher ein "Drogenopfer" war, weil ich absolut
alles genommen habe, aber bin ja jetzt clean) habe, wenn ich meine Medikamente nehme.
Komischerweise ist MPH das aller erste Medikament, bei dem ich total vorsichtig bin, und auch
misstrauisch wenn es wirkt. Das Herzrasen macht mich immer sehr unruhig und wachsam, sodass
ich mich nicht entspannen kann, da seitens meiner Mutter alle männlichen Vorfahren an einem
Herzinfarkt gestorben sind. Meine Oma braucht einen Herzschrittmacher. Seitens meines Vaters ist
da zum Glück nichts, aber ich bin in vielen Sachen nach meinem Opa gekommen, und das einzige
offentsichtliche was ich von meiner Mutter habe ist meine starke assoziative Denkweise(wenn ich etwas
wahrnehme, fallen mir sofort 1000 Assoziationen ein, und das führt sich teilweise soweit fort, dass ich
wenn ich ein Bushalteschild sehe es mit einer Tomate am Ende irgendwie verbinden kann(möglicher Hergang
z.B. ich sehe das Schild, denke daran, dass hier Busse halten, dann denke ich daran, dass bei Spongebob einmal
Bus um 3 Uhr morgens vor der Krosse Krabbe gehalten hat, dann daran, dass die Busse bei Spongebob rot sind,
dann das Tomaten rot sind.
Und so komme ich von Bushaltestellenschild auf Tomate. Überaus nervig!)).
Jedenfalls besteht bei mir auch der Verdacht, und der normale EKG hat zwar nur leichte Unregelmäßigkeiten gezeigt, aber
der Belastungs-EKG steht noch aus(Termin musste aufgrund eines schweren grippalen Infekt verschoben werden, zu starke
Belastung der Atemwege laut Arzt). Wir haben aber trotzdem beschlossen schonmal anzufangen, da sich der Prozess der Verordnung
schon seit !Januar! hinzieht. d.h. vollkommene Gewissenheit habe ich nicht, was Herzprobleme angeht, weshalb es mir auch
wirklich schwer fällt, nicht besorgt und unruhig zu sein, wenn ich merke, dass mein Herz wegen dem MPH schneller schlägt.

Und eine Frage, an die Leute die regelmäßig MPH auch mal in höheren Dosen missbrauchen(100-200mg). Ich kann ehrlich gesagt nicht
verstehen, wie man das machen kann, da mir ehrlich gesagt schon 20mg fast zu stark von den Nebenwirkungen und auch von der Wirkung sind.
Ich habe bisher jedes Medikament was ich vom Arzt bekommen habe, gewohnheitsmäßig darauf geprüft ob man es halbwegs
risikilos missbrauchen kann(teilweise nur Namen gehört, gemerkt, "aha hört sich nach Benzo an" und einfach die doppelte Menge genommen, die der Arzt angegeben hat), und deshalb kann zum einen nicht verstehen, wie man noch stärkere Dosen als angenehm empfinden
kann und zum anderen, wieso ich plötzlich so einen Respekt davor habe, das ist total ungewohnt für mich. Hätte man mich vor meinem Sinneswandel vor einem Monat gefragt, was ich machen würde, wenn ich 50x20mg Medikinet zur Verfügung hätte, und mir noch gesagt "der Arzt empfiehlt eine Initialdosis von 10mg", ich hätte auf jedenfall nicht weniger als 60mg genommen, da ich doch
sehr zu impulsiven Aktionen und vorallem risikoreichen und meistens daraus folgenden exzessiven Verhalten neige.
Und ich hatte zwar vor einem Monat einen Sinneswandel, und bin vorsichtiger geworden, aber nicht so vorsichtig, wie ich es momentan beim Methylphenidat bin.

Achja, wer sich, wenn er Medikinet nimmt, nicht ständig Sorgen über die Nebenwirkungen machen will, der sollte unter keinen Umständen den Beipackzettel lesen, denn ich glaube dann würde sich selbst ein langjähriger Amphe/Crystal Konsument Gedanken machen(Beispiel was da als Nebenwirkung steht(wortwörtlich):
/Edit: Achtung! Spoiler! Wer verständlicherweise nicht das folgende, paniktreiben lesen möchte, sollte das einfach
übergehen!

Zitat:
[...]
Herzanfall
Plötzlicher Tod
Muskelkrämpfe
Kleine rote Flecken auf der Haut
Entzündung oder Verschluss von Arterien im Gehirn
Anormale Leberfunktion einschließlich Leberversagen und Koma
Veränderungen von Testergebnissen – einschließlich Leberwerte und Blutbild
Suizidversuch, anormale Gedanken, Mangel an Gefühlen oder Emotionen, zwanghafte Wiederholung von Tätigkeiten, Besessenheit mit bestimmten Dingen

Meine Ärztin hat mich sogar vorher gewarnt, dass im Beipackzettel viele Nebenwirkungen stehen, aber dass es besser wäre, wenn ich
mir das garnicht anschaue, da die Pharmafirmen verpflichtet sind, jede mögliche Nebenwirkung die auftreten sollte aufzuschreiben, und viele davon nicht ernst zu nehmen sind(ich mein weniger als 1 von 10.000 ist echt wenig).
Und trotzdem hat mich der Beipackzettel total verunsichert. Ganz nebenbei versteh ich meine Warnung garnicht mehr, da ich
ja schon die abschreckendsten genannt habe???

Achja, tut mir leid, für den Roman, ich habe einfach gerade nur den totalen Schreibflasch, und tippen am Computer ist soviel angenehmer
als schreiben(wenn ich damit doch nur genauso produktiv sein könnte!). Mir fallen einfach keine Sachen ein, die ich jetzt noch für die Schule
machen kann, da ich ja erst einen Tag wieder da bin-.-


Serotin

/Update: Vergessen oben zu erwähnen, hab bei der eigentlich therapeutischen Dosis(wenn ich schon am Anfang der Medikation
mit Missbrauch anfange, kann das nicht gutgehen), sehr starke Paranoia(liegt wahrscheinlich daran, dass wenn meine Eltern
wüssten, dass ich noch wach bin, und was ich hier angestellt habe, an die Decke gehen würden- also insoweit verständlich).
Denke ständig ich sehe jemandem im Augenwinkel. Einmal hab ich mich total erschreckt zur Tür hingedreht(also wirklich verdammt
erschreckt, kann man mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so schlimm zusammengezuckt bin aus Schreck) weil ich dachte
mein Vater steht da plötzlich und schaut mich an. Ich denke das hängt damit zusammen, dass ich zwar die therapeutsiche Dosis nehme, aber im Stundentakt um wach zu bleiben.


/Update 2: Es ist komisch, der frühmorgen nährt sich dem Ende zu. Noch eine Stunde. Irgendwie bin ein bisschen traurig darüber
dass es schon vorbei ist. Ich habe eigentlich seit einer Stunde nicht produktives mehr für die Schule getan, und fand am Anfang
die Aussicht die ganze Nacht wach zu bleiben, total deprimierend(leicht übertrieben), aber nachdem ich das Licht ausgemacht habe
und meine Leselampe ab Schreibtisch aufgebaut habe, Kopfhöhrer genommen habe und Dubstep Playlists angemacht habe, war
es echt total entspannend. Wie ich mich fühle lässt sich am einfachsten mit einem Wort beschreiben. Zufriedenheit. Tiefe
Zufriedenheit mit der Situation, ich bin nicht sonderlich müde, nicht sonderlich wach, fühle mich klar im Kopf und bin sogar
stolz auf mich, dass ich das mit dem Lernen sogar durchgezogen habe. Auch wenn es nicht so gelaufen ist wie ich es beabsichtigt
hatte, ich habe so langsam gearbeitet, dass ich lediglich mit meinen Hausaufgaben, hauptteils Latein fertig geworden bin und
nichts zusätzliches gemacht habe. Aber das war extrem lehrreich. Ich glaube meine lehrreichste Lernsession(und einzigste in
den letzten 6 Monaten glaube ich?), denn ich bin dazu gekommen, absolut alles zu wiederholen und nachzuholen, was ich
nicht verstanden habe(was echt nicht wenig ist, letzte beiden Arbeiten glatte 6, Zeugnis gerade noch so 5).
Theoretisch würde ich sowas gerne nochmal machen, aber zum einen muss ich erstmal abwarten wie die Schule wird mit
9. an meinem stressigsten Tag zum anderen habe ich ein bischen ein schlechtes Gewissen, wie viele Tabs für den Abend drauf
gegangen sind, obwohl ich niemals mehr als 20mg auf einmal genommen habe. So wie ich es am Blister abzählen kann, habe
ich in den letzten 6h 5x20mg genommen, was mir ehrlich gesagt zu viel ist, und mir auch schon zu nah an Missbrauch dran
geht, obwohl ich es ja einzig aus dem Grund genommen habe, um meine Noten und meine Zukunft zu verbessern, also zu dem
Grund weshalb sie mir verschrieben wurden. Aber ich glaube meine Psychologin und meine Ärztin die das überwachen soll, wären
überhaupt nicht begeistert, wenn sie davon hören was ich hier angestellt habe, da normale Menschen am Tag lernen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 08:22 
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Tut mir leid für den Doppelpost, aber jetzt wo ich das gerade sehe, was für einen Müll ich da
fabriziert habe, habe ich die Befürchtung, dass man das nicht ernst nimmt, wenn ich es einfach reineditiere.
Jedenfalls habe ich jetzt ein ernsthaftes Problem. Und zwar ist es für mich das erste mal, dass ich mit einem
Medikament die Nacht durch gemacht habe, was ganz nebenbei noch mein Müdigkeitsgefühl unterdrückt(ich habe
zwar ein paar mal Koffein genutzt um bis 1 Uhr, spätestens 2 Uhr noch wach zu bleiben, aber später wurds nie).
Jedenfalls merke ich nun sehr deutlich, dass das ziemlich dumm war, die Nacht damit durch zu machen.
Der morgen war echt schlimm. Zunächst musste ich immer mehr realisieren, dass ich ziemmlich Hirntot bin, und umso
mehr die wachhaltenden und konzentrationsfördernden Wirkungen ablassen. Ich traue mir in dem Zustand ehrlich gesagt
nicht zu, in der Öffentlichkeit rumzulaufen, da es für mich in diesem Zustand nicht mehr möglich ist zu unterscheiden was für
Gedanken logisch sind und welche nicht, und 9. Stunden Schule kommt da erst recht nicht in Frage.
Ich würde es womöglich garnicht merken, wenn der Lehrer mit mir spricht, und würde ich versuchen mitzumachen würde ich
nur zusammenhanglosen Mist reden, denn das tue ich schon den ganzen morgen, seit meine Familie wach ist, und ich die Tabs
nicht mehr einnehme. Das ist soweit gegangen, dass ich beim Händewaschen nicht mehr wusste, ob ich schon Seife auf meine Handy
getan habe, und dies so oft passierte, bis mein Bruder mich gefragt hat, was ich da mache.

Normalerweise bin ich ja froh, wenn ich nicht in die Schule muss- ein stressfreier Tag mehr.
Aber heute ist das einfach nur total ärgerlich, weil ich zum ersten mal total gut vorbereitet war-.-

Naja, mich würde mal interessieren, ob jemand schon ähnliche "Hirntot-Erfahrungen" gemacht hat, oder ob ich der einzige Mensch bin,
der so dumm ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 09:29 
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Serotin hat geschrieben:
Achtung! Der Liebe Serotin hat um 4 Uhr morgens schreckliche langeweile und einen Schreibflash, wenn du einer von den Menschen bist, die ihre Zeit sehr wertschätzen, weil du nicht soviel Zeit hast, dann ist es intelligent nicht weiterzulesen, da hier nur bedingt produktive Informationen vorhanden sind und du die dafür aufgebrachte Zeit
als verschwendet empfinden könntest. Die Zeit die dafür aufwenden wirst, den Text zu lesen, wirst du nicht wieder kriegen! Also sei gewarnt!


Danke für die Warnung.
Ich habe wirklich nur eine begrenzte Lebensspanne und keine vergangene Sekunde kriege ich wieder.
Gut, dass es noch so nette Menschen wie dich gibt, die sich so um andere sorgen.

_________________
Stop playing with my delirium
Zitat:
Jesus can walk on water, I can walk on Cucumbers, Cucumbers are 98% water, so im 98% Jesus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 10:27 
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Ich merke an, ich konnte bisher noch immer nicht schlafen-.-


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 12:25 
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Buch dieses Erlebnis einfach als Lebenserfahrung ab. Meine Tochter hat auch einmal abends zum Ausbrobieren 6 oder 7 10er genommen
und konnte auch nicht schlafen. Nur sie hatte Ferien und konnte dann ausschlafen.

Was mich hingegen eher irritiert ist, dass dich deine Aerztin nicht besser aufgekärt hat und mit dir die Einnahme durchgegangen ist.
Auf jeden Fall würde ich nochmals dies mit ihr besprechen. Am Anfang muss es ja richtig eingestellt werden und unter Umständen
auch abgeändert. Es ist ganz wichtig, dass du die richige Dossis und die richtige Form bekommst.

Was die anfänglichen Einschlafschwierigkeiten anbelangt möchte ich dich beruhigen. Das ist normal und sollte sich mit der
Zeit wieder legen, kann jedoch noch ein paar Wochen dauern. Auf jeden Fall nichts am Abend mehr denn in der Regel nimmt man es am Morgen und am Mittag oder ein Retard welches über den Tag verteilt an den Körper ausgeschüttet wird.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 14:52 
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Naja, da ich sowieso schon Schlafprobleme habe, habe ich deswegen schon meine Ärztin angerufen,
da ich, selbst wenn ich die letzten 20mg um 15:30 genommen habe, bis 24Uhr nicht einschlafen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 20.04.2012 - 15:04 
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Ich denke 15.30 ist auch zu spät. Mittagszeit wäre besser für die letzte Tablette.

Aber sonst musst du etwas geduldig sein. Es wird wieder besser. Meine Tochter konnte, sie war damals erst 9 Jahre
alt, auch bis Mitternacht nicht schlafen aber es wurde wieder normal mit der Zeit.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 12:16 
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Irgendwie habe ich jetzt seit dem Erlebnis eine Abneigung davor das weiterzunehmen-.-
Denke ständig an die negativen Nebenwirkungen und nicht mehr an den Nutzen, ich kann
das nicht so einfach beschreiben. Geht diese Abneigung wieder weg(vermute wurde durch
das für mich traumatische Erlebnis ausgelöst) und ich kann es wieder normal weiternehmen?
Oder wird es Zeit auf was anderes umzusteigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 12:55 
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hey Serotin

Das war einfach ein unglücklicher Start. Natürlich kannst du es normal weiternehmen aber ich denke du solltest dich
nochmals mit deiner Ärztin unterhalten damit du über deine Bedenken mir ihr sprechen kannst. Die Aufgabe des
Doc ist es dich richtig aufzuklären, damit du informiert bist.

Es ist ein gutes Medi und wird dir sehr helfen und du wirst sehen, dass du bessere Noten in der Schule schreibst.
Aber du musst davon überzeugt sein und ohne es für einen gewissen Zeitraum ausprobiert zu haben kannst du noch
nicht beurteilen ob es nun gut oder schlecht für dich ist.

Weisst du, ich hatte anfangs auch grosse Bedenken da Medi meiner Tochter zu geben aber es hat ihr doch recht geholfen in der
Schule und hat dadurch gute Noten geschrieben und konnte sich besser konzentrieren.

Denke einfach nochmals darüber nach und gibt dem Medi noch eine Change.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 17:35 
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Beiträge: 92
Hallo,

es ist schon viel besser als vorhin, langsam kann ich mich wieder mit dem Gedanken anfreunden,
es zu nehmen(werde es vermutlich morgen wieder nehmen). Ich brauche wohl einfach etwas Zeit
um das Erlebte für mich einfach zu verarbeiten, denn ich ich habe es als sehr schrecklich empfunden.
Aber ich habe nun sehr starke Bedenken, ob ich wirklich damit noch durch das Halbjahr komme, da ich
schon sehr viel Mist gebaut habe. Ich habe Angst, dass die Leistungen sich nicht genug verbessern, sodass
ich die bereits geschrieben(und schlechten Noten), damit ausgleichen kann.
Kannst du mich da auch beruhigen, oder hängt das jetzt ganz allein von mir und meinem Lernwillen ab?
Weil auf den würde ich nicht unbedingt bauen.

Mit freundlichen Grüßen,
Serotin


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 17:53 
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Ich versuchs mal.

Wichtig ist ja primär, dass du dich anstrengst und versuchts, die Leistungen zu steigern egal ob es nun reicht oder auch nicht. Als Sinnvoll erachte ich, dass du einen Stritt nach vorne machst und mit deinen Lehrern redest und sie informierst, dass du nun das Medi nimmst und über ein Feedback von ihnen sehr dankbar bist. Ev. wäre da noch die Unterstützung deiner Eltern notwendig.
Denn so findest du auch heraus, ob die Lehrer überhaupt eine Veränderung merken und sehen dass du dich bemühst und dir
die Schule wichtig ist.

Lehrer sind auch Menschen, handeln jedoch sehr unterschiedlich und denke resp. meine Erfahrung war meist positiv.
Sie wollen Einsatz sehen und wenn du ihn bringst werden sie auch mit sich reden lassen. Ev. könntest du ihnen
den Vorschlag machen, wenn du in Zukunft gute Leistungen bringst sie ev. eine oder zwei Schlechte Noten streichen
damit der Notenschnitt etwas gehoben wird. Und wenn es nicht reicht ist es ja auch nicht so schlimm, ein Jahr zu wiederholen
falls dies bei dir möglich ist.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 19:17 
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Beiträge: 92
Also mit die Unterstützung von meinen Eltern kann ich schon mal komplett vergessen.
Die sind total gegen die Medikation, und es ist wohl auch nicht sonderlich hilfreich, dass ihnen
jeder in ihrem Umkreis sagt, was das für ein Teufelszeug ist(erst heute hat mir meine Tante, die blöderweise
die Frau von einem Unfallchirurgen ist, gesagt, dass das Zeug total tödlich und gefährlich ist).

Die sagen mir nur ständig immer wieder, dass ich es könnte, wenn ich wollte(und da könnte ich ihnen jedesmal
eine rein hauen!), und denken auf Anraten meiner über eine Autogenesische Therapie nach(was auch immer es ist?).


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 21.04.2012 - 19:38 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2518
Wie alt bist du. Finde es sehr stark, dass du dich gegen die Eltern durchsetzten versuchst und es
probierst.
Schade, dass deine Eltern so eingestellt sind. Meine Mutter ist auch gegen das Medi und hat
immer abfällige Bemerkungen vor meiner Tochter gemacht, ohne mir mal richtig zuzuhören. Das Medi wird zu seinem
Unrecht von vielen Menschen verteufelt. Aber man muss das tun, was einem gut tut und ich
hoffe für dich, dass die Einstellung deiner Eltern sich verändert sobald sie realisieren, dass
es dir gut tut.

Wünsche dir viel Glück. Hab grossen Respekt vor dir und sonst sprich einfach alleine
mit dem Lehrer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 11:02 
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Beiträge: 92
Also ich habe nochmals versucht mit meinen Eltern zu sprechen, und hab ihnen
erzählt, was du mir hier gesagt hast(natürlich habe ich das nicht aus einem Drogenberatungsforum, sondern
aus einem Forum wo sich ADS-Kinder und Eltern von diesen untereinander austauschen können... ;-) ).
Meine Mutter hat das weiterhin zu keiner Diskussion, geschweige denn zu einer Meinungsänderung bewegen
können... sie ist immer noch komplett dagegen(und zeigt mir das auch).
Aber mein Vater, der zwar auch dagegen ist, hat mir seine Unterstützung zugesprochen, mit meinen Lehrern
zu reden, was ich wirklich toll finde.
Aber ich kann das einfach nicht mit gutem Gewissen verantworten, wenn ich sehe, wie traurig das meine Mutter
macht, und wie sehr sie dagegen ist.
Wie kann ich sie denn überzeugen? Wird eine Person, die so sehr dagegen ist, sich von Ergebnissen überzeugen lassen,
oder wird sie das einfach "Doping-Leistung" abstempeln und sagen, dass das Medikament die Leistung gebracht hat und
nicht ich?
Ich kann einfach nicht verstehen, wieso sie so stur ist. Mein Vater ist zwar auch dagegen, aber trotzdem hilft er mir
wo er kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 11:43 
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Beiträge: 38
Nur Medikamente zu nehmen, wird nichts bringen! Du musst dich schon auch selbst anstrengen, sonst gehts nicht.
Wichtig ist, dass du dir einen gereglten Tagesbaluf schaffst. Mir hat es geholfen wenn ich mir den schriftlich aufgestellt habe. Es wird zwar schwierig sich daran zu halten, aber mit der Zeit kann man sich daran gewöhnen und irgendwann gehts von selbst. Ritalin sollte nur in Kombination mit anderen Therapieangeboten verschrieben werden.
Viele Eltern machen es sich zu leicht und sehen ADS als eine neurologische Erkrankung die mit Ritalin therapiert wird.
In den meisten Fällen sind die Eltern aber integraler Bestandteil des Problems und müssten eigentlich gleich mittherapiert werden. Dies gestehen sich allerdings die wenigsten Eltern ein!

Die Idee von deinen Eltern "autogenes Training" anzuwenden finde ich sehr gut.
Ich würtde es als die westliche Art und Weise zu Meditieren umschreiben. Das wird dir mit der Zeit sogar bestimmt selbst gefallen. Eventuell machen deine Eltern ja mit und ihr könnt gemeinsam so einen Kurs belegen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training


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Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 12:11 
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Weisst du, für Eltern ist es oft schwer zu akzepieren, dass ein Kind nicht ganz nach der Norm geht. Methylphnidat läuft unter dem
Betäubungsmittelgesetzt und da kann man schon denken, dass man dem Kind Drogen gibt. Nur dieser Irrglaube kommt oft von
Unwissen. Weiss nicht, wieviel deine Mutter von dieser Thematik weiss. Wichtig wäre ja sie zu informieren. Es giebt gute
Bücher dazu. Cordula Neuhaus gehört dazu. Ich habe ein Buch und zitiere etwas daraus betreffend der Medis. Ev. kannst du
das ins Word reinkopieren und ihr zu lesen geben. Ev mach einen Deal mit ihr, dass sie zumindest nichts sagt und es auch
gegen ihren Willen versucht zu akzepieren. Gut, dass dein Vater dich unterstützt.

Hier geht es um die Mythen betreffend dem Medi zietiert aus Hyeraktive Jugendliche und ihre Probleme

1. Pychostimulanzien sollen nur in äussersten Notfällen gegeben werden
Falsch: Bei gegebener Indikation ist die Unterlassung ein Kunstfehler, da alle anderen Therapien weniger wirksam sind.

2. Stimulanzien machen Kinder und Jugendliche süchtig.
Falsch: bisher ist in der Literatur kein einziger Fall einer Abhängigkeit bekannt, auch wenn dies in Fersehensendungen
immer wieder so behauptet wird.

3. die Stimulanzientherapie fördert die Neigung zu spätem Drogenkonsum
Falsch: Das Gegenteil ist richtig, wie sorgfälltige Studien gezeigt haben und weiter zeigen. eine gute Behandlung im
Jugendalter ist sogar eine Form der Drogenprophylaxe.

4. Ritalin in hohen Dosen heilt ADHS
Falsch: Das ist eine sehr fragliche Behauptung, ein gesicherter Nachweis liegt nicht vor. Bei dieser Behandlungsform
(über 60mg, entsprechen 6 Tabletten, pro Tag) ist die Nebenwirkungsrate hoch.

5. Stimulanzien wirken nach der Pupertät nicht mehr
Falsch: Eine nachgewiesene Wirkung gibt es selbstverständlich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen.

6. Eine Stimulanzientherapie ist lebenslang notwendig
Falsch: Die durchschnittliche Behandlung dauert 3 bis 5 bis auch einmal 5 bis 8 Jahre. Durch Absetzversuche wird
der Zeitpunkt individuell ermittelt, ab dem keine kontinuierliche Behandlung mehr notwendig ist oder ide Medikamentengabe
nur noch für bestimmte Situationen erfolgen muss.

7. Stimulanzien wirken nur bei einer Hirnschädigung
Falsch: Viele Studien zeigen, dass sie mit oder ohne Hirnschäden wirken.

8. Unter der Stimulanzientherapie besteht ein erhöhtes Unfallrisiko
Falsch: Dies ist von Fall zu Fall verschieden. Manche jugendliche haben das Gefühl, sie hätten unter Methylphenidat nicht
mehr alle Antennen auf Empfang und sässen in einer Art Seifenblase. Sie empfinden sich ohne Substanz reagibler, vor allen
Dingen im Strassenverkehr. Es gibt mehr Studien, die aufzeigen, dass unter Stimulanzien durch die verbesserte
Fokussierungsfähigkei sogar eher ein geringeres Unfallrisiko besteht.

9. Stimulanzien sind gefährliche Medikamente und daher abzulehnen
Falsch: Stimlanzien sind die bestuntersuchten Medikamente der Kinder-und Jugendpsyhiatire. Die Behandlung ist sicher,
erfordert aber viel Aufwand und die Mitarbeit von Eltern und Lehrern.


Zu den Nebenwirkungen steht noch
Jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Im Verhältnis zur Wirksamkeit sind diese jedoch bei Methylphendidat erfreulicherweise
so gering, dass sie eingentlich ernachlässigt werden können. Manchmal wird über Kopfdruck oder Kopfschmerzen geklagt, selten
auch über leichtes Zittern. Diese Nebenwirkungen sind beinahe immer durch ein sher sanftes Einschleichen der Medikamentedosis
zu vermeiden. Die häufigste Nebenwirkung, die deutliche Appetitminderung, wird während der Wirksamkeit der Medikation beobachtet.
Bei Jugendlichen tritt dies deutlich selter auf beim Kind.

Ich hoffe, dass hilf mal aufs erste.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 12:51 
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Zitat:
Methylphnidat läuft unter dem Betäubungsmittelgesetzt und da kann man schon denken, dass man dem Kind Drogen gibt.


So ist es ja auch! Ich kann zwar mit dem veralteten/nichtsaussagendem Begriff Drogen (niederländisch für getrocknet) nichts anfangen, aber Methylphenidat ist nunmal eine psychoaktive Substanz mit Wirkung auf das Belohnungssystem was es definitiv als "Droge" klassifiziert! In meinen Augen sind es Krücken, die dazu dienen sollen, dass der Verletzte sich wieder selbstständig fortbewegen kann. Mit den Krücken kann man zwar wieder laufen, aber auf lange Sicht wäre es besser wenn die Ursache angegeangen wird und das Bein wieder verheilt. Ritalin wirkt nur symptomatisch und geht nicht die Ursachen an. Es besteht die Gefahr dass die Situation so hingenommen wird ohne ausreichend an den Ursachen zu arbeiten.

ADS ist keine Fatalität....

Offtopic PS: Die meisten Bücher bezüglich AD(H)S kann man getrost verbrennen, da sie zu einem grossen Teil von der Pharamindustrie unterstützt werden und somit absolut nicht objektiv sind. Bei uns gab es mal ein administratives Problem mit der Zulassung von Ritalin. Ein paar Wochen wäre das unretardierte Ritalin nicht verfügbar gewesen (Generika sind in Luxemburg nur sehr begrenzt zugelassen und für Methylphenidat gibts nur das original Ritalin) Innerhalb von 8 Stunden stand ein freundlicher Norvortis-Vertreter vor der Tür meines Psychiaters und das Problem wurde sofort gelöst. Der Mann hatte sehr gute Kontakte zum Gesundheitsministerium und konnte ohne Probleme eine provisorische Verlängerung der "Mise sur le marché" erwirken obwohl sowas eigentlich total illegal ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:06 
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Kann du mir dann mal erklären, was du als Ursache anschaust?

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:14 
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multifaktoriel, wobei der Erziehung eine sehr wichtige Rolle zukommt. Auch scheinen Scheidungskinder öfters davon betroffen zu sein, was imo auch gegen eine pure angeborene Störung spricht.
aber Genetik ist imo nur ein Teil davon.
Ich bin zwar kein Fan davon aber kennst du die "Farmer und Jäger-Theorie"?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:22 
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Nein, kenne ich nicht.

Apropos Scheidungskinder. Da habe ich so meine Theorie. Natürlich nur von der Seite der Eltern. Da ja die Erziehung
eines ADHS Kindes sehr schwierig ist belastet diese die Ehe massiv. Ich denke, viele können damit nicht umgehen
resp. sind sich nicht einig und haben Stress miteinander und trennen sich. Hab manchmal solche Stories gehört.
Oft ist ja auch so, dass der einte Elternteil auch ein ADS hat und darum glaube ich mehr an die Genetik.

Es gib leider viele Menschen die mit Auffälligkeiten einfach nicht umgehen können. Hab schon mal von einem Fall
gehört, wo das Kind ein Down Syndrom hatte und der Vater hat sich desswegen verdrückt.

AHDS ist keine Sache der Erziehung sondern etwas was bereits bei der Geburt da ist. Durch die Erziehung kann die
Syptomatik verstärkt oder eben auch gelindert werden.

So sehe ich das.

Aber erklär mir mal die Farmer und Jäger Theorie?

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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:24 
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Das hier ist ein Text, den ich vor zirka 10 Jahren in einem ADS-Forum geschrieben habe.
Ich wusste gar nicht, dass das noch existiert. In den letzten Jahren hat sich meine Auffassung zum Thema definitiv geändert, aber eine Reihe von Dingen wird bestimmt noch immer gleich sein.
Ich poste ihn mal und werde ihn später selbst nochmal lesen und gegebenfalls das richtigstellen was ich heute anders sehe ;)
Hoffentlich bin ich da nicht zu krass abgegangen ;), da war ich gerade 19 Jahre und hab mich intensiv mit meiner Diagnose bschäftgigt. Eventuell eine ähnliche Situation wie sie Serotin nun durchmacht...

Krankheit oder andere Form der Wahrnehmung?

Hallo allerseits! Bisjetzt bin ich noch nicht dazu gekommen mich vorzustellen (werde das bald nachholen), aber heute sind mir folgende Gedanken zum Thema gekommen die ich mit euch teilen möchte. Ich wollte einfach mal meine Gedanken niederschreiben um sie besser ordnen zu können. Falls jemandem was dazu einfällt: Ich bin für jede Kritik offen. Bisjetzt habe ich mich noch nicht sehr viel mit der Farmer/Hunter Theorie auseinandergesetzt, aber das klingt sehr interessant.(die Seite klingt übrigens auch vielversprechendlol ) Also hier meine Gedankengänge:

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom: Krankheit oder nur eine andere Form der Wahrnehmung?

Schon allein diese Bezeichnung ist irreführend und lässt vermuten, Betroffene wären allgemein nicht fähig ihre Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Dies ist aber nur teilweise richtig. Vielmehr sind "ADS´ler" unfähig sich auf Dinge zu konzentrieren die sie nicht interessieren und sie schlicht und einfach gesagt kalt lassen. Finden sie etwas spannend oder begeistern sie sich für etwas, ist aber genau das Gegenteil der Fall. Dann verschmelzen sie schnell mit der jeweiligen Tätigkeit und alles andere wird in diesem Moment ausgeblendet, sie vergessen alles um sich herum und neue Reize von außen werden ignoriert. Eigentlich zeigt das, dass sie wohl doch fähig sind sich zu konzentrieren, aber eben nur dann wenn sie es wirklich wollen und einen Sinn sehen indem was sie tun. Von ihnen kann man nicht einfach verlangen die Gedanken auf etwas zu stellen. Sie tun dies nur aus eigenem Antrieb. Es handelt sich meines erachtens also nicht um die Unfähigkeit sich zu konzentrieren im allgemeinen (das Wort Defizit liegt dies aber nahe), sondern um die Unfähigkeit die Aufmerksamkeit aufrecht zu halten wenn die Motivation dazu nicht von ihnen selbst stammt und von aussen vorgegeben wird. In dem Sinn würde ich sie als temperamentvolle, emotionnale Sturköpfe bezeichnen! Diese Eigenschaft kann vorallem im Kindesalter wenn noch nicht genügend Eigeninteressen entdeckt und entwickelt wurden zum Irrschluss führen, sie wären einfach zu allem unfähig.

Anstatt diese Menschen medikamentös dazu in die Lage zu versetzen sich doch auf für sie "Langweiliges" zu konzentrieren (Methylphenidat ersetzt dabei die fehlende Belohnung) , müssten wir ihnen frühzeitig helfen ihre persöhnlichen Interessen weiterzuentwicklen. Ist dies der Fall und der ADS´ler weiss was er will, dann kann er später in denen von ihm gewählten Tätigkeiten voll aufgehen und wird dann mehr Engagement und mindestens das gleiche Durchhaltevermögen wie andere an den Tag legen. Wenn man ihn aber mit Medikamenten vollpumpt, die es ihm erleichtern sich den allgemeinen gesellschaftlich vorgegebenen Anforderungen zu beugen, wird er nie dazu kommen wahre Genugtuung zu erfahren. Ein ADS´ler wird nicht glücklich indem er gesellschaftlich vorgegebene Ziele erreicht, sondern erst wenn er es fertigbringt sich selbst (der Dinge die ihm wichtig sind) zu verwirklichen. Andernfalls wird er gezwungen sein das ganze Leben sein Nucleus accumbens mit anderen Methoden/Mitteln zu stimulieren.

Bei der Dressur von Tieren machen wir eigentlich das Gleiche. Wir belohnen sie wenn sie das machen was wir wollen. Beim Tier genügt meistens ein kleines Leckerli, doch wenn wir Menschen konditionnieren nehmen wir halt Ritalin. Beides ist, glaube ich, vom Prinzip her gar nicht so verschieden. Ritalin ersetzt die Belohnung bei Tätigkeiten die bei ADS´lern unter normalen Umständen nicht zur Genugtuung führen würde.

Der Unterschied zwischen "ADS´lern" und "Normalos" sehe ich also hauptsächlich darin, dass ihr Belohnungssytem verschieden reagiert.(dies mag genetisch bedingt sein) Das Belohnungssystem der "Normalos" wird bei fast jeder vollbrachten Tätigkeit stimuliert und schüttet dann Dopamin aus, bei ADS´lern hingegen nur wenn sie in ihren Augen sinnvolles vollbracht haben. Somit haben ADS´ler es viel schwerer in der heutigen Zeit. Die zunehmende Industrialisierung und Bürokratisierung, haben dazu geführt, dass der Arbeiter nur noch ein Zahnrad in einer immer unüberschaubaren werdenden Arbeitsmaschinerie wird. Auf den meisten Stellen ist es gar nicht mehr möglich, Genugtuung durch sein Schaffen zu erfahren. Am Ende des Tages liegt meistens kein konkretes Ergebnis vor einem und der einzige Motivationsschub bleibt das monatliche Gehalt das aufs Bankkonto flattert. Es wird also immer schwieriger durch die alltäglichen Aufgaben eine innere Zufriedenheit zu erreichen, deshalb greifen immer mehr Leute zu Drogen oder auf andere Methoden (Extrem-, Ausdauersport, Glücksspiel, Sammelleidenschaft oder sonstige abenteurliche/spannende Aktivitäten) zurück um diesen Mangel an Stimuli zu kompensieren.

Es ist also an der Zeit zu begreifen, dass Menschen verschieden sind. Und auch wenn wir mittlerweile technisch in der Lage sind, Unterschiede im genetischen Bereich wahrzunehemen heisst das noch lange nicht, dass alle die von einer von Menschen definierten Norm, abweichen als anormal abzustempeln sind (und dann zu versuchen sie mit chemischen Mitteln anzugleichen). Vielmehr müssen wir begreifen, dass diese Unterschiede schon immer da waren und lernen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen. Wir leben in einer Welt die immer komplexer wird und durch die immer schlimmer werdende (unnatürliche) Reizüberflutung fallen immer mehr Menschen auf, die die Symptomatik einer problematischen ADS aufzeigen. Anstatt dies als Warnsignal für immer ungesündere Lebensumstände anzuerkennen und Konsequenzen für die Weiterentwicklung zu nehmen, wählt unsere Gesellschaft den einfacheren Weg: Massendoping! Willkommen in der SCHÖNEN NEUEN WELT!!!!

Wir leben in einer leistungsoreintierten Gesellschaft, deren Leute als Arbeitskraft und nicht als Menschen gesehen werden. Deshalb wundert es mich nicht, dass wir haufenweise Geld für Psychopharmaka ausgeben die uns wieder arbeitsfähig machen. Die Bürger werden mit Antidepressiva, Stimulanzien, Tranquillantien, Neuroleptika, Alkohol und Zigaretten versorgt um die momentane Situation erträglich zu machen. Mit diesen Substanzen werden die Symptome einer immer kranker werdenden Gesellschaft vertuscht, anstatt was an den Ursachen zu ändern.
Substanzen die potenziell zum Umdenken bewegen könnten, werden dämonisiert und sind meist nicht mal den Psychiatern zugänglich. Wann werden wir endlich lernen, dass die Gefahr nicht von den psychoaktiven Stoffen selbst ausgeht, sondern unser Umgang mit ihnen bestimmt über Himmel oder Hölle! Die immer weiter steigenden Verschreibungszahlen von Antidepressiva und Stimulantien zeigen, dass unsere Gesellschaft von einem verantwortungsbewussten Umgang weit entfernt ist.

Wie ihr wisst bringt die Art und Weise wie wir die Dinge sehen, auch in unserer Gesellschaft nicht nur Nachteile. Ich habe mir diese mal auf einer Seite geklaut:

-Kreativität
-liebenswerte, offene Persönlichkeit
-besondere Emotionalität
-gute Einschätzung von Persönlichkeitseigenschaften
-Humor
-erfasst schnell wesentliche Fakten
-Flexibilität
-intuitives Handeln
-Sensibel für seine Mitmenschen
-leidenschaftlich
-vergibt Fehler
-bereit, Risiken einzugehen
-versucht, nicht aufzugeben

Es ist heutzutage schwer, aber es gibt trotzdem Arbeitsplätze bei denen einem genau diese Eigenschaften zur idealen Besetzung machen. Wenn man es schafft dies bei seiner Lebensplanung zu berücksichtigen, wird man das Risiko Enttäuschngen zu erfahren um ein vieles verringern. Geht monotonen Beschäftigungen von vornerein aus dem Weg und versucht mit aller Kraft das zu erreichen was ihr wirklich wollt.
In einfachen Worten: Geht den Weg eures Herzens

PS: Ich will niemandem der auf Stimulantien oder AD zurückgreift auf die Füsse treten. Ich weiss, dass es schwer ist und ich kann mir gut vorstellen, dass es Lebensumstände gibt die keine Wahl lassen. Ich will bloss dazu ermutigen sich nicht von anderen Leuten umkrempeln zu lassen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:39 
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Zitat:
AHDS ist keine Sache der Erziehung sondern etwas was bereits bei der Geburt da ist.

Sorry, aber das ist imo Blödsinn!
Ich glaube dir gern, dass das die gängige "ritalinverschreibende-verantwortungsabgebende-fatalitätsbeschwörende-Expertenmeinung" darstellt, aber meiner Erfahrung entspricht das definitiv nicht!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schlafverweigerung(Medikinet)
Ungelesener BeitragVerfasst: 22.04.2012 - 13:42 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2518
Guter Text und stimme dir zu 100% zu.

Nur leider ist es ein Wunschdenken und unsere Gesellschaft wird kaum sich verändern. Leider. Es wäre wirklich schön,
wenn man auf die Menschen mit ADHS besser eingehen könnte. Macht mich irgendwie schon traurig. Meine Erfahrung
war ja schon so, dass bereits ein Kind unter Ausgrenzung und der Andersartigkeit gelitten hat habe auch keinen
Plan wie man etwas verändern könnte und darum denke ich das Medi ist besser als einen Schaden. Der ist ja bei
meiner Tochter eingetreten und das tut so verdammt weh.

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Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
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