Aus dem Newsletter:
Zitat:
Liebe Fusionist_innen,
jetzt, wo wir uns langsam aber sicher mit dem kommenden Winter arrangieren müssen, wird es höchste Zeit, uns gedanklich und planerisch auf die kommende Fusion, den jährlichen Jahrmarkt, vorzubereiten.
Ein Thema beherrscht allem voran unsere Diskussionen und das ist die Frage, wie wir in Zukunft mit dem enormen Ansturm auf die 55.000 Tickets umgehen. Wie können wir für das kommende Jahr ein möglichst gerechtes System finden, die begrenzten Tickets unter allen Interessierten zu verteilen?
Wenn wir die Zahlen aus dem letzten Jahr einmal als Anhaltspunkt nehmen, dann müssen wir davon ausgehen, dass deutlich mehr Menschen unseren Jahrmarkt der Utopien besuchen und erleben wollen, als es dafür Tickets gibt. Im vergangenen Jahr waren sämtliche Tickets in knapp 46 Stunden vergriffen und im darauffolgenden Bingo haben sich fast noch einmal so viele Interessierte registriert. Es wäre wahrlich utopisch zu glauben, dass sich diese Situation einfach ändern würde, denn in Zeiten, in denen die Lebensrealität vieler Menschen immer brutaler wird, haben Utopien eben Konjunktur.
Die Vorstellung, dass die Tickets für unser Jahrestreffen der Utopist_innen im kommenden Jahr in wenigen Stunden und im darauffolgenden dann wohl in wenigen Minuten ausverkauft sind, hat uns zu den folgenden Schritten bewogen.
Die Tatsache, dass alle chancenlos sind und leer ausgehen, die diese entscheidenden Stunden oder Minuten nicht an einem halbwegs schnellen Rechner mit schnellem Internetzugang sitzend und schwitzend verbringen können, macht das ganze System höchst ungerecht.
Dass dann auch noch jede Menge mieser Spekulant_innen das Rennen machen werden, die eigentlich nur Tickets kaufen, um damit Geschäfte zu machen, macht das ganze Szenario auch nicht sympathischer. (Die Zahl der überteuert weiterverkauften Tickets, ist 2011 trotz unserer Reduzierung auf max. 2 Tickets enorm angestiegen). Wir können diesem Ticketschwarzmarkt nicht tatenlos zuschauen und sehen uns wirklich herausgefordert, diese Abzockerei zu stoppen.
Wir haben also zwei große Probleme und es gibt dafür keine einfachen Lösungen. Wir haben uns nach langer Diskussion zu radikalen Schritten durchgerungen, die wir im Folgenden erklären werden:
Um für die Tickets die, wenn vielleicht nicht die einfachste, so zumindest die gerechteste Regelung zu finden, wird der Ticketkauf in Zukunft etwas komplexer. Deshalb bitten wir euch darum, lest den folgenden Absatz vollständig durch, bevor ihr euch ein vorschnelles Urteil bildet, oder verwirrt werdet.
(Das hört sich zwar schlimm an. Aber in den Himmel kommen, soll ja, was man so hört, auch nicht ganz einfach sein. Es muss aber niemand, als Kamel verkleidet, durch den neuen Kulturkosmos-Zaun schlüpfen, um am Ende doch noch ne teuflische Abfahrt zu bekommen. Es reicht, beim Pförtner an der Botschaft, auch Arbeitsamt genannt, zu klopfen und ohne ein einziges Halleluja zu singen, für 6 Stunden im Keller der Hölle dem Teufel zu helfen das Feuer zu schüren… es heißt nur, dass auch hier die Plätze begrenzt sind. Ihr seht also, Platz für alle gibt es nur im Himmel, aber da ist es langweilig und wird nicht gefeiert und da wollen wir doch ums Verrecken nicht landen.)
Sorry für den langen Text, aber es gibt keine Spolierfunktion und ich dachte, das könne evtl den einen oder anderen interessieren...
@Kutya: Mir gehts genauso, trotzdem werde ich wohl versuchen, an ein Ticket zu kommen. Fusion muss man wohl mal erlebt haben.
