Die Opioidwirkung ist stärker als ich erwartet hatte. Wie Nachtwesen schon sagte, stellt sich diese vor der eigentlichen dissoziativen Wirkung ein.
Langsam aber unaufhaltsam, baut sich die Wirkung auf. Man merkt die erste Stunde zwar das sich was verändert, aber wirklich einschätzen lässt es sich nicht, was die ganze Sache aber imo angenehmer macht. Man kann alles seelenruhig mitverfolgen ohne einem Beigefühl an Unbehagen.
Es gab zwar Momente wo ich mir dachte:" Also eigentlich müsste ich jetzt in Panik geraten, das ist doch der Wahnsinn in seiner reinsten Essenz". Die Stimmung war einfach so friedlich... als ob nichts bedrohliches mehr exestieren würde. Dadurch konnte ich mich auch zu 100% hingeben und in einer Wonne aus Glück durchs Universum treiben.
Nach einer gefühlten Ewigkeit (2 Stunden "Realitätszeit"

) im M-Hole, dämmerte mir, in Wellen kommend, langsam und leise, dass ich doch nur in meinem Bett Lag.. Ich legte die Kopfhörer ab und genoss das Comedown und gleitete abschliessend in die Traumwelt hinüber. Als ich in der Früh aufwachte (T +8... und es war ne kurze Nacht

) war ich noch deutlich benommen. Ich schwankte hin und her, meinen Blick zu fokussieren schien mir unmöglich und mein Mund fühlt sich an wie eine Wüste.
Selbst jetzt T+12 spüre ich noch deutliche Nachwirkungen. Konzentrationsfähigkeit hat sich zwar schon stark gebessert, aber es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis der Normalzustand erreicht wird.
Eine der Eindrucksvollsten Erfahrungen die ich bislang machen durfte. Noch nie war der Wahnsinn für mich so schön
Meine Ketamin Erfahrungen sind schon ein bisschen her, dadurch ist der Vergleich nicht so leicht zu ziehen.
MXE ist wärmer vom Gefühl her. Man fühlt sich wohliger, was wahrscheinlich der Opioidwirkung zu verdanken ist.
Sonstige Vergleiche kann ich nicht wirklich ziehen. Habe aber das Gefühl, dass die meisten Unterschiede, durch die Opioidwirkung enstehen. Es fühlte sich eigentlich ziemlich ähnlich an. Mal sehen ob ich demnächst etwas Special K bekomm um einen direkteren Vergleich zu ziehen.
Aufjedenfall ist diese Substanz mit Respekt zu behandeln. Eine Erfahrung die nicht leicht zu verarbeiten/integrieren ist.
Wer Angst vor dem Wahnsinn hat und Momente ala "Wtf, ich check nicht so recht was hier abgeht" unangenehm findet, sollte einen großen Bogen um diese Substanz machen.
Dissoziativa können einen chaotischen Schaden in der Psyche des Menschen anrichten! Auch die möglichen physischen Schäden (in diesem Fall zB Nieren, Harntrakt, Rücken..) sind nicht ohne. Gab schon ein paar Leute die durch Keta zum Kateterdauerträger geworden sind.
lg

EDIT:
poiZEN hat geschrieben:
blos nicht allzu breittreten das Thema bitte - (ich ärger mich schon, es hier überhaupt erwähnt zu haben)
Wenn ich mit diesem Beitrag, das Thema zu breit trete, nehme ich den Erfahrungsbericht gern wieder raus
