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 Betreff des Beitrags: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 09.04.2013 - 19:41 
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Ich will hier einmal einen Leitfaden erstellen zur Herstellung von Lösungen oder Pulververreibungen mit einer definierten Konzentration. Ich poste das im Bereich Phenylethylamine, weil besonders in dieser Klasse vermehrt sehr potente Substanzen auftauchen die schon im µg-Bereich wirken. Das ganze ist keinerlei Anleitung zur Herstellung von psychoaktiven Substanzen selbst um Missverständnisse im vorhinein schonmal aufzuräumen.

Wer jetzt etwas schneller wissen muss, wie man verdünnt, kann auch gleich zu Punkt 3. überspringen, beachtet aber die Grundvoraussetzung, dass ihr eine entsprechende Waage braucht!

Gliederung:

1. Grundvoraussetzung: Die Waage
2. Ein Beispiel, wann eine Verdünnung notwendig ist
2.1. Vorstellung einiger Werkzeuge zum hantieren mit Chemikalien
3. Durchführung zur Herstellung einer Stammlösung und Verdünnung von dieser
4. Dann gehen wir mal zur Pulververreibung


Ich habe schon öfters Leute gesehen oder von ihnen gelesen die eine sehr potente Substanz in die Finger bekommen haben, wie zum Beispiel DOB/DOM usw. und eigentlich nicht wirklich wussten wie sie das am besten dosieren können ohne gleich eine vielfache Überdosis zu riskieren. Also wenn sich noch nie jemand damit beschäftigt hat wie er das am besten macht ist hier gut aufgehoben.

1. Grundvoraussetzung: Die Waage

Grundsätzlich gilt: Wer mit potenten psychoaktiven Stoffen experimentieren will, sollte sich als allererstes eine Waage zulegen die mindestens auf 1mg(0,001g) genau wiegen kann. Diese sind schon für kleines Geld zu bekommen und sind teils gar nicht mal so übel. Ich selbst hatte früher mal so´n Ding für rund 35.- welche für Edelsteine gedacht war. In meiner früheren Arbeit hatte ich z.B. diese Waage zur Verfügung(geht auf 0,01mg genau) und hab dann mal meine Waage mit dieser Verglichen. Bei 30 wägungen(war halt so zeugs wie Aluschiffchen usw.) hatte ich grad mal eine Abweichung 2,8%. Für eine richtige Analysenwaage wäre das natürlich erbärmlichst, aber ehrlich gesagt hätte ich schlimmeres erwartet. Solch eine Waage stellt das absolute Minimum dar, was man haben sollte, will man potente Substanzen abwiegen! Besser wäre natürlich eine richtige Analysenwaage z.B. von Sartorius, die jedoch sehr teuer sind. Desweiteren sollte man diesen Waage nicht im Bereich unter 10mg vertrauen, da sind die Abweichungen der Messergebnisse einfach zu groß, auch zwischen 10 und 20mg sollte man vorsichtig sein.

Denkt nichtmal dran schon nur 2-CP z.b. konsumieren zu wollen ohne eine Waage zu besitzen. Dinge wie, alles Pulver raus und die Menge in 10 gleiche Häufchen teilen usw. könnt ihr auch vergessen. Erstens klappt auch das nur bescheiden, zweitens vertraut ihr am besten keinem Vendor was die Mengenangaben angeht, auch die zuverlässigsten sind nur Menschen. Wenn zu wenig im Tütchen ist, ists ja noch egal, aber es passiert nicht selten dass einfach mal 10-100% mehr drin sind als eigtl gekauft. Sei es durch Tütchen vertauschen oder weil er wirklich großzügig ist.

Gut das mit der Waage ist geklärt. Dann zum nächsten Schritt:

2. Ein Beispiel, wann eine Verdünnung notwendig ist

Als Beispiel nehme ich mal ETH-LAD, ein LSD-Analogon welches noch potenter ist als das original selbst und das wird sicher keiner in nem RC-shop finden(will ja keinen hier zum Konsum auffordern :dance: ). Wir stellen uns vor ich habe 25mg ETH-LAD und möchte gerne für einen Trip 150µg konsumieren. Ich nehme an ich habe ein Nasenspray-Fläschchen bei dem pro Sprüher 100µL bzw. 0,1mL rauskommen und ich will pro Sprüher 50µg haben, damit ich den Trip ggf. leichter steuern kann(durch hochdosieren oder nachlegen z.B.)

2.1 Als erstes ein paar nützliche Werkzeuge um mit Flüssigkeiten bzw Chemikalien zu hantieren

Ich stelle mal ein paar "Werkzeuge" vor, zuerst kommt immer die billige Methode, dann die elegante eines Laboranten :tanz: :dance: Letztere kostet beim ersten Mal ein bisschen was, wenn ihr aber regelmäßig am forschen seid ist das wirklich angenehm, verlustfreier, schneller und auch sicherer!

Als erstes braucht ihr etwas um das Pulver selbst möglichst gut zu händeln. Ihr könnt z.B. einen Teelöffel nehmen, den ihr dann am besten gleich nur noch für diesen Zweck benutzt, es geht auch gut ein Messer. Eleganter ist es natürlich sich einen richtigen Spatel zuzulegen. Wie ihr seht gibts die in allen Größen und Formen.

Jetzt braucht man etwas um das Pulver einzuwiegen. Man kann ein Stück Alufolie zu nem "Schiffchen" falten, eine leere Gelatine Kapsel nehmen, oder ihr wollt es wieder elegant machen, dann gibts z.B. Wägeschiffchen aus Glas welche ein Röhrchen besitzen mit dem ihr gleich das Pulver in euer Gefäß überführen und gleich verlustfrei ausspülen könnt. Oder ihr kauft euch ein kleines 10mL Becherglas, die wiegen nur 3-4g, da kann man direkt seine Substanz
einwiegen, lösen, ins nächste Gefäß überführen und nochmal ausspülen, ist ebenfalls ziemlich verlustfrei.

Jetzt habt ihr die Substanz eingewogen und sie will verdünnt werden. Billig gehts mit alten ausgespülten Medizinfläschchen wie von Nasentropfen z.B... Eleganter wäre es frische Schraubdeckelgläser zu nehmen, die gibt es in allen möglichen Größen. Oder Headspace Vials für die gibt es auch so Steckkappen, für die normalen Deckel bräuchte man eine teure Bördelzange. Sehr elegant ist auch das verdünnen in einem Messkolben, welche nebenbei gesagt eine sehr geringe Abweichung des Ist-Volumens aufzeigt. Am dünnen Flaschenhals findet ihr eine meist farbige Linie, füllt ihr den Kolben so auf, dass der nach unten gerichtete Bauch(konvex) gerade so die Linie berührt, ists richtig gemacht!

Jetzt hätte ich fast vergessen etwas zum überführen von Flüssigkeiten zu nennen. Wenn man nicht umschütten kann, eignen sich Spritzen und Pipetten sehr gut. Spritzen gibt es für alle möglichen Volumina in allen möglichen Genauigkeiten. Bei den Pipetten gibt es zum einen Pasteurpipetten, meist aus Kunststoff welche nicht allzu genau abmessen können, aber eben sehr gut auch kleine Volumina aufnehmen und abgeben können. Wenn ihr mit einer Pipette Volumina genau abmessen wollt, müsstet ihr zu einer Vollpipette greifen. Da sich wohl kaum einer die Mühe machen wird davon ein Set anzulegen geh ich mal auf die Bedienung nicht näher ein. Falls es doch jemand machen will einfach fragen.

Was für den Heimgebrauch zum Abmessen von Volumina am geeignetsten ist, ist ein Messzylinder

3. Durchführung zur Herstellung einer Stammlösung und die Verdünnung von dieser

Ich hab nun zwei Möglichkeiten:

Entweder ich nehme die gesamte Menge und berechne wie ich das zu verdünnen habe um zur gewünschten Konzentration zu gelangen.

Oder ich wiege mir nur einen Teil von der Menge ab und verdünne den. Das hat den Vorteil dass ich einfach ein vielfaches von 50µg einwiegen muss und dann nur noch mit genügend Lösungsmittel auffüllen muss.

Nochmal kurz zur Wiederholung: Ich hab 25mg ETH-LAD, will 150µg nehmen und mir dazu eine Lösung mit 50µg pro 100µl herstellen. Wenn ich wissen will wieviel mg pro mL das sind, nehme ich die 100µl und die 50µg mal 10. Dann hab ich einen mL und 500µg, also habe ich 0,5mg/mL.

Erste Möglichkeit (ich bau mal einen Zwischenschritt ein um das mit dem Verdünnen reinzukriegen) :

Ich löse meine ganzen 25mg in 10mL Wasser. Das kann ich in einem 10mL Messkolben machen den ich bis zur Markierung auffülle(aufpassen, die substanz muss vollständig gelöst sein bevor ich genau auf die Markierung auffülle), oder auch das Pulver in ein Schraubdeckelglas geben und 10mL H2O mit einem Messzylinder oder Vollpipette draufgeben. Um an meine Endkonzentration zu gelangen muss ich nur meine Masse durch mein Volumen teilen, nicht umsonst heißt es mg/mL. Also habe ich nun meine Stammlösung mit 2,5mg pro mL Lösung. Da ich aber jetzt erstmal eine Lösung mit 0,5mg/mL haben will muss ich das ganze weiterverdünnen.

Um zu erfahren, wieviel meiner Stammlösung ich entnehmen muss und auf wieviel wieder auffüllen kann ich mir z.B. überlegen durch welche Zahl ich meine Stammkonzentration teilen muss um auf die gewünschte Konzentration zu kommen. Das ist in diesem Fall 5. 2,5mg durch 5 sind 0,5mg.

Das heißt im Klartext wenn du nun einen Mililiter jetzt herausnimmst, in ein weiteres Gefäß gibst und daraus 5mL machst hast du am Ende 0,5mg/mL. Also nimmst du einen mL der Stammlösung und 4mL Wasser und fertig. Das gleiche klappt nun natürlich mit den vielfachen genauso! Also egal ob du 1+4, 2+8, 3+12, 4+16, 5+25 usw auffüllst. Brüche klappen natürlich genauso, machen aber ohne entsprechende Ausrüstung keinen Sinn.

Zweite Möglichkeit:

Du suchst dir eine Menge an Subtanz die du am besten nur noch einmal verdünnen musst um sofort zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Klar wär das mit den 25mg auch sofort gegangen, aber ich wollte ja das verdünnen erklären :multi: Am allereinfachsten ist es nun 5mg einzuwiegen und in 10mL Wasser zu lösen, schon hast du 0,5mg/mL. Wenn du ne krumme Masse wie 37mg vor dir hast ist das einfacher bzw schneller als erst nach dem passenden und dann auch krummen Volumen zu suchen. Natürlich kann man die 25mg auch einfach in 50mL lösen, dann hat man auch 0,5mg/mL.

Also wie man sieht ist es eigentlich recht einfach eine passende Lösung herzustellen.

4. Dann gehen wir mal zur Pulververreibung

Im Vorhinein möchte ich jedem Naheliegen dass eine flüssige Lösung bevorzugt werden sollte, da es bei der Pulververreibung deutlich schwieriger ist, diese wirklich homogen zu bekommen!

Im Prinzip ist das jetzt dasselbe wie vorhin, nur dass du mit % rechnest. Wenn ich wieder 150µg konsumieren will aber diesmal nasal, wäre es sinnvoll eine Pulververreibung herzustellen die ausreichend verdünnt ist, damit ich die gewünschte Menge mit meiner Waage wiegen kann. Eine gute Menge wären z.B. 15mg die ich ziehen will. 0,15mg von 15mg sind 1%. Das heißt ich will nun eine Pulververreibung herstellen die 1% ETH-LAD und 99% z.B. Lactose enthält.

Das sollte ja kein Problem sein, entweder ich nehme 10mg und tu 990mg Lactose dazu oder nehm gleich alle 25mg und tu 2475mg Lactose hinzu.

Das einzigste Problem bei den Pulververreibungen ist, wie schon gesagt, dass es deutlich schwieriger ist das ganze wirklich homogen zu kriegen. Entweder nehmt ihr einen Mörser und mörsert ganz lange( und damit meine ich wirklich LANGE), oder ihr löst beides in einem geeigneten Lösungsmittel(ist Lactose in Aceton löslich? ind Ethanol zumindets nicht), löst beide Substanzen vollständig, rührt seine Lösung und lässt dann wieder alles verdampfen.

Soo, viel Text auf einmal, ich hoffe es schreckt niemanden ab, ich hoffe ich konnte Fragen lösen wenn nicht, dann fragt einfach! ;)


Zuletzt geändert von Trivian am 12.04.2013 - 18:43, insgesamt 5-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.04.2013 - 17:35 
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Hallo Trivian,

habe deinen Text sehr sorgfältig gelesen und mir sind ein paar Sachen aufgefallen welche für mich nicht ganz stimmig klingen:

Zitat:
Das heißt ich will nun eine Pulververreibung herstellen die 1% ETH-LAD und 99% z.B. Lactose enthält.

Das sollte ja kein Problem sein, entweder ich nehme 10mg und tu 90mg Lactose dazu oder nehm gleich alle 25mg und tu 225mg Lactose hinzu.

Wenn du 10mg ETH-LAD nimmst brauchst du um ein 1%iges Pulver herzustellen 990mg Lactose und nicht 90. Kleine Anmerkung am Rande: Der Feinstaub welcher beim Mörsern entsteht ist potent genug dich auf Trip zu schicken, also gut Einkleiden:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 11.04.2013 - 18:31 
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Beiträge: 12
23st hat geschrieben:
Hallo Trivian,

habe deinen Text sehr sorgfältig gelesen und mir sind ein paar Sachen aufgefallen welche für mich nicht ganz stimmig klingen:

Zitat:
Das heißt ich will nun eine Pulververreibung herstellen die 1% ETH-LAD und 99% z.B. Lactose enthält.

Das sollte ja kein Problem sein, entweder ich nehme 10mg und tu 90mg Lactose dazu oder nehm gleich alle 25mg und tu 225mg Lactose hinzu.

Wenn du 10mg ETH-LAD nimmst brauchst du um ein 1%iges Pulver herzustellen 990mg Lactose und nicht 90. Kleine Anmerkung am Rande: Der Feinstaub welcher beim Mörsern entsteht ist potent genug dich auf Trip zu schicken, also gut Einkleiden:-)



Jup das ist falsch...
richtig korrigiert...

Weiters würde ich die Verreibungsmethode einem ungeschulten User nicht empfehlen...
Ich wäre mir einfach nicht sicher genug, ob der Laie es bewerkstelligt bekommt, einen wirklich gleichmäßigen Verrieb zustandezubringen...

Trotzdem finde ich es toll, dass du dir die Mühe gemacht hast auf das Thema Verdünnung einzugehen.
Vielleicht versuchst das nächste mal, dich etwas kürzer zu fassen.
Ich denke, dass man zumindest das Kapitel Verdünnung in einem 15 Zeiler unterbringt...

Falls man wirklich mit so potenten Stoffen Experimente angeht, würde ich demjenigen eine verdammt zuverlässige Waage empfehlen. Analysenwaage bzw gute Laborwaage mit max 0.1 bis 0.2 mg Abweichung.

Eine etwas sprunghafte Feinwaage aus dem Internet kann schon bei MDPV ungut sein.

Trotzdem :respect: für den Post


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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 09:49 
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Der Thread sollte als Wichtig markiert werden.

Ich hör jeden Tag Geschichten mein Kumpel hat 3 Kapseln 2C-P genommen und kam nicht mehr klar.
Ich hab eine von den Kapseln mal nach gewogen 15mg pro Kapsel.
Oder hier im Forum musste ich lesen jemand habe seine "Kumpel" eine Line mit 2C-P gelegt und behauptet es sei sowas wie Speed.
Noch ein Beispiel weil ich grad so schön dabei ist.
Es soll sogar Leute geben die per "Fingerspitze" dosieren.
Wie sagt man so schön "Man kann sie nicht alle retten"
Aber Trivian du hast einen guten Versuch gemacht. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 10:01 
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Vielen Dank an die aufmerksamen Leser, das kommt davon wenn man das geschriebene zu schnell durchfliegt :oops: :oops:
Ist natürlich vollkommen richtig, 10mg müssen auf 990mg und 25mg auf 2475mg für eine 1% Verreibung! Habs gleich ausgebessert.

Das mit der Länge stimmt, mal schauen ob ich da noch was machen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 10:04 
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Also ich finde ja die 5-10min zum lesen sollten einem das Leben doch wert sein oder :D

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 10:26 
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Ja das finde ich auch, wer schon mit hochpotenten Substanzen experimentieren will, sollte auch genügend Zeit investieren sich ersteinmal ausgiebig zu informieren :ok:

Ich hab jetzt nochmal bsonders auf die Wichtigkeit der Waage hingewiesen, eine Gliederung erstellt und für alle die nur nochmal schnell ne Auffrischung brauchen was das verdünnen angeht, am Anfang hingewiesen wo das zu finden ist, sowie nochmal speziell darauf hingewiesen dass eine Pulververreibung nur schwer homogen zu kriegen ist :lehrer: ;)

Ähnliches wie Jok3er hab ich leider auch schon viel zu oft mitbekommen, gerade mitm MDPV haben doch viel zu viele Leute mist gebaut, ist halt einfach kacke wenn man das reine MDPV in den Club mitnimmt, auf der toilette eyeballed und dann abkackt, kein Wunder dass das so schnell verboten wurde...


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 Betreff des Beitrags: Re: Herstellung definierter Lösungen oder Pulververreibungen
Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 10:36 
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Trivian hat geschrieben:
Ich hab nun zwei Möglichkeiten:

Entweder ich nehme die gesamte Menge und berechne wie ich das zu verdünnen habe um zur gewünschten Konzentration zu gelangen.

Oder ich wiege mir nur einen Teil von der Menge ab und verdünne den. Das hat den Vorteil dass ich einfach ein vielfaches von 50µg einwiegen muss und dann nur noch mit genügend Lösungsmittel auffüllen muss.

Nochmal kurz zur Wiederholung: Ich hab 25mg ETH-LAD, will 150µg nehmen und mir dazu eine Lösung mit 50µg pro 100µl herstellen. Wenn ich wissen will wieviel mg pro mL das sind, nehme ich die 100µl und die 50µg mal 10. Dann hab ich einen mL und 500µg, also habe ich 0,5mg/mL.

Erste Möglichkeit (ich bau mal einen Zwischenschritt ein um das mit dem Verdünnen reinzukriegen) :

Ich löse meine ganzen 25mL (???) in 10mL Wasser. Das kann ich in einem 10mL Messkolben machen den ich bis zur Markierung auffülle(aufpassen, die substanz muss vollständig gelöst sein bevor ich genau auf die Markierung auffülle), oder auch das Pulver in ein Schraubdeckelglas geben und 10mL H2O mit einem Messzylinder oder Vollpipette draufgeben. Um an meine Endkonzentration zu gelangen muss ich nur meine Masse durch mein Volumen teilen, nicht umsonst heißt es mg/mL. Also habe ich nun meine Stammlösung mit 2,5mg pro mL Lösung. Da ich aber jetzt erstmal eine Lösung mit 0,5mg/mL haben will muss ich das ganze weiterverdünnen.


Sonst würde ich vielleicht nochmal kurz auf das Mischungskreuz eingehen, muss man aber nicht ;)
Ich persönlich dosier auch gern per Tröpfchen.

Beispiel:

Ich hab 10mg 25I-NBOMe und möchte diese in 20% Ethanol lösen, dass es auf 150µg/Tropfen verdünnt wird. Ich nehm meistens Nasentropfflaschen, obwohl das mit dem Spray verlockender klingt. Hab sogar noch son Aufsatz hier (unbenutzt) und werds das nächste mal so versuchen.

Ich machs im Falle der Tropfen so:

x ausrechnen --> Tropfen abzählen ---> 10mg reinkippen ---> fertig

:wink:


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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 12:35 
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Die Anzahl der Tropfen der Lösung kann von der Anzahl der Tropfen des Lösungsmittels abweichen :lehrer:
Am besten ist es, wenn man am nächsten Tag die Anzahl der Tropfen noch mal überprüft.

Meine favorisierte Methode:
-Lösung herstellen
-etwas Milchzucker in einen Spiegel oder Teller
-Lösung für eine (halbe) Konsumeinheit auftragen und leicht vermengen
-trocknen lassen und noch mal vermengen
-in ein Briefchen machen und beschriften

Fertig ist die (halbe) Konsumeinheit für unterwegs :tanz:

5 Tropfen pro Vorgang empfinde ich als "ideal".
Vorteil: es keine Probleme, wenn man im druffen Kopf noch ein paar Tropfen oder Sprüher nachlegen will.
Nachteil: Für Substanzen, bei denen 5% mehr den Trip erheblich beeinflussen, ist diese Methode nicht geeignet.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 13:15 
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Meinst du damit, dass sich beim lösen von 10mg 25I-NBOMe die Oberflächenspannung verändern und somit auch die Tropfgröße verändern kann? Merkt man ja auch bei Ethanol-Wasser Gemischen. Je mehr Ethanol, umso kleiner die Tropfen.
Das war mir bewusst. Ich dachte aber nicht, dass sich durch die 10mg 25I-NBOMe tatsächlich was an der Tropfgröße verändert, lass mich aber uach gerne eines besseren belehren ;) Wenn dem so wäre, sollte man ne Pipette mit 0,1ml Strichchen nutzen und davon ablesen anstatt sich an der Anzahl der Tropfen zu orientieren!
Oder einfach nochmal neu auszählen und neu berechnen.

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 13:24 
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readY hat geschrieben:
Meinst du damit, dass sich beim lösen von 10mg 25I-NBOMe die Oberflächenspannung verändern und somit auch die Tropfgröße verändern kann?

War nur ein Klugscheisserkommentar, deshalb auch der :lehrer: :D

Bei solchen Substanzen wie NBOMes macht es sich kaum oder garnicht bemerkbar. Allerdings schaut das anders aus, wenn man z.B. 4-FA löst. Da ändert sich (jeh nach Mischverhältnis) die Tropfenanzahl erheblich.

Ich kann mir jedoch vorstellen, dass Stoffe existieren, bei denen sich kleine Mengen schon bemerkbar machen, also quasi "die Soße andicken" :D

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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 13:39 
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Nene, nichts da klugscheißen, hab deinen bBeitrag als sehr wertvoll empfunden. Ich habs bisher nur mit Etizolam freebase und 25X-NBOMe so gemacht. Werde das nächste mal die Tropfen der Lösung nochmal neu zählen und mit der Tropfanzahl des Lösungsmittels vergleichen.

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butterblume1 hat geschrieben:
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Ungelesener BeitragVerfasst: 12.04.2013 - 19:13 
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@readY: Danke für den Hinweis, habs ausgebessert, heißt natürlich 25mg in 10mL ;)

Das mit dem Mischungskreuz ist vollkommen richtig, aber das hätte den eh schon engen Rahmen wahrscheinlich gesprengt :)

Was die Tropfenzahl angeht, ist das schon so, dass sich die Tropfenanzahl pro mL mit der Temperatur der Flüssigkeit ändert. Also sollte man schon schauen dass man das immer bei ähnlicher Temperatur macht. bei 2-3°C Unterschied wird man kaum was merken, aber wenn man seine Tropfen bei 25°C "gezählt" hat, seine Flüssigkeit in den Kühlschrank stellt und dann die kalte Flüssigkeit rauslässt, kanns schon evtl sein dass man Veränderungen drin hat :)


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2013 - 08:19 
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Wenn du die Lòsung mit Ethanol machst und so oft die Tropfen
nachzählst wär ich aber auch vorsichtig.

Da das Ethanol schnell verdampft bzw. stark die Feuchtigkeit aus der Luft
anzieht kann sich ja auch wieder die Tropfenanzahl verändern od. denke ich da falsch?

Mfg


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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2013 - 13:22 
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Bei Zimmertemperatur macht das nichts aus, wenn du 2 mal sie Tropfen zählst. So flüchtig ist Ethanol auch nicht ;)

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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2013 - 17:11 
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Beiträge: 8158
Wohnort: Neutronenstern "Cassiopeia"
kipp den "Rest" nach dem Tropfenzählen einfach nicht wieder zurück
denn es verdampf ja erst nach dem es aus der Buddel kommt, oder?

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Staunen ist der Beginn der Erkenntnis...
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Ungelesener BeitragVerfasst: 13.04.2013 - 17:16 
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Wieso unbedingt über Tropfring dosieren?
Mit einer 1ml Spritze ist das nicht aufwendiger.


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