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 Betreff des Beitrags: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 08.07.2006 - 19:35 
Inventar
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Substanz: DOI , 2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine

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dieses psychedelische amphetamin ist eines der längstwirkenden, wenn nicht das längstwirkende, bekannten psychedelika. es wurde seit den 70igern im wissenschaftlichen kontext genutzt und half zum beispiel beim entschlüsseln der serotonergen rezeptorgruppen. dementsprechend ist relativ viel über seine neurochemische aktivität bekannt. es agiert psychedelika-typisch am 5-ht2a-rezeptor, aber auch am 5-ht2b- und 5-ht2c-rezeptor als agonist.


nachfolgend ein kleiner trip-log:

50mg doi hcl wurden in 10ml ethanol gelöst.
0,5ml (~2,5mg) wurden auf ein stück taschentuch getröpfelt und verharrten da, bis das ethanol verdampft war.

10:15 das taschetuch wurde oral appliziert :D

10:50 leicht verändertes kopfgefühl, ab und zu mal leichte bewegung in der umgebung festzustellen

11:15 jetzt doch deutliche erste anzeichen: verändertes körpergefühl,
metallischer geschmack im mund, erste nachziehbilder.

11:20 des nachbars haus gerät ins schwanken, mein magen derweil auch ein wenig.
die bekannte seesickness kommt auch mit diesem material.

11:30 mir ist jetzt doch ein wenig übel, werde mich mal aufs bett legen.
material flutet sehr langsam an, wohl am ehesten ein meskalin-ähnliches coming-up.
wäherenddessen macht sich auch hin und wieder die stimulante komponente bemerkbar.

11:50 mal kurz aufgerafft. neonfarben dominieren die optischen erscheingungen (gelb/pink).
eher organische formen im vergleich zu meskalin, aber weniger flüßig/ eher stetiger als lsd.

14:00 befinde mich jetzt seit ca. 1 3/4 stunden auf dem peak.
die optische komponente dieses materials ist sehr ausgeprägt,
die "teppichmuster" bilden, wie oben schon angedeutet, eher organische formen,
sie scheinen jetzt gar die wand entlang zu wachsen, zu wuchern. immerwieder öffnen
sich augen auf der wand...duzende. sie blobben aus dem nichts, gehen auf, zwinkern, und verschwinden wieder.
jetzt gesellt sich noch eine andere art "blobbs" hinzu, aus denen plötzlich farbe entrinnt, welche viel
intensiver ist, als die der teppichmuster, ja fast schön ölfarben wirkt.

es herrscht derweile eine enorme hitze...sicherlich 35°C. mich überkommen immerwieder momente der müdigkeit,
welche dann in einem kruzen halbschlaf resultieren.
hier offenbart sich dann auch am deutlichsten ein schizophrener aspekt, der dieser substanz (oder doch eher mir?) inne zu liegen scheint.
dass das menschliche hirn viel eher eine ansammlung aus interessenskonflikten, als ein integerer denkapperat, ist,
sollte einem in den vielen "engelchen/teufelchen"-situationen, die man so durchlebt schon klar geworden sein.
mir wurde das aber noch viel deutlicher, als sich mein geist plötzlich, in sicherlich ein duzend instanzen zersetzt,
im ultimativen "gedanken-autoscooter" wiederfand. alle instanzen schienen ihre eigenen bedürfnisse, ja ihren eigen willen
durchsetzten zu wollen. jede hatte ihr eigenes thema und alle schrien sie gleichzeitig auf mich ein. es war, als würden sie
einem netzt aus schienen folgen, welche sich immer mal wieder einander annäherten und verließen. ab und an kam es mal zu
einer schnittmenge zwischen zweien - sie kreuzten sich - und nun war doch wieder zu erahnen, dass hier ein funktionierendes
zusammenarbeiten möglich sein könnte. als mich dann plötzlich eine dieser instanzen in pathos und rhetorik eines freundes
denken ließ, wurde es mir zu bunt. ich riss die augen auf und stoppte die unerträglich einfahrende musik, die mir noch
eine halbe stunde vorher für einen kurzen moment "die seele streichelte" (*). von allen erlebten absurditäten und fremdartigkeiten
auf meinen reisen, war das die eindeutige kröhnung.
* einer der slogans und motive die mir so die nächste zeit durch den kopf geisterten. von denen gab es noch mehr, z.b. die "antipoden der seele"
(huxley lässt grüßen, bis dato immer ein sehr waager begriff für mich, aber ab diesem moment absolut plausibel und eindeutig...keine definition mehr von nöten)
oder der "archetypus" (z.b. stellt die psychedelische erfahrung den archtypus dar, aber die verschiedenen substanzen ermöglichen uns immer nur einen partiellen eindruck) ²

² der komplette part wurde nachträglich ergänzt, war zu diesem zeitpunkt absolut unfähig überhaupt nur ein wort nieder zu schreiben. erinnerung daran ist aber erstaunlich klar.


18:00 so bin mal wieder im stande ein paar zeilen zu tippen. das ganze hat sich mittlerweile beruhigt
und hat ein paar gänge runtergeschaltet, scheint sich jetzt allerdings einzupendeln

21:00 immernoch gut ++. das ganze entwickelt sich doch sehr behebig zurück. einige magenkrämpfe haben sich zu mir gesellt

2:00 mich erfasst eine sehr intensive afterglow-euphorie. sachen, die mich ewig nicht mehr begeistern konnten, machen mir jetzt ungemein spass.
musik ist vorzüglich. musikvideos wecken meine neugier, ich verfalle der totalen detailversessenheit. obwohl ich vorher das bedürfnis verspührte
mich irgendwie zu downen, hab ich mich gegen diverse mittelchen durchgerungen und lasse den abend so ausklingen, was doch sehr befriedigt.
bin nicht, wie sonst, zu träge/faul gewisse zusammenhänge zu durchdenken. die sollten diesen afterglow als gude-laune-pille verkaufen.

4:00 immernoch irgendwas zwischen + und ++. höre musik auf meinem bett. komme nach einigen stunden rumliegen/dösen
zu kurzen, aber gutem schlaf

7:00 nun ists allerdings wieder vorbei. fühle immernoch stimuliert. trotz kurzem schlaf, genug energie für den anstehenden tag.

17:00 ich fahre kurz einkaufen. fühle mich soweit fit, reaktion ect. sind unbeeinträchtigt. als ich mich beim autofahren umgucke, sehe ich doch
tatsächlich immernoch gezackte pflanzen um mich herum wuchern. bei einem blick in den himmel offenbaren sich immernoch würmchen (überbleibsel von
den teppichmustern)

0:00 (t+38h!) habe immernoch optische erscheinungen. schlafbedürfnis ist jetzt doch sehr present. hoffentlich keine grüße vom hppd-freund :/

nachtrag zweiter tag: schlaf letzte nacht war wieder äußerst schwer zu erringen, und auch sehr kurz. die optischen erscheinungen sind heute zum glück nicht mehr präsent.


fazit: diese substanz ist sicherlich überhaupt nicht für einsteiger zu empfehlen. der mentale trip ist zwar nicht zu stark emotional ausgeprägt, aber auch alles andere als stabil. vorallem die teils sehr wirren gedanken könnten sicher für probleme sorgen.unahnenden lsd-konsumenten dieses material anzudrehen, finde ich unter aller sau. die wirkdauer ist erheblich länger, allein da das "hohe plateau" mindestens doppelt so lang ist, wie bei lsd. einen so langen trip müssen die umstände ersteinmal erlauben.

das erlebnis an sich, war aber sehr interessant und auch lehrreich. ein bedürfnis zur wiederholung verspühre ich momentan absolut nicht (und wohl das positivste am trip: auch kein bedürnis nach andersaritgen drogen). wenn dieser sommer/frühherbst nocheinmal die möglichkeit bietet in abgeschiedenheit und natur zu trippen und genügend zeit zur verfügung steht, werd ich es mir vielleicht nochmal einverleiben, ansonsten... bis zum nächsten jahr.

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Zuletzt geändert von DemonCleaner am 09.04.2008 - 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 08.07.2006 - 19:56 
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Wahnsinn, wie du das beschreiben kannst. :yo:

Warst du alleine am Trippen?

Die t+38 h Geschichte find ich wirklich mal heftig, vor allem dann, wenn man unwissend eine Pappe bekommt, die kein LSD enthält, sondern DOI oder ähnlich lange Wirksames.


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Ungelesener BeitragVerfasst: 08.07.2006 - 21:12 
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ja hab alleine getrippt.
das setting hätte was anderes auch eher unangenehm gestaltet.

zu den t+38: es ist hier anzumerken, dass ich zu diesem zeitpunkt nur noch leichte optics hatte, aber keinerlei mentale effekte mehr.

die doi-pappen werden in der regel wohl eher einen tick niedriger dosiert sein,
aber aufgrund des langen coming ups könnten sicherlich mal mehrere vertreter im konsumentenmund landen, was dann mal ganz leicht in noch ausschweifenderen erlebnissen enden könnte.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 08.07.2006 - 21:55 
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...sehr nett geschrieben. :tiptop:

Klingt in jedem Fall nach ner sehr interessanten Erfahrung.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 25.07.2006 - 13:11 
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schön zu lesender TR und auch sehr interessant geschrieben... da bekommt man doch glatt lust drauf :)

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... und außerdem frag ich mich "warum ist wieso anders!"?


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18.03.2007 - 15:24 
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Frühling 2005. bin gerade mit einer guten freundin an einer kleinen geburiparty. entschliesse mich in der nacht mit ihr einen LSD-trip zu teilen.
wir unterhalten uns haben freude an der musik und tanz. doch müdihkeit überkommt mich schon bald, ehe der trip schon den höhepunkt ereicht hat.
ich schlafe für 4, 5 stunde und wache nüchtern und etwas fröstelnd auf. die wirkung vom d-lysid ist bereits verflogen und ich ärgere mich ein wenig das ich den trip verschlafen habe.
ich entschliesse mich doch noch etwas d-lysid nachzulegen. ich gehe zu einem typen der mit ner buddel kräuterschnaps auf dem floor rumschwankt und frag ihn um LSD. prompt kramt er in seinem dilliranten zustand nach seinem trippebäggy und drückt mir eine pyramide in die hand. zu dem zeitpunkt wusste ich nicht das es sich bei pyramiden-trips um diverse dimethoxy-amphetamine handelt. bis dahin hatte ich von letzteren auch noch nie gehört.
er schenkt mir das ding. ich sage meinen dank und teile das ding zur hälfte. futtere sie und leg die andere hälfte weg. nach 10 minuten treffe ich den kräutermann und er sagt mir völlig entsetzt er habe mir von den falschen trips gereicht. er hätte an stelle von LSD, DOI herausgegeben. ich steh da und sag ihm meinen ironischen dank. etwas mulmig wurde mir schon, da ich diese substanz nicht kannte. nunja ich fragte und bekam eine ziemlich bescheuerte antwort- aber damals wusste ich ja auch noch nicht das meskalin nicht synthetisierbar ist.
jedenfalls nach ca. 1 stunde fing ein leichtes magengefühl an. dieses gefühl erinnerte mich dann doch etwas an acid, aber schon eine 1/4 stunde später konnte ich spüren das es etwas anderes war. mir wurde ein bisschen schwindlig im kopf und ich bekam das gefühl als schwankte die welt um mich herum.
- ich gehe umher und versuche ein bisschen das magenrumoren zu zerstreuen. dies gelingt mir mit mässigen erfolg. ich frage meine kollegin, ob sie mit mir ein bisschen laufen ginge. sie sagt ja und zusammen laufen wir ein bisschen. weg von den leuten, weg von der musik.
-wir gelangen zu einer grünen wiese. dieses grün wird smarakt und ist in seinen erscheinugsfarben extrem intensiviert und vielseitig. der tau darauf versetzt die ganze wiese in ein filligranes kunstwerk von farbigen reflexen und partickel. ich realisiere das gesehene in einer klarheit die doch sehr an hyperrealistische computerfotografie erinnert.
- C. (meine begleiterin) sagt mir plötzlich etwas von einem pfadilager und zeigt durch die sträucher am rande der wiese und ich sehe das sich dort ein bach durchschlängelt und auf der anderen seite braune pfadizelte aufgestellt sind. plötzlich lasse ich dieses wort immer und immer wieder in meinem geiste kreisen. PFADILAGER. ich beginne zu lachen. anfangs ein kichern, dann schwillt es an zu einem reissenden strom. desto mehr ich lache desto ausgeprägter verändert sich die umgebung. schliesslich bin ich mitten in einem hysterischen lachkrampf und meine kollegin stimmt mit ein. belustigt von meinem ausbruch. die lache beginnt hohl und metallisch in meinen ohren nachzuklingen und langsam tut mir bauch und brust weh vor lauter lachen.
- wir laufen wieder ein bisschen und ich lache vor mich hin. schliesslich gelangen wir zur party zurück.
- eine weitere stunde ist um und ich habe mich ein wenig beruhigt. ich verbringe die zeit mit interessanten, intellektuelen und witzigen gesprächen. baue an und ab einen joint und teile meine spontanen eingebungen mit.
sehr empathogene momente werden erlebt und optische aktivitäten sind kaum noch vorhanden. ich treffe wieder auf herrn appenzellerkräuter und danke ihm für dieses irrtümlich für LSD-gehaltene geschenk. ich sag ihm wie passend und korekt es ist, dass ich ausgerechnet hier und jetzt diese bekanntschaft damit machen darf.
- ich gehe etwas tanzen und als ich so tanze sehe ich eine frau die ein rotes tuch um die schultern und goldene,grosse orreifen trägt, schwarze haare, feines besticktes kopftuch. mir gehen bilder und erinnerungen von zigeunerwahrsagerinnen, hexen, spanischen esmeraldas durch den kopf und ich bin gerührt von ihren geschmeidigen, fliessenden tanzbewegungen. feuergleich fegt sie über die tanzfläche. vom einen ende zum anderen und ihr tuch scheint sie dabei regelrecht in brand zu stecken. ich stehe da und komme aus dem staunen nicht mehr heraus. ich werde überwältigt von schönheit und grazie. dann, als ich fast glaubte die gesamte schönheit des seins des kosmos, vereint in dieser frau zu sehen und zu staunen, zieht sie ein neongrünes petbong hervor und beginnt sich eine mischung zu machen.
ich denke: BöNGLI. und dieses wort lässt mich auf den rücken kullern vor lachen. ich liege im laub und spüre die orgasmischen lachwellen in meiner brust tanzen und wüten, einem taifun gleich der mich an den rand des menschlichen wahnsinns reisst und von da wieder zu geerdeter besinnung. beides scheinbar gleichzeitig, eingsponnen im schizophrenen kontext des sich selbst bewusstseins. 4 ,5 leute stehen plötzlich um mich herum und blicken auf mich hinab. wie neugierige zoobesucher, oder verwunderte psychiater. der ausdruck ihrer gespenstisch-verwirrten gesichter entlockt mir weitere lachsalven und ich würde ihnen gerne sagen was abgeht, aber das einzige wort das ich über meine lippen bekomme ist: BöNGLI!!!
- c. steht jetzt auch da und lacht und erklärt sich für mich. vielleicht ist es ihr ein wenig peinlich. obwohl es das ja nicht muss.
15 minuten vergehen. ich beruhige mich wieder und verspüre hunger und durst. ich sättige mich an dem liebevollgestalteten gratisfrühstück und jeder bissen verströmt wieder diese empathische zufriedenheit mit sich und der welt in meinem körper. ich setze mich hin zu einer frau und sie fragt mich nach meinem befinden. sie lächelt und streichelt mir den kopf. sie mache sich ein bisschen sorgen um mich. ich sage ihr das ich mich gut fühle und das ich unter einer sehr verrückten substanz stehe. sie nickt und sagt ich solle auf mich aufpassen. ich danke ihr für ihre anteilnahme und wir beide diskutieren noch eine weile über gott un die welt.
- jetzt rast die zeit dahin. zeitliche blackouts lassen die einflüsse und interpretationen zu einer öligen,verfliessenden masse zerinnen. ich sitze mit c. am bach und bastle kleine holzpilzchen die ich dort in den sand stecke.
dann stehe ich wieder auf dem floor und höre verzerrte psychedelische klänge. eine mischung aus sound, palaver und waldgeräuschen, so psychedelisch wie es wohl kein mischpult und soundprogramm je berechnen könnte.
ich trinke schokolade vom übriggebliebenen zmorgen. eine achterbahnfahrt für meine geschmacksknospen. bezaubernd wandert die sonne gemächlich über die glitzernden und zitternden baumwipfel und bei diesem anblick wird mir bewusst das es ja noch soetwas wie zeit gibt. ich suche c. und auch sie hat an das gedacht das ich gerade fragen wollte. wann wollen wir heimwärts?
sagen wir noch ein stündchen. verabschieden und so, dann mal los. ich frage wie es ihr den gehe. sie nickt und findet gut. sie fragt mich ob sie nicht vielleicht einen viertel von meiner zweiten DOI-hälfte haben dürfe. ich frage sie ob sie das wirklich möchte. sie möchte und ich überlasse ihr dieses mikroskopische instrument der bewusstseinserweiterung. respekt erfüllt mich beim anblick dieser zerteilten pyramide.
- die stunde schmilzt dahin wie märzeis in der sonne. wir packen unser weniges hab und gut und verabschieden uns. es folgt uns noch ein gemütlicher bärtiger mann der in unserer diskusionsrunde dabei war. er begleitet uns und zu dritt laufen wir über die wiese, auf der ich ein paar stunden zuvor heftige lacher ausgestossen habe. ich versuche mit dem pfadilagerwort erneut ein lachen herauf zu beschwören aber eine bewusst-absichtliche reaktivierung gelingt mir nicht. wir erreichen den shuttlebus und können bis zum bahnhof mitfahren. ich drücke dem fahrer einen zwanziger haschbrösel in die hand un bedanke mich. er dankt seiner seits und spekulierte wohl, ob ich das wohl auch getan hätte, wenn ich nicht so "verschliffen" wäre.
- c. und der bärtige sitzen im zug und wir fahren richtung zürich. eine lustige zugfahrt. es beginnt mir wieder zu "schuben". bewegungsdrang und redefluss ergreifen von mir besitz und kleine lachzwischenfälle scheinen die paradoxie meines daseins im zug gegenüber den reisenden zu verstärken. mich kümmerts wenig ich geniesse die fahrt.
- in zürich angekommen trennen sich unsere wege. der bärtige verlässt uns und wünscht uns alles gute. wir ihm natürlich auch und ziehen von dannen.
wir müssen warten. unser anschlusszug kommt gegenwärtig in einer knappen stunde. warten. in diesem gigantischen bahnhof der mehr ein ameisen haufen als ein bahnhof zu sein schien. wow. all diese verschiedenen ströme menschlicher energiebündel. all dieses gedachte das sich glasklar vor mir abzeichnet aber so zusammenhangslos scheint wie all die tausend wortfetzen.
zvilisation. tumult. ein bollwerk menschlicher unvernunft. die absolute reizüberflutung. ich staune und wundere mich sogleich das ich bei all dem erblickten nicht einfach den verstand verliere. ca. 9 stunden bin ich jetzt schon auf dieser droge und ihre kraft scheint eine konstante zu sein, die präsenter an mir haftet als so mancher anderer stoff.
- c. und ich laufen umher und wollen gerade in den untergrund stechen, da fällt mir eine polizeipatroulie auf. ich beginne zu schmunzeln und denke mir das, das sich wohl jeder illegal,legal,scheissegal berauschte wohl bei dieser begegnung denkt: ach wenn die nur wüssten. haha!
ich fange sogar den blick des einen ein und erwiedere ihn mit einem breiten grinsen das eine mischung aus sympathie und veräppelung darstellen mochte.
dann verschwinden wir und die rolltreppe befördert uns in den untergrund.
wieder eine art kulturschock überkommt meine sensiblen sinne, beim anblick
dieses kalten, schmerzenden neonröhrenlichts. das kreischen ankommender, bremsender züge, das gplapper all der eiligen menschen. wumms. irgendwo in all dem chaos setzen wir uns zu einem türkischen imbiss und bestellen etwas zu essen. der improvisierte kebappbausatz regt dann schliesslich meine gelüste doch nicht mehr so an, jetzt da er so da liegt auf einem weissen keramikteller, wie ein erlegtes tier, cocktayl und jogurthsosse blutend. es wird mir, als hörte ich dieses saucetriefende etwas gurgelnd aufstöhnen. das fötzelig, fransige zottelfleisch das aus dieser brottasche klafft erinnert mich zusehends an autobahnopfer.
c. beisst hinein und scheint keine probleme damit zu haben. ob es daran liegt das sie sich einen falavel bestellt hat?
schliesslich beiss ich auch hinein und der hunger und der süsslich würzige geschmack besiegen meinen ekel und schlagen ihn vollends in die flucht.
wir essen und dann läutet mein handy. dieses gerät das ich seit stunden vergessen habe. ich überlege mir nicht ran zugehen aber etwas sagt mir das es schon ok ist wenn ich rangehe. ich nehme ab und am anderen ende ertönt die lieblich-provokante stimme meiner wg-mitbewohnerin. wo ich den stecke und wann ich gedenke wieder mal heimzukommen. einen moment lang bin ich versucht zu fragen ob sie ihre mütterlichen komplexe gegenüber mir immer noch nicht überwunden hätte, aber ich verkneife mir das und begrüsse sie. sag ihr das ich bereits auf dem heimweg sei und das ich unter heftig psychedelischen drogen stünde. sie lacht. ihr lachen klingt rostig und etwas verstaubt, so als käme es von weither. vielleicht eine millionlichtjahre oder so. längst vorbei und im strudel der zeit untergegangen, aber erst jetzt von meinem funk aufgefangen.
sie teilt mir mit das noch ein kollege bei uns wäre und das sie einfach mal fragen wollte wo ich den so stecke. bis gleich du flashkopf und gib acht auf dich. dann hör ich sie noch im hintergrund zu ihrem freund sagen: der ist ja "hunesch" drauf. sie sagt es sichtlich belustigt und ich bin versucht mit einer erneuten lachsalve zuantworten. aber irgendwie will mir das nicht gelingen. scheint so als wären meine seretoninreserven für den moment aufgebraucht.
sie hängt ab ich auch und c. und ich machen uns auf den weg richtung gleis.
- im zug gen bern erleben wir noch ein paar witzige begenungen und ich merk c. den viertel schon ein bisschen an, zumal sie auch die ganze nacht auf d-lysid unterwegs war.
ein paar mädchen sitzen vis à vis von uns lachen und schnattern wie es junge mädchen tun. wir erwidern das lachen und das positive grundgefühl.
dann kommt langenthal. zeit das sich unsere wege für heute trennen. c. bleibt sitzen, umarmt mich wünscht mir alles gute und lässt danken. ich tu es ihr gleich und steige aus.
der zug fährt hinter mir ab und ich bleibe eine weile auf dem bahnsteig stehen. ich geniesse das sein und bin dankbar das ich und die welt sind. die warme frühlingsabendsonne fühlt sich einfach fantastisch auf meinem gesicht an. ich schliesse die augen und auf dem rot-orange pullsierenden hintergrund meiner lider beginnen harmonische kalaidoskopieen zu tanzen. bilden abstruse formen und muster und verstärchen mein wohliges gefühl des geborgenseins. mutterschossgleich und mich stark an LSD erinnernd.
- ich schreite heimwärts einen flaumigen wind im rücken und intensive frühlingsfarben um mich herum.
als ich dann in unsere wohnung schreite begrüssen mich meine beiden mitbewohner und ihr kollege. auch sie scheinen einen schönen tag verbracht zu haben. wir reden noch eine weile und sitzen auf dem balkon und dann lege ich mich bald enmal schlafen ich bin müde und lege mich ins bett. schlafe ein und rutsche in einen von endooptischen effekten geprägten traum.
- am tag darauf- sprich nach gutdurchgeschlafenen 13 stunden fühlte ich mich topfit und wohl, immer noch die frischen erinnerungen an meine reise in mir tragend freute ich mich auf alles weiter.


Dieses sehr schöne erlebnis mit Dimethoxy-Iod-amphetamin blieb mir bis heute in guter erinnerung. vielleicht romantisiere ich die ereignisse zu sehr und bausche sie interpretatorisch auf, aber auf jedenfall kann ich mit gewissheit sagen, das es manchmal für das erleben einer substanz ganz von vorteil sein kann, wenn man nichts über sie weiss. dies sollte jedoch trotzdem mit dem nötigen respekt geschehen.
3 weitere erfahrungen in jeweils um die hälfte reduzierten dosisbereich erwiesen sich auch als ausgezeichnete bewusstseinszustände jedoch in wesentlich geerdeter und bodenständigerer form.
meinen erachtens stellt DOI eine der wertvollsten synthetischen psychedelika dar die von menschenhand geschaffen wurde. Eine spätere erfahrung mit DOB erwies sich als zu metallisch und kalt. zu fest war es mit der herkömmlichen amphetaminwirkung verknüpft. DOM, DOE, DOC habe ich noch nicht ausprobiert. sofern sich mir die gelegenheit dazu bieten sollte, wäre ich nicht abgeneigt. aber vielleicht wird und soll das nicht der fall sein.
ich beende hiermit meine ewig lange litanei über diese substanz und wünsche allen, die ihr irgendwann in ihrem leben begegnen mögen einen schönen und bewusstmachenden umgang damit.
:farbig:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18.03.2007 - 16:06 
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danke für diesen wunderbaren trip-bericht :farbig:

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"The Great Way has no gate. Clear water has no taste. The tongue has no bone. In complete stillness, a stone girl is dancing."
(Seung Sahn)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 18.03.2007 - 19:15 
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Wow!
Das war vielleicht der "beste" Tripbericht, den ich je gelesen habe. :ok:
Ich konnte mir alles verdammt gut vorstellen.

Meinst Du wirklich, dass Du das womöglich im Nachhinein zu verklärt darstellst? Ich glaube nicht. :)


Zitat:
aber auf jedenfall kann ich mit gewissheit sagen, das es manchmal für das erleben einer substanz ganz von vorteil sein kann, wenn man nichts über sie weiss

Wie wahr - "normal" gibt`s eigentlich nicht.
Manche Leute feiern "eine geile Party" auf m-CPP, weil sie denken, sie seien auf MDMA. Kein Scherz. :D

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"To boldly go where no one has gone before!"


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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.12.2009 - 12:35 
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*thema hervorhol*

sehr schöne und lehrreiche Tripberichte über diese Substanz. Hatte noch nicht das Vergnügen, jedoch liegt noch so ein Pyramidli rum... nur die Zeit dafür fehlt mir ein wenig. Ausserdem will ich nicht alleine trippen... naja kommt Zeit, kommt Trip. Oder wie man so schön sagt :color:


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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 04.10.2010 - 23:11 
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So, nachdem meine DOI Trips seit etwa 3 Jahren bei mir lagerten und auf Ihre bestimmung warteten war es vor ca. 2 Monaten endlich einmal so weit.
Einige werden sich vielleicht Fragen warum ich gute 3 Jahre brauchte bis ich die Trips das erste mal versuchte. ;) Obwohl ich schon sehr viel Erfahrung mit dem Umgang von Halluzinogenen Substanzen und auch verschiedenen RCs habe, hatte ich doch sehr grossen Respekt vor DOI. Besonders wegen der Langer Wirkungszeit, aber auch weil ein Freund davon einen ziemlich heftigen Trip hatte.
Jedenfalls hatte ich anfang August Zeit und Lust die Substanz zu Testen.
Wir waren gerade auf der Fahrt an ein Outdoorfestival. Noch auf der fahrt um ca 19 Uhr nahm ich ~1.5mg DOI oral ein. Danach hiess es warten, warten und warten.
Als ich um 22 Uhr (t+3h) immer noch keine Wirkung verspürt habe, kam langsam der gedanke auf die Substanz sei infolge der langen Lagerung vielleicht zerfallen/unwirksam sein. Aber es kam wie es komment sollte. Um 23 Uhr (t+4h) nachdem ich einen "grösseren Joint" geraucht hatte setzte die Wahrnehmungsveränderung augenblicklich ein.
Die Optiks waren für die nächsten paar Stunden ziemlich ausgeprägt, und auch das Körperempfinden sehr schräg, wie bei fast allen RCs.
Über den Trip selber will ich jetzt nicht ausführlich schreiben, ist auc hschon eine weile her! ;) (Aber hole es bei Interesse nach)
Als wir uns am nächsten Tag um ca. 14 Uhr (t+19h) auf den Heimweg machten hatte ich das meiste bereits überstanden. Aber wie ich auf dem Beifahrersitz feststellen musste war ich noch alles andere als Nüchtern. Ich onnte fast nicht glauben was das für ein Gefühl ist in einem solchen Zustand eine Passtrasse runter zu fahren. Oder wie futuristisch so ein Tunnel aussehen kann. ;)
Um ca. 17 Uhr (t+22h) zuhause angekommen war ich doch recht erschöpft. Kurz geduscht und dan ab ins Bett. Schlafen war zum glück kein Problem.
Was mich als "erfahrenen Psychonaut" aber dann doch erstaunte war, als ich nach 3h Schlaf aufstand (1. August stand vor der Tür ;) ) ich immer noch Optics hatte obwohl ich mich geistig wieder +/- auf dem "Normal" Niveau befand.
Die Optics verschwanden zum Glück ein Tag später gänzlich, und bis heute ohne Nebenwirkungen (hoffe ich jedenfalls ;) )

FAZIT:
Super Substanz. Meiner Meinung nach etwas zwischen LSD und Bromo-Drägönfly. ;)
Aber man sollte sich auf jedenfall genügend Zeit einplanen, auch um nach dem Trip noch 1-2 Tage entspannen zu können.


Mosh :tanz: :tanz:

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 07.10.2010 - 18:46 
Hi,
mich würde interessieren, ob du das nächste Mal mehr nehmen würdest? Mit welcher LSD-Dosis würdest du die 1,5mg DOI vergleichen, was die Intensität der Wahrnemungsveränderung betrifft?
Der Hintergrund: Ich habe selbst noch DOI rumliegen und spiele schon länger mit dem Gedanken mal 2mg zu nehmen.
Grüße, Bellini


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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 31.10.2010 - 17:01 
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Also ich habe bisher nur zweimal Doi getestet.
Das erste mal 3mg oral.
Optisch hätte bei der Intensität des Trips doch schon stärker sein können, war aber guter Mindfuck und
durchaus gutes Feeling, bis wir bei etwa t+10, als das gröbste rum war unseren "Gute-Nacht-Joint" rauchten.
Der hat uns dann nochmal gute 5 Stunden nach hinten geworfen und alles begann wieder von vorn.
Gras scheint die Wirkung von Doi nochmal um einiges zu potenzieren!
Ein zweiten Versuch hatte ich auf einer Party mit doch recht viel Alk.
Insgesamt hab ich 2 mal jeweils ungefähr 0,7mg nachgelegt bis ich etwa 1,7mg hatte.
Das ging auch ganz gut, wobei Doi nicht sehr dominant war und eher von der Flasche Rum überdeckt wurde.
Bösen Kater gabs den kompletten Tag danach jedenfalls inklusive!
Ein Doi Trip nimmt mindestens 48h in Anspruch!
MfG Dr Koma


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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.02.2011 - 10:53 
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Kleiner Bericht zu "noname-Blotter" weiß (20 x 20 mm) - so große Blotter hatte ich noch nie gesehen, sie sahen sehr amateurhaft aus. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich gedacht, das sind Blender/Verarsche. :D

Wir (meine Frau & Ich) hatten am letzten Freitag gegen 14 Uhr jeder 1,5 Pappen wo "angeblich" 1,5mg DOI (pro Pappe) drauf waren (= 2,25mg pro Person). - allerdings haben wir das DOI in 3 Portionen genommen - alle 1,5 std eine halbe Pappe.
Die ersten 2-3std passierte nicht wirklich viel, mal abgesehen von Wirkungen die auch einem Placebo entsprechen, was wohl auch mit der drei-stufigen Einnahme zu tun hatte.

Gegen 17 Uhr intensivierte sich die Wirkung extrem und wurde auch sehr stark optisch. Die Wirkung blieb dann locker 12td auf einem sehr hohen Niveau (nix für Einsteiger, wirklich nicht) - wir haben die Zeit mit Musik hören und auch TV schaun verbracht, etwas gechattet (mit dem Drachen :) Foulfellow^^ & Marlox, der doch etwas verwirrt war^^).
Gegen morgen, als es hell wurde kam das DOI dann mehr schubartig, mal fühlte man sich relativ normal, dann wieder überrollte es einen total. Das ging eigentlich den ganzen Tag über so weiter wobei die Intensität der Schübe ganz allmählich weniger wurde. Gegen Mittag (als wir voll verstrahlt unser Polamidon abholten) haben wir uns was zum kiffen besorgt.
Nach einem Joint wurden wir durch das Hasch wieder bestimmt 5-6std zurück geworfen. Das Spiel ging den ganzen Tag über so weiter.

der Trip war ähnlich vom Charakter her, wie das was ihr hier schon gelesen habt. Wir hatten ein paar Stunden vor dem Trip die Tripberichte weiter oben gelesen und diese hysterischen Lachanfälle aufgrund dämlicher Wortschöpfungen hat uns ebenso den Atem geraubt wie "Böngli" :D

Dazu muss ich anmerken, dass DOI (auch andere Amphetamine und psychedelika, aber vorwiegend bei Amphetaminen) einem die Opioide total aus dem Körper saugt - wir waren mittags vor der Polamidon-einnahme erstmal ziemlich entzügig (visuals von Pinguinen am Südpol kamen mir in den Sinn) - total ausgelaugt vom DOI (also doppelt-vorsichtig, falls man Substituent ist^^).

was mir nach 20std auffiel ist, dass DOI eine extreme Zeitdehnung erzeugt hat - alles um uns herum bewegte sich nahezu in Zeitlupe oder blieb fast stehen. War sehr unangenehm so im Supermarkt an der Kasse in der Schlange zu stehen ...
meine Frau hatte nachmittags ein Milligramm Flunitrazepam genommen - eine Stunde später ärgerte sie sich darüber, weil das Benzo ihre "Blume im Kopf" kaputt gemacht hatte. Die Wirkung war bei ihr dann zwar noch vorhanden, aber nicht mehr so filligran.
Plötzlich klingelte es an der Tür - wir wollten erst gar nicht öffnen, wegen "Verstrahltheit", aber als wir dann doch öffneten, kam uns ein Bekannter besuchen, der uns zum Heroin rauchen einlud. Das kam uns doch sehr gelegen, da wir damit etwas der extremen "Hibbeligkeit" des DOI's entfliehen konnten. Ich zog eine Nase H ... und - als ich danach kurz zur Bank gegangen bin, überfluteten mich plötzlich zusätzlich die extremen Glücksgefühle des Opioids. Ich freute mich wirklich diesmal darüber meinem "kleinen Mann im Ohr" (siehe den entsprechenden Thread) mal so richtig "Stoff" geben zu können ohne mich dabei gleich wieder moralisch am Boden zu fühlen.

Der Tag plätscherte so vor sich hin bis wir dann abends gegen 23 Uhr kurz eingeschlafen sind. Exakt nach drei Stunden wurde ich wieder wach und merkte das der Trip zwar schwächer geworden ist, aber das DOI immer noch extremst an den Rezeptoren "bappt".
Ich hab mir dann Matrix reloaded angesehen, welcher auf dem noch gut merkbaren Trip sehr geil rüber kam.
Meine Frau hat etwas länger geschlafen und ist so gegen 3:00 morgens wieder aufgewacht.
Da waren seit der Einnahme 36std vergangen.
Wir haben dann noch ein kleines Bong ("Böngli"^^) geraucht und meine Frau konnte so gegen 6 Uhr auch weiterschlafen.
Ich hab ebenfalls einen Versuch gestartet, aber jetzt war der Amphetamincharakter des DOI so extremst, das ich nicht schlafen konnte....
der Raum war ruhig, nur meine Neuronen ploppten und sirrten, es war die "dröhnende Ruhe", the "roaring silence". Mir kam kurz der Gedanke, ich hab in meinem Kopf was "kaputt" gemacht und werde nie wieder schlafen können?!
Das brachte mich erstmal etwas mies drauf und ich überlegte, was ich denn mal machen könnte. Hab mir dann mein Smartphone genommen und INet-Radio "chromanova" Chillout gehört - extrem ruhigen Chillout um mich etwas zu beruhigen.
Das wirkte auch, zwar nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hatte, aber es beruhigte ;)

gegen Sonntag mittag, es ging langsam auf die 48ste Stunde zu, mussten wir dann wieder zur Methadonvergabestelle - diesmal war es nicht so krass wie 24std vorher.
Keine Pinguine mehr, es war auch nicht mehr so kalt.
Eine wirkliche Baseline verspürten wir erst gegen Sonntag nachmittag, ca. 48std nach der Einnahme. Gegen Spätnachmittag hab ich dann 0,5mg Flunitrazepam genommen und wir haben uns einen chilligen Abend gemacht.
beim nächsten Mal, werden wir die Dosis auf einmal nehmen, obwohl ich denke, dass das bei dieser Substanz in den ersten Stunden irrelevant ist. Ich vermute mal, die Wirkung wird etwas konzentrierter einsetzen, aber von der Länge her wird sich da nicht viel tun.
gruß
Shiara & poiZI

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.02.2011 - 14:00 
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Ich hab auch das Vergnügen gehabt vor einer Woche und ein paar Tagen :)

Waren 3.5-4 mg und es hat von.. ich glaube es war Samstag Nachmittag, bis Dienstag gewirkt.

Optisch ziemlich ausgeprägt (bei höheren Dosierungen sogar stark), akustisch bei mir nicht so extrem.. aber ein Freund der auch am trippen war hat die Akustik sehr verzerrt wahrgenommen.
Die Musik war aber (wie bei vielen Substanzen) einfach geil ;D

Was man sagen muss, es ist wirklich ein zeitloser Trip, spätestens nach den ersten 15 Stunden merkt man das dann..

Allerdings ging der Trip bei mir nicht so tief. Aber das liegt an der Wellen-Wirkung von DOX, man wird immer wieder aus den Zuständen rausgerissen.

Fazit ist für mich, dass die Substanz geil ist zum konsumieren wenn man länger dabei sein will (grad auch durch die speedige Komponente) ..aber wenn ich richtig tief eintauchen will, dann nehm ich lieber LSD.

Irgendwann werde ich dann 'mal 6mg oder so antesten, allerdings ohne nachlegen, sondern direkt als Startdosis.

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.02.2011 - 15:46 
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Ich post mal den Tripbericht eines Freundes hier rein (er ist im Forum inaktiv). Als er ihn geschrieben hat dachte er noch, dass es LSD gewesen sein. Vor etwa einem halben Jahr wusste er es dann besser:

"Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!", ein Bericht by The Prophet

edit: Könnte, laut neuester Eve&Rave-Community-Analysis :lehrer: , nun doch LSD sein: http://eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?f=63&t=3961

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Disclaimer: Kein einziger meiner Posts ist ernst gemeint. Es sind alles von mir erfundene Lügen.

Vermisse nicht. Erwarte nicht. Lebe.

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.02.2011 - 17:08 
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6mg als Startdosis ? von "diesen" Blottern?`wären ja dann 4 stück ...
äh, öhh... ich weiss nicht ... das würd ich mir aber noch ein paar Mal überlegen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.02.2011 - 18:48 
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Warum? 4mg hab' ich ja bereits schon probiert, einfach nicht als Initialsdosis.

In Erowid sind Berichte bis 10mg.

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.02.2011 - 17:42 
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Wie lange wirkt es den cirka wenn mann "nur" 1,5-2mg nimmt?
Und ist das dan eher langweilig?

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 26.02.2011 - 17:44 
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Wirkt sicherlich um die 20 Stunden.. jedenfalls haben das Kollegen von mir empfunden die auf 1.6-2.4mg getrippt sind. :)

Und nee, ich denke bei diesen Dosierungen fangen die Optiks richtig an und es wird lustig *g

Also ist genau richtig für den Anfang.. aber Achtung mit nachlegen! Das verlängert den Trip..

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2011 - 11:26 
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ich find auch 1,5-2mg ideal für einen Anfang (Allerdings sollte schon Triperfahrung vorhanden sein)

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 27.02.2011 - 15:48 
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Foulfellow hat geschrieben:
Wirkt sicherlich um die 20 Stunden.. jedenfalls haben das Kollegen von mir empfunden die auf 1.6-2.4mg getrippt sind. :)

Und nee, ich denke bei diesen Dosierungen fangen die Optiks richtig an und es wird lustig *g

Also ist genau richtig für den Anfang.. aber Achtung mit nachlegen! Das verlängert den Trip..


poiZEN hat geschrieben:
ich find auch 1,5-2mg ideal für einen Anfang (Allerdings sollte schon Triperfahrung vorhanden sein)



Danke für die antworten!


Triperfahrung ist reichlich vorhanden ;)

mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.03.2011 - 19:21 
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Hey Leute!

Weis vielleicht einer wie lange DOI auf plotterform haltbar ist in nen zipp baggy und dieses ist in einer Dunkeln Schreibtischlade bei Zimmertemperatur?
Sollte ich es besser anders lagern? (Kühlschrank)?


mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 03.03.2011 - 20:10 
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ich habs im Kühlschrank. Aber, trocken sollte es sein und licht/luft geschützt.
Ich denke nicht das die blotter so temp-empfindlich sind.
Nur sollte man sie nicht zu oft angrabbeln ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.03.2011 - 21:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: DOI (2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamine)
Ungelesener BeitragVerfasst: 15.03.2011 - 16:45 
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Wie sieht es mit der Legalität in D aus? Sprich: Steht es im BtMG?


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