Bier: macht mich sehr müde, nach dem zweiten bin ich bettreif. Liegt vielleicht am Hopfen
und am Vitamin B (ist Balsam für die Nerven).
Rotwein: lockert die Zunge, Lust zu philosophieren tw. sogar mit guten Erkenntnissen. Bei höherer Dosis
beginne ich dann mit freiem Assoziieren, was mir sehr Spass macht, aber meistens ein ratloses Gegenüber
zur Folge hat. Manchmal auch übertriebene Ehrlichkeit
Weißwein: ähnlich wie Rotwein, nur speediger, bevorzugte Gesprächsthemen eher back to basics.
Später dann Krämpfe in den Beinen verbunden mit unglaublicher sexueller Leistungsfähigkeit.
Whisky und Schnaps: Erst übermotiviert, dann überempfindlich bis hin zu unangebrachter Agression.
Whiskey: ein guter schottischer Whiskey löst bei mir ein gesteigertes Empfinden gegenüber der
Natur und auch gesteigerte Empathie aus. Wenns zuviel wird, schlägt das ganze hart ins Gegenteil um.
Keine Agression.
Tequilla: steigert meinen Mut. Kein Baum zu hoch, keine Frau zu schön. Mit dem Damenrad in die Halfpipe.
Jagatee mit 80er Stroh: Die Königsklasse. Der Rausch beginnt schon beim kochen. Fortbewegung
nur noch auf allen vieren möglich, mit Freude an der Sache. Ansonsten alle oben beschriebenen Symptome.
Worans liegt? Keine Ahnung....
Aber die Fuselöle dürften bei höher prozentigen wohl eine Rolle spielen. Auch das gewohnte
Konsummuster imho...schaut einem Biertrinker mal zu, wie schnell der einen Wein runterkippt.
Bei hoher Qualität überwiegt die "gewünschte" Wirkung, hatte schon sehr teuren Vodka
direkt aus Russland, ging ohne Probleme pur zu trinken, keine Ausfaller, kein Kater.
Ähnliches habe ich auch schon mit Mezcal aus Mexiko erlebt. Kann man echt saufen wie Wasser.
so long
Horselover Fat