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 Betreff des Beitrags: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.05.2006 - 14:17 
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Registriert: 11.05.2005 - 21:40
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hallo allerseits!

hätte da mal eine kleine frage meinen peyote-kaktus betreffend.

der war angeblich schon 5 jahre alt, als ich ihn bekommen habe.
und das ist jetzt auch schon wieder 5 jahre her.


angeblich sollten die doch mit etwa 7 jahren blühen, oder nicht?
hat meiner aber nicht... :ooh:


kann mir einer sagen, woran das liegt?


er ist vor 2-3 jahren auch mal am übergang von der wurzel zum kopf ganz braun und weich geworden. die braunen stellen sind zwar wieder weggegangen, aber die "narben" sieht man noch immer

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Ungelesener BeitragVerfasst: 16.05.2006 - 14:50 
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Beiträge: 84
Wohnort: im Tösstal
Kakteen brauchen in der Regel eine kühle überwinterung 10-15C°. Nur dann kommen sie zum blühen. Ach ja..die Blütezeit von Lophophora wiliamsii ist im Sommer.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 16.05.2006 - 16:21 
Inventar
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Registriert: 16.10.2002 - 13:46
Beiträge: 3695
Wohnort: Betthausen
Keine Ahnung, an was das liegt. Meiner blühte mit ca. 4-5 jahren das erste mal.
Normalerweise liegt es an der Überwinterung, wenn Kakteeen nicht blühen.
Kann es sein, dass du ihn im Winter gegossen hast?
Das würde auch die fauligen Stellen erklären.
Ich hab den Kaktus jeweils kühl überwintert und von ca. Okt. bis ende März nicht gegossen. Hat immer brav geblüht... :farbig:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 17.05.2006 - 08:20 
Insider
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Registriert: 11.05.2005 - 21:40
Beiträge: 74
ja, daran muss es liegen!

Ich hab die ersten 2 jahre, die ich ihn hatte, nicht gewusst, dass man ihn im winter nicht giessen darf.

daran wirds liegen.

sehr schade! hab bis jetzt immer gehofft, dass er doch noch irgendwann mal blüht, aber jetzt ist der zug wohl abgefahren..

merci für die antworten...

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Ungelesener BeitragVerfasst: 17.05.2006 - 14:04 
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Registriert: 11.05.2005 - 21:40
Beiträge: 74
hat jemand erfahrung damit, ein peyote-köpfchen auf nen anderen kaktus oder sonst ein gewächs draufzupfropfen? soll ja angeblich ganz hervorragend klappen und das wachstum des peyote um ein vielfaches beschleunigen.

bei nem freund von mir isser aber totzdem noch verdammt langsam gewachsen - peyote halt :roll:


spielt ja eigentlich gar keine so grosse rolle, denn wer isst die schon wirklich? früher hab ich sowas noch gemacht - würd ich heute irgendwie nicht mehr tun. :kotz: ausserdem würd man ja eh san pedro nehmen, ausser man ist gerade voll auf dem schamanen-trip oder so :mrgreen:

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Ungelesener BeitragVerfasst: 17.05.2006 - 14:17 
Inventar
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Registriert: 16.10.2002 - 13:46
Beiträge: 3695
Wohnort: Betthausen
Ich denke nicht, dass der Zug abgefahren ist.
Solange der Kaktus lebt, ist alles im grünen Bereich :farbig:

Gepfropft hab ich noch nie, ich lasse die San Pedros lieber daneben, als darunter wachsen ;)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 01.09.2007 - 20:42 
Inventar
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Beiträge: 2205
Wohnort: nirgendwo im irgendwo
Hat hier jemand, zum Beispiel der liebe Sami ;) , denn auch Erfahrung mit Samen? Also ich meine, schonmal einen Peyote von Samen an groß gezogen?

Habe mir nämlich mal welche bestellt, das ist jetzt allerdings schon...weit über ein Jahr her (glaub fast 2). Ich hatte damals einen Samen genommen, mit etwas Erde übersiebt, diese recht feucht gehalten und Däumchen gedreht.
Irgendwann war ein stecknadelgroßer, (etwas kleiner) grüner Kopf zu entdecken. ;)
Irgendwann habe ich meinen kleinen Freund dann aber verloren :whine: (meine schwester schmiss ihn weg weil sie dachte dieser Joghurtbecher voll Erde wäre Müll :motz: )

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe die Dose in der noch ein paar Samen sind wiedergefunden. Sie war Luftdicht verschlossen über die Zeit, ich bekomme sie nämlich nicht mehr auf ;) Vakuum.
Sind die Samen noch gut? Oder wird soetwas garnicht erst schlecht? Kann ich daraus noch einen Kaktus ziehen? Wenn ja, hat jemand Tips wie man mit Samen umgeht?

:wink:


EDIT: Ja ich weiss wie lange so ein Kaktus braucht ;) Ich will ihn auch nicht unbedingt konsumieren. Auf jedenfall habe ich das mittlerweile nicht mehr vor ;) Ich bin einfach nur begeistert von dem Geist des Kaktus und hätte in 25 Jahren gerne ein Wunderschönenes Exemplar. Und nein, verkaufen möchte ich den dann auch nicht! Einfach nur haben wollen ^^

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Eins gibt es, dass man nach Jahrelangem Umgang mit Drogenfreunden lernt: man kann zwar einer Person den Rücken zukehren, aber niemals einer Droge!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 01.09.2007 - 21:54 
Bekenner
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Beiträge: 280
Wohnort: Überall und nirgendwo
würde mich auch interessieren, ob ca. 2 jahre alte samen noch zu gebrauchen sind..
hab nämlich auch noch welche rumliegen, die etwa so alt sind!

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Ungelesener BeitragVerfasst: 02.09.2007 - 21:45 
Sternesammler
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Registriert: 05.08.2006 - 13:34
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Wohnort: ich stell dir vor...du stellst mir nach...
die kanst du glaub ich noch brauchen. samen sind ziemlich lange haltbar. gibt glaubs sogar welche von einer eiche oder so die bis zu 20 jahre lang fruchtbar bleiben

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 Betreff des Beitrags:
Ungelesener BeitragVerfasst: 04.09.2007 - 16:15 
Inventar
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Beiträge: 3695
Wohnort: Betthausen
Kaktussamen verlieren relativ schnell an Keimfähigkeit.
Einige deiner Samen werden wohl schon noch keimen, aber nicht mehr alle. Es gut, die verbliebenen Samen gleich im nächsten Frühjar oder sogar noch dieses Jahr zu sähen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.07.2011 - 11:13 
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Juhu, hab heute an unserem Peyote die erste Blüte entdeckt:
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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.07.2011 - 11:32 
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Wie lange blüht so ein Peyote eigentlich?

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.07.2011 - 16:31 
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Beiträge: 8148
Wohnort: Neutronenstern "Cassiopeia"
meiner is schon am verknurpseln:

Tag 1.
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Tag 2.
Bild

Tag 3.
kein Bild gemacht weil ich Mescalito nicht stören wollte ;)

Tag 4.
Bild

wars das schon mit dem Peyote-Sex ???

und wann kann ich die Babys ernten, oder fallen die einfach nur runter und bilden dabei die typische Clusterform?

the new peyotl-farmer
poizi

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 29.07.2011 - 22:44 
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Beiträge: 2120
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Sie blühen nicht jedes Jahr, einer von mir hat dieses Jahr schon 5mal geblüht, ein anderer noch nicht einmal. In der Regel blühen sie regelmässig jedes Jahr, aber es kann Pausen geben. Damit sie blühen, brauchen sie eine Ruhezeit, im Winter etwas kühler (nicht unter 18grad) und sehr selten bis gar kein Wasser, wenn sie "weich" werden kann man ein paar Tröpfchen geben. Dann im Frühling langsam anfangen zu giessen und ab April/Mai ganz wichtig düngen.

Wieviel Wasser gibst du deinem Peyote und wieviel Dünger?

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 30.07.2011 - 05:53 
Power-Raver
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ich fang jetzt auch damit an :) @ poizen, tag 2 gefällt mir :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 01.08.2011 - 12:56 
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Beiträge: 8148
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ich hab mich ehrlichgesagt nie so viel um den kleinen gekümmert, er stand auf der Fensterbank und bekam ab und zu Wasser, dann aber einmal richtig.
Gedüngt hab ich den noch nie (Asche über mein Haupt)...
Jetzt haben wir den ins Wohnzimmer gestellt und ein paar Tage später kam auch die Blüte.
Nur hat die Blüte nur 2 Tage geblüht (ab Tag 3 hat sie sich nicht mehr geöffnet) und ist jetzt zu einem kleinen schwarzen Schrumpel verschrumpelt.

Jetzt hab ich mich auch mal etwas eingelesen:
Hab über Peyote auch gelesen, das sie mehrmals im Sommer blühen können; manche befruchten sich selbst und manche brauchen einen Partner. Es gibt Sorten mit zartrosa Blüten und welche mit weissen Blüten.
Und wir "Normalos/Muggles" tun uns sehr schwer zwischen L.williamsi, L.koheresii oder L. diffusa zu unterscheiden.

Hier ist ein schöner, aber auch etwas deprimierender bericht über die momentanen Wildbestände des Peyote (welcher ja vom Aussterben bedroht ist):
http://lophophora.info/Stalking%20the%2 ... -part3.pdf

Die typische Clusterform entsteht wohl, weil die Samen einfach runterrutschen und daneben dann keimen... die Cluster können bis zu 1meter Durchmesser bekommen. Einzelne Peyoteknöpfe 10-11cm.

wann sollte ich ihn umtopfen (die Erde ist nicht gut)? Sommer? Winter?
Wie oft düngen?
ich denke, weil ich ihn nie gedüngt habe, hat er nicht genug Power für die Blüte gehabt - das möcht ich jetzt besser machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2011 - 17:06 
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mein kleines Schweinchen sieht so nu aus:
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is das n Samenkorn?
kann man den "Knorpel" einbuddeln und kommt da was nach?
oder bin ich im falschen Film?
fühlt sich aufjeden Fall wie ein Samenkorn oder sowas anderes Hartes an, was nach einbuddeln schreit

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 Betreff des Beitrags: Re: Botanische Frage zum Peyote
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2011 - 17:12 
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BTW:

kann man anhand der Anzahl der "Rippen" des Peyotes (in diesem Falle 8) auf das Alter schliessen?
Die Babys sehen ja auch so aus wie ne Blase, ne 2 Rippige, etc...
fast so, wie als würde das Zellwachstum uns damit ohne Mikroskop gezeigt wird....

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