Kurznotizen:Droge: DPH (Diphenhydramin)
Menge: 1000mg
Setting: Parkbank, Stadt in einer Bar
Set: Gespannt, erwartungsvoll, enttäuscht über das Ende der Ferien
Ich möchte euch meinen ersten, verdrehten und bis heute auch noch letzten DPH Trip vorstellen. Er liegt jetzt schon einige Zeit zurück, trotzdem hab ich noch nicht viel vom ihm vergessen und mir sogar einige Notizen am PC gemacht. Naja nun genug mit der "Außenrumreden" ich sollte mit dem Tripbericht anfangen.
Vorgeschichte:Es war der letzte Samstag in den Sommerferien und ich wollte noch einmal etwas neues ausprobieren bevor der Schulalltag wieder anfangt. Ich infomierte mich ein wenig im Internet was man alles noch auf die Schnelle auftreiben kann und stieß auf eine Substanz die sich DPH nannte. Ich hab mich ein bisschen infomiert weil ich nicht ganz unvorbereitet losstarten wollte. Anschließend bin ich dann zur Apotheke und habe mir die sogenannten Reisetabletten (20 Stück mit jeweils 50 mg Diphenhydramin). Anschließend ging es für mich auch gleich weiter für zum Treffpunkt der in einem Park in Stadtnähe lag.
Zum Trip ~ Einnahme, Weg in die Stadt Zum Konsumieren der Tabletten verzog ich mich schnell auf die Tablette. Packung auf! Getränk bereit! Und los gehts. *bäähhh* Der Geschmack der Reisetabletten zerstörte ersteinmal alle schönen Gedanken in meinen Kopf. Zum Glück waren die Tabletten nicht sonderlich groß und mit etwas Cola konnte ich das schon überwinden. Geschafft! Alle 20 Tablettchen befinden sich im Bauch. Ich stieß zu den Leuten hinzu mit denen ich unterwegs war und wir setzten unseren Weg fort. Nach einem kleinen Fußmarsch kamen entschlossen ein paar sich auf eine Bank zu sitzen und ein bisschen vorzuglühen. Ich setzte mich dazu und warte gespannt auf den Trip......
~ Auf der Bank~Ich weiß leider nicht mehr genau wie lange es gedauert hat, aber schön langsam wusste ich: Jetzt gehts los. Ich starrte auf den Boden und er fing an leicht zu zucken. Vor meinen Augen schwirrten schon einige kleine "Hallu-Insekten" umher. Naja die Effekte gehen ja noch, dachte ich mir zu diesen Zeitpunkt, das sollte sich aber schon bald ändern...
*Etwas Zeit versteicht* Es fing schon leicht anzudämmern und die Umgebung verwandelte sich irgendwie zu einem bedrohlichen Ort. Hatte sich da vorne in der Wiese nicht was bewegt? Ich wurde zunehmend unruhiger, eine innerliche Kälte machte sich bereit und eine heftige Müdigkeit überkam mich. Vor unserer kleinen Gruppe hielt ein Fahrrad-Fahrer an und redete warum auch immer mit uns über Gott & die Welt. Ich versuche mich so gut wie möglich zu benehmen, sehe aber zunehmend krassere Sachen in der Wiese vor uns. In meinen Augenwinkeln baute sich ein Grabstein auf, dort drüben saß eine krasse Riesenspinne, der Boden zuckte vor meinen Augen und die Wiese schien zu atmen. Ich blickte in das Gesicht des Radfahrers, es verwandelte sich zu einem abscheuchlichen Dämonegesicht. Es kam mir vor das ich das pure Böse vor mir stehen hab.
Ich drenkte meine Freunde zum weitergehen da wir eh schon länger vorhatten in eine Bar zu gehen. Doch Aufstehen war nicht gerade das leichteste, ich torkelte und hatte nur mit Mühe Kontrolle über meine schweren Beine.
- Auf dem Weg zur Bar & in der BarNach den 1. Aufstehschwierigkeiten war ich nun glücklich das ich diesen Riesenspinnen-und-Dämonen-Ort verlassen kann. Ich versuchte so normal wie möglich zu gehen um nicht ganz so aufzufallen. Als ich nur kurz blinzelte befand ich mich plötzlich 50 Meter weiter. Ich hatte das Gefühl mich zu Telepotieren und laberte einen Freund davon zu das ich mich jetzt telepotieren kann und berichtete ihm von den Erlebnissen auf der Parkbank. Als ich wieder auf die Straße blickte sah ich zunächst ein Auto vor uns stehen. Als ich aber nocheinmal hinschaute war das Auto weg. Ich war ein wenig verwirrt und war glücklich das wir bald in die Bar rein können.
Wir saßen uns zu siebt an einen freien Tisch. Es war nicht viel los in der Bar. Ich wollte unbedingt etwas trinken und frage jemanden ob er mir ein Wasser bringen kann. Zum ersten Mal auf dieser Reise fühlte ich mich sicher und geborgen, was aber leider nicht lange anhielt. Als ich versuchte das Glas Wasser hochzuheben zitterte ich so stark das es fast unmöglich war zu trinken.
Zunehmend wurde ich wieder unruhiger ich fühlte mich beobachtet, schob immer noch böse Halluzinationen von alten Freunden die aber nicht da waren. Von Brillen (die sogenannten Hallu-Brillen), von irgendwelchen Insekten & was weiß ich noch von was allem. Es war einfach eine ziehmliche Belastung. Aufstehen war total schwierig und das "nicht Auffallen" am allermeisten.
~ Vor der Bar, Heimweg ~
Nach einiger Zeit setzen wir nach draußen. Die Autos vor meine Augen verwandelten sich ausnahmslos zu Polizei-Autos. Ich wurde noch mal eine Stufe paranoider. Jetzt ersteinmal eine Rauchen. Ich nahm die Zigarette und zündete sie an... nach einiger Zeit viel sie auf den Boden und ich suchte sie, aber sie war nicht mehr da. STRANGE? D;? Ich fragte K. ob er wusste wo meine Zigarette war und er sagte mir das ich gar nicht geraucht hatte. Ich dachte noch das ich verarscht werden würde, leider passierte mir das allergleiche noch zweimal.
Nun endlich machten wir uns auf den Nachhauseweg. Doch wo war mein Fahrrad?? Ich wusste es beim besten Willen nicht. Ich fragte M. und K. und sie sagten mir das es immer noch im Park steht.
*Keine Errinerung*
Wir befinden uns bei einer Bushaltestelle, ich warte zusammen mit M. und K. auf den Bus und wollte nacher mein Fahrrad suchen, weil ich schon längst vergessen hatte was zu mir gesagt wurde.
*Keine Errinerung*
Ich befinde mich am Ende einer Brücke die in die Stadt führt und besitze mein Fahrrad wieder. *Black Out* Ich gehe einen schlecht beläuchteten Weg entlang *Black Out* Ich befinde mich an der Schule. Ich stellte mein Fahrrad ab und drehte mir eine Zigarette. Ich sah ein paar Jugendliche auf den Treppen sitzen und ich ging zu ihnen. Nach einem kurzen Wortwechsel wollte ich weitergehen. Aber wo war mein Fahrrad, ich suchte es aber ich fand es nirgendswo.
*Absolut keine Ahnung wie ich nach Hause kam, daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern*
Am nächsten Morgen:Meine Schuhe standen bei den Nachbarn, mein Fahrrad war noch immer im Park ich hatte es weder aufgespeert noch bewegt. In meinen Augenwinkeln zuckt die Umgebung noch leicht. Ich fühl mich nicht gerade toll und hab erst einmal weitergeschlafen
Fazit: Falls ihr DPH ausprobieren wollt startet nicht gleich mit einer so hohen Menge und wält einen Ort an dem ihr bleiben könnt und an dem ihr euch wohl fühlt. Sorgt für gute Atmosphäre und nimm nur die Leute mit denen du Vertrauen kannst. Vielleicht wird es dann schöner & intressanter Trip. Ich werde demnächst unter diesen Umständen einen Trip starten und euch natürlich davon berichten.
Bis dann
