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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 13.07.2011 - 16:34 
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Genau darum geht es meiner Meinung, sich selber glücklich machen zu können.
Wenn man eine Beziehung sucht um glücklich gemacht zu werden, ist von Anfang an der Wurm drinnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 24.07.2011 - 13:46 
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Aminal hat geschrieben:
Was Jung beschreibt, könnte man ja im weitesten Sinne lapidar als "Gegensätze ziehen sich an"-Phänomen bezeichnen. Die Seiten, die in unserm Unterbewussten liegen und wir an andern Leuten anziehend finden, bleiben uns verborgen und somit suchen wir sie in andern Menschen. Das mag ja so sein, aber wenn dem so wäre, und wenn es wirklich möglich wäre, dieses Phänomen dadurch aufzuheben, dass man seine gegengeschlechtlichen Seiten zum Vorschein bringt, dann gäbe es ja gar keine Zweierbeziehungen mehr. Das Ding ist aber, dass die Menschen das mögen. Menschen bilden gern Paare.Da mag die Wissenschaft noch lange Befunde aufdecken, die belegen, dass das wider die Natur ist. Aber seit Jahrhunderten macht man das, und es ist ja auch Tatsache, dass es 2 Geschlechter und somit nur eine Art der 2-geschlechtlichen Paarung gibt. Und irgendwelche Anhaltspunkte braucht man ja, um einen Partner zu lieben. Würde jeder mit einer ausgeprägten Weltliebe rumlaufen, wüsste man ja gar nicht mehr, in wen man sich verlieben soll, nein, es ginge ja auch nicht mehr (laut Jung).

Jung sagt nicht, dass es dann keine Zweierbeziehungen mehr gäbe. Er spricht von einer "bewussten Hingabe an das Du" und lässt dabei offen, ob dies in einer rein sexuellen, einer platonischen Beziehung, einer echten Liebesbeziehung oder einer einfachen Freundschaft geschieht. Man geht solche Beziehungen dann einfach mit einer gesunden -d. h. die Eigenart nicht mehr gefährdenden- Distanz ein.

Er sagt auch nicht, dass es wider die Natur ist, eine Partnerschaft einzugehen. Wie kann es gegen die Natur sein, wenn das Bedürfnis nach Paarbildung unserer eigenen Natur entspringt? Es ist Teil unserer Natur, uns im Rahmen der Bewusstseinsentwicklung auch mal zu verlieben. Ob das auf Projektion basiert oder sonst was, ist dabei unerheblich, denn es macht evolutionär gesehen Sinn, dass Mann und Frau zusammenfinden. Jedoch kann sich das Bedürfnis nach einer Partnerschaft im Verlauf des Lebens verändern und abschwächen. Eine mögliche Erklärung dafür hat Jung mit der Bewusstmachung der gegengeschlechtlichen Seelenanteile geliefert.

Ich glaube, dass es möglich ist, einen geistigen Entwicklungsstand zu erreichen, in dem das projizierte Verliebtsein auf ein Einzelobjekt einer Art universellem Verliebtsein Platz macht. Man kann es sich wie einen offenen Bewusstseinsraum in grenzenloser Glückseligkeit vorstellen. Das, was man als Verliebtsein kennt, ist dann einfach in allem präsent und nicht mehr auf Objekte begrenzt. Ich glaube aber nicht, dass dieser Zustand von so vielen Menschen gleichzeitig erreicht wird, dass die Paarbildung ernsthaft darunter leidet. ;) Die Bewusstwerdung der gegengeschlechtlichen Seelenanteile sollte laut Jung ohnehin erst im zweiten Lebensabschnitt (50+) erfolgen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 24.07.2011 - 15:52 
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Zitat:
Jung sagt nicht, dass es dann keine Zweierbeziehungen mehr gäbe. Er spricht von einer "bewussten Hingabe an das Du" und lässt dabei offen, ob dies in einer rein sexuellen, einer platonischen Beziehung, einer echten Liebesbeziehung oder einer einfachen Freundschaft geschieht. Man geht solche Beziehungen dann einfach mit einer gesunden -d. h. die Eigenart nicht mehr gefährdenden- Distanz ein.

Er sagt auch nicht, dass es wider die Natur ist, eine Partnerschaft einzugehen. Wie kann es gegen die Natur sein, wenn das Bedürfnis nach Paarbildung unserer eigenen Natur entspringt? Es ist Teil unserer Natur, uns im Rahmen der Bewusstseinsentwicklung auch mal zu verlieben. Ob das auf Projektion basiert oder sonst was, ist dabei unerheblich, denn es macht evolutionär gesehen Sinn, dass Mann und Frau zusammenfinden. Jedoch kann sich das Bedürfnis nach einer Partnerschaft im Verlauf des Lebens verändern und abschwächen. Eine mögliche Erklärung dafür hat Jung mit der Bewusstmachung der gegengeschlechtlichen Seelenanteile geliefert.

Ich glaube, dass es möglich ist, einen geistigen Entwicklungsstand zu erreichen, in dem das projizierte Verliebtsein auf ein Einzelobjekt einer Art universellem Verliebtsein Platz macht. Man kann es sich wie einen offenen Bewusstseinsraum in grenzenloser Glückseligkeit vorstellen. Das, was man als Verliebtsein kennt, ist dann einfach in allem präsent und nicht mehr auf Objekte begrenzt. Ich glaube aber nicht, dass dieser Zustand von so vielen Menschen gleichzeitig erreicht wird, dass die Paarbildung ernsthaft darunter leidet. Die Bewusstwerdung der gegengeschlechtlichen Seelenanteile sollte laut Jung ohnehin erst im zweiten Lebensabschnitt (50+) erfolgen.


Okay. Wow. Erstmal Kompliment, du schreibst echt toll, gut verständlich und auf unaufdringliche Weise klug :ok:
Stimmt, also...nun dauert es aber noch ne Weile, bis ich 50plus bin. Aber..ganz im Ernst, irgendwie BIN ich wohl bereits in dem Zustand, den er beschreibt. Oder zumindest nah dran...denn: genau das ist mein Dilemma: ich verliebe mich selten in eine spezifische Person, und diese "Liebe für alle" empfinde ich auch schon seit geraumer Zeit. Liegt wohl auch daran, dass ich mich selber ziemlich gut kenne und es solche 'unbekannten Wesenszüge' für mich bei mir nicht mehr gibt. :?

Es ist ja auch lächerlich, zu glauben, dass man in der winzig kurzen Zeitspanne, in der man hier auf Erden ist, in dem winzig kleinen Raum, den man auf ihr einnimmt, einen Partner trifft, der einem alles zu geben vermag, was man auf Lebzeiten begehrt und braucht. Das kann nicht sein! Und ich finde es auch schade, das anzustreben, auch wenn man möglicherweise lange damit glücklich ist. Denn damit grenzt man sich irgendwie ja auch ab zu andern Menschen und verpasst möglicherweise sehr viel andere Liebe...so seh ich das jedenfalls; eine Zweierbeziehung kann sicher sicher sicher etwas Wunderbares & auch erfüllendes sein...aber auf Dauer ist sie mehr oder weniger eine Disziplin zur Eigenverwaltung, man kann sich nicht mehr treiben und verführen lassen, und das gehört doch zum Leben auch dazu! Ich jedenfalls hätte auch keine Lust, den Menschen, den ich liebe, einzuschränken oder ihm zu sagen: "Hey, ich liebe dich zwar über alles, aber du darfst nur mich lieben, ich bin die einzige für dich." Das ist doch irgendwie gar keine Liebe, wenn man dem andern nicht alle Freiheit der Welt gönnt...

Ach, das ist alles so kompliziert..ich sage das so einfach und bin ja dennoch nicht wirklich 'erlöst', da ich ja sehr wohl an einem bestimmten Menschen hänge. Aber ich verstehe immer noch nicht, warum. Wegen seinen unbekannten Seiten? Aber welche? Die gibt es nicht.Ich liebe ihn ja genau wegen dem, was er ist..und nicht, was er nicht ist. Aber ganz ehrlich, auch wenn ich ALLES von ihm durchschaut hätte - die Liebe ist ein Wunder, und ich weiss nicht, ob der ganze magische Kram aufhören würde, wenn ich ihn 'durchschaut' hätte. Dass man sein Gesicht sieht, wenn man die Augen schliesst oder kurz in Gedanken abschweift..dass man beim Gedanken an ihn ein Kribbeln bekommt..dass man bei seiner Stimme weinen möchte, weil sie einen so stark beeinflussen kann (sorry sorry, Ober-Schnulzenalarm!!! :sad: :D )...
ich meine, ich bin euch allen wirklich unendlich dankbar für eure Beiträge..vor allem grade dope_as_usual, echt, ich bin sehr froh über diesen Beitrag, das mit Jung, sehr hilfreich/interessant...aber schlussendlich stehe ich immer noch vor meinem Problem, dass ich mich irgendwie nicht entscheiden kann: soll ich versuchen, ihn von mir zu überzeugen, oder soll ich mich von ihm distanzieren?

Ich habe die Liebe gefunden, überall. Aber ich möchte sie so gerne weitergeben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 28.07.2011 - 21:01 
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Aminal hat geschrieben:
ich meine, ich bin euch allen wirklich unendlich dankbar für eure Beiträge..vor allem grade dope_as_usual, echt, ich bin sehr froh über diesen Beitrag, das mit Jung, sehr hilfreich/interessant...aber schlussendlich stehe ich immer noch vor meinem Problem, dass ich mich irgendwie nicht entscheiden kann: soll ich versuchen, ihn von mir zu überzeugen, oder soll ich mich von ihm distanzieren?


Ganz klar - versuch ihn von dir zu überzeugen -was auch immer das letztendlich bedeutet. Wenn du dich von ihm distanzierst, distanzierst du dich schließlich auch von dir bzw den tollen Gefühlen die seine Anwesenheit bei dir auslöst also ist die Richtung doch ganz klar


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 06.08.2011 - 19:40 
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Mir ist gerade klargeworden das meine letzten beiden Beziehungen immer in die Brüche gingen als ich angefangen hab zu zeigen das mir ne Frau wichtig ist...


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 07.08.2011 - 00:54 
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bin von diesem thread wirklich angetan und frage mich gerade warum ich die interessantesten beiträge immer hinter threadtiteln finde von denen ich auf den ersen blick glaube sie hätten für mich nichts interessantes zu bieten..
:respect:
da die wirklich tiefsinnigen bereiche bereits wunderschön durchleuchtet wurden kann ich nur folgenden gedankengang dazu beitragen:
als der liebe gott den baum der erkenntnis (hier wieder erkenntnis=offenbarung=appokalypse^^) pflanzte muß er gerade ziemlich sauer auf adam und eva gewesen sein..
sie lebten in so schöner eintracht und nächstenliebe bis der gegengeschlechtliche part eine entscheidende rolle zu spielen begann..

ich persönlich kann animals und ODudes problem gut nachvollziehen,mir ist es auch mein gesamtes leben so gegangen das sich typen für die ich mich nicht interessierte zumass in mich verliebten,selten aber die für die ich mich ernstlich erwärmte..
irgendwas scheint bei den meisten menschen im gehirn klick zu machen sobald sich einer nicht für sie interessiert..
vielleicht hat es etwas von jagttrieb die eine "leicht zu erlegende" (weil selbst verliebte) beute uninteressanter macht als die,der man hinterherhetzten muss zu tun,vielleicht die bestätigung einer inneren abneigung sich selbst gegenüber die eine uninterssiertes gegenüber erstrebenswerter macht ,vielleicht ist es auch so wie jung sagt (was zu einem guten teil schlüssig scheint,ich bis zur letzten konsequenz des nicht mehr verliebtsein könnens aber nicht unbedingt erfahren will) aber das hier angesprochene problem ist wohl eins der am weitesten verbreitesten..

jedenfalls bei mir ist es so das ich männer mit denen ich perfekt harmoniere generell ziemlich unsexy finde..
ich habe schon oft gedacht wie schön und unkompliziert das leben doch sein könnte,könnte man gezielt auswählen in wen man sich verliebt..
aber das ist wohl leider nicht möglich..


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 09.08.2011 - 21:27 
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Ja das liegt wohl auch daran dass "Interesse zu haben" bedeutet dass man Verständnis und ne Antwort erwartet und das schreckt wohl viele ab denn dann kann man nicht mehr unbeschwert einfach handeln und reden wie einem der Schnabel gewachsen ist (worauf sich ja meistens das gute Verhältnis begründet) sondern man muss überlegen ob man nicht vll Hoffnungen weckt, oder Gefühle verletzt (wisst ihr wie ich mein? bin grad unsicher ob ich mich verständlich ausdrücke :tilt: bin etwas breit :D)

@ODude: ja ich kanns irgendwie so gut verstehen.... mein Mitbewohner macht gerade genau den selben Mist durch.. und ich habs ja auch vor nicht allzu langer Zeit (hast ja schon meinen Thread gefunden). Kann dir nur raten klammer dich net an eine Beziehung die an grundlegendem Entgegenkommen und Verständnis hapert und wertschätze dein Wohlergehen mehr

Ich weiß ist schwer aber das ist so meine Erfahrung und Lehre die ich aus all den gescheiterten Beziehungsversuchen gezogen hab.

@Aminal: update, büdde :D wie stehts um die Beziehung mit deiner Flamme?


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 09.08.2011 - 23:40 
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Hihi. ;)


Zitat:
Mir ist gerade klargeworden das meine letzten beiden Beziehungen immer in die Brüche gingen als ich angefangen hab zu zeigen das mir ne Frau wichtig ist...

Scheisse...das Gefühl kann ich irgendwie nachvollziehen. Bist du vielleicht unbewusst zum 'Klammeräffchen' geworden? Das würde für mich zumindest erklären, wieso sich ein andrer zurückzieht, wenn man in einer Beziehung seine Gefühle zeigt...

@Thanatari
Der Threadtitel ist halt ein Songtitel meiner Lieblingsband, mir gefällt er :ok:

Na ja, für mich ist das etwas zu simpel, dieses "was ich nicht kriegen kann, will ich"-Prinzip. Das lernt man ja heutzutage praktisch schon im Kindergarten..angeblich soll man sich rar machen, um sich begehrt zu machen usw. Aber ganz so einfach ist es nicht...jedenfalls nicht bei mir :? ich finde Männer, die mich uninteressant finden, überhaupt nicht anziehend. Im Gegenteil. Ich hasse sie.
Aber dafür mag ich auch keine Männer, die mir jeden Wunsch von den Augen ablesen...so richtig nette Kerle. Aber wenn sie mich NICHT gut finden, dann kann ich sie auch nicht gut finden. :naughty:

Zitat:
@Aminal: update, büdde wie stehts um die Beziehung mit deiner Flamme?

:mrgreen:
na ja...ach, seufz, menno!
Bin da noch nicht wirklich weiter-
also,...irgendwie...scheisse, mann. Am WE hab ich ihn 2x gesehen. Er war total lieb zu mir. Zeigte mir Songs, die mir gefallen könnten, baute mir Joints, grinste mich an und ab und zu schaute er mich an & wenn ich ihn dann auch ansah, guckte er weg. Super. Wieso macht man sowas? Regt mich doch auf! :stampf:


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 10.08.2011 - 00:33 
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Haha, das klingt nicht schlecht und so als ob alles in Ordnung wäre :color:

Das mit dem Wegkucken hat mich bei meinem letzten Beziehungsversuch übrigens auch tierisch gestört


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 10.08.2011 - 07:53 
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Jaja, aber er hat ja eine Freundin, und das bin nicht ich ^^

Ich hab ihm mal meine Gefühle gestanden und er so:"Ja, ich mag dich auch und du bist schön, aber ich hab ne Freundin.."
Ich so: "Wieso hast du mich dann geküsst?"
Und er: "iCH WEISS nicht."
(ehm, tja, ich finde immer Männer, die nicht wissen, was sie wollen!!)
Ich: "okay."
Und dann hat er trotzdem weiter mit mir geflirtet ab und zu...nun ja..ich weiss jetz halt nicht. Ich wär schon die bessere Frau für ihn ( :D ) aber..er hat halt sie, und ich mag nicht etwas zerstören, glaube ich, und ob ich beziehungsreif wäre, weiss ich auch nicht..

ahh ja genau, ich hab ihn noch gefragt, ob er sie liebt. Und er meinte: "Sie ist nett, ich will sie nicht enttäuschen."
Suuper! xD

so, genug geklöönt, ich hoffe, jemand gibt mir noch nen grandiosen Tipp wie ich mich endlich mal in den Griff kriege :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 10.08.2011 - 20:55 
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Uh. Dass er ne Freundin hat verkompliziert die Geschichte natürlich ein wenig ^^ sonst hätte ich ja gesagt einfach abwarten. Wenn du "seine Frau" bist wird er das schon von alleine merken und auf dich zukommen

Das wäre aber auch so mein Tipp wenn sich jemand aus ner Beziehung ausspannen lässt weil er gerade unzufrieden ist kann er im Prinzip in Zukunft auch immer wieder so Spirenzchen machen sobald es mal ein bisschen schlechter läuft.

Also du siehst ein tollen Tipp hab ich net aber vll hilfts wenn du ihm mal ein wenig verdeulichst dass du was für ihn empfindest. Eventuell ist ihm das ja noch gar nicht so richtig klar und dann kann er auch net darüber nachdenken ob er mit dir nicht besser beraten wäre. Dass er mit dir flirtet und Küsschen gibt wäre für mich übrigens ein no-go, gerade da er ein potenzieller Beziehungskandidat ist. Wer in einer Beziehung ist sollte seinem Partner schon treu bleiben

Naja. Ich glaube es ist aber am Besten wenn du dir jegliche Hoffnungen aus dem Kopf schlägst, Leute aus Beziehungen raus und in eine andere Beziehung reinzukriegen is immer sau schwierig und man muss viel "Arbeit" investieren die sich am Ende dann vll doch nicht auszahlt (du weißt ja auch gar nicht wie er ist wenn ihr euch 2 Jahre kennt vll wird er dann ein faules Arsch dass sich ein Scheißdreck um dich kümmert, wer weiß, Männer sind komisch)

edit: achso ich hab gerade gesehen du hast ihm ja schon deine Gefühle gestanden. Naja dann würde ich erst recht sagen, schlag ihn dir aus dem Kopf. Du machst dich nur unglücklich wenn du hoffst dass er sich auf einmal doch für dich entscheidet


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 11.08.2011 - 04:18 
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Zitat:
edit: achso ich hab gerade gesehen du hast ihm ja schon deine Gefühle gestanden. Naja dann würde ich erst recht sagen, schlag ihn dir aus dem Kopf. Du machst dich nur unglücklich wenn du hoffst dass er sich auf einmal doch für dich entscheidet

:mrgreen:

...

:obscene-drinkingdrunk:


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 13.08.2011 - 05:44 
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Ach es gibt noch so viel andere hübsche und nette Kerle und dieser Typ ist doch nix für dich wenn er dich trotz deiner Liebenswürdigkeit einfach links liegen lässt


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 14.08.2011 - 15:13 
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Zitat:
Ach es gibt noch so viel andere hübsche und nette Kerle und dieser Typ ist doch nix für dich wenn er dich trotz deiner Liebenswürdigkeit einfach links liegen lässt


:violin: :romance-smileyheart: :kiss: :violin:

Ja...
mit dem Verstand ist das auch alles klar so zu sehen. Aber du kennst das ja, jeder kennt das, nehm ich an. Liebe eben. Wenn dann die eine Person vor einem steht, sind alle guten Vorsätze fürn Arsch. Und man macht sich wieder selber fertig, weil man sich nicht im Griff hat.

Aber lustig: ich habe einen hübschen netten Kerl kennen gelernt, 2x bei ihm übernachtet (kein Sex! :mrgreen: ) & dann erfahren, dass der AUCH ne Freundin hat. Was ist denn nur mit euch allen los?

Dann will ich ja gar keine Beziehung haben, wenn Männer eh immer untreu werden. So was. :naughty: :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Not Made For Love
BeitragVerfasst: 20.09.2011 - 15:15 
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Hab noch eine Ergänzung, die vielleicht ein wenig mehr Licht in die Sache bringt.

Aminal hat geschrieben:
Dabei geht es eigentlich nur darum, dass ich glücklich bin. Und das bin ich eigentlich auch. Aber jetzt wird's halt wieder primitiv: man möchte von andern glücklich gemacht werden.

Das Verlangen bzw. die Überzeugung, von anderen glücklich gemacht zu werden, ist tatsächlich primitiv. Es hat sich auf der primitiven Ebene der Personlichkeit festgesetzt, als wir noch nicht in der Lage waren, zwischen der Mutter und uns selbst zu unterscheiden. Als Säugling nimmt man das Zusammensein mit der Mutter als Einheit/Verschmelzen wahr. Diese Einheit erfährt man als Liebe. Wird diese "Einheit" unterbrochen, verschwindet die Präsenz von Liebe. In diesem primitiven Stadium setzen wir die Trennung von der Mutter mit dem Verlust von Liebe gleich. Das ist der Grund, warum wir ein Leben lang nach einem Partner suchen, mit dem wir wieder eine Einheit bilden können, damit die Liebe zurückkehrt. Aber das ist ein Irrtum, denn die wahre Quelle der Liebe war und ist in uns selbst.


Hierzu ein Zitat:
Zitat:
Jeder verliert den Aspekt verschmelzender Liebe von Essenz durch den Verlust oder die Frustration der symbiotischen Einheit mit der Mutter oder dem Menschen, der die Funktion der Mutter hat. Bei jedem Menschen bleibt ein Loch zurück. Jeder füllt dieses Loch, indem er Teile der Persönlichkeit entwickelt, entweder durch falsches Verschmelzen oder Versuche, den Zustand des Verschmelzens anders zu erreichen. Bei Variationen geht es immer um das gleiche Thema.

Wir können sehen, daß das Thema der verschmelzenden Liebe eines der wichtigsten unbewußten Motive ist, das Erwachsene dazu bewegt, Liebesbeziehungen einzugehen. Auch ist es der Grund für viele Schwierigkeiten in Beziehungen. Tiefenpsychologen wissen, daß Menschen ihre Mütter in ihren Partnern sehen. Das ist natürlich so, weil man das tiefe Gefühl hat und glaubt, die Unvollständigkeit werde aufgehoben und die Sehnsucht gestillt, wenn man die befriedigende symbiotische Beziehung mit der Mutter wiedergewinnt, jetzt auf einen Partner des anderen Geschlechts verschoben. Das ist wahrscheinlich der Ursprung der Vorstellung, der gegengeschlechtliche Partner sei unsere "besse Hälfte" oder unsere Ergänzung.

Was man wirklich braucht und was einem fehlt, ist Teil der Essenz, die verschmelzende Liebe, und nicht der Partner oder die Beziehung mit ihm oder ihr. Man glaubt, was fehlt, sei die andere Hälfte oder die Liebesbeziehung, weil es das war, was das Kind zur Zeit des ursprünglichen Verlustes verstehen konnte. Der Erwachsene weiß sowenig wie das Kind, daß ihm ein Teil seiner selbst fehlt. Die Suche nach Erfüllung richtet sich also nach außen, obwohl eben das einzige, was wirklich hilft, die Wiedergewinnung des verlorenen Aspektes von Essenz ist, der verschmelzenden Liebe. Deshalb sind Liebesbeziehungen nicht wirklich befriedigend, wenn die Partner nicht diesen Aspekt ihrer Essenz erfahren können. Der Partner oder die Beziehung können nur ein kümmerlicher Ersatz für die verschmelzende Liebe sein. Und normalerweise gibt man dem Partner die Schuld an der Enttäuschung, obwohl sie nicht viel mit dem Partner zu tun hat. Wir lehnen Liebesbeziehungen oder das Bedürfnis nach ihnen nicht ab. Wir versuchen Verständnis für eine ihrer Dynamiken zu vermitteln, die gewöhnlich viel Verwirrung und Konflikt in einer solchen Beziehung verursacht, wenn man sie nicht versteht und löst.

Quelle: A. H. Almaas - Essenz


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