Binz Binz Binz Binz Binz BIIIIIIIIINNNNNNNNZZZZZZZZZZZZZZ!!!!!!!!!!! bleibt!
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 Betreff des Beitrags: LSD als Selbsttherapie & wie es entgleisen kann
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 14:36 
Sternesammler
Sternesammler
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Registriert: 17.12.2010 - 20:15
Beiträge: 316
Wohnort: Wunderland
Hallo zusammen, ich habe da sone frage.

Zuerst mal einige fakten zu meiner psyche; borderline persönlichkeitsstörung, asperger autismus, ad(h)s, und vielleicht noch etwas, ich weiss es nicht. Ich habe probleme damit, anderen zu erzählen was mit mir los ist. Zudem, weiss ich was die würzeln allen übel ist. Darum habe ich mir überlegt, mit hilfe von niedrigen dosen meine psyche zu durchforsten um herauazufinden WAS eigentlich mit mir los ist. Schon klar, kann sich zu einem horrortrip wenden, doch auch das zeigt mir meine schwächen. Auch habe ich ziemlich tiefgreifende psychishe probleme, weche auch den trip beeinflussen könnten, doch das ist ja das thema. Habe dvor das mehrmals zu macheb und mir jedesmal notzizen zu machen..

Was haltet ihr davon?

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 14:46 
Sternesammler
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Beiträge: 495
Wohnort: Dreiländereck, Bodensee
Hmmm...diese Sache mit den Diagnosen...

ADHS wird so schnell diagnostiziert wie nichts anderes, gefolgt von Borderline. Mich regt es auf wenn ich mitbekomme jemand hat ADHS oder BL diagnostiziert bekommen (spreche jetzt von mir [ADHS] und Bekannten, ich habe.naemlich ganz sicher kein ADHS, auch wenn es die Lieblingsdiagnose riner Aerztin war und die mir das auf biegen und brechen so einreden wollte)Hat jetzt zwar nicht viel mit dem Thema zu tun aber guck dir mal die Diagnosekriterien durch, sowas macht jeder Mensch im Leben mal durch. Anstatt gesagt wird "Sie sin krank, gestoert, haben dies und jenes...." koennte man sagen "Es ist in Ordnung wie ich bin."

Wenn du trippen willst, geh lieber mit dieser Einstellung ran.

Alles Gute.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 15:21 
Inventar
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Registriert: 27.10.2011 - 10:16
Beiträge: 1265
Wohnort: neben der spur
Ich denke nicht dass es bei so tiefgehenden psychischen problemen die beste idee ist sich mit lsd selber zu therapieren...
vor allem hattest du ja letztens einen trip der dir dann noch einige tage heftig zugesetzt hat...

es gibt therapeuten die mit lsd arbeiten...und natürlich kommen sachen hoch die tief in dir veranktert sind aber ich meine das es nicht so eine gute idee ist dabei selber initiative zu ergreifen...das kann auf alle fälle nach hinten losgehn und die situation für dich noch schwerer machen, wenns dich verstört...

wie du es auch achst güße und alles gute

und ich muss d4v3 recht geben. lass dich von den diagnosen wie adhs nicht zu sehr beeindrucken, das hat laut therapeuten echt schon fast jeder...meinem bruder wurde auch gesagt er habe adhs wobei er einfach nur überdreht ist und viel energie hat.
Meine mutter will aber nicht dasss er medis nimmt und seit er viel sport macht kommt er und wir bestens klar...

_________________
Sie nimmt das alles das ganzi wunder vo dä natur vo dä schöpfig nimmt sie als sälbstverständlich drum cha si atombombä buä ...!
willst du einmal glücklich werden musst du die Natur erst ehren,
setzt man sie unter druck, dann schlägt sie bald zurück, das wars dann mit dem glück.
das ist ihr gutes recht denn wegen uns geht's ihr so schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 16:39 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2500
Ach Leute

Ich hatte solch einen schönen Tag mit meiner Tochter. Sie hat mich gefragt, ob ich damit einverstanden bin und ich
gab ihr den Rat euch zu fragen. Als wir nach Hause kamen zeigte sie mir noch einen Trip und schwups nahm sie
nun die hälfte und sitzt mit einem Notizblock auf dem Balkon und versucht sich nun selbst zu therapieren.

Nun werde ich unfreiwillig zur Tripsitterin und innerlich bin ich mega sauer und versuche doch ruhig zu bleiben. Fühle mich
übergangen, da sie klar um mein Einverständis anfragte.

Hoffe, dass die nächsten Stunden nicht mehr so happig werden.

Sie macht einfach was sie will.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 17:04 
Sternesammler
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Registriert: 17.12.2010 - 20:15
Beiträge: 316
Wohnort: Wunderland
Das mit dem AD(H)S wurde mehrfach bestätigt. Ich bin mir auch sicher das ich es habe.

Mit dem LSD möchte ich tiefgehende, schlechte erinnerungen hervorholen, damit ich diese mit dem Psychiater besprechen kann.

_________________


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 17:50 
Sternesammler
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Registriert: 03.12.2011 - 19:58
Beiträge: 379
Wohnort: ...vielleicht bald bei Dir!
Also ich finde es ist eine recht gute idee, bei mir war es fast genauso. Ich hatte recht schlimme Depressionen meine Mutter ist an Krebs gestorben als ich 6 war. Und hatte echt dran zu knabbern. Mit 17hatte ich mein ersten LSD Trip und habe es innerlich verarbeitet und habe mich seelisch drauf konfrontiert. Seit dem komme ich viel besser damit klar Und habe so gesehen keine depri mehr. Genieße viel mehr das leben und Schätze es und lasse mich davon nicht mehr runterbuttern.Ich kann nicht garantieren das es bei dir auch so klappt aber ein Versuch ist es Wert wie ich finde.

_________________
Die allerschlimmste Droge ist doch Zucker. Es macht dick ("gut" für Herz& Kreislauf und... den Krebs), Depressionen, Karies, Diabetes, die Knochendichte nimmt ab und wahrscheinlich löst es auch Alzheimer aus. UND vor allem ists jedem fast egal... Guten Appetit zu Weihnachten!

Glückliche Sklaven sind die größten Feinde der Freiheit


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:10 
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Registriert: 22.07.2008 - 11:14
Beiträge: 8152
Wohnort: Neutronenstern "Cassiopeia"
was war denn das für eine Pappe?
rstmal natürlich total frech Dich so zu übergehen und dich in die Rolle zu drücken ... das ist immer n blöder Start.
Aber nun ist es nunmal so:

Es kann gut sein, wenn Du ihr "Halt" gibst bzw. den "Tripsitter" machst (man kann sich wirklich keinen besseren oder aber auch schlechteren Tripsitter, als die eigenen Eltern :D ), dass sie einen Teil oder auch mehrere Teile aufarbeiten kann.
Das coole ist ja, Du als Mutter kennst ihre Vergangenheit ja nun wirklich wie sonst nur sie selbst und wenn Schamanenkönig auf einen bösen "Loop" trifft, so könnt ihr drüber reden und ihr zusammen könntet den Knoten bei ihr platzen lassen...
Wichtig ist nur, dass sie sich nicht bedrängt fühlt.... gibt ihr ein kuscheliges und nettes Setting ...
Ich finde das sehr mutig von Schamanenkönig das sie sich dem Ding stellt, aber auch etwas leichtsinnig ... (ok, ich habs nicht anders gemacht, siehe meinen Tripbericht viewtopic.php?f=64&t=26186 ) ...
LSD hat ein hohes Potential :
in den richtigen Umständen etwas zu reparieren oder
in den falschen Umständen etwas zu zerstören...
LSD ist der Shiva unter den Drogen ;)

ich bin heute abend auch noch im Chat zu erreichen, wenn Fragen sind
(siehe Signatur)

viel Licht und Glück auf eurem Pfad :)

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:14 
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Beiträge: 2500
Ich hoffe ich gehe euch nicht auf die Neven.

Der Trip ist zuerst gut gekommen. Sie war friedlich und sass am Boden, hat gemalt und war mit dem PC beschäft. Nun ist
ihr Laptop kaputgegangen. Er ist neu, hat noch Garantie, und sie hat kein Bild mehr. Sie drückte den Deckel, aus welchen
Gründen auch immer, auf den Kopf. Dann weinte sie und ging in die Küche, nahm ein Messer und ritzte sich mehrmals in den Arm jedoch nicht sehr tief. Echt Scheisse. Keine Ahnung was noch kommt.

Hoffe sie beruhigt sich wieder.

Sie ist jetzt im Zimmer und schreibt über ihre Gefühle und denkt, dass es mal hoch kommen muss. Sie hat Probleme
wegen ihrem Vater. Kann nicht darüber reden. Hab gesehen, dass sie etwas darüber schreibt. Ich denke, sie
will das jetzt so.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:24 
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Beiträge: 8152
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ohje....
das klingt nicht gut.
Ist aber auch fies, wenn man sich mit was auf Acid beschäftigt, drinne eintaucht und es dann kaputt geht...
dann kommen die Gedanken, ob da höhere Mächte einem das nicht "gönnen", oder ob man schlechtes "Karma" hat etc...
Ihr sollte vielleicht spazieren gehen?
oder zusammen einen Film schauen...

Man kann sich nicht selbst therapieren:
Ich wollte das früher auch nicht wahrhaben, bin auch etwas "Asperger" und hab so meine bipolaren "Macken" ^^
Es ist leider so, dass - um so besser man sich auch mit Psychologie auskennt, desto verzwickter findet das Unbewusste immer wieder Wege einen selbst auszutricksen.
Man findet sich selbst am Besten im Spiegel durch das Gespräch mit anderen ;)
pass auf das sie nicht zu sehr in depressive Löcher fällt... und sich nicht ritzt, denn das ist gerade auf LSD total negativ.
Sie hat sich jetzt erstmal in ihr "Schneckenhaus" zurück gezogen... wenn sie reden will, dann bist Du ja für sie da.

wie gesagt pass n bissl auf und versuch aber auch nicht zu besorgt zu wirken.

Habt ihr noch Benzodiazepine zu hause, für den Notfall?
lg

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:29 
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Danke Poizen.

Ja sie hat noch Benzos. Sie nimmt jetzt eins es heisst Dormicum. Ist das gut?

Sie fühlt sich mega einsam und ihr fehlte der Vater. Ev. schreib ich mal mehr dazu. Der hat sich so mies verhalten
und war nie ein Vater für sie. Sie hat immer darunter gelitten und leider lehnt sich alle Gespräche ab. Wollte
es immer man thematisieren aber da ist nur blockade vorhanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:34 
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ja klar, das Dormicum bremst das Aicd aus ... leider nicht sehr lange ...
ich würd ihr nahelegen, sich weiter damit auseinander zu setzten und vielleicht auch mit dir zu reden oder einfach nur gemeinsam schweigen ...
es ist immer schade, erst sowas aufzumachen und dann gewaltsam wieder zu zukleben mit Benzos

die werden eh nur max. ne Std wirken, da es ja kurzwirkende sind
sie sollte sich die dann lieber für später aufheben...

könnt ihr nicht zusammen vorm TV kuschelig sitzen oder Mukke hören und über das reden, was sie schrieb?

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:44 
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Danke dir Poizen für die Tipps. Werde mal schauen was sie möchte. Reden mag sie im Moment nicht. Wir werden Fern schauen und sie
ist am schreiben bei mir im Wohnzimmer.

Wir hatten heute Nachmittag solch ein gutes und tiefes Gespräch. Wir haben über Männer, Drogen etc. gesprochen. Sie war schon lange nicht mehr so gesprächig. Ich weiss jetzt auch wo sie steht mit den Drogen. Ich habe ihre Offenheit sehr geschätzt. Sie hat mich umarmt und geküsst. Das war so schön. Das hat sicher eine Tür geöffnet.

Ich melde mich später wieder und vielen Dank Poizen.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 19:49 
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seid lieb zueinander ... gerade JETZT wo die TÜR OFFEN ist :)

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 20:29 
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Beiträge: 4583
Wohnort: HPPD
Also erstmal ; KEINE BENZOS (fallses nich zu spaet is)

Das macht das ganze unter Umstaenden noch schlimmer..

das unterbricht die negative (oder positive, je nach tripphase halt)
tripphase und die gefuehle werden nicht durchlebt.

natuerlich ist ein benzo erste wahl, wenn es WIRKLICH gefaehrlich
wird, aber vorher wuerde ich davon abraten.


LSD ist durchaus ein mittel um sich selbst mit seinen inneren vorgaengen
und deren ursache auseinander zu setzen, doch bedenket, dieses
revier des unbewussten ist SEHR gross und unberechenbar, es gibt kein
navigationsgeraet, dass dir zeigen kann wohin's geht.
also lass dich treiben und nimm an was kommt. go with the flow.
Sonst fickt dich das LSD.


Und ich finde unter umstaenden kann man mit LSD sich selbst durhcaus
langfristig 'heilen', doch die heilung geschieht nicht nur durch das LSD.
mit dem lsd werden die wunden aufgedeckt und bewusst gemacht.
mit weiterem LSD werden die wunden bearbeitet und desinfiziert und
mit der ZEIT verschwinden/heilen sie.
je nach dem kann das auch schon nach wenigen trips der fall sein.
manchmal reicht ein blosses 'bewusst werden', um fviele fragen
zu beantworten und um endlich licht zu sehen. gluecklich zu werden
und in der lage zu sein das erkannte anzunehmen und/oder zu aendern.

_________________
Bild


'Like loading the Universe into a gun and firing it into your brain - DMT ' (Alan Watts)
____________________________________________________________________________


Unless you learn to face your own shadows,
you will continue to see them in others, because
the world outside you is only a reflection
of the world inside you. Just think about it.


Zuletzt geändert von Foulfellow am 02.05.2012 - 20:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 20:44 
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Beiträge: 8152
Wohnort: Neutronenstern "Cassiopeia"
erstmal KEINE BENZOS ist ne sehr gute Information.
Solange es ihr nicht schlecht geht und sie paranoid auf Brustwarzen kriechend bettelt das es aufhören soll (vorsicht sarkasmus), ist alles noch im Lot... Ich find es läuft sogar ganz gut (ausser das scheiss Geritze!)
Ihr sitzt zusammen in einem Raum, Du schaust TV (oder mach sanfte Chillout Mukke an, Du wirst Dich wundern, was das bewirkt!)
www.chromanova.fm !
und sie schreibt sich die Sorgen von der Seele ...
so ein Trip dauert lange ... sehr lange...
versuch sie von dem Gedanken wegzubringen, dass sie es mit Benzos beenden will, denn genau das ist gefährlich, wie FF schon schrieb.
Biete ihr Obst an, etwas leichtes, sei aufmerksam aber nicht aufdringlich...
gib ihr n gutes Gefühl, denn dann kann sie mit der offenen Tür "arbeiten".

nochmals, mich würde interessieren, was es für Trips sind, denn dann kann ich das besser einschätzen... Du meintest, es wären dicke doppelt bedröppelte - da gibts nur die Mayakalender, die sind dunkelblau auf einer seite.... und extremst stark
ich hatte die Samstag ja auch .. und dann n Ganzen
der hat mich auch total zerfetzt - aber ich bin schon erfahrener und fast so alt wie Du, old-Lady :)
das wär für deine Tochter denn doch viel zuviel ... aber n Halber geht ... das geht "noch" ;)
pass auf sie auf und gib ihr das was ihr im Moment fehlt... dann öffnet sie sich bestimmt auch DIR...

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 21:03 
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Es ist ein Dalai Lama. Und nur die hälfte und 1/4 des letzten. Der letzte war noch doppeltbeschichtet.

Und sie ging immer wieder in die Küche und hat sich weiter geschnitten. Ich lasse sie im Moment nicht aus den Augen.
Das Benzo wirklich langsam und ich denke das ist gut so. Wir haben uns noch über ihre Zeilen unterhalten und das war sehr intensiv und schmerzhaft für sie. Ich denke, der Druck ist jetzt raus. Sie wollte noch ein Bier trinken und isst noch etwas Eis. Sie kommt langsam runter.

Nun habe ich eine Idee. Wir haben versucht den Vater zu erreichten. Hätte es gut gefunden, wenn sie mal so frisch
von der Leber weg ihn anschreien hätte können, damit er man erkennt wie sehr er ihr gefehlt hat. Leider ging er
nicht ans Telefon und nun werde ich ihn morgen anrufen und ihn bitten, gemeisam mit unserer Tochter zum Psychiater
zu kommen damit sie ihren Frieden findet. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass es nichts mir ihr zu tun hat. Dass
er es einfach nicht besser konnte. Ich weiss, dass er sie vermisst. Er ist einfach ein Mensch, der es nie verstanden
hat wie man mit Kindern umgeht. Nun werde ich ihm massiv unter Druck setzen dass er mitmacht. Und ich denke,
er kommt, denn auf seine Art liebt er seine Tochter.

Und ich finde es verdammt gut, dass es jetzt mal so intensiv rausgekommen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 02.05.2012 - 22:59 
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Ich finde es gut mit der Idee, dass sie mal ihrem Vater sagt was er für ein Scheisskerl ist und alles rauslässt... am Besten über Telefon, noch besser direkt.
Das würde bei ihr entgültig das "Ding" (COEX System) abschliessen können.

Ich hab das jetzt zwar nicht ganz verstanden, aber scheinbar war es n halber Dalai Lama, die auch ganz gut dosiert sind (150-200µ).

Ich sag es nicht gerne, aber wahre Worte sind nicht schön & schöne Worte oft nicht wahr....

Ich befürchte allerdings, dass sie nur die Oberfläche angekratzt hat. Sie hat mit Benzos die Tür mit Gewalt wieder geschlossen, was zwar erstmal nach aussen hin schön friedlich wirkt, aber das Problem schlummert jetzt desto mehr unter der Oberfläche ihrer Seele....

Sie hat es aufgestossen
und durch das LSD ist es viel höher an die Oberfläche gekommen, als es vorher war. Das kann zu weiteren COEX Prozessen führen und sie könnte nun öfters auf diese "Wellen" stossen, da sie weiter an der Oberfläche sind...

Das Bewusstsein ist wie ein Meer oder ein See, wo wir mit einem kleinen Boot draufrumschaukeln.... und LSD ist wie ein UBoot oder eine art apnoetauchen im Ozean der Erinnerungen...

Es war schon eine naive Idee, wieder einen trip zu nehmen, obwohl der erste noch mit *jammern und Zähneknirschen* erst ne Woche her ist... und dann sich selbst versuchen zu therapieren geht eh nicht...
Allerdings hat sie ihre Probleme weiter an die oberfläche gespült und könnte auch im nüchternen Kopf besser zugänglich sein?!
Ich würde ihr raten mit einem Psychologen drüber zu reden (das Vaterproblem) und erstmal blos keine Psychedelika zu nehmen...
besser auch keine dämpfenden Stoffe, soweit es geht gar nix...
denn asperger & bipolare bzw. borderline's sind dabei
und das ist schlecht, das mit Drogen selbst regeln zu wollen

Ich kenn auch Menschen, die sind älter (40+) und kommen mit dem Equalizer "Droge" relativ gut klar, aber das ist eher die ausnahme...
lg

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 00:09 
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Beiträge: 1081
Wohnort: Schweiz
3/4 Dalai Lama sind viel zu viel für einen niedrig dosierten Trip. 1/4 hätte sicher gereicht, um gewisse Schutzmauern aufzuweichen und ein Gefühl dafür zu bekommen.
Wenn du höher dosierst, ist dass mit deiner Vorerkrankung eine extrem heikle Angelegenheit. Ich find es gar nicht gut, wenn man so mit seinem Leben spielt. Klar suchst du verweifelt nach der Lösung deiner Probleme. Aber bitte nicht auf eigene Faust.
Wenn du es auf diesem Weg machen willst, dann versuch doch mal nen professionell geführten Trip. Hast ne Nachricht!

_________________
We rarely hear the inward music,
but we’re all dancing to it nevertheless
directed by the one who teaches us,
the pure joy of the sun,
our music master.


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 01:11 
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Wohnort: Wunderland
LSD kann Menschen wohl zu Erkenntnissen über sich selbst und die Welt bringen ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Das gilt aber nicht für Menschen mit psychischen Störungen. Natürlich gibt es die, bei denen keine negativen Symptome auftauchen trotz Konsum, aber ich wage zu behaupten, dass das verschwindend wenige sind.

Ich hab meinen Psychiater mal gefragt was er so von LSD "Therapie" hält. Dazu muss man sagen, dass er erzählt hat, dass er sich in seiner Studentenzeit oft einen Trip geschmissen hat und reichlich Erfahrungen gesammelt hat, weil er selbst daran gedacht hat mit LSD zu therapieren.
Er meint, dass eine LSD Therapie aus einem einfachen Grund zu "gefährlich" ist: Man kann nicht beeinflussen in welcher Intensität und vor allem welche Emotionen/Erinnerungen hochkommen. Und wenn mal was an die Oberfläche dringt muss man sich damit beschäftigen und das verarbeiten, da kann man nicht dran vorbei. Nur gibt es Dinge die man zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch garnicht verarbeiten kann. Und dann hat man ein Problem.

Und wenn du psychisch krank bist hast du auch nicht die beste Ausgangslage für einen Trip (der Beweis sind die Ritzerein) und das kann ua auch eine Psychose hervorrufen. Das ist nichts angenehmes oder "erleuchtendes". Psychosen sind eine ernsthaft furchtbare "Nebenwirkung" und ich finde du solltest diese nicht außer Acht lassen. Falls du psychisch nach dem Trip noch okay bist würd ich dir echt raten alle Selbstmedikationsversuche mit LSD sein zu lassen! Du kannst auch nach 100 Trips erst eine bekommen, die Chance besteht immer.
Psychische Probleme kann man auch anders lösen (z.b. durch Gesprächstherapie). Mir wäre das Risiko eine Psychose zu bekommen viel zu groß im Vergleich zu dem Nutzen den ich gewinnen kann (Lösung/erkennen psychischer Probleme) vor allem weil ich das ja eben auch anders und ohne Risiko erreichen kann. Ist es dir das Wert?

_________________
"The brain is not an organ we are authorized to use. We are supposed to use only our hands and legs."
-Vikas Swarup, Q&A


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 07:41 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2500
Guten Morgen

Vielen Dank lieber Poizen. Du warst eine grosse Stütze für mich und ich fühlte mich nicht so überfordert. Hab versucht deine
Tipps umzusetzen.

Das war eine Nacht. Die Schamananenkönigin schläft noch und mal schauen wie es heute so geht. Ich habe lange sehr lange
darauf gewartet, bis sie mal die Sache mit ihrem Vater hochkommt. Irgendwie fand ich es sehr gut und hoffe sehr
dass es der Anfang von der Verarbeitung ist. So um 2.00 war ich so müde und ich wollte schlafen. Sie war noch total
aufgedreht und sie war bereit noch etwas zu mir ins Bett zu kommen. Wir haben geschmust und noch sehr gut geredet.
Da hat sich dann noch eine weitere Baustelle aufgetan. Plötzlich kam ihr noch ein traumatisches Erlebnis hoch und
sie begann zu reden. Vor ca. 2 Jahren war sie Zeugin eines Selbstmörders am Bahnhof. Sie stand praktiscch neben
ihm und kam sehr verstört nach Hause. Sie sagte immer, sie hätte weggeschaut und wollte nie darüber reden. Ja und
gerstern erzählte sie mir alle Details wie sie zusah wie dieser Mann überrollt wurde und sie sprach noch etwas, dass
sie seinen abgetrennten Arm in den Händen hielt. Keine Ahnung, ob das nun Phantasie war oder die Realität. Auf jeden
Fall kam dies hoch und ich weiss, sie hat noch weitere Baustellen und möchte unbedingt weiter Trippen. Sie versprach
mir mal für einen Monat aufzuhören und ich werde die Zeit nutzen mit dem Psychiater zur sprechen. Das letzte Nacht war
ja sehr unkontrolliert abgelaufen und so geht das nicht. Keine Ahnung, was als nächstes kommen würde.

Wünsche euch einen schönen Tag. Ich muss mal verarbeiten heute. Das mit dem SVV war echt happig. Am Schluss hat
sie noch angefangen sich Brandys zuzufügen. Sie konnte einfach nicht aufhören sich zu verletzen. Und ich werde
eure Zeilen nochmals in Ruhe durchlesen und darüber nachdenken wie es therapeutisch weiterlaufen soll.

Noch etwas. Sie hat einen ganzen Tripp genommen. Zuerst die hälfte und als er nicht so einfuhr wie gehofft schmiss sie
später noch die andere hälfte.

_________________
Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 09:50 
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Oumann..... was ich jetzt schreibe, schreibe ich aus dem "gefühl"/intuition heraus, und möchte niemanden verletzen!!! Das ist mir wichtig, das das beim lesen berücksichtigt wird! Ich hab ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache, und nur deshalb schreib ich das jetzt hier...
Was ich von Schamanenkönig weiß, ist ja nur das, was ich hier im Forum lese! natürlich kann ich mich auch irren, da ich weder die gesamte Situation des Lebens, noch Schamanenkönigin kenne...

Irgendwie Old Lady.....du hast es nicht leicht! Das ist ganz schön krass von Schamanenkönigin, dich da so mit "reinzuziehen" in ihre Entscheidungen... ich meine, hat sie dich den gefragt, ob DU als Tripsitter damit einverstanden bist, das mitzumachen, so.....spontan...mal eben schnell....und so...ein NEIN kannst du als Mutter nicht wirklich sagen, und das weiß sie auch! Damit rechnet sie immer, sie zählt auf dich! und du stehst ziemlich hilflos der ganzen Sache gegenüber (mit dem messer in der küche das), und.....naja.....ich würde das nicht so machen können. Ich finde das nicht gut, was sie mit sich und mit dir macht.

Mir fehlen bisschen die Worte, und ich kann mich da LamaLover nur anschließen, was die Kritik angeht!!!

Ich hab es bisher geschaft, im Forum keinen der Threads von Schamanenkönigin zu schreiben, weil ich nicht denke, das Schamanenkönigin rigendetwas verstehen würde, und auch vermehrt das Gefühl habe, das sie das auch gar nicht KANN!
Warum denke ich das:
-Der Thread, den sie aufgemacht hat, ist keine FRAGE sondern ein MITTEILEN einer gefällten Entscheidung, die sie DURCHZIEHEN will. Auch wenn es wie eine Frage formuliert ist. Gestartet 14 Uhr nochwas, und dann "mal eben schnell" gemacht nach 17 Uhr, OHNE feedback zu reflektieren oder genügend Feedback zuzulassen. Überhaupt wurde sich WOHL KAUM Wissen zu LSD-Therapie angelesen, aber dazu gibts VOLl VIEL im Internet!!! und wenn man aber MAl SCHNELL so ne Hauruck-Aktion macht, ach......wieso SOLLTE man sich denn irgendwas anlesen? Wieso sollte man sich den Informieren??? Kann man doch einfach mal schnell machen, und das läuft dann genau so, wie man will..........DAS ist mal RICHTIG UNLOGISCH! und wenn was unlogisch ist, dann ist das ein ACHTUNG-Zeichen bei MIR, und daran merke ich, da ist was faul, aber gewaltig!
-Der LETZTE Trip, der "schiev" ging letzter Woche (das ist sowas wie vorgestern für mich, wenn es um Trips geht) und nun gleich mal den nächsten, OHNE IRGENDWIE ein Feedback oder irgendwelcher Planung... Ich meine, Spätestens nach den letzten Trip HÄTTE doch mal ne INFORMATIONSRECHERCHE stattfinden müssen, zum Plan, der ja schon da gefällt wurde und mal schnell als ENTSCHEIDUNG präsentiert wurde demjenigen (Old Lady), der sich letztenendes aber KÜMMERN SOLL!!!

...........................SO...ab hier folgen erklärungen, und nur lesen, wenn interesse vorhanden, sonst nicht lesen!.........................................

Da ist schon ein Plan im Kopf, und der wurde nicht mitgeteilt, sondern einfach gemacht. Das ist tüpisch für ADHS, das eine PLANUNG nicht so wirklich möglich ist den Leuten. Selbstreflektion ist der zweite Punkt, der ADHS'ler nicht leicht fällt. Andere nicht richtig "wahrnehmen" mit dem, was sie wünschen oder wollen, mit ihren Entscheidungen quasi, das ist der dritte Punkt. Old Lady, du hattest schon an mehreren stellen hier im Forum schon über ADHS geschrieben, und daher kannst du ja auch sehr gut das erkennen mit dem "Kontrollverlust/Kontrollunfähigkeit", und beobachten kannst du es ja auch des öfteren, in REGELMÄßIGEN abständen. Ich sehe das Problem nicht daran, das Schamanenkönig probleme damit hat, anderen zu erzählen was mit mir ihr ist sondern ne ganz klare Wahrnehmungseinschränkung gegenüber sich selbst hat und gegenüber andere hat. Wenn man das eigene Verhalten nicht langfristig wahrnehmen kann, geschweige denn selbst reflektieren kann, kann man es auch NICHT mitteilen, und dann kann man erst recdht nicht andere wirklich "sehen" mit ihrem RECHT auf Selbstbestimmung und sie Teilhaben lassen an dem, was man DENKT, PLANT oder vielleicht vor hat. Schon gar nicht, wenn des mal schnell hier so NEBENBEI....

Bei der LSD-Therapie-Forschung, die ja nun mal STATTGEFUNDEN HAT in der vergangenheit, und da gibts Studien, kann man FAKTEN ganz klar herauslesen:
1) Anwesenheit eines PSYCHOLOGEN
2) KEINEN MISCHKONSUM, weder mit Drogen noch mit Psychopharmaka, Teilnehmer waren vor allem "Clean" so wie ich das gelesen habe!
3) Es wurden NUR Leute genommen, die Langfristig sich bereit erklärten sich einer Therapie zu unterziehen, UND SICH DARAN HALTEN!
4) Altersgruppe etc... Da gabs auch klare Richtlinien
5) Es wurde auch ganz klar eingeschränkt, WELCHE Krankheiten oder Störungen, meist Depressionen oder Traumata zu Therapieren versucht wurde.
6) Vorbereitungs-UND Nachbereitungs-/Verarbeitungsstadien MIT Psychologen!!!

Das sind nur 5 der Vorraussätzungen, die damals bei der LSD-Therapie berücksichtigt waren, und DANN führe diese auch zu Erfolge!!
Und das waren ja GAR KEINE SElbsttherapien......ist shcon krass irgendwie, man kann echt aus JEDEM Heilmittel auch ein Kaputt-mittel machen, wenn man das Drumherum gänzlich ignoriert.
So eine Selbsttherapie verlangt ziemlich viel WISSEN über SICH, die Fähigkeit der Selbstreflektion, die Fähigkeit der Kontrolle mehr oder weniger und die Fähigkeit auch die VERANTWORTUNG über sich übernehmen zu können. Diejenigen, die das hier mit sich machen, besitzen durchaus diese Fähigkeiten, und können daher das mit sich machen!

Also Selbstmedikationsversuche, ob nun durch LSD oder andere starke Psychoaktiva, die haben schon eine Grenze finde ich. Für mich sieht das, aufgrund der Herangehensweise und dem gänzlich fehlenden Wissen dazu NICHT nach einem ernsthaften Selbstmedikationsversuch aus. Es erscheint mit als Hilfe-Suche mit dem Touch einer Konsumrechtfertigung, falls was schief geht!

Zitat:
Darum habe ich mir überlegt, mit hilfe von niedrigen dosen meine psyche zu durchforsten um herauazufinden WAS eigentlich mit mir los ist.

Wiederspruch-->Sie will niedrige Dosierungen machen, aber hat sich selbst ÜBERHAUPT NICHT daran gehalten!!! DAS ist ein FAKT!
Beides spricht eben für die oben aufgezeigten merkmale von ADHS, ODER sie hat es sich schnell mal anders überlegt, und damit MITTEN im Trip aber die Zielsetzung geändert, das spricht für mangelnde Selbstkontrolle....ui.....dasmacht man eigentlich nicht, wenn man von sich etwas mitbekommen will, sondern das macht man wenn man spontan trippen will, und sich bewußt keinen Plan zurechtgelegt hat...etc... dann gibt es auch keine Diskripanz im und nach dem Tripp bei einer Zielsetzungsänderung...dann ist quasi vieles offen. bei einer Zielsetzung ist aber NICHT merh vieles offen, die Einschränkungen können zu Diskripanzen führen.

Wenn ich ihre Posts hier im Forum lese, habe ich immer ein starkes Gefühl von "TROTZ", das schaut dann in meinem Kopfbild immer aus wie ein kleines, auf den boden stampfendes Mädchen, das sagt "Ich WILL ABER!!!JETZT SOFORT, und ich mache das auch" und dannach schaut auch ihre Herangehensweise auch in diesem Fall aus. Es fällt mir voll schwer, sie aus dem, was ich hier lese ernst zu nehmen. Da mangelts sehr an Selbstverantwortung und vor allem an Logik.

Ich hatte auch gelesen im anderen Thread, das sie methadon nimmt...ist das noch so? Wenn jemand mit ADHS methadon nimmt, und dann LSd nimmt. Hmm....ist das nicht bisshen viel? Kann es sein, das sie vergisst, was sie sonst so nimmt? Ich habe von sowas echt kaum eine Ahnung, aber mischkonsum ist ein riesiges weites Thema, und mehr als komplex, und das es da mit LSD korreliert....ja das ist eigentlich nur logisch.
..............................................................................................................................................................

Ich bitte euch, meine Worte nicht misszuverstehen, und ich möchte wie gesagt niemanden verletzen oder ähnliches, ich habe das geschrieben, weil es vielleicht Schamanenkönigin und OldLady helfen kann, aber bin auch etwas irgendwie geschockt von soviel leichtfertigkeit...daher die härte meiner Worte... sorry dafür... no offense
NTP

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 10:52 
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ntp

Eine Frage hätte ich noch. Hast du überhaupt eine Ahnung von ADHS? Du kannst sehr gut zusammenhänge erkennen
aber manchmal denke ich, es fehlt doch an Einfühlungvermögen und darum schreibst du genau so wie du es tust.

Mehr möchte ich nicht dazu sagen. Gewisse Sachen stimmen und manchen zeigen eben auf, dass du von der
ganzen Borderline und ADHS Problematik nicht sehr viel verstehst. Sorry. Auch nicht böse gemeint.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 12:15 
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Beiträge: 2500
ntp

Muss noch etwas los werden. Du hast mich mit einem Satz sehr verletzt. Du hast geschrieben, dass meine Tochter
sehr trotzig rüberkommt. Ich werde mich noch dazu äussern und dir die Problematik betreffend ADHS versuchen
noch zu erklären. Kernel hat heute das Thema ADHS noch aufgenommen. Aber heute bin ich zu emotional und nicht
in der Stimmung. Aber morgen melde ich nochmals.

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 12:18 
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Beiträge: 1265
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Foulfellow hat geschrieben:

LSD ist durchaus ein mittel um sich selbst mit seinen inneren vorgaengen
und deren ursache auseinander zu setzen, doch bedenket, dieses
revier des unbewussten ist SEHR gross und unberechenbar, es gibt kein
navigationsgeraet, dass dir zeigen kann wohin's geht.
also lass dich treiben und nimm an was kommt. go with the flow.
Sonst fickt dich das LSD.


Und ich finde unter umstaenden kann man mit LSD sich selbst durhcaus
langfristig 'heilen', doch die heilung geschieht nicht nur durch das LSD.
mit dem lsd werden die wunden aufgedeckt und bewusst gemacht.
mit weiterem LSD werden die wunden bearbeitet und desinfiziert und
mit der ZEIT verschwinden/heilen sie.
je nach dem kann das auch schon nach wenigen trips der fall sein.
manchmal reicht ein blosses 'bewusst werden', um fviele fragen
zu beantworten und um endlich licht zu sehen. gluecklich zu werden
und in der lage zu sein das erkannte anzunehmen und/oder zu aendern.


sehr schön gesagt...das ist auf alle fälle wahr, jedoch kommt bestimmt nicht jeder damit klar...
und ich wiederhole mich aber wenn schamanenkönig schon beim letzten mal ein halber dalai lama so wild nachgehangen hat und e ihr ein paar tage schlecht ging, sie in einem loch war, würde ich auch nicht dazu ermutigen sich selbst zu therapieren.


Und wie naturpur sat, ich find auch wild dass sie dich gezwungenermaßen zum trpsitter macht und sichvor deinen augen selbst verletzt...
Denn für eine mutter ist das sehrsehr hässlich...
das mit ihrem Vater halte ich für eine gute idee...einfach mal alles rauslassen kann nur gut tun...

Alles Gute. Old Lady ich sags dir nochmal wie toll ich dich finde was du dir da alles mitmachst´und nicht aufgibst...Lass dich nur nicht zu weit runterziehen. Irgendwo gibt es auch grenzen egal wie sehr man jemanden liebt und ihm helfen möchte...

_________________
Sie nimmt das alles das ganzi wunder vo dä natur vo dä schöpfig nimmt sie als sälbstverständlich drum cha si atombombä buä ...!
willst du einmal glücklich werden musst du die Natur erst ehren,
setzt man sie unter druck, dann schlägt sie bald zurück, das wars dann mit dem glück.
das ist ihr gutes recht denn wegen uns geht's ihr so schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD als therapiemittel?
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.05.2012 - 14:21 
Inventar
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Registriert: 20.05.2011 - 07:27
Beiträge: 1987
@ Old Lady

Da gibts bei NaturPur nicht viel zu korrigieren,auch wenn Dir gewisse Fakten ,von Ihr aufgelistet,nicht stimmig vorkommen oder sogar schlichtweg falsch sind,..EGAL !!!

Sie hat von der Essenz,ihres Textes absolut Recht !!
Deine Tochter und ne LSD - Theraphie ?!?!?! O mein Gott !!
Ich konnte es heute echt nicht fassen als ich den Thread gelesen hab,aber ein Scherz war es nicht,NEIN.

Sich auf nen Trip zu "Ritzen-Schneiden",schlimmer geht es nicht.

Spätestens da,und das ist wirklich schon verdammt spät,sollte ein Richtungswechsel erfolgen.
Ich geh sogar soweit zu sagen,das du ,"OldLady", deiner Tochter zur Zeit überhaupt nicht helfen kannst,nein,das ganze sogar verschlimmerst mit deiner Anwesenheit.
Meistens sind es die Angehörigen die von dem "Kranken" total ignoriert werden und hinters Licht geführt werden.

Schon allein die Geschicht mit dem Suizidopfer ,dessen Gliedmassen deine Tochter noch in den Armen hielt,......alles nicht wahr !!
Ihr beide tut Euch einander nicht gut,das les ich schon lange heraus,aus all den Threads...

Da mag jetzt sehr hart für Dich klingen,ist aber meine feste Überzeugung,Glauben,....

_________________
Das TUN kommt aus dem SEIN .


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