also ich habe es mir so gedacht (prozess benötigt 5-6 tage):
1. Tag: Gewebe leicht anritzen am Kaktus (laut deiner empfehlung werd ich das mal so versuchen)
2. Tag: erst heute den kaktus vom stamm abschneiden und das ganze stück in´s kühlfach legen (nehme wieder eine naßmenge von 600g)
3. Tag: morgens: kaktus abtauen lassen, dabei schälen und flüssigkeit, die dabei verloren geht, auffangen / nachmittags: den kaktus, der bereits jetzt schon leicht an konsistenz verloren hat, mit einer gabel leicht zerteilen/vermatschen und ihn dann wieder in´s kühlfach legen.
4. Tag: eigentlich das selbe -> morgens abtauen / nachmittags wieder in´s kühlfach
5. Tag: und noch einmal (weil ich ja nichts besseres zu tun habe

); der einzigste unterschied hierbei ist lediglich, dass ich nachmittags nachdem der kaktus wieder aufgetaut worden ist, den brei in einem zitronen- und wassergemisch in den kühlschrank stelle und darauf warte, das der sud sich unten absetzt (ich denke mal, das könnte wieder nen halben oder nen ganzen tag dauern.
6. Tag: nachdem ich den saft vom restlichen sud getrennt habe, werde ich den saft mit der flüssigkeit, die beim tauprozess ausgetretten ist, vermischen und trinken. den sud, der sehr wahrscheinlich schon komplett zerfallen ist, werde ich ganz normal in einen tee rein machen (kamille oder so). das heißt: tee kochen, 15 min. ziehen lassen und erst dann den kaktus sud rein. oder alternativ nen shake mixen mit multivitaminsaft (multisaft hat vom geschmack her ne höhere intensität, als der kaktus <- hab bei den letzten beiden malen auch multisaft genommen)
ich verspreche mir durch diese methode (mehrfach einfrieren und auftauen), dass die wasserkristalle, die bei einem kühl-/frostprozess entstehen, den kaktus schonend in seine einzelteile zerbrechen (bis ein feiner brei entsteht). durch das mehrfache ausbluten (auftauen) kann man davon ausgehen, das der kaktus während dessen fast seine ganze flüssigkeit verliert (beim kochen oder trocknen würde der kaktus auch meskalin verlieren). und falls ich sodurch doch nicht genug flüssigkeit aus dem kaktus extrahieren konnte, habe ich ja noch zusätzlich den sud, den ich dann zu mir nehmen kann.
ich werde es einfach mal ausprobieren und dann berichten, ob es geklappt hat. zum glück ist diese methode nicht so zeitaufwendig. auch wenn sich der prozess hier auf ein paar tage bezieht, wird sich die eigentliche arbeit noch nicht einmal auf eine stunde belaufen. wie gesagt: nachmittags nach der arbeit den kaktus ins gefrierfach und morgens vor der arbeit schnell wieder raus (sieb/topf <-fertig)