Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Allgemeine Fragen & Diskussionen zum Thema Medikamente.
hasale
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Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon hasale » 23.01.2009 - 23:31

hi an alle..

habe einige zeit xanor(alprozolam) und diazepam genommen.

konnte diese auch erfolgreich absetzen,ohne jegliche probleme.

nun habe ich seit einiger zeit wieder panikattacken und kann selten durchschlafen.

habe mit meinem hasuarzt bereits darüber gesprochen,dass er mir ev. anxiolit verschreiben könnte.

ein freund von mir nimmt somnubene. sind diese auch geeignet?(haben ja leider ein extrem hohes abhängigkeitspotential)!

hat jmd erfahrungen mit benzos?

glg

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Beitragvon Rohypnotized » 24.01.2009 - 03:07

Somnubene (Flunitrazepam) hilft weniger gegen Angstzustände, es wird eher als Schlafmittel eingesetzt, da es auf die meisten Patienten stark sedierend wirkt. Würde ich nicht empfehlen.
Haben die Xanor bei Dir geholfen? Falls ja, frag doch, ob Dein Arzt sie Dir verschreibt. Die können zur Not auch über einen etwas längeren Zeitraum genommen werden und wirken in erster Linie anxiolytisch.

hasale
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Beitragvon hasale » 24.01.2009 - 13:53

nein,die haben mir kaum geholfen und ich musste die dosis stängig steigern!!

denke da gäbe es andere sachen,die besser wären..

diazepam zum beispiel..!

hast du erfahrungen mit benzos?

glg :mrgreen:

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Beitragvon Rohypnotized » 24.01.2009 - 14:44

Bei Dizepam kann sich, genau wie bei Alprazolam und generell allen benzos, ziemlich schnell eine Toleranzentwicklung einstellen. Wenn also am Anfang 10mg Diaz noch ganz gut gehen, bist Du da u.U. auch fix über die 50 und 100mg hinaus.
Diazepam wirkt bei mir zwar ganz gut, aber ich nehm mir grundsätzlich für den Tag danach nix vor wegen der verdammt langen HWZ - ne Freundin meinte zu mir, ich sei dann echt ziemlich weggetreten und tranig *g* :schlaf:

SpeedJ

Beitragvon SpeedJ » 24.01.2009 - 15:00

Lorazepam (Temesta) wäre sonst auch noch zu empfehlen.
Haben eine kurze Halbwertszeit und wirkten bei mir angstlösend bis stark sedierend.

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Beitragvon hasale » 24.01.2009 - 15:11

bin aus österreich,dh. die heissen bei uns anderes:
somnubene,gewacalm,rohypnol usw

ich weiss nicht was ich meinem arzt/therapeuten sagen soll,da sie mir nichts verschreiben wollen.

bin echt verzweifelt!

soooooo stur :greenjump:

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Beitragvon Rohypnotized » 24.01.2009 - 16:18

Lorazepam: Temesta (D: Tavor)
Flunitrazepam: Somnubene (D: Rohypnol)
Diazepam: Valium

Gibt aber auch noch reichlich andere Präparatnamen ;-)

Sonst versuch doch einfach mal, Dich mit Baldrian runterzubringen, das wäre noch einigermaßen natürlich...

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon SuperSK » 10.01.2010 - 21:32

also gegen durchschlafstörungen sollte oxazepam (in AT: anxiolit u. praxiten) mMn u. meiner erfahrung nach bestens helfen...

finde ich persönlich als dass am angenehmsten wirkende benzo :)

lg supersk

€: zu dem problem mit deinen arzt: kannst ja mal die somnubene von deinem freund probieren, wenn sie dir helfen - kannst du deinen arzt dann sagen dass du bereits erfahrung mit diesem milttel hast und es dir gut geholfen hat (nur zB)...

wenn du in wien wohnst, sollte es ja auch kein problem sein sich benzos vom schwarzmarkt zu kaufen - ist soweit ich dass österreichische recht kenne - nicht strafbar, solange es zum eigenkonsum bestimmt ist und nur geringe mengen gekauft wurden, der "verkäufer" macht sich natürlich strafbar - außer er schenkt sie dir ;))

(wurde mal beim kauf von 2 streifen somnubene und 2 streifen anxiolit von der polizei kontrolliert und gefilzt - diese mussten mir dann aber alles wieder zurück geben :p)

soll aber natürlich keine aufforderung zum szen-kauf sein - lediglich meine erfahrung

lg supersk

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon hasale » 06.02.2010 - 00:09

hi sk!

so einfach ist das auch wieder nicht..
schreibt dir eine pm!

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon Kyanes » 06.02.2010 - 00:27

Ich denke man sollte zuerst alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen bevor man sich für eine Dauermedikation mit Benzos entscheidet und sich in die sichere Sucht begibt. Es gibt soviele Medikamente die angstlösend und schlafanstossend wirken. Hast du bereits die ganze Palette von Antidepressiva durch?
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass dir dein Arzt ein sedierendes AD in deiner Situation verweigert. Bei generalisierter Angst können auch Antiepileptika helfen. Dein Arzt wird gemerkt haben, dass du Benzos haben willst und sieht die Gefahr einer Suchtentwicklung. Deshalb finde ich es normal dass er dir nicht gleich welche verschreibt.
Wenn du alle anderen Möglichkeiten vergebens ausgeschöpft hast, verweigert dein Arzt dir auch bestimmt nicht das Benzo...

MfG

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon hasale » 06.02.2010 - 22:18

ja ich hab einmal psychopax genommen und dann halcion.

einmal auch noctamid.

also die psychopax tropfen haben mir sehr geholfen..

citalopram hab ich genommen.aber das wirkt auch nicht.

denke da keine depressionen bei mir vorliegen..

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon loefchen » 06.02.2010 - 22:42

Alprazolam finde ich schon am ehesten angstlösend. Halfen mir schon sehr bei Einschlafangst/Panikatacken. Weiterhin hat Lorazepam bei mir gut gewirkt, der Oberhammer in dem Bereich soll aber lt. einiger Freunde Bromazepam sein (auch zum Runterkommen von gewissen paranoiden Substanzen)...

Weiterhin gibts bei Wiki ne ganz gute Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... zepine.JPG

€: Opipramol könnte auch ne Hilfe sein.

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon hasale » 06.02.2010 - 23:39

wie gesagt alprazolam hilft kaum bis gar nicht mehr!

was soll ich meinem arzt sagen?

soll ich zu einem arzt gehen,der sich mit solchen dinge auskennt?
substitutionsarzt zb--?

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon loefchen » 07.02.2010 - 00:10

Am End mal zum Psychotherapeuten wegen Angstzuständen?

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Re: Beruhigungsmittel vs Schlafmittel

Beitragvon Grim Reaper » 07.02.2010 - 13:23

loefchen hat geschrieben:Am End mal zum Psychotherapeuten wegen Angstzuständen?

Ja wo is das Problem?

Leute die Angstzustände haben gehen schon mal leicht zur Psychotherapeuten, is schon richtig.
Die kurzzeitige Behandlung mit Antidepressiva und Benzos is bei Angstattacken nicht unüblich - wobei ich kein großer Beführworter der Anti's bin denn sowas hat meiner Meinung nach beschissene Nebenwirkungen. Benzos ... naja Benzos halt vill. besser als nichts aber auf Dauer .... doof.

Bei Angstattacken / Zuständen muss der Psychotherapeut die Ursache des Problems finden, und nen guter Freund von mir meinte : Wenn da nichts Körperliches zu finden ist dauert ne Diagnose im Schnitt rund 7 Jahre bis das "Problem" welches den Auslöser bildet behoben ist.

//

b2t: Try Baldrian (denke allerdings nicht das es hilft wenn es bei dir schon etwas "extremer" ist)
Sonnst wenns nicht anders geht Benzos (der Therapeut sollte das verstehen, wenn nicht such dir nen neuen).
In der Regel gilt : Nicht umbedingt die stärksten Benzos am Anfang!


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