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 Betreff des Beitrags: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 06.04.2011 - 21:28 
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Also ich bin mir nicht sicher inwiefern es weiterhelfen kann die Frage hier zu stellen, aber ich denke mal dass die Chance, dass hier Leute mit ähnlichen Erfährungen sind, nicht gering ist; eventuell gibt es ja Tipps.. und verlieren kann ich ja so gesehen nichts (nur rumfliegende Gedanken und das wär vielleicht auch mal nicht so schlecht, nehm's mir also auch bitte nicht böse, wenn der Text was lang - obwohl sehr eingekürzt - und zäh geworden ist, man muss es ja nicht lesen ;)).

Es ist ja schon so, dass man nicht immer für andere entscheiden kann/darf, ob ein Konsum ein Problem geworden ist, aber ich glaube dass so etwas gerade in einer relativ "engen" Familie recht offensichtlich sein kann. Meine Eltern sind schon lange zusammen und mein Vater hat schon immer recht viel getrunken. Obwohl es relativ viel war, dachte ich meistens nicht, dass es auch problematisch war; es schmeckte ihm halt gut.

Jetzt geht es mehrere Jahre so, dass er stets früher am Tag anfängt, noch mehr trinkt (mehrmals die Woche Besäufnis und dann einfach so einpennen und/oder die ganze Nacht kotzen), Gedächtnisprobleme/große Lücken, ständiges streiten/motzen, usw. Er weiß (und sagt auch), dass das trinken nicht gut für ihn ist und hat auch mal mehrere Monate nicht mehr getrunken (er wollte abnehmen....), aber seitdem er wieder angefangen hat, wurde es nur noch mehr. Früher hatte er auch regelmäßig unkontrolliertere Zeiten, aber so lang und anhaltend heftig/destruktiv waren sie in meiner Erinnerung nicht.

Dann meine Ma. Bei jedem Versuch über ihren Konsum zu reden, meinte sie nur, dass sie doch nicht viel trinkt, höchstens ganz selten ein wenig angetrunken ist und man sich besser über andere Sachen Gedanken machen soll. Oft wurde sie auch böse. Ich habe vor einer Weile aufgehört, das Thema überhaupt an zu sprechen, weil es sich wie qäulerei anfühlt, sie tut mir sehr leid und sie weiß auch, wie schnell der Vorrat alle ist. Generell reden machen wir noch viel, auch darüber wie sie sich fühlt, aber der Alk (und das Spielen..) ist halt ein no-go. Es wird aber schlimmer, man sieht sie fast nie mehr nüchtern und sie bekommt allgemein wenig mit (viele Lücken).

Lange meinte ich, dass es vorrübergehend vielleicht "nicht so schlimm" ist, weil die beiden ziemlich viel durchgemacht haben/durchmachen und das für sie der einzige Weg ist sich ein wenig zu "entladen", aber so auf dauer sieht es nicht danach aus, dass es besser wird. Meine Eltern besuchen, heißt ohne Worte die Bier-, Wein- und Sektflaschen wegräumen (man findet sie sogar im Bad) und überschüttet werden mit Selbsthass und Streit.

Ich will ihnen keine Vorwürfe machen, oder Sachen schlimmer machen, ich möchte eigentlich nur, dass sie wieder glücklicher werden. Was kann man denn in so einer Situation machen, wenn man überhaupt etwas machen sollte? Wäre es besser, den Konsum mehr an zu sprechen? Wenn ich wüsste, dass es helfen kann sich "härter" auf zu stellen, oder irgendwie Hilfe zu suchen, würde ich das machen, aber das Verhältnis zu meinen Eltern und allgemein der Vertrauen untereinander wird sich dann sehr verändern. Die Probleme liegen ja nicht nur im Konsum, das geht viel weiter, da wird es ein sehr langer Weg überhaupt etwas an Verbesserung zu erreichen. Ich fühle mich eine sehr schlechte Tochter (auch wenn's da eben keine Vorschriften gibt) und auch Schwester, weil ich zuschaue und nicht eingreife; jedoch weiß ich auch nicht, ob ihnen überhaupt geholfen werden kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 07.04.2011 - 06:32 
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Hallo Loshka,

nein, Du kannst sicher nicht für andere entscheiden, was Du aber bereits tust ist wohl das beste und richtige, nämlich helfen.
Ob ein Konsum beireits problematisch ist für die jeweilige Person, kann diese nur selbst wissen; Doch Du erwähnst mehrmals symptome wie Amnesie usw. die keinesfalls gesund sind. Dein Vater sieht sein Konsumverhalten ja bereits kritisch, deine Mutter streitet ihn ab...

Wie sagt man so schön? Der erste Schritt ist die Einsicht. Deine Mutter scheint nicht einzusehen dass Sie ein "Problem" hat, oder Sie will es nach aussen hin nicht zeigen. Nunja, ohne das Sie es selbst zumindest einsieht, kannst Du eigentlich nur zwei Sachen tun: Entweder Du überzeugst Sie davon das Sie ein Problem hat (da wären wir wieder bei der bevormundung), oder Du stehst Ihr einfach bei. Es gibt selbstverständlich noch weitere Optionen, Du könntest Sie sitzen lassen usw.

Irgendeinen Grund gibt es immer, weswegen jemand trinkt, daher sollte man Grundsätzlich diesem Grung auf den Zeh fühlen. Denn auch wenn sie Kurzfristig nüchtern wären, der Schmerz wird einfach zu gross sein ohne den Alk. Du schreibst ja das die Probleme noch viel tiefer gehen. Deine Situation kommt mir mehr als bekannt vor, für mich ist es wie ein Spiegel Deinen Text zu lesen, doch gab es nichts mehr zu helfen, es war viel zu spät.

Andere würden wie gesagt einfach davonlaufen, Du hilfst Ihnen ja bereits; ich würde Dich nicht als schlechte Tochter bezeichnen. Hmm eine Grosse hilfe ist mein Text nun warscheindlich auch nicht, wenn ich noch Zeit finde überlege ich noch etwas. Alles gute

Gruss Bifidus


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 Betreff des Beitrags: Re: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 07.04.2011 - 08:44 
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So wie's aussieht, trinken deine Eltern mehr als gut für sie ist - und vor allem ist es mehr, als was du für vernünftig und gut für sie findest. Wenn du sie besuchst und zuerst einmal die ganzen Flaschen entsorgen musst und es dann noch zum Streit kommt, ist das eindeutig zu viel.

Jemanden, der zu viel trinkt, davon weg zu bringen, ist sehr schwierig, auch oder insbesondere als Tochter - schliesslich sind sie als Eltern ja eigentlich die, welche dir etwas zu sagen haben - auch wenn du inzwischen erwachsen bist und zur Uni gehst (stimmt doch - oder?). Wenn deine Eltern ihr Verhalten verändern sollen, dann muss es ihr Bedürfnis sein - weder du noch sonst jemand kann sie dazu zwingen!

Was du tun kannst: Sie motivieren, ihr Verhalten zu verändern, und ihnen deutlich machen, dass du unter dem, was sie sich antun, leidest. Hör auf, ihr Flaschen zu entsorgen; kündige ihnen an, sie nicht mehr zu besuchen, wenn die Wohnung nicht aufgeräumt und sie nicht nüchtern sind. Und sag ihnen immer wieder, dass du dir grosse Sorgen um sie machst und dass du Angst um ihre Gesundheit hast. Keine Vorwürfe - nur deine Gefühle!

Wenn du mal etwas googelst, wirst du diverse Informationen zum Thema Co-Abhängigkeit finden. Ich denke nicht, dass du Co-Abhängig bist. Aber bei den entsprechenden Informationen (die dhs http://www.dhs.de hat soviel ich weiss verschiedene Broschüren dazu; ansonsten auch bei bei Sucht-Info Schweiz http://www.sucht-info.ch, den anonymen Alkoholoikern bzw. bei ALANON, der Angehörigenvereinigung) wirst du viele Tipps zum Umgang mit Angehörigen mit Suchtproblemen finden. In den entsprechenden Broschüren wird oft auch der Tipp gegeben, selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit man darin bestärkt wird, sein eigenen Leben zu leben. Das mit der Beratung könnte bei dir aber wohl etwas kompliziert werden, da du ja selbst auch konsumierst... (Der Berater könnte das Hauptproblem darin sehen...) Anderseits hast du ja auch mal geschrieben, dass deine Freundin sehr viel trinkt. Von daher könnte man schon auch ein gewisses Muster bei dir ausmachen (Wer Eltern mit Suchtproblemen hat, hat übermässig viele Freunde / Partner mit Suchtproblemen).

Wichtig ist: Lebe dein Leben - deine Eltern sind für sich selbst verantwortlich, und wenn du ihnen nciht helfen kannst, so ist es nicht dein Fehler!

Alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 07.04.2011 - 09:34 
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bei mir is auch so ähnlich... also mein dad trinkt eigt schon immer, wsl auch wegen seinen beruf.. nur wirds halt in letzter zeit immer mehr und er weiß das auch..

meine mutter hat auch zum trinken angefangen seit kurzen sehr viel wegen meinen vater wsl.. und dazu auch noch benzos^^
zumindest hab ich sie mitn kiffen ein bisschen davon weggebracht :D , sie siehts halt ein das es gesünder is... ;)

aber mit meinen dad komm ich ned klar was das betrifft..^^


peace


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 Betreff des Beitrags: Re: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 07.04.2011 - 11:18 
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Meinen Vater musste ich nie auf seinen Alkkonsum ansprechen, ich habs als Kind mal probiert und dann nie wieder. Hab ihn noch nie so wütend erlebt. Mein Vater hat sein Leben lang getrunken, man musste ihn gar bei meiner Geburt besoffen aus der Beiz holen. Schlussendlich ist er daran gestorben :whine: .
Das Problem bei Alkis ist halt, das es als harmlos gilt. Die betroffenen wissen meist unterbewusst das sie ein Problem haben, können es aber irgendwie nicht annehmen. Daher werden die meisten auch so wütend wenn man sie drauf anspricht und man ihnen helfen will. Es macht ja jeder, dann kann der eigene Konsum ja nicht so schlimm sein, kommt dann jemand und will helfen, dann flippen sie aus. Denn es ist ja alles noch normal und gut. Da heisst es dann schnell, "ist ja nur ein Feierabenbier" in wirklichkeit wird aber schon am mittag eins getrunken und bei Feierabend ist es dann meist einiges mehr als nur eins. Viele Alkis sind einfach nicht in der lage ihren Konsum sujektiv zu betrachten, was die eigene Erkenntnis erheblich behindert.

Wichtig ist was Tissy schon gesagt hat, schau auf dich! Deine Eltern müssen selbst einsehen das was falsch läuft, du kannst höchstens ab und zu mal das Thema zur Sprache bringen, wenn sie aber wieder auf Abwehr gehen, mach dir nicht so viele Gedanken und zieh dich zurück. Kannst ja mal gaaaanz unauffällig eine Infobroschüre für Angehörige von Alkoholikern, liegen lassen, dann sehen sie vielleicht dass du dir Gedanken machst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eltern und Alkohol - eingreifen?
BeitragVerfasst: 09.04.2011 - 01:34 
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Das tut mir Leid, mit deinem Vater, Hänfli.

Hänfli hat geschrieben:
Denn es ist ja alles noch normal und gut. Da heisst es dann schnell, "ist ja nur ein Feierabenbier" in wirklichkeit wird aber schon am mittag eins getrunken und bei Feierabend ist es dann meist einiges mehr als nur eins.
Ja, ungefähr so funzt es auch bei meinem Vater, nur sind es dann mittags meist auch schon einiges mehr als eins. Meine Mutter macht das dann eher andersrum: im Lokal trinkt sie nur Wasser und Kaffee, dann hat sie ja das "ach, ich trink doch nichts", dass sie sich danach zu Hause trotzdem noch mehrere Gläser reinhaut, sieht dann ja kleiner.

Ah, so ein absichtliches "gaaaanz unauffällig" ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding, aber vielleicht ist es in dieser Situation eine gute Idee.. weil es keine direkte Respons von ihnen verlangt, wie es ein Gespräch eben schon tut (und dabei entstehen gerade oft Ausreden).

paradise hat geschrieben:
meine mutter hat auch zum trinken angefangen seit kurzen sehr viel wegen meinen vater wsl.. und dazu auch noch benzos^^
zumindest hab ich sie mitn kiffen ein bisschen davon weggebracht :D , sie siehts halt ein das es gesünder is... ;)
Ja, benzos! Da bin ich schon froh, dass meine Mutter davon wegbleibt (habe ich auch mal gesagt, dass sie meist nicht gut sind und definitiv abhängig machen können, egal was ein Arzt behaupten mag). Kiffen verträgt sie nicht, raucht aber 1-2 Päckchen Zigaretten am Tag. Sonst so haben beide meine Eltern eigentlich gar nichts mit Drogen am Hut, ist halt nur der blöde Alk.

Tissy hat geschrieben:
auch wenn du inzwischen erwachsen bist und zur Uni gehst (stimmt doch - oder?).
Mit der Uni stimmt, ja (und erwachsen stimmt offiziell wohl auch :turnsmiley:).

Tissy hat geschrieben:
Was du tun kannst: Sie motivieren, ihr Verhalten zu verändern, und ihnen deutlich machen, dass du unter dem, was sie sich antun, leidest.
Das blöde daran ist, dass das ihnen sehr sehr weh tun würde. Dass ich mir Sorgen mache, wissen sie, sie haben aber auch selber schon Sorgen um gerade mich. Von mir weiß ich, dass es mich sehr traurig macht zu wissen, dass meine Eltern Angst um mich haben. Andersrum kann das denke ich auch so, bzw. noch was weitergehend sein - sie sind ja die Eltern und wenn sie wüssten wíe sehr es mir weh tut, dass sie diese Probleme haben, würde auch noch ein Berg an Schuldgefühlen dazu kommen ("jetzt bin ich selber auch noch Teil der Probleme von meinem Kind"). Hmm, sie Motivieren, ihr Verhalten zu ändern und ihnen vielleicht klar machen, dass sie nicht nur ihr eigenes Leben damit beeinflussen, werde ich dann wohl schon weiter machen.

Tissy hat geschrieben:
Das mit der Beratung könnte bei dir aber wohl etwas kompliziert werden, da du ja selbst auch konsumierst... (Der Berater könnte das Hauptproblem darin sehen...) Anderseits hast du ja auch mal geschrieben, dass deine Freundin sehr viel trinkt. Von daher könnte man schon auch ein gewisses Muster bei dir ausmachen (Wer Eltern mit Suchtproblemen hat, hat übermässig viele Freunde / Partner mit Suchtproblemen).

Also mit der Freundin, das war nicht ich (obwohl ich schon einen Post in dem Thread hatte). Ich habe zwar schon ein paar Freunde mit ähnlichen Problemen, aber es ist bei keinen von ihnen Alk und sie sehen es selber ein/arbeiten daran, außerdem sehe ich sie nur ein paar Mal im Jahr. In meinem eigenen Konsum sehe ich auch nicht direkt ein Problem (im Bezug zur Beratung), der eine Teil ist minimal und sporadisch, halt nur auf Parties mit den passenden Leuten und genug Lust dazu (nüchtern bleiben ist da auch kein Problem). Der andere Teil, der momentan vielleicht weniger gut läuft, kommt vom Arzt, also unabhängig davon ob es gut oder schlecht ist, wird das die "offizielle Seite" auch nicht/weniger beeinflussen.. vermute ich. Obwohl ich mich da ja eigentlich nicht gut auskenne.. vielleicht schätze ich ja falsch ein, wie so Leute das sehen.

Ich werde mir auf jeden Fall die Links mal anschauen und über Beratung nachdenken. Danke!

bifidus hat geschrieben:
Irgendeinen Grund gibt es immer, weswegen jemand trinkt, daher sollte man Grundsätzlich diesem Grung auf den Zeh fühlen. Denn auch wenn sie Kurzfristig nüchtern wären, der Schmerz wird einfach zu gross sein ohne den Alk. Du schreibst ja das die Probleme noch viel tiefer gehen. Deine Situation kommt mir mehr als bekannt vor, für mich ist es wie ein Spiegel Deinen Text zu lesen, doch gab es nichts mehr zu helfen, es war viel zu spät.

Andere würden wie gesagt einfach davonlaufen, Du hilfst Ihnen ja bereits; ich würde Dich nicht als schlechte Tochter bezeichnen. Hmm eine Grosse hilfe ist mein Text nun warscheindlich auch nicht, wenn ich noch Zeit finde überlege ich noch etwas. Alles gute

Danke, Bifidus, dein Text ist sicher eine Hilfe.

Davonlaufen ist mir schon manchmal durch den Kopf gegangen. Dann dachte ich mir, ich muss doch mein eigenes Leben erstmal auf die Reihe bringen und mich dabei von gar nichts außerhalb meines "ich's", beieinflussen/abhalten lassen. Weit weg ziehen, damit man erst gar nicht in die Verführung kommt, hin zu fahren. Und auch wie Tissy teilweise schrieb, sagen dass ich nicht mehr vorbeikomme, wenn sie nicht nüchtern sind. Obwohl sowas in Maßen wahrscheinlich gut sein könnte, für mich und wohl auch für sie, fühle ich mich gar nicht in der Position so etwas zu machen. Es "passt" nicht, ich versteh so gut wie große Schmerzen sie haben, ohne den Alk (wie du auch sagst) noch mehr als mit, da kann ich nicht einfach so hereinplatzen und auch noch meine Anforderungen machen. Wenn nur pur das trinken das Problem macht, würde das wohl anders aussehen, aber dies ist ja nicht der Fall.. obwohl es ja die andere Sachen, als downer, schon mit-ankurbelt.

Okay, so wie es jetzt ist, geht es wohl auch nicht. Ein wenig mehr Abstand, gefühlsmäßig, wäre vielleicht schon gut. Sie müssen irgendwie den Respekt vor sich selbst wieder finden, es sind eigentlich so schöne Menschen, die immer für mich da sind/waren und mir beigebracht haben, sich selbst niemals auf zu geben, und nun sind sie selber dabei. Menschen sind schon komisch.

Alkohol ist leider so extrem zugänglich wenn man Probleme hat: man muss dafür nicht zum Arzt, es schmeckt gut, es wird einem von allen Seiten (fast) in den Arsch geschoben und man findet immer Ausreden.


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