Hier wichtig; Für alle, die die Pille nehmen und deren Freundinnen die Pille nehmen und das nicht wissen können (bitte weitersagen und Informieren!!!), (3te und 4te Generation-Pille), ACHTUNG:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medi ... 30239.htmlZitat:
Gerade erst musste Bayer in den USA die Warnhinweise in den Pillen-Packungen verschärfen, nun muss der Konzern Entschädigungen in Höhe von 107 Millionen Euro an amerikanische Frauen zahlen. Tausende Verfahren sind noch offen. In Deutschland gibt es aktuell eine Klage.
Köln - Die Anti-Baby-Pillen Yasmin, Yasminelle und Yaz sind seit Jahren ein Verkaufsschlager für den Pharmakonzern Bayer: 2011 setzte das Unternehmen damit weltweit mehr als eine Milliarde Euro um. Doch jetzt machen die Hormonpräparate dem Konzern gleich doppelt Probleme. Gerade erst musste Bayer in den USA die Warnhinweise in den Packungen verschärfen, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA im Dezember 2011 entschieden hatte, Bayer habe nicht ausreichend vor den Risiken seiner Hormonpräparate gewarnt.
Aus ähnlichem Grund wird es jetzt richtig teuer für Bayer. Mehr als 10.000 Nutzerinnen der Pillen haben in den USA Klage eingereicht - wegen der erhöhten Thrombosegefahr. In einigen Fällen soll sie auch tödlich gewirkt haben.
Mit Hunderten Klägerinnen hat Bayer nun Vergleiche geschlossen. Insgesamt werde der Konzern aus Leverkusen 651 betroffenen Frauen rund 142 Millionen Dollar (107 Millionen Euro) zahlen, sagte Konzernchef Marijn Dekkers am Freitag in Köln. Dies geschehe allerdings ohne Anerkennung einer Haftung, sagt Deckers.
Tausende weitere Klagen sind noch offen. Dekkers zufolge gingen in den USA bis Mitte April rund 11.900 Klagen ein, dahinter dahinter stünden etwa 14.000 Klägerinnen. "In Deutschland gibt es aktuell eine Klage", sagt Bayer-Sprecherin Frederike Lorenzen. Auf der Hauptversammlung am Freitag in Köln berichtete ein Rechtsanwalt allerdings von weiteren Schadensfällen.
Gerade erst hatte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Bayer verpflichtet, seine Produkthinweise zu verschärfen. Ausdrücklich weist der Leverkusener Konzern nun darauf hin, dass Präparate mit dem hormonellen Wirkstoff Drospirenon - wie Yasmin - das Thromboserisiko für Anwenderinnen erhöhen könnten. Die Warnung muss künftig bei allen Pillen mit diesem Wirkstoff kommuniziert werden, machte die FDA klar. In Deutschland enthalten beispielsweise auch die Pillen Petibelle und Aida Drospirenon.
Venenthrombosen werden durch Blutgerinnsel in den Gefäßen ausgelöst. Wandern sie in die Lunge oder in das Gehirn, kann es zu gefährlichen Embolien und Schlaganfällen kommen.
Die Europäische Arzneimittelbehörde Ema hatte schon im Mai 2011 entschieden, dass die Warnung verschärft wird - oder "angepasst", wie das die Bayer-Sprecherin formuliert. In Deutschland liest man also nicht "könnte das Risiko erhöhen" wie bei Yasmin in den USA, sondern "kann das Risiko erhöhen", samt dem Zusatz: "Von 100.000 Frauen, die eine Pille anwenden, wie z. B. Yasmin, kann binnen eines Jahres bei 30-40 Frauen ein Blutgerinnsel auftreten. Die genaue Anzahl ist unbekannt. Die Höhe des Risikos kann je nach Art der Pille variieren. Besprechen Sie verfügbare Optionen mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin."
Derweil betonte Dekkers, Bayer habe nur dort Vergleichen zugestimmt, wo Ansprüche wegen venöser Blutgerinnsel - tiefer Venenthrombosen oder Lungenembolien - erhoben worden seien. Die Gesamtzahl solcher Fälle könne derzeit nicht abgeschätzt werden. Allerdings werde in weniger als der Hälfte der bislang zugestellten Klagen eine solche Erkrankung behauptet.
mit Material von dpa/dapd
Hab ich vorhin bei Arte-Abendjournal gesehen. Mal schauen wann das Video Online kommt, ich werds dann hier reinstellen...
Bin echt schockiert!!! Ich hoffe, ihr Mädels hier die Pille nehmen schaut nach und passt Pillenkonsum an...
Also diese "Warnhinweise-Veränedrungsformulierung ist so dermaßen HUMBUK, das es einfach nur peinlich ist! Das BEYER die Auswirkungen "am Arsch vorbeigehen" ist ja eigentlich klar, ich verstehe nicht, warum es da keine Gesetze gibt, die Menschen vor solchen multinationalen Pharmakonzernen beschützen. Als wenn sich irgendein Mädchen die Warnungen durchliest und weiß, was eine Thrombose ist (

), oder geschweige dann der Arzt einen richtig informiert.... undenkbar. Wenn ich Arzt wäre, und das auf den Beipackzettel stehen würde, würde ich diese Pille ja niemals empfehlen, aber offensichtlich ist das ja passiert, was zeigt, das selbst Ärzte diesbezüglich fahrlässig handeln. Vertrauen zu7 einem Arzt bezüglich dieser Pillen ist quasi nicht angemessen. So sehe ich das. Und ich erinnere mich an meine Frauenärztin damals, die genau das sagte "Och...das ist alles kein Problem, nehmen sie mal, und wenn sie mein Kind wären, hätte ich sie schon längst damit vertraut gemacht". Natürlich habe ich abgelehnt. Ärzte die nicht über Nebenwirkungen aufklären und diese so runterdrücken sind keine guten Ärzte, diese sollte man meiden.
Grüsse,
NTP