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 Betreff des Beitrags: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 15:51 
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Hallo,

Ich habe hier einen schön gewachsenen frischen 60 cm hohen (8cm Ø) Steckling von einem Trichocereus peruvianus der aus Südamerika kommt (Peru), er wuchs auf einer Freilandplantage in den Anden, also nicht im Gewächshaus. (Vielleicht wichtig für die Dosierung und Wirkung etc.).

Nun frage ich euch wie ich den am besten verarbeite. Ich wollte gerne ein handliches Pulver aus den getrockneten Stücken fertigen und dies dann einnehmen wenn es soweit ist. Aber: Wie trockne ich am besten? Wie bewahre ich das Pulver am besten auf so das sich kein Meskalin verflüchtigt (Wenn es das überhaupt tut). Und wieviel Pulver sollte man im Endeffekt bei einem Trichocereus peruvianus für einen "Standardtrip" einnehmen. Ich weiß von wegen das die Natur keinen festen Maßstab setzt und so, aber wieviel für den Anfang erstmal gut sind um einen solchen "Standardtrip" zu erzielen (Soll das erste mal für mich und mein Kompagnon sein ;)). Da ja der Trichocereus peruvianus auch in etwa soviel Meskalin wie der Peyote enthält.

Ich bin sehr Dankbar für Tipps & Tricks.

:prost:
Der 60er


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 16:03 
Inventar
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hi und herzlich willkommen erstmal.

also ich bin so vorgegangen bei meinem t.p.:

Zuerst die Stacheln abgebrannt so gut es ging und die restlichen mit einer scharfen Schere abgeschnitten. Danach der ganze Kaktus in Scheiben geschnitten. Je dünner desto besser, denn so trocknen die Stücke viel schneller. Wenn du der gesammte Kaktus in Scheiben geschnitten hast, dann verteile diese auf Zeitungspapier und lege sie in einen dunklen und trockenen schrank/ort. danach kannst du nicht viel machen ausser warten. jeden Tag mal reinschauen ob sich evtl. schimmel gebildet hat, falls dies der fall wäre, sofort die befallenen stücke entfernen und entsorgen damit der Schimmel sich nicht verbreiten kann. Wenn alle stück trocken sind, dann würde ich den holzigen stamm in der Mitte entfernen, so wird das Dosieren etwas einfacher, da der Stamm in der Mitte ziemlich viel zum Gewicht beiträgt und keine Alkaloide besitzt. Danach das trockene Fruchtfleisch udn die Haut mit einem elektrischen Mixer zu Pulver mahlen. Kannst auch mit einem Handmixer aber dafür brauchst du verdammt dicke Unterärme :D . Wenn du alles zu Puler vermahlen hast kann die Dosierung beginnen.

Es ist sehr schwer eine genaue Dosis zu empfehlen, da es sehr grosse Wirkstoffschwankungen gibt. Ich empfehle dir zwischen 30gr und 50 gr des trockenen Pulvers zu konsumieren, wobei ich eher mit 30 beginnen und bei Bedarf nach 2 h stunden nachlegen würde.

Wènsche dir viel spass auf deinem trip.

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Die christliche Religion ist eine Parodie auf die Sonnenanbetung, in welcher sie eine Figur namens Christus an die Stelle der Sonne setzten
und ihm jetzt die Verehrung zukommen lassen, die ursprünglich der Sonne galt. (Thomas Paine 1737 - 1809)


Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heisst. (Jimi Hendrix)


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 16:16 
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Danke für die schnelle Antwort :) kann ich mich gut dran orientieren. Wie sieht es denn mit der Lagerung aus? Und wieviel Pulver hattest du insgesamt vom ganzen Kaktus? Wie lange dauerte der gesamte Trocknungsprozess?

Kann man das Pulver auch in eine Wasserflasche geben und es trinken um dem Geschmack zu umgehen?

:prost:
Der 60er


Zuletzt geändert von 60er am 23.05.2009 - 16:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 16:19 
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z.b. das Pulver in Kapseln füllen und verblistern

http://www.kapselwelt.de/norbert54-h87-Blisterverpackungen.html?sid=91890ef8e57cbe5205ceec1045e4629c


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 16:35 
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Das wäre ntürlich auch eine gute möglichkeit :D doch bei Kapseln muss man ja son ganze Packung Kapseln Essen bevor man die 30 - 50 gr Pulver intus hat :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 17:12 
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Ja das sind dan schon einige Kapseln, aber dafür absolut geschmacks neutral.

Ich würde die Grösse 00 nehmen, weil es für die Grösse Blisterverpackungen gibt;
die 000 sind zwar grösser jedoch ist keine Verpackung dafür erhältlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 23.05.2009 - 17:20 
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ich habe es so gemacht beim ersten mal und es ergaben sich so um die 40 kapseln! absolut nicht zu empfehlen, ich musste mich schon beim sschlucken der kapseln beinahe übergeben. mein kaktus war etwa 65 cm gross mit einem Durchmesser von ca 7 cm. Insgesammt ergab es um die 40 gr. trockenmaterial (ohne stamm). Ich hatte es innerhalb weniger Tage getrocknet. Weiss nicht mehr genau wie lange aber etwa 5 tage waren es schon. Haltbar ist es zeimlich lange. Denke es ist Jahre haltbar wenn man es richtig lagert (luftdicht,trocken,dunkel). Aber wer will es schon jahre lang behalten? :roll:
Zum Konsum: Ich würde nicht gerade Wasser nehmen, da es nicht viel am Geschmack ändert. Würde irgendweine Flüssigkeit nehmen die den Geschmack unterdrückt und evtl. etwas zitronensaft dazu geben. Experimentieren soll nicht schaden ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 24.05.2009 - 15:57 
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Danke euch für die weiteren Info's :) Also ich hab mal gehört das bei einem Trichocereus peruvianus schon 5 - 10 gr. reichen bis maximal 15 gr. Da der Trichocereus peruvianus ja fast genauso viel Meskalin enthält wie der Peyote. Bei einem Trichocereus pachanoi könnte ich mir deine Dosis schon eher vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Trichocereus peruvianus verarbeiten
Ungelesener BeitragVerfasst: 24.05.2009 - 16:43 
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60er hat geschrieben:
Danke euch für die weiteren Info's :) Also ich hab mal gehört das bei einem Trichocereus peruvianus schon 5 - 10 gr. reichen bis maximal 15 gr. Da der Trichocereus peruvianus ja fast genauso viel Meskalin enthält wie der Peyote. Bei einem Trichocereus pachanoi könnte ich mir deine Dosis schon eher vorstellen.


nein das ist so nicht ganz korrekt. beim peyotl kommt es natürlich darauf an wie alt er ist, da bei dieser gattung der meskalingehalt vom alter abhängig ist. generell kann man sagen, dass t.peruvianus potenter als t.pachanoi ist, aber man kann t.peruvianus nicht mit einem alten peyotl vergleichen. man braucht i.d.R. ein bisschen weniger als beim t.pachanoi. aber eins ist sicher, 15 gr. trockenmaterial der t.peruvianus ist eindeutig zu wenig, egal wie potent er ist.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 18.08.2009 - 17:00 
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