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 Betreff des Beitrags: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 05.06.2012 - 12:14 
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Willkommen! :)

Sorry, dass ich mich einmische. Ich finde es großartig, dass du den Weg zurück in ein Substanzfreies Leben gefunden hast und deiner Tochter bestimmt eine tolle Mutter bist. Auch dein Bestreben nach Beschäftigung finde ich super. Aber bitte differenziert genauer,... das Jzgenamt kann rein rechtlich gar nix. Die Mitarbeiter dürfen noch nicht mal in eine Wohnung, wenn die Familie das verwehrt. Dass dein Sohn nicht zurück zu dir darf ist allein aufgrund eines richterlichen Beschlusses möglich. Ich kann es einfach nicht mehr hören, dass man immer das Jugenamt angreift, obwohl die Mitarbeiter dort wirklich am Limit ihrer Möglichkeiten arbeiten!

Nichts für ungut, nochmal um es wirklich zu verdeutlichen: Der Angriff ging nicht gegen dich. Deine Erfolge in der Lebenswegsfindung finde ich großartig und beachtenswert!

Liebe Grüße,
Die Maus


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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 06.06.2012 - 16:25 
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Hallo Maus :-)
Das ist ja alles schön und gut, was du sagst, natürlich wurde das Aufenthaltsbestimmungsrecht vom Gericht entzogen. Aber natürlich NUR, weil das damals zuständige Jugendamt interveniert hat.
Genauso ist es mit meiner Tochter. Würde ich jetzt meine therapeutische Handlung abbrechen, würde ihrer Meinung nach (ich seh das etwas anders) Gefahr im Verzug bestehen und meine Tochter würde in Obhut genommen werden. Soviel dann zum Thema Jugendamt. Unter dem Deckmantel "Gefahr im Verzug" darf ein Jugendamt fast alles.
Aber da ich meine Maßnahme nicht beenden will, spielt das auch alles keine Rolle für mich. Ich finde, dass ich viel geschafft habe und es ist mir egal, was andere davon halten. Klar gibt es in der Erziehung immer mal wieder Punkte (meine Tochter ist in der Trotzphase) wo ich wirklich an meine Grenze gerate, aber mal ehrlich, welchen jungen Eltern geht das denn nicht mal so?


Ganz liebe Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 07.06.2012 - 09:38 
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Zitat:
Würde ich jetzt meine therapeutische Handlung abbrechen, würde ihrer Meinung nach (ich seh das etwas anders) Gefahr im Verzug bestehen und meine Tochter würde in Obhut genommen werden. Soviel dann zum Thema Jugendamt. Unter dem Deckmantel "Gefahr im Verzug" darf ein Jugendamt fast alles.


Sorry, aber das ist einfach nicht wahr. Bevor ein Kind in Obhut genommen werden darf (auch nur maximal 72h), muss das Familiengericht befragt werden und auch hier entscheidet ein Richter. Zumal es wahnsinnig schwierig ist, eine akute Kindswohlgefährdung überhaupt nachzuweisen und durchzubekommen. Es nervt wirklich, dass hier immer wieder solche Halbwahrheiten rumgeistern. Zumal, eine Rausnahme aus der Familie nahezu nie ohne vorherige Hilfen geschieht und immer eine Rückführung angestrebt wird. Wenn du also dein Kind überhaupt nicht wieder bekommen kannst, musst du, sorry, aber so ist es, richtigen Bockmist gebaut haben. In 90% der Fälle entscheiden die Richter zugunsten der Familien und es mussten schon viel zu oft Kinder in völlig versifften, desolaten Verhältnissen zurück gelassen werden, nur weil eben keine 'akute' (hier liegt das Hauptaugenmerk auf 'akut') Kindswohlgefährdung vorlag. Also schimpf nicht über das böse Jugendamt. Denn dass es eben gerade nicht diese willkürlichen Rausnahmen vornehmen darf, bezeugen gerade Fälle wie Kevin und co!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 10:43 
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Sorry, aber das was DU da von Dir gibst ist schlicht und ergreifend eine Lüge. Zieh Dir mal die Seite www.jugendaemter.com rein.
Aber Du musst es ja wissen ob es wahr ist. Du bist ja scheinbar bei meinen HPG's dabei und warst wahrscheinlich auch dabei als ich meinen Sohn vor 2 Jahren abgegeben habe.
:blabla:
Ok, ich hab ihn freiwillig abgegeben, weil ich rückfällig war. Und das Jugendamt hat direkt das Familiengericht eingeschaltet und von dortaus wurde dann ein Gutachten über meine Erziehungsfähigkeit angeordnet. Den Gutachter hat witzigerweise das zuständige Jugendamt vorgeschlagen und der wurde vom Gericht dann auch so akzeptiert.
Aber erzähl ruhig weiter dein Jugendamtmärchen aus dem pinken Schloss *nerv*

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 Betreff des Beitrags: Jugenamt - Pro und Contra
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 13:21 
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Amygdala hat geschrieben:
Sorry, aber das was DU da von Dir gibst ist schlicht und ergreifend eine Lüge. Zieh Dir mal die Seite http://www.jugendaemter.com rein.
Aber Du musst es ja wissen ob es wahr ist. Du bist ja scheinbar bei meinen HPG's dabei und warst wahrscheinlich auch dabei als ich meinen Sohn vor 2 Jahren abgegeben habe.
:blabla:
Ok, ich hab ihn freiwillig abgegeben, weil ich rückfällig war. Und das Jugendamt hat direkt das Familiengericht eingeschaltet und von dortaus wurde dann ein Gutachten über meine Erziehungsfähigkeit angeordnet. Den Gutachter hat witzigerweise das zuständige Jugendamt vorgeschlagen und der wurde vom Gericht dann auch so akzeptiert.
Aber erzähl ruhig weiter dein Jugendamtmärchen aus dem pinken Schloss *nerv*

WORT!

@DieMaus:
es wird ja sogar diskutiert kinder aus familien substituierter vorbeugend rauszunehmen - nur weil in einer stadt in haarproben einzelner kleinkinder drogenrückstände (wo nicht geklärt wurde wie die da überhaupt reinkamen!!) gefunden wurde!
daraus entstand aus amtlicher stelle die unverschämte ausage substituierte würden dazu neigen ihren kinder drogen zu verabreichen!!

ein absolutes unding was ich keinem der vielen,vielen substituierten die ich kenne zutrauen würde!
schau mal ins drogenforum.de,da gibts n thread mit quelle dazu..
und das Amygdala eine verantwortungsvolle mutter ist erschließt sich wohl daraus das sie ihren sohn wegen rückfälligkeit freiwillig abgegeben hat und wegen ihres 2. kindews eine therapie macht - aber zumindest das sagst du ja selbst!
und "junkies" in der art gibts auch genug,nur müssen die unter den unverzeihlichen fehlern die einzelne psychisch kranke die zufällig zudem opiatabhängig sind leiden!
ich habs selbst im freundeskreis miterlebt das kinder ihren liebenden eltern aus den armen gerissen wurden!

also das das jugendamt zumindest teilweise vorschnell handelt ist fakt - und leider zählt das wort eines drogenabhängigen vor gericht gegen das des jugendamtes wenig!
manchmal ist es sicher richtig so - aber eben auch oft nicht!

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ungelesene_Bettlektüre hat geschrieben:
merke: wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 13:39 
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Was glaubt denn ihr Schlauis, woher ich weiß, dass das Jugendamt in so massiv vielen Fällen überhaupt nicht berücksichtigt wird?! Wir geben zwar Gutachten ab, aber das Familiengericht entscheidet immer noch allein darüber, ob diesem Gutachten Folge geleistet wird oder nicht. Und es mag von Mutterliebe zeugen den Sohn wegen eines Rückfalles abzugeben. Aber wer garantiert denn, dass das nicht nochmals passiert. Und wer sich auch nur ein bisschen mit Entwicklungspsychologie auskennt, der weiß, dass Kinder, zumal Kleinkinder eine feste und sichere Bezugsperson brauchen und nicht ständig von A nach B geschoben werden dürfen, weil sie sonst erheblichen Schaden in ihrer Entwicklung nehmen können. Abgesehen davon beweisen gerade die Fälle, in denen Kleinkinder in subsitituierten Haushalten sterben, dass die Jugendämter viel zu selten angehört werden.
Dass Substituierten per se das Sorgerecht entzogen werden sollte, mag von manchen weniger fähigen, großmäuligen Mitarbeitern diskutiert werden, entspricht aber werde gängiger Rechtsprechung, noch bahnt sich an, dass das in naher Zukunft so sein wird. Und mal Tacheles gesprochen, lieber einmal ein Kind mehr rausgenommen ( wobei IMMER zunächst eine Rückführung in die Familie als Zeil besteht) als noch mehr tote, missbrauchte und verwahrloste Kinder. Ihr müsst das ja nicht täglich miterleben, in welchen Zuständen man diese wehrlosen Geschöpfe teilweise zurücklassen MUSS, weil man keine rechtliche Handhabe habt.
Aber von außen betrachtet sind natürlich immer die anderen schuld. Schon klar!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 14:39 
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@Die_Maus:
1. stell dir mal vor - sogar unter substituierten gibt es "Schlauies"..
ich für meinen teil kenne mich sogar recht gut mit entwicklungspsychologie aus,denn ich bin examinierte krankenschwester,hatte pädagogik mit im Abi (was ich übrigens voll auf H mit nem schnitt von 1,4 als 2.beste meines jahrgangs abgeschlossen habe) und habe zudem 3 semester lang psychologie studiert - und das ich abbrechen mußte hatte nichts mit meiner abhängigkeit zu tun..

2.ich habe mir jetzt ne ganze weile einige deiner letzten beiträge durchgelesen und es ist in jedem thread das selbe - du provozierst und eckst an!
des weiteren habe ich deine beiträge so aufgefasst das du selbst keine drogen nimmst,da frage ich mich was du überhaupt hier möchtest - scheinbar dich mit usern die hier ihre erfahrungen teilen wollen anlegen.

leider sind deine beleidigungen immer schön indirekt formuliert,deswegen kann man vermutlich nichts machen - trotzdem informiere ich dich hiermit das ich mal mit einem mod sprechen werde ob man dich nicht zum denkanstoß zumindest mal verwarnen kann!

P.S.:
Amy hat ihren sohn dauerhaft abgegeben weil sie damals überfordert war und nicht wollte das ihr kind hin und hergerissen wird!
wenn das jugendamt eine derat altruistische tat noch nach mutterliebe hinterfragt sollten sich seine angestellten über eventuelle vorurteile nicht wundern!

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ungelesene_Bettlektüre hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 14:47 
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Amy.
Ich bin auch Mutter.Und verstehe die Sache....Und bin auch ex drogensuechtig.
Ich verstehe das dir schwer ist.Du musst STARK SEIN!!!

Ich habe eine Frage:
Siehst du dein Sohn,und kannst du in seine Erziehung auch dabei sein?
Hast du irgendwelche Moglichkeit fuer im zu kaempfen?

Mit Liebe.....nondrogada. :hug:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 14:51 
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Wohnort: Baden Würtemberg
@ Thanatari

Ich kann deine Unmut über das Jugendamt nachvollziehen. Ich hab jetzt mehrere Male bereits Geschriebenes wieder gelöscht weil es einfach nicht in DIESEN Thread gehört. Aber auch in meiner Familie hat das Amt massiven Schaden angerichtet - DAS auszuführen würde hier aber viel zuweit gehen.
Nur noch eines - DORT arbeiten auch nur Menschen und Menschen machen Fehler - weshalb das den Jugendamtsmitarbeitern zugestanden wird und den Substituierten nicht wirklich darüber mag sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Sicherlich gibt es unter den Substituierten auch Eltern die absolut unfähig sind aber die gibts halt unter allen anderen auch!

PS - Ich trenn das hier mal ab und schieb das in nen anderen Thread - das sollte eigentlich ein Vorstellungsthread sein/bleiben

*Edit* Ab jetzt BITTE hier weiter...

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 15:47 
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jo stimmt,das abzutrennen ist sicher besser..
so einen finger in der wunde hat eine junge mutter die den schmerz auf sich genommen hat sich von ihrem eigenen kind zu trennen damit es es woanders besser hat nämlich grade in ihrem vorstellungsthread nicht verdient!

mein groll gilt übrigens nicht dem jugendamt als ganzem - es gibt dort sicher offene,tolerante mitarbeiter - nur hab ich von denen leider noch keinen kennenlernen dürfen..
weder als kind,noch als freundin substituierter eltern - und auch in diesem thread nicht! ;)

aber anders als einige jugendamtmitarbeiter alle substituierten über einen kamm zu scheren scheinen tue ich das nicht!
nur fürchte ich das neue junge mitarbeiter voller enthusiasmus und ohne vorurteile es gegen die alteingesessenen die ihren frust über einzelne mißhandelte oder verwahrloste kinder (der sicher mehr als berechtigt ist) gerne gleich an der gesamten randgruppe auslassen wollen sehr schwer haben.. :sad:

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ungelesene_Bettlektüre hat geschrieben:
merke: wenn etwas zu schön aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 16:20 
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Jetzt mal ganz ehrlich, ich hatte jetzt durch die Umzüge von den verschiedenen Einrichtungen mit einigen Jugenämtern zu tun, und mir scheint es eher so, dass da einer unfähiger ist als der andere. In meinen Hilfeplangesprächen fühle ich mich als wäre ich nur so Zuschauer, und es wird die ganze Zeit über mich gesprochen, weißt du wie toll das ist?
Hier in unserem Wohnort hat eine Mutter ihre drei Kinder erstickt nachdem sie wenige Monate alt waren, dass fällt natürlich keinem auf. Aber wie ist dann eure Ausrede? Keiner hat was gesagt...Ja immer schön auf die anderen schieben...


Ansonsten nix mitkriegen wollen, aber wenn dann so ein übereifriger Sachbearbeiter beim Jugendamt das Wort Substitution hört, von dem er meistens keine Ahnung hat, dann muss er sich da natürlich draufstürzen wie ein Aasgeier....

Apropos zur Hilfestellung des Jugendamtes. Meine Tochter ist ja hier auch untergebracht und als Kostenbeitrag vereinnahmt das Jugendamt das Kindergeld. Weil sie der Meinung sind, es würde ihnen zustehen..... Das ist der Oberknaller was sich dieses überbezahlte Pack auf den Ämtern rausnimmt....

Aber nur mal zur Information liebe Maus. Meine Tochter hat eine sehr gute Bindung zu mir und zu ihren Bezugspersonen. Aber ihr nehmt natürlich lieber mal ein Kind mehr raus, als eins zu wenig. Es ist ja auch nicht so, dass ihr "Schlauis" dann ein Kind zu völlig fremden Menschen steckt, ohne jemanden den das Kind kennt. Die erste Bezugsperson im Leben eines Menschen ist nun mal die leibliche Mutter, aber wenn du einen Funken Ahnung von Entwicklungspsychologie hättest, dann wüsstest du das. Und genau weil auf den Jugendämtern so Leute arbeiten die so argumentieren wie du, gibt es so wenig Leute die sich hilfesuchend an das Jugendamt wenden. Wenn man sich einmal in den Klauen des JA's befindet kann es noch so gut laufen, die lassen einen da nie wieder raus. Und ja, dass garantiert keiner, dass ich nicht rückfällig werde (ist ja eh immer das Todschlagargument, von so Amtsfuzzis) aber wer garantiert dir denn, dass nicht morgen die Mutter XY anfängt zu konsumieren! Man, nix im Leben ist sicher außer dem Tod....

Aber alles zum Wohl des Kindes.... Das sollten die Ämter vielleicht mal endlich verinnerlichen!!!

Ansonsten hab ich keine Worte für solche Angriffe von Leuten die meinen sie wären was Besseres. Ich hab nur Spucke!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tadaaaa ;)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 16:27 
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nondrogada hat geschrieben:
Amy.
Ich habe eine Frage:
Siehst du dein Sohn,und kannst du in seine Erziehung auch dabei sein?
Hast du irgendwelche Moglichkeit fuer im zu kaempfen?

Mit Liebe.....nondrogada. :hug:


Sorry, in meinem Ärger hab ich vergessen Dir zu antworten.
Nein ich sehe meinen Sohn nicht. Er lebt jetzt zwei Jahre bei Pflegeeltern und ich möchte auch, da er schon so lange da ist, dass er selbst entscheidet ob er zurückkommen möchte oder nicht. Ich vertraue meinem Kind (was wirklich wundervoll ist), weil ich weiß, dass er irgendwann zurückkommen wird und ihn kein Jugendamt der Welt davon abhalten wird. Blut ist bekanntlich dicker als Wasser.
Ich möchte, dass er da in Ruhe aufwachsen kann, ich stehe in regelmäßigem guten Kontakt zu den Pflegeeltern und wenn ich ein bisschen Geld überhabe schick ich ihm gerne mal eine Kleinigkeit. Ich denke, dass würde ihn einfach auch zu sehr verwirren, sein leiblicher Vater hat sich den Umgang gerichtlich erkämpft, was für den Kleinen natürlich auch Stress bedeutet und so wollte ich nie werden. Ich möchte, dass er von selbt kommt.

LG
Amy

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 16:37 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2500
Kannst du mir sagen, wann er soweit ist und sagen kann, dass er zu dir will? Einem Mutter die er schon soo lange
nicht gesehen hat und ev. denke, dass sie ihm nicht wichtig ist. Ev. machst du da einen riesen Gedankenfehler.

Es bestände auch die Möglichkeit, dass er sich irgendwann von dir ganz abwendet. Kinder reagieren sehr
unterschiedlich und irgendwie scheinen mir deine Argumente schon etwas befremdend.

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Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 16:53 
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Beiträge: 55
Hallo old lady,

sorry, ich denke nicht, dass er denkt er sei mir egal. Wie gesagt, ich hab superguten Kontakt mit den Pflegeeltern und telefoniere auch mit ihm. Und auch, wenn er sich abwendet, muss ich das akzeptieren und werde das auch so akzeptieren. Der Fehler von vielen Eltern ist meiner Meinung nach einfach, dass sie immer ihren Kindern aufdiktieren was sie zu wollen haben. Ich werde mit Sicherheit für ihn nicht einen Zwangsumgangskontakt herstellen, dass mag sein, dass das für Dich befremdlich klingt, für mich wäre das einfach eine Quälerei meines Kindes, dass live miterlebt, wie alle an ihm rumzerren!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 17:02 
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Beiträge: 3512
Wohnort: Ruhrgebiet
ich kann Amys haltung da sehr gut verstehen..
es ist für eine mutter sicher schwer darauf zu verzichten ihr kind zu sehen,aber so ein ständiges hin und her verkraftet ein noch so kleines kind einfach nicht gut - es weiß dann nicht mehr wohin es überhaupt gehört..

mein vater hat damals auch besuchsrecht erklagt..
ich wollte nie dahin - er drohte mich von der polizei holen zu lassen..

unter anderem dadurch habe ich erst als ich schon lange erwachsen war ein besseres verhältnis zu ihm bekommen und nun ist er leider tot.. :sad:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 17:13 
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Beiträge: 2500
Schau, ich möchte dich auf einen grossen Gedankenfehler aufmerksam machen. Bin selbst Mutter von zwei erwachsenen
Kinder. Alleinerziehend und kenne diese Problematik in einem anderen Zusammenhang.

Im Grundsatz finde ich es toll, wenn du dem Kleinen ein gutes Kindheit wünscht und dich aus diesem Grund
heraushälst. Z.B. es gibt ja auch Scheidungskinder, die nicht jeden Tag ihren Vater z.B. sehen. Kinder sind
sehr flexibel und können sich an verschiedene Varianten gewöhnen. Jedoch was ganz wichtig ist, dass man
sich regelmässig und verlässlich um das Kind kümmert. Kinder kommen mit sehr viel mehr klar, als man denkt.
Und Kinder können mit diversen Bezugspersonen klar kommen. Was sie jedoch nicht können oder ihnen
schadet sind Kämpfe und Streit und ein Hin und Her. Da bin ich mit dir total einig.

Meine Schwägerin wurde mit 15 schwanger und als die Kleine 1 1/2 Jahre alt war, hat das Jugendamt sie demassen
unter Druck gesetzt und sie unterschrieb die Adoptionspapiere. Als sie dann meinem Bruder geheiratet hatte, haben
sie sich mal schlau gemacht und herausgefunden, dass die ganze Adoption rechstwidrig war und sie hätte sicherlich
eine Change gehabt die Kleine wieder zu bekommen. Nur ihnen wurde abgeraten und als dann die Kleine 14 Jahre
alt war wollte sie ihre Mutter kennenlernen und heute kommen die beiden sehr gut miteinander aus. Was ich dir
damit sagen möchte ev. könnte es bei dir auch so herauskommen, dass irgendwann der Kleine nach dir fragt und
dann er langsam mit dir in Kontakt kommen kann. Aber es kann eben auch anders herauskommen, dass er es
später dir nicht verzeiht und nicht versteht, dass du die Schwester aufgezogen hattest und ihn eben nicht.
Ober er dann deine Argumente nachvollziehen kann ist offen.

Ich möchte weder werten noch sonst etwas. Mein Anliegen geht mehr in Richtung alles Seiten gründlich zu
berüchsichtigen.

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Liebe

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 17:43 
Inventar
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Registriert: 22.02.2012 - 16:14
Beiträge: 1160
Wohnort: nur noch ein paar Jahre fuer uns...
Naja....
Jedes Kind ist anders. Mein Kind ist auch ohne mich erwachsen.( Manchmal in 1 Jahr war er nur 3 Monate mit mir....leider) :sad:
Aber,heute ist er ein besonderer Junge der sehr selbstaendig ist,das sehr mutig ist,und der weisst was er will.

In alles...Manche Situation koennen auch helfen.....
Wichtig ist das er weisst das du hier fuer ihm bist,obwohl du 24 Stunden nicht mit ihm bist....Und das du ihm liebst,und das du seine Mamma bist!
Und dann das man die Zeit,der man mitteinander hat,sehr schoen verbringt....Das ist wichtig.....jetzt....fuer ihm und seine alter!!!

Alles Gutte,sei STARK!
:kiss:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 17:57 
Inventar
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Registriert: 22.02.2012 - 16:14
Beiträge: 1160
Wohnort: nur noch ein paar Jahre fuer uns...
Schoen ist das du noch eine Tochter hast....

Ich bin eiversuechtig!!! :silly:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 18:12 
Power-Raver
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Registriert: 19.05.2012 - 09:22
Beiträge: 853
Natürlich reagieren Kinder und Jugendliche immer unterschiedlich, man kann die individuelle Entwicklung der Meinung/ Gefühle des Kindes nicht voraus sehen. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass die Verbindung zur leiblichen Mutter tiefer geht, als das sie in den darauffolgenden Lebensjahren ganz ausgelöscht werden kann. Auch wenn sie teilweise tief ins Unterbewusstsein verlagert wird. Selbst wenn man sich kaum oder auch garnicht an seine Mutter erinnern kann, kann durch eine Ersatzmutter oft diese Verbindung nicht 100% ersetzt werden, auch wenn sie geliebt und akzeptiert wird.
Da du ja Kontakt hast mit den Pflegeeltern, weiss dein Sohn ja, dass es dich gibt und dass die Pflegeeltern nicht die leiblichen sind. Früher oder später (vielleicht schon jetzt) wird es ihn zu seiner Mutter ziehen, denn obwohl sie ihn abgeben hat, hat sie es aus Liebe und zu seinem Besten getan. Das macht viel aus!
Ablehnung zum Beispiel entsteht auf solch einer Basis aus tiefer Enttäuschung, die z.B. durch "zurücklassen" und "im Stich lassen" entsteht, was hier nicht der Fall ist.

Das du dieses hin und her nicht live miterleben willst, kann ich verstehen. Wenn er etwas älter ist, wäre z.B. ein Briefkontakt super. Da kann er ganz in Ruhe und für sich selbst, sich mit dem Kontakt befassen und Verbindet keine negativen Gefühle damit, die aus solch einer "Hin-und-her-Situation" resultieren können.

_________________
Küssen...Tanzen...Barfuß im Regen! http://youtu.be/xVVcoMC7dbo
Als Ventil für meinen kreativen Schaffensdrang erfand ich den fiktiven Charakter "Fee", mit dem ich virtuell Dinge auslebe, die ich in meinem wahren Leben niemals in Erwägung ziehen würde. Alle hier verfassten Texte beruhen nicht auf realen Tatsachen, sie wurden allein von meiner Fantasie kreiert .


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 18:59 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2500
Fee hat geschrieben:
Ich bin aber der festen Überzeugung, dass die Verbindung zur leiblichen Mutter tiefer geht, als das sie in den darauffolgenden Lebensjahren ganz ausgelöscht werden kann. Auch wenn sie teilweise tief ins Unterbewusstsein verlagert wird. Selbst wenn man sich kaum oder auch garnicht an seine Mutter erinnern kann, kann durch eine Ersatzmutter oft diese Verbindung nicht 100% ersetzt werden, auch wenn sie geliebt und akzeptiert wird.


Das du dieses hin und her nicht live miterleben willst, kann ich verstehen. Wenn er etwas älter ist, wäre z.B. ein Briefkontakt super. Da kann er ganz in Ruhe und für sich selbst, sich mit dem Kontakt befassen und Verbindet keine negativen Gefühle damit, die aus solch einer "Hin-und-her-Situation" resultieren können.


Nicht zu vergessen, dass der Junge mit 2 Jahren seine Mutter und Bezugsperson verloren hatte, da spielen die Gründe keine Rolle, und sich dieses Erlebins auch ganz tief in seiner Seele manifestiert hat und die psychischen Auswirkungen auch nicht voraussehbar sind. Man weiss ja auch nicht, was alles in den ersten zwei Jahren so passiert ist und sich ins unterbewussstsein des Jungen verschoben hat sprich Auswirkungen auf das Verhältnis zur leiblichen Mutter hat.

Im weiteren empfinde ich es als kein Hin und Her wenn die Mutter regelmässig ihr Kind besucht und so eine
Beziehung aufbauen tut. Nur so, kann sie ihm ihre Liebe geben und zeigen. Ein Hin und her ist es wenn man heute mal kommt und morgen dann eben nicht weil man keine Lust dazu hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 19:23 
Inventar
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Pro: Sie helfen mir das ich meine tochter regelmäßig sehen darf
Contra: das zieht sich jetzt schon nen halbes jahr...

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TrustNoOne Existiert außerhalb von Raum und Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 19:42 
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Zitat:
Nicht zu vergessen, dass der Junge mit 2 Jahren seine Mutter und Bezugsperson verloren hatte, da spielen die Gründe keine Rolle, und sich dieses Erlebins auch ganz tief in seiner Seele manifestiert hat und die psychischen Auswirkungen auch nicht voraussehbar sind. Man weiss ja auch nicht, was alles in den ersten zwei Jahren so passiert ist und sich ins unterbewussstsein des Jungen verschoben hat sprich Auswirkungen auf das Verhältnis zur leiblichen Mutter hat.


Natürlich WEISS er das nicht automatisch, aber er wird es ja auch hoffentlich so vermittelt bekommen. In einem gewissen Alter fragt man ja danach und möchte einfach wissen woher man kommt.

Wie gesagt, kann man nicht Vorraussagen, wie es sich genau in diesem Fall entwickelt, aber das von mir geschriebene habe ich mir nicht aus den Fingern gezogen, es basiert auf eigener Erfahrung.
Also eine mögliche Entwicklung.
Hast du also im besagten Alter selbiges erlebt oder ist es einfach deine persönliche Vorstellung, wie ein Kind/ Jugendlicher sich in einem ähnlichen Fall fühlen könnte?

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Küssen...Tanzen...Barfuß im Regen! http://youtu.be/xVVcoMC7dbo
Als Ventil für meinen kreativen Schaffensdrang erfand ich den fiktiven Charakter "Fee", mit dem ich virtuell Dinge auslebe, die ich in meinem wahren Leben niemals in Erwägung ziehen würde. Alle hier verfassten Texte beruhen nicht auf realen Tatsachen, sie wurden allein von meiner Fantasie kreiert .


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 20:01 
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Da hast du schon recht. Kommt auch darauf an, wie man mit dem Kind umgeht. Ich selbst habe keine Erfahrung jedoch
meine ältere Tochter hat mit 4 Jahren ihren Vater verloren, weil er für ein paar Jahre nach Afrika ging und heute hat sie Verlustängste und hat Mühe sich zu Verlieben resp. sich emotinal in eine Beziehung einzulassen. Ihr letzer Freund
konnte nicht so gut reden und das hat sie dermasser verunsichert, dass sie sich wie eine Zicke benahm und das
ist nicht ihre Art.

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Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Starken
Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 20:06 
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Ich bin noch SEHR am überlegen ob ich hier die Gründe für meine nicht gerade allzu tolle Meinung über das Jugendamt breit treten soll. Dazu müsste ich doch sehr viel von mir preis geben.

Nunja egal. Wie vielleicht manche wissen (oder auch nicht) bekommt das Jugendamt automatisch Kenntnis davon wenn sich Eltern scheiden lassen. Gut - Meine Eltern haben sich damals scheiden lassen. Mein Vater war Alkoholiker (aber funktional) hatte eigene Firma mit 15 Angestellten im Transportwesen (Fernverkehr und Gefahrengut spezielle Transporte die sonst keiner machen wollte etc.)
Davon das er gesoffen hat wie Loch hab ich als Kind garnix mitbekommen da er ja immer ansprechbar und gut gelaunt war. Außerdem haben wir uns ohnehin nur immer Abends nach einem langen Arbeitstag gesehen wie das wohl in vielen Familien wo der Vater voll berufstätig ist der Fall sein dürfte. Meine Mutter hat davon logischerweise mehr mitbekommen und auch Weibergeschichten müssen des öfteren vorgekommen sein. Jedenfalls hat sie esnicht mehr ausgehalten und wollte die Scheidung was mich und meine Geschwister (1 Bruder und 1 Schwester) dann dementsprechend unvorbereitet getroffen hat. Ich war damals etwa 11-12 und gerade in der 5-6ten Klasse Gymnasium.

Das Jugendamt hat sich dann also gemeldet und "Hilfe" angeboten die meine Mutter die völlig am Ende war auch gerne in Anspruch genommen hat. Sie musste ja nun selber wieder arbeiten und trotzdem so gut es geht für 3 minderjährige Kinder da sein. Meine schulischen Leistungen hatten sich rapide verschlechtert und die Versetzung war gefährdet. Für das Jugendamt war das ein eindeutiger "Beweis" das ich mit der Trennung nicht zurecht kam.

Soweit so gut - nach vielen vielen Gesprächen mit dem Amt haben Mutter und Amt GEMEINSAM beschlossen mich in ein Internat zu geben das einen makellosen Ruf hatte und zudem noch stark christlich geprägt war. man musste sogar seine Lehrer und Betreuer mit "Bruder" und "Schwester" anreden und der Tagesablauf war streng geregelt.

Ich kam mir irgendwie "abgeschoben" vor und sagte das auch ganz klar. daraufhin begann meine mutter stark zu zweifeln ob dies die richtige Entscheidung gewesen war denn auch meine Noten wollten sich irgendwie trotzdem nicht bessern (Ich war mitten im Halbjahr dort hin gekommen). Zudem gab es (wie sich viel später Medienwirksam raus stellen sollte) psychische und physische Übergriffe auf die Jungen dort. Auch sexuelle Übergriffe wurden Jahre später durch die Medien aufgedeckt von denen ich aber gottseidank verschont blieb. Wahrscheinlich weil ich damals schon 2 Meter groß war und so garnicht einem Kind mit 12 entsprach und mich auserdem zu wehren wusste. Ich hab das meiner Mutter dann gesteckt das dort Kinder meiner Meinung nach misshandelt würden und DAS hat sie darin bestärkt mich dort wieder so schnell wie möglich raus zu holen. Auch das Jugendamt wurde wieder hinzugezogen aber im Gegensatz zu meiner Mutter glaubte mir dort KEINER und ich wurde als "Lügner" und "Simulant" betitelt der alles mögliche erfinden würde um dort nur schnell wieder weg zu kommen.

Meine Mutter hingegen hat mir 100% geglaubt und hat das auch dem Amt gesagt und dem Nachdruck verliehen das ich dort schnellstens wieder raus komm. Dann fing das ganze Drama eigentlich erst an den auf einmal hieß es das meine eigene Mutter (immerhin eine studierte Medizinerin) nicht mehr fähig sei zu meinem Wohl zu entscheiden.

So und nun nimm dir mal als allein erziehende Mutter, die Vollzeit arbeitet und trotzdem kaum Kohle übrig hat einen Anwalt um gegen das Jugendamt (immerhin eine Behörde) endlose Prozesse zu führen. Dafür hatte sie weder Zeit noch Geld.

Ich mach es dem Amt nicht zum Vorwurf das sie helfen wollten aber ich hasse sie dafür das mir nicht geglaubt haben als es dringend nötig war.

Das ganze gipfelte dann in einem körperlichen Übergriff eines Erziehers auf mich dem ich mich mit allen Kräften entgegen setzte.
Das Ende vom Lied war das der Erzieher von mir eine mit nem Besenstiel auf die Birne bekommen hat weil ich mir anders nicht mehr zu helfen wusste. Er wurde daraufhin entlassen und ich musste ebenfalls gehen da man mir trotzdem eine Art Mitschuld unterschob.

Das ganze wurde dann schön unter der Hand "vertuscht" und sollte erst Jahre später im Zusammenhang mit (sexuellen) Übergriffen auf andere Kinder wieder zur Sprache kommen. Die Frau die das ganze (mit) ins Rollen gebracht hatte arbeitet heute noch beim Jugendamt und ich will nicht wissen wie viele Kinder sie sonst wo hingeschickt hat damit es ihnen besser geht! Ich hab sie jedenfalls Jahre später wieder gesehen als sie bereits den Fuß in einer befreundeten Familie hatte um dort zu "helfen". Dieses mal konnte ich aber schneller und geschickter agieren, und ich denk ich hab somit einer Mutter und Freundin samt ihren Kids mitunter das erspart was ich selber durchmachen musste.

Das alles soll nur veranschaulichen das man auch aus den "richtigen Gründen" das total falsche tun kann!

Greets - Bl00d

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„Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern.“ - Rosa Luxemburg

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 Betreff des Beitrags: Re: Jugendamt - Pro und Contra (Abgetrennter Thread)
Ungelesener BeitragVerfasst: 10.06.2012 - 20:21 
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Registriert: 20.05.2011 - 19:58
Beiträge: 2500
@Blood

Bei uns in der Schweiz wird das Jugendamt bei einer Scheidung nicht involviert. Das einige Interesse bei uns gilt
dem Kindsvermögen und ansonsten lassen sie dich in Ruhe.

Danke, für deine Geschichte.

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Und wenn ich verzweifle,dann erinnere ich mich,dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit,die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar,doch am Ende scheiterten sie immer.
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