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 Betreff des Beitrags: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.06.2012 - 11:17 
Inventar
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Registriert: 27.05.2012 - 17:49
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Bei welchen Schmerzen helfen eigentlich Opoide Analgetika besser und bei welchen Nicht-Opioide?
Ich habe bereits gelesen, dass Opis z.B. bei Kopfschmerzen wenig bis nichts bringen.
Wann werden Opioide überhaupt eingesetzt außer bei starken Schmerzen wie nach schweren Unfällen z.B.?

Piece

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zwerchamster hat geschrieben:
Also niemals Dextromethorfaradphan :D



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 Betreff des Beitrags: Re: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.06.2012 - 17:27 
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Registriert: 31.05.2012 - 09:42
Beiträge: 55
Also, die Ärzte werden mit Opiaten oder Opioiden immer verhaltener, weil es einfach ein wahnsinniges Abhängigkeitspotential beinhaltet.
Ich weiß auch nicht, warum jemand z.B. bei Kopfschmerzen Codein oder Morphin einfahren sollte.
Menschen mit Krebs im Endstadium erhalten z.B. Morphin. Gegen Zahnschmerzen gibt es Dolomo mit einer gehörigenn Portion Codein, die aber nur in den seltensten Fällen verschrieben werden.
In der Regel sollte es ja auch immer darum gehen nicht den Schmerz als Symptom sondern die Ursache, also die eigentliche Erkrankung, zu therapieren. Ich denke nur bei Patienten bei denen das nicht möglich ist, greifen Ärzte zur Schadensbegrenzung und verschreiben hochpotente Schmerzmittel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.06.2012 - 17:40 
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Naja - sagen wir so - wenn wer echte, nachvollziehbare starke Schmerzen hat muss er noch Glück haben und nen Arzt fnden/haben der das ebenfalls so sieht.

Dann SOLLTE es eigentlich so laufen
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Es ist nur so das starke Medis auch starke Nebenwirkungen (mitunter den Tod bei falschen Dosierungen) haben und wenn jetzt wer verreckt weil er zu blöd und/oder unvorsichtig ist oder die Medis ohnehin "nur" missbraucht hat DANN hat der Arzt ruckzuck (große) Schwierigkeiten.

Das er sich diesem Risiko nur aussetzt wenn er es für absolut angebracht hält und sonst keinen (anderen) Weg sieht sollte klar sein.

Es ist das alte Dilemma das ein paar wenige damit nicht umgehen können und deshalb viele andere die es könnten und die es nötig hätten (mitunter stark) leiden müssen.

Wie erwähnt helfen Opioide auch nicht zuverlässig und gut genug bei jeder Art von Schmerz. Gerade Kopf und/oder Nervenschmerzen können mit anderen Medis oft besser gelindert werden. Andersrum gibt es aber auch Schmerzarten die UNBEDINGT starker Opioide bedürfen bevor sie chronisch und noch schwerer zu behandeln werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 14.06.2012 - 18:05 
Power-Raver
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Registriert: 19.05.2012 - 09:22
Beiträge: 853
Amygdala hat geschrieben:
Menschen mit Krebs im Endstadium erhalten z.B. Morphin.


Das stimmt nicht ganz. Auch bei manchen Chemotherapien wird Morphin gegeben (die nicht "aussichtslos" sind, falls du das meinst, bei kurzen Chemos oder kleineren Eingriffen wird z.B. Dormicum gegeben.

Edit: Auch chronische Schmerzpatienten bekommen das oft verschrieben (Rücken etc)

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Küssen...Tanzen...Barfuß im Regen! http://youtu.be/xVVcoMC7dbo
Als Ventil für meinen kreativen Schaffensdrang erfand ich den fiktiven Charakter "Fee", mit dem ich virtuell Dinge auslebe, die ich in meinem wahren Leben niemals in Erwägung ziehen würde. Alle hier verfassten Texte beruhen nicht auf realen Tatsachen, sie wurden allein von meiner Fantasie kreiert .


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 Betreff des Beitrags: Re: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 16.06.2012 - 10:08 
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Registriert: 31.05.2012 - 09:42
Beiträge: 55
Fee hat geschrieben:
Amygdala hat geschrieben:
Menschen mit Krebs im Endstadium erhalten z.B. Morphin.


Das stimmt nicht ganz. Auch bei manchen Chemotherapien wird Morphin gegeben (die nicht "aussichtslos" sind, falls du das meinst, bei kurzen Chemos oder kleineren Eingriffen wird z.B. Dormicum gegeben.

Edit: Auch chronische Schmerzpatienten bekommen das oft verschrieben (Rücken etc)


Oh, ok? Krass, hab ich nicht gewusst. Ich hab einfach gedacht, dass die Ärzte die geringste Potenz mit der besten Wirkung verschreiben würden.
Aber stimmt, mit den Rückenschmerzen hast du Recht. In der Psychiatrie bei mir war eine Frau (ist schon ne Weile her) die wollte wegen ihren Rückenschmerzen eine Schmerztherapie machen. Und die hatte auch Fentanylpflaster :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Opioide und Nicht-Opioide
Ungelesener BeitragVerfasst: 17.11.2012 - 23:42 
Sternesammler
Sternesammler
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Registriert: 11.10.2012 - 20:15
Beiträge: 456
Ich finde, dass bei den meisten leichten bis moderaten nichtopioide Schmerzmittel besser helfen.
Paracetamol oder ASS bei Kopfschmerzen, Ibuprofen bei Zahn, Kiefer, Knochen u. Rückenschmerzen, Diclofenac bei Verspannungen im Rücken (vor allem Lendenwirbelbereich), Tetrazepam bei Muskelverspannungen jeglicher Art (allerdings Vorsicht geboten, da ein Benzodiazepin u. Abhängig machen kann!). Ausser Tetrazepam wirken die Medis nicht aufs ZNS (Gehirn), sondern aufs Rückenmark und blockieren dort die Schmerzweiterleitung. Opioide hingegen wirken im ZNS. Sie schalten zwar den Schmerz nicht komplett aus, bringen ihn aber auf ein Niveau, dass es dem Patienten kaum mehr auffällt und gut damit zurechtkommt.

Das Problem dabei ist, wenn man irgendwelche dieser Schmerzen chronisch hat - sprich täglich Medikamente einnehmen muss, sind Opioide irgendwann das Mittel der Wahl! Da die ganzen NSAR (oben beschriebenen Medikamente) sehr organtoxisch wirken. Opioide dagegen nicht! Natürlich macht ein Arzt dies auch vom Alter des Patienten und anderen Faktoren abhängig...

Das WHO-Stufenschema bei Schmerzen werdet ihr ja eh alle kennen. Leider werden gerade bei uns in Deutschland und vor allem in Bayern (wo ich wohne) sehr lange die 3. Stufe hinausgezögert! Traurig aber wahr für echte Schmerzpatienten o. Krebskranke...

Liebe Grüße

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Ich werde Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an jenen, die mich hassen
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Frei nach 5.Buch Mose 32.41 - Oder einfach der Blutige Pfad Gottes!


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