Howdy Bood,
hätte ja kaum gedacht, dass wir beide einmal gegenteilige Erfahrungen haben, aber hier scheints so zu sein.
Bei mir wars echt so, dass der jeweils nächste Entzug DRASTISCH und SPÜRBAR um einige Einheiten schlimmer war.
Das betrifft sowohl direkte Auswirkungen als auch die Dauer.
Vll verdeutlicht es ein kleiner Erfahrungsbericht.
Mein allererster Entzug fand im Knast statt. Kalt natürlich
Nach sage und schreibe 9 Monaten ununterbrochenem i.V.-Konsum bester Ware (grösstenteils noch WEISSES!).
Ok, damals dachte ich, ich müsse sterben bzw ich hätte mir GEWÜNSCHT zu sterben, so dreckig ging es mir.
Aber nach relativ kurzer Zeit (4-5 Tage) gings mir eingentlich wieder einigermassen und ich konnte sogar wieder so 2 Std. täglich/nächtlich schlafen.
Beim 2. Mal wars schon wesentlich übler.
Hier hatte ich ca. 1 gutes Jahr durch geballert, kam aber durch dumme Umstände in die Psychatrie zum "entgiften".
Dort ging ich die Wände hoch und dies trotz Verabreichung härtester Dumm-Macher und Dämpfer (Haldol + Konsorten).
Beim 3. Mal war ich lange nicht so hoch dosiert, wie zuvor, aber es kam NOCH SCHLIMMER.
Erstmals kotzte ich ununterbrochen sowie unkontrolliert, desgleichen versuchten meine Därme sich ständig zu entleeren, obwohl überhaupt nix mehr drin war ...
Diese ekelhaften Erscheinungen traten wohlgemerkt ZUZÜGLICH des "normalen" Entzugs-Befinden auf (Krämpfe, Zappeln, ständige Schlaflosigkeit) sowie des psychischen katastrophalen Unwohlseins (Depressionen, Angst(Wach)Träume und Zustände, die man einfach nicht beschreiben kann, es können nur Menschen nachvollziehen, die das selbst am eigenem Leib / an der eigenen Seele verspürt haben).
Heute (fast 30 Jahre später) verspüre ich nach nur 2 Tagen Konsum (nasal) hintereinander eine gewisse Unbehaglichkeit, nach 3-4 Tagen kann ich es ohne Hilfsmittel (Metha, DHC ...) kaum mehr ertragen.
Soweit meine Erfahrungen (sehr gestrafft).
Subu habe ich nie probiert, deshalb sind meine Ausführungen für den Themenstarter wohl nur partiell von Wert.
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