Haja klar freue ich mich über jedes Feedback! Bin auch stets offen und dankbar für Kritik!
Deine Kritik verstehe ich vollkommen... ^^ Soll ja auch ne Provokation meinerseits sein, damit Menschen, welche sich strikt an wissenschaftlichen - in der materiellen Welt messbaren und für jeden logisch nachvollziehbaren Fakten orientieren, evtl. auch neue mit Mess-Instrumenten nicht fassbaren Theorien hinterfragen... Oftmals schliesst sich der Kreis zwischen Wissenschaft und Spiritualität.... Spiritualität hat auch ihre allgemeingültige Logik - sozusagen eine kosmische Ordnung - wenn man sich z.B. bewusst wird über Synchronizitäten - begreift, dass es sowas wie Zufall nicht gibt...
Hier will ich aber nochmals erwähnen, dass Psychedelika besonders bei depressiven und/oder jungen - unerfahrenen Menschen gefährlich sein können. Wenn eine Person unter Einfluss eines Psychedelikums Zusammenhänge sieht, welche durch innere Angst genährt werden und absurde furchteinflössende Visionen mit sich bringen, welche später nicht integriert werden können ins Alltagsbewusstsein... Auch hier ist MDMA nicht zu unterschätzen...
Jeder imo gute Wissenschaftler begnügt sich nicht ausschliesslich mit mathematischen Gleichungen, um der Wirklichkeit näherzukommen... Besonders, wenn es um den menschlichen Geist als solchen geht, wäre eine Verleugnung der menschlichen naturgegebenen Intuition, welche sich sehr oft in mystischen Erfahrungen manifestiert, schlicht und einfach beschränkt...
Unser lieber verehrter Albert Hofmann betont dies ausdrücklich in seinem Vortrag hier:
Happy Bicycle Day!!!
Obwohl wir Menschen doch alle von Grund auf ziemlich ähnlich gestrickt sind, bedarf es bei einem reinigenden Ritual oftmals eine individuelle Herangehensweise... Dies geschieht halt viel besser, wenn man sich gegenseitig Empathie damit ein Gefühl des Vertrauens entgegenbringen kann, statt rein sachlich ausschliesslich mit Verstand unbedingt eine Lösung finden will für jedes Problem...
Darf man fragen, ob du uns noch ein wenig konkreter mitteilen magst, wie MDMA bei dir gewirkt hat - was hat es dir neues offenbart? Hast du jmd. dabei gehabt, dem du dich öffnen konntest? Wie war das Runterkommen und die Zeit nach der Erfahrung? Hast du MDMA öfters genommen schon? Nimmst du keine Antidepressiva mehr? Gehst du nicht mehr zum Psychologen? usw. Verstehe natürlich, wenn du kein Bock hast - es dir zu persönlich ist...
Wünsch dir alles Gute!
_________________ ONEॐLOVEॐ
Grindl hat geschrieben:
Es gibt keinen Termin und alles andere ist nur doofes Geschwätz. Einfach die Zeit weiterhin geniesen und sich nicht von irgendwelchen Story verrückt machen lassen.
Jetz im Moment gehe ich nicht mehr zum Psychologen, aber wenn ich das Gefühl habe ihn wieder sehen zu müssen dann werde ich das auch tun. Naja, letztes Mal konnte ich mich nicht wirklich öffnen, war wahrsccheinlich ein bisschen überfordert mit 2 Kollegen im Club und mir gefielen die Leute gar nicht und ich fühlte mich scheisse. Erst zu hause im Bett mit Musik in den Ohren konnte ich völlig loslassen, und das war überwältigend. MDMA find ich jetzt nicht so gefährlich als Psychedelikum. Es ist ja eine Droge, die auch körperlich aufschraubt und ankurbelt.
Was ich mir immer wieder sagen muss (Lernen muss):
Moment, hör mal darauf, was deine Gefühle sagen. Du darfst für dich da sein. Und aus deinen Gefühlen darfst du erkennen, wie du in deinem Sinne handelst mein Lieber. Du lebst in den Köpfen der Anderen und trägst ihre Sichtweise, du wärst ein guter Politiker, ehrlich. Aber jetzt höre mal auf deine Gefühle und lass dich nicht mehr be-irren. Die Menschen geben weniger auf dich als du denkst und viele sind vom Böse ohne es selbst zu wissen. Du weisst es, denn du lebst deren Leben. Aber du sollst jetzt deines leben.
Eine absolute Wahrheit gibt es nicht, du kannst nur dich selber erkennen. Das kann überwältigend oder verstörend sein, je nach dem, wer du halt bist
Liebe Grüsse, das Fragment
_________________ Man muss es den Leuten immer wieder sagen: Drogen sind EINE Lösung!
Das ist ein voll interessantes Topic. Also, ich hab mich noch nie für Spiritualität interessiert, es ist aber schon klar daß mit Drogen man stellt sich auch öfter die Frage, "wäre eine andere Realität möglich, als ich das grade empfunden habe". Meine Antwort ist immer "Nein. Das ist keine Realität, sondern die Wirkungen der Drogen" gewesen. Und das fand ich auch immer ganz ok, ich muss nicht mein Leben ändern, sondern will ab und zu mir beim Feiern "helfen" lassen. Findet ihr das oberflächlich? Eine falsche Einstellung zum Drog-Konsum (es sei denn, es gibt so was wie "richtig" und "falsch" im Bereich)?
@ Spacecatcher: Ist doch völlig ok so. Man könnte vielleicht sagen, du verpasst was, aber das musst du selbst entscheiden. Andererseits wäre es ja auch kein Problem, sich einfach mal auf die tiefergehenden Wirkund einzulassen und sie bewusst zu suchen. Wenn du da dann etwas findest, das dich fasziniert, kannst du immernoch entscheiden, ob du dich weiter damit beschäftigen willst.
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