Binz Binz Binz Binz Binz BIIIIIIIIINNNNNNNNZZZZZZZZZZZZZZ!!!!!!!!!!! bleibt!
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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 11:49 
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ich biete nur leuten was an bei denen ich sicher bin dass sie erfahrung damit haben und klar kommen damit.

Nitemare hat geschrieben:
Je weiter man im Diagramm nach rechts kommt (mehr psychedelisch/dissoziativ) desto mehr Verantwortung muss man tragen und desto mehr gibt es zu verarbeiten. Mit den harten psychedelischen Substanzen wie LSD, DMT, Pilzen... hat man da oft den Job eines Tripsitters der sehr unentspannt sein kann.
Ich empfehle hier mit Empathogenen und Cannabis zu starten, die viel einfacher zu handhaben sind.
Nachdem ich Leute über harte Psychedelika aufgeklärt habe, wollen die Meisten eh nichts damit zu tun haben. :D

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well, sämtliche substanzen die ich schon gar nicht ausprobiere weil ich genau weiss dass ich drauf abstürzen würde sind ganz links. und genau die bekomm ich immer angeboten. ich glaube es müsste eigentlich heissen: "je weiter man im diagramm vom ursprung der pfeile weg kommt desto mehr verantwortung muss man tragen..."

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richter fällen urteile, polizisten vorurteile.

du legst benzos bereit bevor du einen trip einwirfst? dann bist du ne verdammte pussy und hast gar nix verstanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 12:03 
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Zitat:
"je weiter man im diagramm vom ursprung der pfeile weg kommt desto mehr verantwortung muss man tragen..."


Diese Aussage ist natürlich auch korrekt!
Wobei einige Menschen auch im nüchternen Zustand unerträglich sind und viel Verantwortung brauchen! :D

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Nitemare - Erinnerungen eines Psychonauten


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 13:02 
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Koschka hat geschrieben:
Ja klar wissen sie´s, sonst wärn´s nicht meine besten Freunde. :hug: Ich rede auch nur von einer handvoll von Leuten. Bei normalen Bekannten wär´s mir viel zu Schade um mein Zeugs. :teufel:

dann könnens ja auch wissen wenn du was konsumiert hast und drauf bist oder? ;P
Koschetschka hat geschrieben:
Zum Thema Suchtentwicklung: Wie oben schon genannt sind dies alles gute Freunde von uns, die im Gegensatz zu uns, wenig bis gar nicht suchtgefährdet sind, sonst hätten sie das Thema Drogen schon auf eigene Faust erkundet bzw. wären sie schon süchtig. Eine Freundin von uns z.B. nimmt nur mit uns was, da sie uns 100% vertrauen kann und allein oder mit anderen Leutz gar keinen Bock auf Drogen hat.
Ich würde auch nie jemanden etwas geben, das ich nicht selbst erforscht habe.

was besseres kann einem was drogen angeht doch eh nicht passiern. ihr nehmt sie an die hand, verzichtet sogar selbst drauf und spielt tripsitter. besser so als würden sies selber alleine ausprobiern und den totalabsturz erleben. ist echt viel wert, wenn man so gegenseitig auf sich aufpasst :respect:

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 13:19 
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wenn man jemanden einen Hit DMT ausgeben möchte, so sollte man sehr vorsichtig und weise entscheiden. Man sollte die Person schon ganz gut kennen und die Person muss einem wirklich vertrauen, denn es kann passieren das die Person denkt sie wurde vergiftet und muss nun sterben.
Das impliziert höchste Verantwortung und Vertrauen...

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Staunen ist der Beginn der Erkenntnis...
C’est la vie


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 14:26 
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Also wenn, dann empfehl ich den Leuten Hanf. Kommt aber sehr drauf an um was für eine Person es sich handelt, einer Kollegin, die sehr stark Rheuma hat, hab ichs mal angeboten, leider hat sie noch keine, ihr angenehme Konsumform entdeckt. Einer anderen Kollegin, ebenfalls Rheumapatientin hab ich mal ne Pflanze gegeben, seit dem hat sie jeden Sommer ein bis zwei und trinkt gerne einen Tee, wenn die Schmerzschübe kommen.
Anderen wiederum hab ich koplett davon abgeraten, auch wenn sie androhten, sich das Zeug selbst auf der Gasse zu holen "und du bist dann Schuld wenns mir schlecht kommt".
Bei Heroin sag ich grundsätzlich Nein. Wenn die Leute dann kommen mit ich geh dann halt selbst auf die Gasse usw. sag ich einfach das sie dies von mir aus tun sollen, dann aber auch die vollen Konsequenzen tragen sollen, falls was schief geht.
Ich will einfach nicht dafür verantwortlich sein, das jemand abstürzt. Oder mir auch nur Gedanken machen zu müssen, an sowas Schuld zu sein. Das würd mich fertig machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 14:31 
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frag mich aber schon bissl was das für eine drohung sein soll, von wegen 'dann hol ichs mir auf der straße'. als wär man dann erst recht schuld weil man nix abgegeben hat lol.. auf was für ideen manche kommen..

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 15:37 
Inventar
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@Nightmare: Ich habe in das Video reingeschaut, aber noch nicht ganz zum Ende geschaut. Ich sehe das etwas kritisch, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es im bereich der Suchttherapie durchaus angewendet werden könnte.

Mal kurz Off-Topic, weil des scheint mir doch sehr wichtig, es hier geschrieben zu haben......................................
Hier nur mal paar stellen, wo ich schwierigkeiten mit dem Video habe:
Beim youtube-Video ab 4:20 gibt er einen kutzen Überblick uber (wie wir das in der Ethnologie nennen, er sagt "Ein modell, die Realität zu beschreiben", kann man natürlich auch so nennen) seine/die Weltanschauung, der das konzept zugrunde liegt, also da geht er der Frage nach "Wie sehe ich die Welt", und das, was er erklärt dort ist mir persönlich zu sehr auf den Sozialdarwinismus/Darwinismus basierend, das lehre ich eher ab. Ich bin Kulturrelativist, und gehe davon aus, dass es keinen "Evolutionismus im bereich der psyche" oder dem "Bseußtsein" in dem Sinne gibt. Darauf basiert das ganze ja auch etwas. Ich gehe davon aus, dass das eine Konstruktion ist, aber das kann ja jeder sehen wie er will, da ist ja eh alles offen.
Sozialdarwinismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus
Kulturrelativismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismus
na der Punkt bei beiden ist, dass eine Form des Darwinismus verwendet wird (also beobachtungen die Darwin gemacht hat zu einer Evolution werden auf Gesellschaften, psyche oder Bewußtsein übertragen). Sehe ich Problematisch, sehr sogar. besser formuliert wäre es vielleicht wenn ich sage, dass ich arwinismus/Evolution so, wie sie postuliert wird, nicht akzeptiere. Sozialdarwinismus basiert auf das missverstehen von Dariwn's beobachtungen...aber das führt jetze zu weit.
-Ausdehnung des universums ist für mich eine Theorie, kaum beweisbar
-Urknall basiert ebenfalls auf Theorien, für mich persönlich auch nicht beweisbar
Was ich meine ist, im Video bei 4:50 ist es auch besser gezeigt, was er meint. Von A(wenig) zu A+B+C+D+E+F (mehr/viel), und das ist genau die Grundaussage von Evolutionismus, dass eine "Erweiterung" stattfindet. Darwin selbst hat dies aber nie behauptet, sondern er jhat lediglich VERÄNDERUNGEN beobachtet und notiert, also ANPASSUNG an die Umgebung, etc. Was Vor dem urknall war, ist offen, und was die zukunft gibt auch. Ebenfalls bleibt offen und ist kaum belegbar, dass nach dem dargestellten "Ursprung" nur ein A gegeben haben soll, vielmehr ist es so lange her, dass wir nicht wissen können, ob da nicht noch bis Z gegangen werden würde, es war ja keiner dabei, und es ist seid dem ja viel passiert an Transformation und Anpassung....es bleibt eine Theorie, die er da aufzeigt! Evolution sollte man anders Definieren (in bezug auf sein Vortrag), das ist mir zu vereinfacht und nicht ganz korrekt.

Also meine Weltanschauung wäre nach dem postulierten modell auf diesem bild (von seiner Seite, und da sind auch weitere, die sehr informatin und übersichtlich sind!) http://www.integrale-psychotherapie.de/ ... 202011.pdf
auf Seite 5 "Archaisch - Urhorden der Hominiden" anzusiedeln, das ist das fast unterste. Diese aufteilung, die er da macht, also eine KLARE und DEUTLICHE EVOLUTION des "Bewußtseins" meiner meinung nach, er nennt es "Phylogenese des Raum-Zeit-Bewußtseins" ist nach dem, was Ethnologen erforscht haben nicht so vorhanden/hat so nicht stattgefunden/kann so nicht beobachtet werden. Demnach wären nähmlich (und jetzt wirds wirklich wichtig) alle indigenen (Ureinwohner), die eine solche "archaische" Gesellschaften, wie sie in der Vor-Relativistischen Ethno-Epoche genannt wurden, (und jetzt kommts) im "Tiefschlaf, unbewußt und inhaltsleer". Viele indigene Gruppen (Indianer) gehen ja bis heute von einem "Kein Anfang kein Ende" aus, und haben ein multidimensionales Konzept. Es würde also bedeuten, dass diese alls quasi nur "Triebgesteuert" wären und hätten eine "unreflektierte Wahrnehmung" hätten. Um es kurz zu fassen, sie wäre quasi "noch nicht soweit entwickelt" (nach dem sozialdarwinistischem modell). Im Kulturrelativistischen modell würde man sie als "anders" bezeichnen, denn da gibt es keine "Entwicklung von nierede zu höhere" sondern und eine Wandlung und Anpassung, und keine Wertung, also Beispiel der Speertragende Indio ist genausoweit "entwickelt" (mit allem drum und dran, bewußtsein, etc..) wie der Chef der Deutschen Bank oder irgendjemand anderer. Alle menschen sind gleich "entwickelt" oder Gleichwertig. ...

So , jetzt kommt mal noch ein kleines Stück mit weiter: DIESES KONZEPT (Sozialdarwinismus) war die Basis für die westlichen Invasoren, "die Wilden", die sie im Amazonas (und wo anders, Afrika, Australien etc..) fanden (un das finden bis heute statt) zu ZIVILISIEREN, weil sie diese als "zurückgeblieben" erachtetten. Naja...ist vielleicht etwas weit ausgeholt in Bezug auf sein Thema hier, aber darauf läuft diese Unterteilung hinaus, oder besser gesagt, dies ist die Grundlage dieser Unterteilung, da hats mehrere Schwachpunkte, die Ethnologisch nicht tragbar sind, und da wird mir auch jeder Ethnologe zustimmen! Franz Boas hat dieses Konzept in den 20gern wiederlegt, um die Basis des Sozialdarwinismus zu entkräften. Mir war ehtlich gesagt nicht bewußt, dass diese konzept tatsählich noch soweit getragen wurde, wobei ich weiß, dass die Soziologie es nie ganz abgeworfen hat, aber dass es nun so aufgegriffen wird, irritiert mich doch schon... na da hab ich auch was dazugelernt...GEIL!

@nightmare. vielen Dank für die links und das Video, ich werde mir das noch etwas anschauen, es ist sehr interessant!!! :ok: :turnsmiley:

Back to Topic..........................................................................................................................................
Zitat:
Je weiter man im Diagramm nach rechts kommt (mehr psychedelisch/dissoziativ) desto mehr Verantwortung muss man tragen und desto mehr gibt es zu verarbeiten. Mit den harten psychedelischen Substanzen wie LSD, DMT, Pilzen... hat man da oft den Job eines Tripsitters der sehr unentspannt sein kann.

Hmm...tatsächlich...diese Aussage von Nightmare @nazgul...sehe das so wie du!

Ich kann ich das nicht ganz verstehen, wie du das meinst @Nightmare. Es würde bedeuten, dass Heroin und Chrystal weniger problematisch sind wie Pilze und LSD, was die verarbeitung angeht. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wie meinst du das?

@Nightmare
Zitat:
Ich empfehle hier mit Empathogenen und Cannabis zu starten, die viel einfacher zu handhaben sind.

Also ich fand das Cannabis nicht einfacher als Pilze, im gegenteil, wesentlich schwerer! Wenn ich überhaupt eine "Empfehlung" geben würde, also wenn überhaupt, dann wären es Pilze, denn jemand ohne konsumhintergrund schafft es eigentlich immer, dieses Erlebte zu verarbeiten. keine Ahnung, wieviele in die psychiatrie von Pilzen gekommen sind, und Tote gibt es ja nicht, aber wenn man das mit heroin vergleicht...verstehst du, worauf ich hinaus will? Vieles ist einfach beobachtbar, da muss man nicht lange darüber nachdenken (meiner meinung nach). Klar, die verantwortung etc...da hast du recht, aber das ist ja immer so! Und bei Empathogene, da kenn ich mich nicht aus. Es ist sehr individuell, und Set Dosis und Setting sind und bleiben zentrale Elemente!!!

*peace* :color:
Grüsse,
NTP

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Zuletzt geändert von NaTurPur am 09.01.2012 - 16:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 15:46 
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Ich hab bisher nur guten Freunden von meinem Konsum erzählt und was angeboten.
Hat bisher bei den paar Fällen in denen ich sie dann mit der Droge vertraut
gemacht hab gut geklappt, wobei einige ja echt schon unheimlich extrem
abspacen beim ersten Mal.
Bei einem sind auf MDMA die Augen in verschiedene Richtungen gezuckt und
sind teilweise Zombie-Like nach hinten gerollt das man nur noch das weisse
sehen konnte...by the way: Ist das ein Anzeichen einer Überdosierung? Ich
hab ihm bestimmt 10x gesagt er sollte das 3te Teil lieber nicht nehmen :keineahnung:
Sau gut gefallen hats ihm aber trotzdem :color:
Aber das war schon echt grenzwertig, würd ich jeden anderen nicht machen
lassen, der hat 'ne bombenfeste Anti-Bad-Trip-Psyche :D

Finds aber teilweise echt sehr schade, dass ich meine Erfahrungen nicht mit mehr
Leuten teilen kann.

Wenn ich mal daran denke wie anders mein Leben jetzt aussehen würde, hätte ich
damals nicht zufällig in die kleine Kiste auf dem Regal eines Freundes geguckt, aus
der mich Speed und MDMA-Kristalle angelächelt haben :think:

Erstaunlich wie ein so kleiner Moment, den Verlauf des restlichen Lebens so drastisch
beeinflussen kann *philosophier*

Achja, fast vergessen: Kiffen tun aber sowieso alle, geht bei mir jetzt "nur" um MDMA und Speed

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baseado hat geschrieben:
:character-oldtimer: " Wir haben damals noch richtige Drogen genommen, wo man auch wusste woran man kaputt geht" :character-oldtimer:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 16:20 
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@ Nuturpur:
Ist nur ein Modell und ein Modell ist nicht die Wirklichkeit (Ein Modell ist ein beschränktes Abbild der Wirklichkeit laut Wikipedia). Trotzdem ist dieses Modell, meiner Meinung nach, gut geeignet um Bewusstseinszustände zu veranschaulichen und ich habe noch nichts besseres gefunden.
Über Evolution/Hierarchie schreibt Wilber sehr viel in seinen Büchern. Vielleicht liest du mal "Eros, Kosmos, Logos". Das Buch ist sehr komplex und schwierig (lese es selber gerade), aber du scheinst ja sehr intelligent zu sein.

Zu Cannabis: Also laut meinen Erfahrungen mit Freunden ist diese Substanz genau das Richtige um zu entspannen/chillen und hat nie Probleme verursacht. Hier ist die Komsumform aber sehr entscheidend. Ich würde mit vaporisieren beginnen, da dies die mildeste Variante darstellt!
Oral konsumiert oder per Bong fährt THC aber schon brutal ein und ist auch sehr psychedelisch. :elefant:

Was soll ich sagen, jeder macht halt etwas unterschiedliche Erfahrungen und alles kann man halt nicht erklären! :prost:

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Nitemare - Erinnerungen eines Psychonauten


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.01.2012 - 17:10 
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trippinforfun hat geschrieben:
Ich hab bisher nur guten Freunden von meinem Konsum erzählt und was angeboten.
Hat bisher bei den paar Fällen in denen ich sie dann mit der Droge vertraut
gemacht hab gut geklappt, wobei einige ja echt schon unheimlich extrem
abspacen beim ersten Mal.
Bei einem sind auf MDMA die Augen in verschiedene Richtungen gezuckt und
sind teilweise Zombie-Like nach hinten gerollt das man nur noch das weisse
sehen konnte...by the way: Ist das ein Anzeichen einer Überdosierung? Ich
hab ihm bestimmt 10x gesagt er sollte das 3te Teil lieber nicht nehmen :keineahnung:
Sau gut gefallen hats ihm aber trotzdem :color:
Aber das war schon echt grenzwertig, würd ich jeden anderen nicht machen
lassen, der hat 'ne bombenfeste Anti-Bad-Trip-Psyche :D

3 teile wären für mich beim ersten mal mit ziemlicher sicherheit zu viel gewesen, das hatte ich nämlich bis jetzt noch nicht mal haha^^
aber wieso sollts ne überdosierung gewesen sein, wenns ihm sau gut gefallen hat :D hab ich aber auch schon gesehen beim fortgehn der die augen immer
so nach hinten gerollt hat, und sah wirklich nicht grad lustig aus lol

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 06:14 
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Nitemare hat geschrieben:
@ Nuturpur:
Ist nur ein Modell und ein Modell ist nicht die Wirklichkeit (Ein Modell ist ein beschränktes Abbild der Wirklichkeit laut Wikipedia). Trotzdem ist dieses Modell, meiner Meinung nach, gut geeignet um Bewusstseinszustände zu veranschaulichen und ich habe noch nichts besseres gefunden.
Über Evolution/Hierarchie schreibt Wilber sehr viel in seinen Büchern. Vielleicht liest du mal "Eros, Kosmos, Logos". Das Buch ist sehr komplex und schwierig (lese es selber gerade), aber du scheinst ja sehr intelligent zu sein.

Zu Cannabis: Also laut meinen Erfahrungen mit Freunden ist diese Substanz genau das Richtige um zu entspannen/chillen und hat nie Probleme verursacht. Hier ist die Komsumform aber sehr entscheidend. Ich würde mit vaporisieren beginnen, da dies die mildeste Variante darstellt!
Oral konsumiert oder per Bong fährt THC aber schon brutal ein und ist auch sehr psychedelisch. :elefant:

Was soll ich sagen, jeder macht halt etwas unterschiedliche Erfahrungen und alles kann man halt nicht erklären! :prost:


Also Vapo mag viell. mild zum rauchen bzw. dampfen (:D) sein aber die wirkung empfinde ich viel viel stärker als von der bong oder Joint (oral mal ausgenommen).
Als ich das erste mal nen Vulcano geraucht habe hatte ich schon ne ziemliche THC tolleranz (täglich bong geraucht) aber 1 Ballon hat ausgereicht um einen Lachflash von über ner STunde zu erzeugen.. und ich sagte immer wieder "Wow hey.. findet ihr nicht auch das es fast wie bei ersten mal kiffen ist :D" ...

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~~~23~~~ In Tekkno we thrust!! ~~~23~~~


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 10:35 
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hmm...@Nightmare: Das ist ja so, jeder macht seine Erfahrungen, und kann, wenn er sich selbst gut genug ein schätzen kann und seinen nächten auch etwas weitergeben, aber da ist es eben nicht immer einfach.

Mit Mariuhanna hab ich sehr wenige, und immer, bis auf ein mal, wo es sehr schön war, problematische, aber das heißt ja nun nicht, dass das bei jedem so sein muss. Ich habe auch lange zeit gedacht, dass es tatsächlich so ist, und es da keine probleme gibt mit den Freunden, die immer kifften. Alle meine Ex-Freunde haben immer Gekifft, immer. Und ich hatte keine probleme mit ihnen, wegen kidffen sowieso nicht, aber eines Tages stellte ich fest warum. Sie hatten einfach immer was zu kiffen da!!! Eines Tages geschah folgendes:
Der "Freund" kam nicht, von meinem Freund, und da stand er am Fenster, schaute auf die uhr, mehrere Stunden, und war extremst ungeduldig, und furchtbar unsicher, und schlecht gelaunt, und absolut nervös, und in den ganzen eineinhab Jahre mit ihm hatte ich ihn nie so erlebt! NIE!!!! Bei Kokain, das konnte er, da war er 2 Tage bissel strange, und bei MDMA, da gings, und bei XTC, da war auch kein problem, einfach mal weniger, aber immer nur, wenn eben was zu kiffen da war, das war das, was ihn half, sich vom Rest zu entfernen. Auch heroin und Crystal, oder was auch immer, es war zwar etwas strange eine zeit lang, aber es ging. nur an dem Tag, da ging nichts mehr. 20 jahre hatte er einfach mal immer was zu rauchen, und plötzlich nicht. Er war wie ein neuer Mensch!!! Ich hab ihn nicht wieder erkannt, und wie er da so am Fenster stand. ALLES ANDERE, ob nun hund, oder ich, oder die menschen, die an der Türe ständig klingelten und "wie immer etwas wollten", was auch immer, alles weggebiemt, alles nicht mehr da... Und da bemerkte ich, dass ich mit ihm vieles einfach niemals tun könnte, niemals. Weder suzrvival im jungel, ohne alles mal ne Woche leben, oder klettern gehen, oder um die Welt reisen, oder halt ähnliche Extreme, er kann nichts von dem allem machen, weil er immer sich um sein Kiff kümmern müsste, einfach immer. Da war auch klar, dass das nicht gehen wird mit uns. Das ist ein extrem eingeschränkter lebensstil, ohne wirkliche Freiheit, wie ich sie aber brauche, und das machte mich extrem traurig, weil ich ihn sehr sehr mochte!!! Ja vielleicht hab ich ihn sogar geliebt...hehee... Furchtbar traurig. Als sein "Freund" endlich da war, alles super geil, wie immer, lachen bis zum abwinken, kiffen bis es nicht mehr ging, und so weiter, wenn ihr versteht was ich meine. Geld war nie das Problem....

Also wenn du Empfehlungen für den beginn mit Cannabis gibst, dann sehe ich eigentlich nur ein problem, wenn du ehrlich sein würdest, müsstest du eben auch das erzählen, und nicht nur wie schön die Wirkung kommt! Wenn du einfach dazu sagst "dass es passieren kann, dass die leute, je nach dem wie sie sind, es vielleicht immer wieder gebracuhen werden, und dass das auch geld kostet, und das mal ausrechnen..."eben auch die ANDERE SEITE, dann bleibt es trotzdem ihre Entscheidung! Nicht jeder hat das Geld, sich das leisten zu können. Vor kurzem hab ich ausgerechnet mit einem Freund sein verbrauch, des waren in 5 jahren 19000 Euro ca.. Das führte dazu, dass er sein verbrauch erstmal halbierte, was schon sehr gut ist, und den Rest sparen....ich reche ja meist in Flugtickets und Aufenthaltszeitraum... mit 8.000 Euro kann man nach Samoa, und dort ca. 1/2 jahr äußerst gut verbringen, oder über ein jahr auf den banyak inseln in indonesien, oder in Thailand kann man sich ne edelere hütte kaufen....also das ist ja offen dann...

Ich will nur sagen, dass man auch diese Seiten berücksichtigen sollte, wenn man "Empfehlungen" gibt und seine Erfahrungen weitergibt. Sich belügen bedeutet auch immer andere belügen, und das fände ich verantwortungslos. Der konsum an sich ist und bleibt bei manchen ja beschränkt aufs probieren, und andere aber "kommen drauf", und haben dann den Salat! ...ihr wisst schon was ich meine...ich hoffe, ihr versteht mich nicht falsch...

*peace* :color:
NTP

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 10:55 
Inventar
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Wohnort: tiefster dunkelster jungel
Achso...mich würde allgemein interessieren, woher diese "Angst" vor den Psychedelika...wie kommt das?

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 11:08 
NaTurPur hat geschrieben:
Achso...mich würde allgemein interessieren, woher diese "Angst" vor den Psychedelika...wie kommt das?


Ging mir am anfang auch so.
Brauchte auch ne weile bis ich mich traute etwas
in der Richtung auszuprobieren.

Ich glaube es ist die Angst vor dem unbekannten.
Auch weil ja teilweise die Droge die Führung über einen
übernimmt und man lieber selbst die Kontrolle behält.

Kann einen durchaus sehr überfordern vorallem wenn
man es nicht zulässt und sich dagegen wert.
Und man merkt dass es nicht funktioniert und man da
jetz durch muss.
Ich denke alleine die Vorstellung dass die Droge
stärker ist als man selbst und sich ihr hingeben muss
macht vielen Angst.
Ich glaube auch man lernt erst mit der Zeit, mit der Droge
zu gehen und nicht gegen sie.
Hoffe meine Gedanken kommen richtig rüber

Mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 11:19 
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Tja, Sucht kann überall auftreten und bei Drogen sowieso. Das sollte aber eigentlich Jedem klar sein (zumindest in diesem Aufklärungsforum)!
In meinen Berichten gebe ich immer Warnungen zu den einzelnen Substanzen. Den Cannabisbericht habe ich in diesem Forum noch nicht gepostet, sollte ich mal nachholen...

Edit:
Psychedelikaangst kommt denke ich hauptsächlichen von einem falschen Bild das durch die Medien publiziert wird und der Angst vor der Droge die eigentlich eine Angst vor dem eigenen Unbewussten ist.

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Nitemare - Erinnerungen eines Psychonauten


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 13:40 
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Registriert: 31.05.2011 - 14:06
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criminal hat geschrieben:
trippinforfun hat geschrieben:
Ich hab bisher nur guten Freunden von meinem Konsum erzählt und was angeboten.
Hat bisher bei den paar Fällen in denen ich sie dann mit der Droge vertraut
gemacht hab gut geklappt, wobei einige ja echt schon unheimlich extrem
abspacen beim ersten Mal.
Bei einem sind auf MDMA die Augen in verschiedene Richtungen gezuckt und
sind teilweise Zombie-Like nach hinten gerollt das man nur noch das weisse
sehen konnte...by the way: Ist das ein Anzeichen einer Überdosierung? Ich
hab ihm bestimmt 10x gesagt er sollte das 3te Teil lieber nicht nehmen :keineahnung:
Sau gut gefallen hats ihm aber trotzdem :color:
Aber das war schon echt grenzwertig, würd ich jeden anderen nicht machen
lassen, der hat 'ne bombenfeste Anti-Bad-Trip-Psyche :D

3 teile wären für mich beim ersten mal mit ziemlicher sicherheit zu viel gewesen, das hatte ich nämlich bis jetzt noch nicht mal haha^^
aber wieso sollts ne überdosierung gewesen sein, wenns ihm sau gut gefallen hat :D hab ich aber auch schon gesehen beim fortgehn der die augen immer
so nach hinten gerollt hat, und sah wirklich nicht grad lustig aus lol


Ja, lustig ist was anderes :D Sah krass nach Exorzist aus :mued:
Das meiste was ich bisher hatte waren 3 1/2 Teile, die waren aber auch
von durchschnittlicher Qualität.
Die Teile die mein Kollege da gefressen hat waren allerdings eine der stärksten
die ich je hatte und ich mit MDMA Erfahrung hab, wenn ich mich recht erinnere,
von denen über die ganze Nacht 2 1/2 genommen und hatte 'nen sehr intensiven
Trip.
Hab Mini-Schlangen in dem Gras rumkriechen sehen, was grad in dem Blunt lag den
ich bauen wollte. War die realste Hallu die ich je hatte, konnte ganz nah rangehen
und die Details an ihren Köpfen erkennen etc. :color:
Könnte auch gut sein das in den Teilen MDA drin war :keineahnung:

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baseado hat geschrieben:
:character-oldtimer: " Wir haben damals noch richtige Drogen genommen, wo man auch wusste woran man kaputt geht" :character-oldtimer:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 13:51 
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NaTurPur hat geschrieben:
Achso...mich würde allgemein interessieren, woher diese "Angst" vor den Psychedelika...wie kommt das?


Angst vorm "hängen bleiben". Für jemandem, der noch nie Psychedelika konsumiert hat, stehen die Chancen immerhin 50:50...

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 14:07 
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Ckarl hat geschrieben:
NaTurPur hat geschrieben:
Achso...mich würde allgemein interessieren, woher diese "Angst" vor den Psychedelika...wie kommt das?


Angst vorm "hängen bleiben". Für jemandem, der noch nie Psychedelika konsumiert hat, stehen die Chancen immerhin 50:50...


Ich werde diesen Sommer das erste mal Pilze auf 'nem Amsterdam Urlaub nehmen,
das mit 50/50 ist jetzt nur aus der Luft gegriffen oder ? Kann mir nicht vorstellen
das so viele Leute hängen bleiben :conf:
Keine Angst und Vorerfahrungen mit MDMA reduzieren das Risiko doch stark?

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baseado hat geschrieben:
:character-oldtimer: " Wir haben damals noch richtige Drogen genommen, wo man auch wusste woran man kaputt geht" :character-oldtimer:


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 14:57 
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trippinforfun hat geschrieben:
... das mit 50/50 ist jetzt nur aus der Luft gegriffen oder ?


Natürlich ist das Blödsinn sowas mit einer Wahrscheinlichkeit angeben zu wollen. :silly:

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Nitemare - Erinnerungen eines Psychonauten


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 15:15 
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moment mal.... :angry-tappingfoot: also das irritiert mich jetze doch...woher kommt denn diese Information?
@Ckarl:
Zitat:
Angst vorm "hängen bleiben". Für jemandem, der noch nie Psychedelika konsumiert hat, stehen die Chancen immerhin 50:50...

Wer hat die denn sowas erzählt? ich bin ...EMPÖRT!!! :D ja tatsache, also ich persönlich habe noch nie von jemanden gehört, der auf pilze hängengeblieben ist, ich meine, der nach einem Pilzkonsum hängengeblieben ist. WENN jemand von euch von jemanden gehört hat, der nach einem Pilzkonsum hängengeblieben ist, dan bitte hier schreiben, das interessiert mich sehr sehr!

Also die unterscheidung zwischen horrortrip und Hängenbleiben sollte doch beweahrt bleiben! Sich von einem Pilz-horrortrip zu erholen ist definitiv möglich und eher sehr Wahrscheinlich, und der Trip MUSS NICHT in eine geschlossene Anstalt enden, oder mit einer Einweisung in einer, also sowas ist wohl mehr als selten, wenn überhaupt je da gewesen, ich weiß nicht, vielleicht doch hin und wieder, aber was bedeutet 50:50 --> Dass von 100 Konsumenten 50 Hängenbleiben! Wo bitte soll denn das stimmen??? Da hat dir jemand einen Bären aufgebunden (nennt man doch so, wenn man sowas wie veralbert wird, oder?)! Ich hab fast nur psychoaktiva konsumiert, und war noch nie in einer Anstalt oder eingewiesen worden, oder ähnliches. Einmal war das knapp, aber Tollkirschen, sonst nie, obwohl ich auch schon wenige Horrortrips hatte.

Also vor allem bei Erstkonsumenten, die sich durch vorkonsum nicht schon eine Chaos-Welt Zusammengebaut haben ist die Wahrscheinlichkeit eher geringer, dass sie hängenbleiben, und dei Wahrscheinlichkeit für einen horrortrip beim ersten Mal Pilze ist beinahe null, würde ich sagen! Es kommt wohl eher vor, dass da über Übelkeit und sowas geklagt wird, weil eben das Gefühl der Farb-Wellen noch sehr gewöhnungsbedürftig ist, und eben der erwähnte kontrollverlust, aber ich meine doch, dass da jezte als HORROR zu bezeichnen.. naja, hängt von ab, was man unter horror versteht, und Set und Setting sind doch eh wichtig, hatten wir ja schon... So würde ich das einschätzen. und wenn man die linke Seite des Nightmare-schen Diagramm zuerst konsumiert, ist es VIELLEICHT problematischerr, sich auf etwas völlig anderes einzulassen, ich meine, so kann man das auch sehen. Ich denke mal, das ist auch sehr individuell, aber von 50:50 würd ich definitiv nicht sprechen! bei LSD ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht etwas größer, aber ebenfalls werden sich keine 50 von 100 leute finden, die darauf hängengeblieben sind, sondern vielleicht 2 leute von 100, und das wäre schon viel! Also da würde ich mal definitiv eine unterscheidung machen, und wenn wir noch weiter gehen, bei DMT weiß ich nicht, und bei Ayahuasca sehe ich es wohl kaum möglich, hängenzubleiben. na vielleicht bisle verwirrung gesamt-lebens-techischem aber ich würde das nun nicht als hängenbleiben betrachten... und bei den nachtschatten ist die Gefahr vom Tod größer, als vom Hängenbleiben, weil man da definitiv extrem froh ist, wenn man wieder zurück ist nach einer Überdosierung, da würde ich gar sagen, dass man sich FREUT, heil drausen zu sein nnd wieder nüchtern zu sein aus dem Tripp, ich meine Körperheil und noch Lebendig, also da ist die Gefahr vom "Abdrehen" oder eben "körperlichem versagen" wohl höher, aber das wäre kein Hängenbleiben. Ich meine, bei NSG ist es die Dosis, die über leben und Tod entscheidet, und darüber, ob es mir dannach und währenddessen gut geht, oder ich tod bin...klar ist das ein Risiko, KLAR! und interessanter weise scheint ja beim LSA überhaupt sowas noch nie Vorgekommen zu sein, sowas wie Hängenbleiben....hab zumindest noch nie etwas darüber gelesen oder gehört von.

Ich glaube, ein Thread zum Thema "Was bedeutet eigentlich Hängenbleiben" wäre vielleicht ganz Sinnvoll...oder gibts schon einen?
und gibt es eigentlich einen "Wie gehe ich mit Angst um"-Thread oder einen "Vorbereitung auf Psychoaktiva-Konsum"-Thread?
...lauter Fragen...das ist super! :ok:

Zumal es auch etliche Technicken und Sichtweisen gibt, um das allgemeine Hängenbleiben zu vermeiden (das "Ich bin Gott und werde euch erleuchten" -Hängenbleiben und das unterscheidet sich vom "Ich kann nicht mehr Atmen, und bekomme Panikattacke wenn die bunte Welle kommt"-Exgtremszenario, das wäre ja kein hängenbleiben, das wäre eher ein "Problemchen" was vertrauen angeht, also Technickenmangelung...)

Naja, es ist doch schon so, und das will ich nicht verharmlosen: Man gibt etwas ab, und bekommt was neues, aber das nennt sich auch nicht Hängenbleiben, da müsste man wirklich mal Spezifizieren...

...schon wieder soviel geschrieben...sorry für die länge... :roll:
NTP

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 15:27 
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Ja sorry, war mir schon klar, dass das falsch verstanden wird. Natürlich ist das weder wissenschaftlich erwiesen, noch sonderlich wahrscheinlich! Die Zahl der Menschen, die nach dem Erstkonsum von Psychedelika unwiederbringlich geschädigt sind ist wahrscheinlich verschwindend gering!
Ich wollte damit nur sagen, dass es möglich ist, schon nach dem ersten Konsum Schäden davon zu tragen (OBWOHL DAS WOHL SEHR SELTEN PASSIERT) und du kannst nie wissen, ob es die passiert oder nicht, also ist das doch irgendwie schon ne 50:50 Chance? :conf: Naja, egal... um das auszudiskutieren bräuchte man wohl einen Stochastik-Thread :D Die Formulierung war dumm und ich hoffe das Missverständniss ist damit aufgeklärt ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 15:42 
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Das Problem ist imho komplexer..

Nehmen wir mal an, jemand trippt und auf dem Trip wird ein COEX-System aktiviert.
Dieses wird dann nicht komplett durchlebt weil zum Beispiel der Trip abgebrochen wurde,
oder weil der Trip frühzeitig endete, dann bleibt die Person unter dem Einfluss dieses
COEX-systems. Oft so lange, bis das Ganze aufgelöst wird. (hängenbleiben)
Eine Möglichkeit wäre dann, nochmals LSD/Pilze/DPT was auch immer zu nehmen und sich
dieser Problematik zu stellen, damit man das alles auflösen kann.
Doch überzeug mal eine Person die pure Todesangst erlebte nochmals LSD zu nehmen..

Es kann auch sein, dass jemand die Eindrücke die ihm/ihr während der psychedelischen Erfahrung
vermittelt werden, nicht verarbeiten kann.. bzw nicht verarbeiten will.
Dies kann dann durchaus in einer (kurzzeitigen)Angsstörung oder Derealisation enden..
Und das kommt durchaus immer wieder mal vor, kenne auch einige Leute die im Verlauf ihrer 'psychedelischen Karriere' dieses Problem irgendwann hatten bzw damit konfrontiert wurden.

Jeder wird irgendwann mit den dunklen Seiten des eigenen Unbewussten konfrontiert.
OFt ist diese Konfrontation sehr schmerzhaft und schlimm für den User der dies
erlebt. Aber es gehört nunmal zu einem dazu.. dies muss man akzeptieren.

Eigentlich sind die Horrortrips die wertvollsten Erfahrungen, denn wenn diese Dinge mal
durchlebt und integriert sind, kommen sie meistens nie wieder an die Oberfläche.

IMHO ist der KOnsum von psychedelischen Drogen kein Spass sondern purer Ernst.
Gibt auch Menschen die erst nach 20-30 Trips mit ihren Urängsten konfrontiert werden..
Dies ist wohl bei jedem etwas anders, aber ich würde behaupten, jeder der ernsthaft
mit psychedelischen Drogen arbeiten möchte, sollte diese Problematik verinnerlicht haben.

Wenn man weiss, was diese Drogen mit einem machen, kann man sich einfacher 'gehen' lassen.
Man kann den Zustand akzeptieren und durchleben.. auch wenns oft hart ist.
Gibt ja auch noch wunderschöne Zustände und Erfahrungen die man erleben kann.
Jedoch sind es meist die schlechten die einen schlussendlich prägen.

Für mich sind psychedelishce Drogen ein wertvolles Werkzeug um mich selbst verstehen zu lernen
und die Verbindung zum Ursprung nie zu vergessen..was in diesem kollektiven Wahnsinn gar nicht
so einfach ist, da wir ja von Anfang an eingetrichtert bekommen wie wir sein sollten und wie
unser Weltbild aussehn müsste. Leider entspricht dies nicht im geringsten dem, was wirklich ist.
Es ist eine Verschleierung der göttlichen Essenz die in jedem von uns liegt.
Die wichtigste Erkenntnis ist imho, dass alles eins ist und dass wir uns nicht zu sehr von dem
KOnstrukt welches sich 'Ego' nennt in die Irre führen lassen sollen.

Wenn sich jemand ernsthaft für dieses Thema interessiert empfehle ich diverse Bücher von
Stanislav Grof und auch John C Lilly. Dies kann einem auf dem Weg, den man eingeschlagen
hat sehr behilflich sein.

Sorry wenn der Text irgendwie unverständlich sein sollte, bin etwas betrunken. lg fuchs

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'Like loading the Universe into a gun and firing it into your brain - DMT ' (Alan Watts)
____________________________________________________________________________


Unless you learn to face your own shadows,
you will continue to see them in others, because
the world outside you is only a reflection
of the world inside you. Just think about it.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 15:56 
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Registriert: 28.11.2011 - 16:48
Beiträge: 1359
NaTurPur hat geschrieben:
Achso...mich würde allgemein interessieren, woher diese "Angst" vor den Psychedelika...wie kommt das?

ich würds gern mal ausprobieren aber wenns mir jetzt wer anbieten würde würd ich wahrscheinlich auch nein sagen. einfach weil meine stimmung imo grad nicht für sowas passt. hab auch irgendwie ziemlich respekt davor weil ich halt nicht weiß oder iwie denk, dass es irgendwas aus meiner vergangenheit hochholen könnte was mich dann einfach etwas aus der bahn wirft und auf sowas hätt ich ehrlich gsagt üüüberhaupt keine lust. würds wahrscheinlich auch nur bei PERFEKTEM setting machen, und wenn an diesem tag auch nur die kleinste kleinigkeit nicht passt würd ichs wahrscheinlich schon nicht mehr machen^^ und selbst wenn alles perfekt ist würd ich noch 2mal überlegen lol.

ich bin auch eig nicht der typ für solche drogen, mir kommt immer vor als würds da so unterschiedliche typen geben von drogenkonsumenten. ich kenn auch leute für die ist das einfach wie gemacht. die sind im einklang mit sich selbst und beschäftigen sich mit dem ganzen, haben schon respekt und alles aber halt einfach keine angst sie lassens halt zu. ich möcht halt auch nur mal diese erfahrung selber machen, aber wann, das kann ich jetzt noch nicht sagen und wenns nicht passiert, passierts halt nicht. würd mich auch nicht weiter stören.

viel :blabla: um nix :]

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kann nicht kommen - bin benommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drogenunerfahrenen Freunden Drogen anbieten? Verantwortu
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 16:05 
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@ criminal: Würde ich genauso unterschreiben, so in etwas siehts bei mir auch aus. Ich würde es wirklich verdammt gerne mal probieren, aber ich habe das starke Gefühl, dass es schiefgehen würde und deshalb lasse ich es, was wiederum eine große Enttäuschung für mich ist.
Wahrscheinlich war deshalb mein vorrangehender Kommentar auch so negativ eingefärbt.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 10.01.2012 - 16:18 
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Foulfellow hat geschrieben:
.. unwichtiges geschreibsel entfernt ^^ ...

Sorry wenn der Text irgendwie unverständlich sein sollte, bin etwas betrunken. lg fuchs


Super geil geschrieben, kann ich nur so unterschreiben!
(den Kommentar bitte nicht beachten, ich hab auch getrunken^^)

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Bild (leider,leider lahm)

Staunen ist der Beginn der Erkenntnis...
C’est la vie


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