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 Betreff des Beitrags: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschheit
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 18:54 
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Transpersonale Bewustseinszustände eröffnen uns eine neue Sichtweise, welche unser Weltbild komplett verändert und dadurch auch unser Handeln.


Zuletzt geändert von 23st am 11.06.2012 - 22:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 18:58 
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Ein schöner Wunschtraum?

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butterblume1 hat geschrieben:
mein Exfreund hat zur Kur seinen Penis in einen Naturjoghurt mit lebenden Bakterien getunkt und eingerieben (bei ihm hats geklappt :D )

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 19:01 
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Die meisten Leute getrauen sich eben nicht 0.5mg-1mg LSD zu nehmen.

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'Like loading the Universe into a gun and firing it into your brain - DMT ' (Alan Watts)
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Unless you learn to face your own shadows,
you will continue to see them in others, because
the world outside you is only a reflection
of the world inside you. Just think about it.


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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 19:03 
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23st hat geschrieben:
Transpersonale Bewustseinszustände eröffnen uns eine neue Sichtweise, welche unser Weltbild komplett verändert und dadurch auch unser handeln.



WORD :daum:

aber leider ist es doch nicht jedem möglich Transpersonale Bewusstseinszustände zu erreichen, oder?


peace
bblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 22:44 
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Die Gesetze der Natur besagen, dass Prozesse welche das Überleben nicht fördern ausgeschieden werden. Der Verdrängungsmechanismus (das "unter den Tepich kehren") des Homo sapiens führt zu einem Verhalten, welches seine Existenz gefährdet. Weil er dadurch, wegschaut und die Natur zerstört welche er zum Leben braucht. Deshalb wurde von der intelligenten Natur etwas herbeigeführt, welches Verdrängtes zum Vorschein bringt und die Welt dadurch transperenter macht, damit der Mensch erkennen kann, und sein Verhalten ändert um zu überleben. Das LSD spielt dabei meiner Meinung nach eine Schlüsselrolle. Es wurde sozusagen kosmisch- oder aus "transpersonaler Sicht" von uns selbst injiziert, um zu überleben :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.06.2012 - 23:27 
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Der Verdrängungsmechanismus ist auf der anderen Seite aber auch iwie notwendig. Verdrängung ist nicht zwangsläufig schlecht, je nach Situation.

Ich finde das Thema transpersonale Psychologie ziemlich interessant und habe auch selber schon solche Erfahrungen gemacht, meist drogeninduziert, allerdings halte ich es für ein bisschen gewagt zu sagen, dass das mal eben schnell die Menschheit retten wird. Sicher verändert sich die Wahrnehmung, das Selbstbild, das Weltbild einzelner durch so eine Erfahrung, was dann wiederum Folgen in Bezug auf das Handeln jedes einzelnen hat, aber das alleine wird leider nicht reichen, zumal die Zielgruppe bestimmt nicht der beste Freund psychedelischer Substanzen ist ;) (also die Leute, die solch eine Erfahrung am "nötigsten" hätten - wen ihr jetzt dazu zählt überlass ich euch ;) )

Man kann nur hoffen, dass durch eine Art geistige Revolution Worten wie Gerechtigkeit, Würde und Moral ein höheren Stellenwert gegeben wird um unsere Welt ein klein bisschen humaner zu machen.
Ein langer Weg ... fast schon utopisch, wenn man bedenkt, was auf der Welt alles so abgeht -.-

Aber auf mich könnt ihr zählen, ich bin Optimist :D

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butterblume1 hat geschrieben:
mein Exfreund hat zur Kur seinen Penis in einen Naturjoghurt mit lebenden Bakterien getunkt und eingerieben (bei ihm hats geklappt :D )

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 08:27 
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23st hat geschrieben:
Die Gesetze der Natur besagen, dass Prozesse welche das Überleben nicht fördern ausgeschieden werden. Der Verdrängungsmechanismus (das "unter den Tepich kehren") des Homo sapiens führt zu einem Verhalten, welches seine Existenz gefährdet. Weil er dadurch, wegschaut und die Natur zerstört welche er zum Leben braucht.



WORD :daum:


readY hat geschrieben:
Der Verdrängungsmechanismus ist auf der anderen Seite aber auch iwie notwendig. Verdrängung ist nicht zwangsläufig schlecht, je nach Situation.



Könntest du bitte ein Bsp. geben für eine Situation, für die du eine Verdrängung
als sinnvoll/notwendig siehst?




love&peace
Bblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 09:51 
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butterblume1 hat geschrieben:
Könntest du bitte ein Bsp. geben für eine Situation, für die du eine Verdrängung
als sinnvoll/notwendig siehst?


Um nicht am Elend der Welt zugrunde zu gehen. Oder um Bill Gates als
Politiker, nicht als Praktikantinnenbeschäftiger zu sehen. Oder um beim
Einkauf im Supermarkt nicht die Krise zu bekommen und auf alle
Leute an der Fleischtheke loszugehen. Zum Beispiel... *g*

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 10:01 
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col0r hat geschrieben:
butterblume1 hat geschrieben:
Könntest du bitte ein Bsp. geben für eine Situation, für die du eine Verdrängung
als sinnvoll/notwendig siehst?


Um nicht am Elend der Welt zugrunde zu gehen. Oder um Bill Gates als
Politiker, nicht als Praktikantinnenbeschäftiger zu sehen. Oder um beim
Einkauf im Supermarkt nicht die Krise zu bekommen und auf alle
Leute an der Fleischtheke loszugehen. Zum Beispiel... *g*



:D ....oder beim Autofahren....... :D
aber solche "Trottel" sind überall, über solche "Kindergartensachen" sollte man doch drüberstehen.....
obwohl ich mich schon gerne mal aufreg über andere Strassenmitbenutzer, vor allem, wenn sie zu mir mal sagten, ich sei eine Gefährdung des Strassenverkehrs :spinn:

ich meinte aber eine Verdrängung von Situationen, die mir persönlich zu Wachstum
verhelfen; so subjektive Schicksalschläge.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 10:22 
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Verdrängung ist ja eben dazu da, überhaupt überlebens&handlungsfähig zu bleiben.
Klar, manche Menschen können daraus wachsen. Kann aber nicht jeder, jedenfalls
nicht in dem Moment. Insofern ist Verdrängung zwar ne Krücke, aber sie kann
auch helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 12:09 
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Zitat:

Verdrängung


heißt in der Tiefenpsychologie der Vorgang, durch den wir vergessen, was wir nicht wahrhaben wollen, weil es unser Selbstgefühl stört. Man erspart sich dadurch die Auseinandersetzung mit Problemen und die Schwierigkeit, sich in einem Dilemma bewußt zu entscheiden. So bleibt der Konflikt ungelöst.
Zwar beschäftigt er uns nicht mehr bewußt, aber er schwelt unkontrolliert weiter. Er kann sich dem Wandel der äußeren Umstände nicht anpassen, sondern erhält sich unverändert. In Träumen, in Fehlleistungen, in Neurosen oder psychosomatischen Krankheiten macht er sich mehr oder weniger unerkannt geltend.
... Denn das Verdrängte drängt seinerseits ans Bewußtsein; es muß niedergehalten werden, damit es uns nicht erneut verstört. Die Anstrengung, die dieser Widerstand fordert, muß manchmal so groß sein, daß kaum noch Kraft bleibt, um die eigentlichen Lebensaufgaben zu lösen. Die psychoanalytische Therapie hat zum Ziel, die Verdrängungen aufzuheben, die Konflikte dahinter wieder bewußt zu machen und damit die Möglichkeit zu schaffen, sie in vernünftiger Einsicht zu lösen.

Für die Entstehung von Neurosen sind Verdrängungen verantwortlich, welche diesen Schutzmechanismus so überfordern, daß sie nicht dauernd ohne Einbußen der Leistungsfähigkeit des Betroffenen aufrechterhalten werden können.



ich würde also auf keinen Fall deine Aussage unterschreiben :

col0r hat geschrieben:
Verdrängung ist ja eben dazu da, überhaupt überlebens&handlungsfähig zu bleiben.




Love
Bblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 12:34 
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Es kommt imho halt auf die Art der Verdrängung an. Wenn einen ein Schicksalsschlag (z.B. unerwarteter Tod eines Menschen) trifft, kann man das ja nicht innert wenigen Tagen verarbeiten. Gleichzeitg geht aber eben auch das normale Leben mit Job usw. früher oder später weiter. Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als das Geschehniss zumindest zweitweise zu vergessen oder eben verdrängen, damit man mit seinem eigenen Leben weitermachen kann. Nun kommt es halt darauf an, ob man so etwas gänzlich aus seinem Leben verdrängt (was aber imho gar nicht wirklich möglich ist) oder halt Häppchenweise verarbeitet. Dann gibts die andere Art von Verdrängung, die z.B. bei Missbrauchsopfern vorkommt. Die wissen dann quasi nicht mal mehr, dass irgendwann mal irgendwas passiert ist.

Ich hab vor längerer Zeit in einem Psychologiemagazin einen Artikel gelesen, der die erste Art von Verdrängung als normal und sogar gesund für die Psyche ansieht. Hab leider keinen Link da es ne Printausgabe war. Die Erklärung macht imho aber schon auch Sinn: man kann sich ja nicht jede Sekunde seines Lebens mit z.B. dem Verlust eines geliebten Menschen auseinandersetzen und sich vorstellen was wäre wenn und überhaupt. Obwohl einem das immer wieder einholen kann. Trotzdem gewöhnt man sich mit der Zeit ja an den Gedanken, dass er oder sie halt jetzt weg ist und kann dann auch "gelassener" damit umgehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 13:11 
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Wohnort: Neutronenstern "Cassiopeia"
vielleicht haben wir ja Glück und am 21.12.2012 schütten alle Zirbeldrüsen aller Menschen genug DMT aus um jeden auf Trip zu schicken?

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Staunen ist der Beginn der Erkenntnis...
C’est la vie


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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 13:16 
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wikipedia hat geschrieben:
Als Verdrängung wird in der Psychoanalyse ein grundlegender Abwehrmechanismus bezeichnet, durch den tabuierte und bedrohliche Inhalte und Vorstellungen von der bewussten Wahrnehmung des Menschen ausgeschlossen werden.

Verdrängung wird als gewöhnlicher, bei allen Menschen auftretender Vorgang aufgefasst. Unterschiedliche psychologische Schulen arbeiten mit unterschiedlichen Definitionen und Erklärungen des Begriffes, in einigen spielt er auch keine Rolle.


Kritik des Verdrängungsbegriffs

wikipedia hat geschrieben:
Das Konzept der Verdrängung beinhaltet mehrere Schwierigkeiten. Einerseits gibt es keine eindeutige Operationalisierung, die einen empirischen Nachweis ihrer Existenz erlauben würde. Einige der Theorie zugrunde liegende Begriffe sind unscharf definiert und daher beliebig interpretierbar. Darüber hinaus lässt sich - wenn es sich um den Fall des Nicht-Erinnerns handelt - mit den heutigen wissenschaftlichen Methoden nicht differenzieren, ob dazu keine Informationen im Gedächtnis vorliegen, oder aber diese vorliegen, jedoch nicht zugänglich sind.

In der Gedächtnispsychologie wird das Konzept äußerst kontrovers diskutiert, und es mehren sich eher die Zweifel daran, dass Verdrängung überhaupt existiert [2][3][4]. Auch in Bezug auf psychische Störungen lassen sich beide Annahmen wiederfinden. Zum Teil wird Verdrängung als Mechanismus für manche Störungen angenommen (z.B. die dissoziativen Störungen). Gegen ein Verdrängen von negativen Erfahrungen sprechen jedoch andere Störungen, wie die Posttraumatische Belastungsstörung, bei welcher aktuelle Schwierigkeiten gerade aus dem Nicht-Vergessen-Können von Erlebtem resultieren. Crombag & Merckelbach (1997) vertreten auch die Auffassung, dass man "Missbrauch nicht vergisst" [5].

Darüber hinaus wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Therapeuten bzw. auch Medien (z.B. Selbsthilfebücher wie "The Courage to Heal" von Bass & Davis) selbst an der Entstehung von Pseudoerinnerungen beteiligt sein können, die zuvor fälschlicherweise als verdrängte Erlebnisse interpretiert wurden[6] [7]. Dies führte auch zu der Gründung der False Memory Syndrome Foundation[8].

Ein systematisches medizinisch fundiertes Modell zur Erklärung stellte Arthur Janovvor in seinem Buch The Anatomy of Mental Illness 1971 (Deutsche Ausgabe Anatomie der Neurose) dar. Hierin stellt er ein neurologisches Modell, die Primärtheorie, mit der er die Blockade vor allem von Wahrnehmungen und Reaktionen auf die Funktion des limbischen Systems zurückführt.


Aber genug Kritik, hier mal ein paar Worte vom Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer über den Begriff Verdrängung. ICh hoffe, dass beantwortet deine Frage butterblume :ok:

Klick mich!

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butterblume1 hat geschrieben:
mein Exfreund hat zur Kur seinen Penis in einen Naturjoghurt mit lebenden Bakterien getunkt und eingerieben (bei ihm hats geklappt :D )

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 14:10 
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readY hat geschrieben:
ICh hoffe, dass beantwortet deine Frage butterblume :ok:



naja, das beantwortet meine Frage nicht wirklich;

bei so vielen differentzierten Aussagen über "Verdrängung" (ich hab´s auch gegoogelt....*g)
halte ich es für einen schwierigen Ausgangspunkt, online,
einen gemeinsamen Nenner zu finden.....

ich seh das ein bissl anders;
es könnte doch auch sein, dass sich die immergleichen Schwierigkeiten in einem Leben solange zeigen, bis sie aufgearbeitet sind :keineahnung:


Bblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 14:15 
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Klar kann das auch sein!

Zuerst das Trauma, dann die Verdrängung (um handlungsfähig zu bleiben, das Ich zu schützen ect.),
dann mögliche Probleme infolge der Verdrängung und dann vielleicht die Aufarbeitung&Lösung. :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 14:42 
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col0r hat geschrieben:
Klar kann das auch sein!

Zuerst das Trauma, dann die Verdrängung (um handlungsfähig zu bleiben), dann die weiteren Probleme
infolge des Traumas und dann vielleicht die Aufarbeitung&Lösung. :-)



Traumen/Psychosen und Probleme wären aber dann doch vermeidbar,
wenn man gleich "mitdenkt/nachdenkt"!

aus irgendwelchen Gründen ist es aber leider nicht jedem möglich,
vorrausschauend zu denken oder überhaupt mal mitzudenken, :keineahnung:

ich bin schon auch der Meinung "transpersonale Bewusstseinszustände"
könnten die Menschheit retten; aber LSD im Trinkwasser ist auch keine Lösung :D

Vllt. ist es ja Acid-Freaks einfacher möglich, sich einem neuen, transpersonalen Bewusstsein
zu öffnen und damit umzugehen :keineahnung:
-nur so ein Gedanke von mir :turnsmiley:



Bblume

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 14:49 
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butterblume1 hat geschrieben:
Traumen/Psychosen und Probleme wären aber dann doch vermeidbar,
wenn man gleich "mitdenkt/nachdenkt"!


Wenn man das auflöst statt zu verdrängen, ja. Nur nicht jeder
ist dazu in der Lage, siehe z.B. Kinder in einer Mißbrauchsituation,
oder Menschen die manipuliert wurden und zu Tätern werden.

So, nu aber Schluss hier. Häng schonwieder viel zu lang im Forum :think:

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 Betreff des Beitrags: Re: Transpersonale Bewusstseinszustände retten die Menschhei
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.06.2012 - 15:27 
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Zitat:
Charakteristiken der Transpersonalen Psychologie

1. Spirituelles Zentrum

Die transpersonale Psychologie geht davon aus, das in jedem Menschen ein spirituelles Zentrum existiert. Diese spirituelle Zentrum wird in der Psychosynthese „Transpersonales Selbst“ genannt. Sehr häufig spricht man auch vom „Höheren Selbst“.

2. Transpersonaler Bewusstseinsraum


Sie integriert neben einem personalen auch einen transpersonalen (spirituellen) Bewusstseinraums (Überbewusstes) in das menschliche Bewusstsein. Im Gegensatz zum personalen Bewusstseinsraum, in dem der Verstand und das Denken angesiedelt sind, wird hier Verstand und Denken überschritten, transzendiert, wie man es auch nennen kann.

Man gelangt vom Denken in den Bereich des Nicht-Denkens, vom Wissen in den Bereich des Nichtwissens, von der Identifikation mit etwas zum reinen Sein des „Ich bin“. Wer mit diesem Bewusstsein in Kontakt ist, überschreitet jedes Bild, das man von sich selbst hat sowie den Bewusstseinszustand von Getrenntheit, der das Ego möglich macht.

3. Einbeziehung des gesamten menschlichen Potentials

Indem die transpersonale Psychologie auch den Bereich des Überbewussten anspricht, erforscht sie systematisch den Bereich des gesamten menschlichen Potentials. Angesiedelt im Überbewussten sind: Kreativität, intuitive Einsichten, überbewusste Erscheinungen, transpersonale (mystische) Erfahrungen.

3. Spirituelle Antriebe


Die transpersonale Psychologie geht davon aus, dass spirituelle Antriebe genau so real sind und zum Menschen gehören wie die anderen auf der persönlichen Ebene angesiedelten Antriebe (Selbsterhaltungstrieb, Fortpflanzungstrieb etc.) Diese Antrieb geht über den eher auf der personalen Ebene angesiedelten Trieb der Selbstverwirklichung (das persönliche Potential zu entwickeln) hinaus. Es ist der Antrieb, der nach Selbstrealisierung strebt, der eine Antwort sucht auf die Frage „Wer bin Ich?“

4. Sinn im Leben


Neben der zuvor genannten Frage „Wer bin ich?“ geht es auch um die Frage, „Wozu bin ich hier?" Welchen Sinn hat mein Leben? Das führt dazu, dass man seine Einstellung zu seinem Umfeld ändert. Man hinterfragt alles, was einem begegnet und im Leben widerfährt. Man fragt, ob nicht ein tieferer Sinn hinter allen Geschehnissen in seinem Leben liegt. Das macht es einfacher, diese Geschehnisse so anzunehmen wie sie sind, und dadurch sein Vertrauen in das Leben stärkt. In der von Viktor Frankl entwickelten Logotherapie steht diese Frage nach dem Sinn im Mittelpunkt des menschlichen Lebens.

5. Krisen als Herausforderung

Krisen, Schmerz und Leiden werden als Gelegenheiten und Herausforderungen betrachtet, die dazu führen, sich als Mensch weiter zu entwickeln. In der spirituellen Psychotherapie versucht man nicht, „Probleme“ auf der Oberfläche zu lösen sondern die Wurzeln, d.h. die tieferen Ursachen für diese Ereignisse zu erkennen. Diese Krisen können, wie bereits zuvor beschrieben, ein Erwachen zu einer anderen Wirklichkeit führen. Eine Wirklichkeit, die mehr mit meiner Essenz als Mensch und meinem Sein auf dieser Erde zu tun hat.

Mit der Vorstellung des psycho-spirituellen Modells der Psychosynthese wird das Wesen der transpersonalen Psychologie noch deutlicher vermittelt.


Transpersonale Erfahrungen


Erfahrungen auf der transpersonalen Ebene schienen in der Vergangenheit nur den Mystikern vorbehalten gewesen zu sein. Denken, Zeit und Raum werden überschritten. Sie geschahen immer in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. Es sind Augenblicke des Glücks, von vollkommener Liebe und innigster Verbundenheit mit Allem, von Freiheit und Losgelöstheit, von tiefer Freude und unbegrenztem Vertrauen.

Diese Augenblicke hat nahezu jeder Mensch schon einmal erfahren. Man braucht sich nur einmal zu erinnern an Ereignisse im Leben, die unvergesslich wurden, an die man sich immer wieder gerne erinnert. Da war vielleicht ein Naturereignis, ein Sonnenauf- oder Untergang, die Begegnung mit einem Menschen, die Erinnerung der Mutter, als sie ihr neu geborenes Kind zum ersten Mal in ihrem Arm hielt. Jede tiefe Erfahrung von Schönheit, bei dem der Verstand ausgeschaltet ist, kann man auch als eine solche transpersonale Erfahrung betrachten.

Diese Erfahrungen kann man nicht machen. Sie geschehen einfach. Sie geschehen in der Stille, wenn der ständige Gedankenfluss zur Ruhe gekommen ist. Ohne Denken gibt es auch keine Zeit, keine Vergangenheit oder Zukunft. Es gibt keine Getrenntheit mehr, so dass es auch kein Ego mehr gibt. Wenn man sich wünscht, dass diese Erfahrungen anhalten, kehrt die Zeit mit den Gedanken an Vergangenheit und Zukunft zurück. Damit ist man wieder zurück im Alltagsbewusstsein.

Diese Erfahrungen vermitteln etwas vom Wesen dieses Neuen Bewusstsein. Wenn auch nur für kurze Zeit offenbart es sich im Menschen. Die Mystiker aller Religionen haben die gleiche Erfahrung gemacht. Sie dauerten bei ihnen nur länger. Wahrscheinlich lebten sie auch überwiegend in diesem Bewusstsein und konnten so ihre Erfahrungen auch anderen Menschen weiter vermitteln.


Zitat:
Erwachen zur neuen Bewusstseinsebene

Erwachen setzt voraus, dass zuvor eine Art von Schlaf stattgefunden hat. Man spricht von einem Halbschlaf, in dem sich der Mensch im Alltagsbewusstsein befindet. Er ist meistens nicht wirklich anwesend, sondern der ständige Gedankenstrom ist entweder noch mit der Vergangenheit beschäftigt oder bereits mit Vorstellungen und Phantasien bezogen auf die Zukunft. Wie kann nun ein solches Erwachen ausgelöst werden?

Das Erwachen

Wie schon zuvor erklärt wurde, kann man sich nicht einfach entscheiden, ab sofort aus einem anderen Bewusstsein zu leben. Wir wurden in die Menschheit, die auf der rational-mentalen Bewusstseins Ebene existiert, hinein geboren und auch hinein erzogen. Es ist zwar möglich, dass man für eine kurze Zeit transpersonalen Erfahrungen macht, die man dem Neuen Bewusstsein durchaus zu ordnen kann, die jedoch rasch wieder vom Alltagsbewusstsein überdeckt werden. Auf diese Erfahrungen wird später noch ausführlich hingewiesen.

Buddha heißt "der Erwachte". Auch wenn man häufig im Buddhismus und den anderen östlichen Philosophien von Erleuchtung spricht, so ist doch im Grunde genommen damit ein Erwachen gemeint. Es ist ein Erwachen zu einer anderen Wirklichkeit. In dieser Wirklichkeit wird erkannt, dass Trennung, auf dem das dualistische Denken aufgebaut ist, eine Illusion ist. Es wird erfahren, was man schon immer gewesen ist, was aber vom Alltagsbewusstsein überdeckt wurde. Zitat aus dem Yoga-Philosophie-Atlas: „Der Mensch erwacht und erkennt, dass er ursprünglich vielmehr ist, als er zunächst und zumeist zu sein glaubte. Er erkennt dies nicht, indem er in die Welt hinausfährt, nicht in Büchern und nicht einmal in den großen Weisheitslehrern. Er erkennt dies im Erwachen zu den tiefen Ebenen seiner eigenen Existenz.“ (Ende des Zitats)

Erwachen findet von Augenblick zu Augenblick statt. Es geschieht meistens ganz plötzlich. Es ist so etwas, wie plötzlich aus einem Traum zu erwachen und den Zustand des Wachbewusstsein zu erfahren, wie wir es nennen. Die Wahrnehmung konzentriert sich ganz auf das, was ist. Das Denken, das mit dem Empfinden von Zeit gekoppelt ist, tritt ganz in den Hintergrund. Das Gefühl von enger Verbundenheit mit allem, das wörtlich zu nehmende Alleins-sein, ist der Ausdruck dieser anderen Wirklichkeit. Das getrennte Ich- Bewusstsein wird überschritten und ein Selbst erfahren, das sich als Teil eines größeren Ganzen erfährt.

Alleinsein in seiner ursprünglichen Bedeutung scheint mir mit dem Alleins-Sein verbunden zu sein, während Einsamkeit dieses Gefühl von Trennung ausdrückt. Das englische „alone“ scheint die gleiche Bedeutung zu haben. Dem steht „lonely“, einsam gegenüber.
Auslöser des Erwachens

Ein plötzliches Erwachen kann mehrere Auslöser haben. Da ist zunächst diese Sehnsucht nach der Einheit, aus der wir kommen, die wir vor dem Erwachen zum Ich-Bewusstsein erfahren. Diese Sehnsucht ist so etwas wie ein spiritueller Trieb, der genauso existiert wie andere Triebe im Menschen, wie zum Beispiel der Überlebenstrieb oder der Fortpflanzungtrieb. Wie aus dem Buch "Yoga-Philosophie-Atlas" bereits zitiert wurde, kann das Alltagsbewusstsein nur vorübergehend eine innere Zufriedenheit im Menschen erreichen. Sobald Schwierigkeiten oder sogar Krisen im Leben auftreten, wird diese Getrenntheit wieder erfahren, die dann auch wieder zu einer inneren Unzufriedenheit führt. Wirkliches Glücklichsein dauert immer nur wenige Augenblicke.

Generell könnte man zwei wesentliche Bereiche nennen, die dieses Erwachen auslösen können:

1.Die Sehnsucht nach Einheit

Obwohl der Mensch in der äußeren Welt alles, oder fast alles, erreicht haben kann und sehr häufig keine wirklichen Gründe hat, unzufrieden zu sein, bleibt da ein Gefühl, das eine permanente Zufriedenheit unmöglich macht. Dieses Gefühl kann nicht mit dem Verstand erklärt werden. Menschen mit diesen Gefühlen sehen sich sehr häufig als Suchende. Sie sehen sich auf einem spirituellen Weg. Wenn dann plötzlich klar wird, dass der Suchende selbst das Gesuchte ist, kann sich etwas grundsätzlich verändern. Die Identifikation mit etwas nehmen ab.

2. Lebenskrisen


Krankheiten, Probleme in Beziehungen, der Verlust des Arbeitsplatzes, Tod eines lieben Menschen und viele andere tief treffende Erfahrungen können ebenfalls zu einem Erwachen führen. Dann, wenn man glaubt, nicht mehr weiterleben zu können und vielleicht auch nicht zu wollen, kann etwas geschehen, in der diese andere Wirklichkeit erfahren wird.
Widerstände nach dem Erwachen

Bei vielen Menschen löst diese Erfahrung des Erwachens Widerstände aus. Da ist Angst

vor der Leere, d.h. die eigene Identität zu verlieren
vor dem Aufgeben bzw. radikalem Ändern seiner gegenwärtigen Lebensweise
vor Konsequenzen, die nicht überschaubar sind
vor materiellen Konsequenzen

Es entwickeln sich Wert-Mechanismen, wie "Ich will so bleiben, wie ich bin", "Ich brauche keine Veränderungen", "Das, was ich kenne und mir vertraut ist, gibt mir Sicherheit und Stabilität.“
Mögliche Krisen nach dem Erwachen

Es kann eine Konfusion zwischen den verschiedenen Ebenen entstehen. Das Ego kann verstärkt werden, eine Ego-Inflation kann stattfinden. Man glaubt, etwas Besonderes, auserwählt zu sein. Auch sich über andere zu erheben, „abzuheben“,kann die Folge einer solchen Erfahrung sein. Oder man meint, nun die Rolle eines spirituellen Führers spielen zu müssen, der die anderen zu missionieren hat.
Der Prozess nach dem Erwachen

Das Leben nach dem Erwachen muss sich nach der Erfahrung nicht unbedingt gleich verändern. Diesen Menschen kann es so gehen wie bei einem Menschen, der einen Berg hinaufgestiegen ist und einen Gipfel erreicht hat. Er macht eine so genannte Gipfel-Erfahrung, die sehr eindringlich in ihm wirkt. Er kann aber auf diesem Gipfel nicht bleiben, sondern muss wieder zurück ins Tal. Diese Erfahrung kann aber eine so bleibende Wirkung haben, dass er seine Lebensweise verändert.

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Erich Kästner


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